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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Ein Sieg in Düsseldorf zum Auftakt des Wochenend-Programms

In Düsseldorf fand am Samstag, 22. Juni, der Start in das verlängerte deutsche Galopprennwochenende mit insgesamt vier Veranstaltungsorten bis Montag statt. Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer gab es auf dem Grafenberg in den sechs Prüfungen einen vollen Erfolg.

 

Der Treffer ging an Silke Brüggemann in einem Ausgleich IV-Amateurrennen über 1.600 Meter. Ihr 5-jähriger Poet's Realm siegte dabei sicher und bescherte seiner Trainerin den zweiten Saisonerfolg. Im Sattel des Wallachs saß Silke Brüggemann selbst. Die Siegquote betrug 6,20:1. Für einen Besitzertrainer-Einlauf (22:1) sorgte Rosen Naskovs Navy Wren (Marissa Potters).

 

Die nächsten Renntage in Deutschland sind am Sonntag, 23. Juni, in Zweibrücken (mit der "Trostpflaster-Aktion") und Dortmund. Weiter geht es schon am Montag, 24. Juni, in München, dann am Samstag, 29. Juni, in Saarbrücken, am Sonntag, 30. Juni, in Hamburg, am Mittwoch, 3. Juli, in Hamburg, am Donnerstag, 4. Juli, in Hamburg, am Samstag, 6. Juli, in Hamburg, am Sonntag, 7. Juli, in Hamburg mit dem Deutschen Derby, am Donnerstag, 11. Juli, in Leipzig (mit der "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 13. Juli, in Magdeburg, am Sonntag, 14. Juli, in Mülheim und Cuxhaven (mit der "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 20. Juli, in Bad Harzburg sowie am Sonntag, 21. Juli, in Hoppegarten und Bad Harzburg.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainern im Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2024 hier. Alle Treffer in den Jahren 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Weitere Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch die weiteren Renntermine für 2024 platziert.

Ashana überrascht im Diana-Trial in Düsseldorf

Quelle: Pressemitteilung des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins vom 22. Juni 2024
 

Die dreijährige Stute Ashana hat am Samstag, 22. Juni, auf der Düsseldorfer Galopprennbahn unter Jockey Andrasch Starke das mit 25.000 Euro dotierte HEUKING Diana-Trial  über 2.100 m gewonnen. Die als 16,50:1 für Besitzer Darius Racing an den Start gekommene Außenseiterin gewann mit einem Halsvorteil gegen die hohe Favoritin Weltbeste unter Martin Seidl. Dritte wurde die französische Gaststute Havrianka (Jerome Moutard). Die Siegerin trainiert Markus Klug im Krefelder Stadtwald. Ashana hat sich damit für den am 4. August auf dem Grafenberg stattfindenden Preis der Diana – Deutsches Stutenderby nachdrücklich ins Gespräch gebracht. Zunächst hatte Ashana am Schluss des Feldes gelegen, doch in der Zielgeraden brannte sie an der Außenseite ein wahres Speedfeuerwerk ab und überlief alle Gegnerinnen. Etwas unglücklich agierte die Röttgerin Weltbeste. Die Favoritin kam an der Innenseite erst spät frei und endete ebenfalls stark, deutlich vor dem Rest. 


Andrasch Starke (Reiter von Ashana): „Wow. Damit hätte ich nicht gerechnet. Anfangs lagen wir auf dem letzten Platz. In der Zielgeraden zog sie unwiderstehlich an.“ Markus Klug (Trainer von Ashana): „Das war für uns alle eine Riesenüberraschung. Es war der Wunsch von Racing-Manager Holger Faust, heute an den Start zu gehen. Die Stute hat unglaublich beschleunigt. Ob wir ihr noch einen Start bis zum Stutenderby geben, entscheiden wir in Ruhe.“ 


Ayada siegt überlegen in der Maidenklasse 


Ein besseres Pferd in Gestalt von Ayada dürften die 5.000 Besucher im Passat Variant Pokal über 1.600 Meter gesehen haben. Die vom Kölner Trainer Peter Schiergen trainierte Brümmerhoferin startete als 1,50:1-Favoritin und gewann unter Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev die Stutenprüfung bei den dreijährigen Sieglosen überlegen mit 5 Längen. Mit einer furiosen Schlussattacke kam der Mülheimer Gast Nepalo zu einem leichten Erfolg in der Touareg-Trophy. Damit kam der Schützling von Trainerin Yasmin Almenräder zu seinem zweiten Karriere-Treffer im Ausgleich II. Im Sattel saß die Belgierin Anna van den Troost.

 
600. Erfolg für Jockey René Piechulek 


Ein Jubiläum im Rennsattel feierte Jockey René Piechulek mit dem Wallach Saba Storm. Mit dem von Dr. Andreas Bolte im westfälischen Lengerich vorbereiteten Sechsjährigen gewann Piechulek das 600. Rennen seiner Karriere.    

Neben den sechs Galopprennen rundete ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Groß und Klein den HEUKING-Mittsommer-Renntag ab. Nicht nur im vollbesetzten Teehaus war die Stimmung ausgezeichnet. Für die schwungvolle Livemusik im Anschluss an die Rennen sorgte die Düsseldorfer Kultband „Porno al Forno“. Für das Konzert musste kein Zusatzticket erworben werden. Zum ersten Mal fanden Renntag und Hauptrennen unter dem Patronat eines neuen Partners der Galopprennbahn Düsseldorf statt, der Kanzlei HEUKING. Mit über 400 Rechtsanwälten, Steuerberatern und Notaren an acht Standorten in Deutschland ist HEUKING eine der großen wirtschaftsberatenden deutschen Sozietäten. Vor über 50 Jahren in Düsseldorf gegründet, ist HEUKING heute die führende Kanzlei im Mittelstandsranking des juristischen Fachverlages.


AUSBLICK: Beim nächsten Renntag auf dem Grafenberg kündigt sich der Düsseldorfer Saisonhöhepunkt an. Der findet am Sonntag, 4. August, statt. Im sportlichen Mittelpunkt des Henkel-Renntages stehen dann der Henkel 166. Preis der Diana, Gr. 1, Fritz Henkel-Preis, Gr 3 und das BBAG-Auktionsrennen.

Neue Fortbildungsangebote für lizenzierte Aktive

Auf der Homepage von Deutscher Galopp sind unter der Rubrik "Akademie Deutscher Galopp" neue Fortbildungsangebote für alle lizenzierten Aktiven im deutschen Galopprennsport eingestellt.

 

Das nächste Seminar mit dem Thema "BBAG-Auktionen – Für Anfänger und Fortgeschrittene" findet am Dienstag, 16. Juli, online von 17.30 bis 19.30 Uhr statt. Referent ist Klaus Eulenberger, Geschäftsführung Baden-Badener Auktionsgesellschaft. Die Teilnahme ist kostenlos, teilnehmenden Aktiven werden zwei Stunden auf das virtuelle Zeitkonto gutgeschrieben. Weitere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit sind hier zu finden: https://eveeno.com/840573614.

 

Es folgt am Donnerstag, 25. Juli, in Bad Harzburg auf der Galopprennbahn der Vortag "Ernährung der Pferde - Connolly's RED MILLS". Von 11 bis 12 Uhr wird Andreas Rebh, Sales Manager bei Connolly's RED MILLS, zu diesem Thema in der Rennbahn Lounge referieren. Die Teilnahme ist kostenlos, durch die Teilnahme wird den Aktiven eine Stunde auf das virtuelle Zeitkonto gutgeschrieben. Anmeldeschluss ist am 18. Juli. Zur Anmeldung und zu weiteren Informationen geht es hier: https://eveeno.com/108976821.

 

Ein Seminar mit dem Thema "Was bedeutet "Social License to Operate"" wird am Dienstag, 10. September, von 17 bis 19 Uhr angeboten. Referent ist dann Dr. med. vet. Michael Weishaupt. Die Teilnahme ist ebenfalls kostenlos, teilnehmenden Aktiven werden zwei Stunden auf das virtuelle Zeitkonto gutgeschrieben. Weitere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit hier: https://eveeno.com/348122193.

 

Bereits am Dienstag, 3. September, ist von 17 bis 19 Uhr erneut das Thema "Sensible und gefährliche Situationen im Rennen & Korrekter und falscher Peitschengebrauch" im Angebot. Das Online-Seminar ist ebenfalls kostenlos, Referent ist Rennleitungschef Dr. Philipp Biermann. Weitere Infomationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier: https://eveeno.com/257113297. Allen teilnehmenden Aktiven werden auch hier zwei Stunden auf ihr virtuelles Fortbildungs-Zeitkonto gutgeschrieben.

 

Es gibt eine wichtige Änderung bezüglich der laut Rennordnung 190 vorgeschriebenen Fortbildungen für Lizenzinhaber im deutchen Galopprennsport. Für Besitzertrainer und -innen wurde ebenso wie für Amateure die verpflichtende Zahl der Fortbildungsstunden von 16 auf acht innerhalb von zwei Jahren reduziert. Das teilte am Donnerstag, 16. Mai, Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp, im regelmäßig stattfindenden Aktiven-Call mit. Bei dem Aktiven-Call sind Vertreter des Tainer- und Jockeyverbands, des Amateurverbands und des Vereins Deutscher Besitzertrainer neben Mitarbeitern der Renntechnik vertreten. Für Berufstrainer, -reiter und Auszubildene bleibt die Pflichtzahl bei 16 Stunden.

 

Zudem wurde seitens des Verbands auf Nachfrage erklärt, dass lizenzierte Besitzertrainer und -innen, die gleichzeitig auch eine Lizenz als Amateurrennreiter und -innen haben, insgesamt nur acht Stunden innerhalb von zwei Jahren für beide Lizenzen auf ihrem virtuellen Zeitkonto bei der Renntechnik von Deutscher Galopp haben müssen, um weiterhin aktiv am Rennsport teilnehmen zu dürfen.

GOT-Petition: 132.000 Unterschriften an Özdemir übergeben

Quelle: Homepage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung
 

Mehrere Wochen lang hat die Pferdeszene Unterschriften für eine Anpassung der neuen Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) gesammelt. Jetzt reiste eine Delegation der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit zahlreichen Ordnern voller Unterschriftenlisten nach Berlin, wo diese von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir persönlich in Empfang genommen wurden. Der leichteste Ordner wog dabei besonders schwer: Er stand symbolisch für allein rund 100.000 Online-Unterschriften.

 

„Das ist ein großartiger Erfolg, dass wir in Berlin dem Minister persönlich die Unterschriften überreichen und ihm dabei noch einmal sagen konnten, dass die Pferdeleute ganz und gar nicht zufrieden sind mit der neuen GOT“, erklärte FN-Präsident Hans-Joachim Erbel. Am Termin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nahmen neben FN-Präsident Hans-Joachim Erbel, auch Theodor Leuchten, FN-Vize-Präsident Bereich Zucht, Dr. Klaus Miesner, FN-Geschäftsführer Bereich Zucht sowie Bernhard Feßler, Leiter des FN-Hauptstadtbüros teil.

 

„Ich nehme das sehr gerne entgegen und verstehe auch Ihre Sorgen. Ich kann nachvollziehen, dass es da auch Menschen gibt, für die das finanziell eine zusätzliche Belastung darstellt. Es ist ein Zielkonflikt, so wie es viele Zielkonflikte gibt. Hier ist es so: Wir brauchen Tierärzte ganz dringend und damit sie den Beruf gerne ausüben, ist natürlich die Bezahlung ein wichtiger Faktor“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, als er die Unterschriften entgegennahm.

 

„Wir hoffen, dass der Bundeslandwirtschaftsminister selbst jetzt sein Initiativrecht wahrnimmt und die GOT zur Nachbesserung öffnet, oder dass sich der Bundesrat mit dem Thema GOT noch einmal beschäftigt“, sagte Bernhard Feßler, Leiter des FN-Hauptstadtbüros. Gemeinsam übergaben die FN-Vertreter in Berlin die Unterschriften, um zu zeigen, wie wichtig der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, den Pferdesport- und -zuchtverbänden und der gesamten Pferdeszene das Thema GOT ist. „Wir hoffen, dass wir mit der Verdeutlichung der Dramatik für die Pferdeleute mit Herrn Minister Özdemir in den weiteren Austausch kommen. Wir hatten den Eindruck, dass ihm der Ernst der Lage durchaus bewusst ist“, sagte Theodor Leuchten.

 

Viele Betroffene hatten sich an die FN gewandt, da sie mit den gestiegenen Kosten aufgrund der neuen GOT nicht zurechtkommen. Die FN hatte daraufhin als Interessenvertreter für alle Pferdesportler und -züchter eine Petition gestartet und fordert, dass die GOT zeitnah überarbeitet wird. Insbesondere spricht sie sich gegen die Hausbesuchsgebühr für Pferde aus. Von Ende November bis Ende Januar hatten daher die FN, die Vereinigung Deutscher Tierhalter (VDTH) und 58 weitere Verbände mit einer gemeinsamen Petition Unterschriften gegen die GOT gesammelt. 97.824 Unterschriften kamen online und 34.176 Unterschriften auf Listen in Papierform zusammen, das sind insgesamt also genau 132.000 Unterschriften, die in Berlin übergeben wurden. fn-press/evb - Eva Borg

PSF-Bahn in Deutschland: Haßloch mit großem Interesse

In der Sport-Welt vom 28. März (Ausgabe 21/22) bringt Ahmet Refii Dener in seiner Kolumne "Meine Ecke - Galopper-Geschichten und mehr" Neues zum Thema PSF-Bahn in Deutschland. Schwerpunkt ist dabei nicht Dortmund, sondern Haßloch. Die Kolumne ist hier zu lesen!

Tierwohlkommission ist auch Ansprechpartner

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 2. Februar 2024

 

Der Vorstand von Deutscher Galopp hat im Herbst 2023 die Tierwohlkommission unter dem Vorsitz von Frau Nastasja Volz-Degel mit dem Auftrag gebildet, den Verband in Fragen des Tierwohls zu beraten, ggfs. auf festgestellte Missstände zu reagieren und Initiativen für die Gewährleistung des Tierwohls vorzuschlagen. Zu diesem Zweck treffen die Mitglieder der Tierwohlkommission ehrenamtlich zusammen, um Probleme zu filtern, Themen zu erarbeiten und Lösungsansätze zu entwickeln.

 

In den ersten Monaten nach Gründung hat die Tierwohlkommission Themenfelder identifiziert, entsprechende fachspezifische Untergruppen entwickelt, Aufgaben themengerecht geclustert und somit eine intensive Bearbeitung der einzelnen Themengebiete abgesichert. Neben dem allumfassenden Wohl, der Gesundheit sowie der bestmöglichen Haltung des aktiven Rennpferdes, die nach modernsten wissenschaftlichen Standards sicherzustellen sind, ist unser vordringliches Bestreben, Pferden auch nach der Rennkarriere für den folgenden Lebensabschnitt eine bestmögliche Vorbereitung angedeihen zu lassen.

 

An diesem Ziel arbeiten verantwortungsvolle Trainer, Reiter, Gestüte, Besitzer, aber auch Pferdewirtschaftsbetriebe mit Fachkompetenz seit vielen Jahren, oftmals seit Jahrzehnten. Jede einzelne privatwirtschaftliche Anstrengung zum Wohl der Pferde wird seitens der Tierwohlkommission begrüßt. Dabei ist es unerlässlich, dass Besitzer und Betreuer vor, während und nach der Rennkarriere Verantwortung übernehmen – ohne sie ist diese Aufgabe nicht zu schultern. Auf der Verbandswebseite werden jeweils aktuelle Angebote von Einrichtungen und Vermittlern lokalisiert und benannt. Weitere Anbieter sind eingeladen, sich eintragen zu lassen, um so zu mehr Sichtbarkeit zu gelangen.

 

Die Tierwohlkommission möchte darüber hinaus der Ansprechpartner für eine lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen den Aktiven und den Rennvereinen sowie dem Dachverband sein. "Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen Ämtern und Organisationen, als interner Lobbyist des Galopprennsports." Fragen, Anregungen und Bemerkungen können jederzeit via E-Mail an tierwohlkommission@deutscher-galopp.de gestellt werden.

Ex-Galopper Blog auf der Homepage von Deutscher Galopp

Deutscher Galopp berichtet über die Werdegänge ehemaliger Rennpferde. Der Blog „Ex-Galopper“ erscheint regelmäßig auf der Webseite des Dachverbandes sowie dessen Facebook- und Instagram-Auftritten und informiert über zweite Karrieren von Rennpferden. Die Artikel hier: https://www.deutscher-galopp.de/gr/blog/ex-galopper-blog/

 

Wer seine eigene persönliche Geschichte mit Ex-Galopper erzählen möchte, ist dazu aufgerufen, sich bei Deutscher Galopp zu melden. Die „Anmeldung“ erfolgt unkompliziert über ein Online-Formular (Fragebogen Ex-Galopper-Blog | Deutscher Galopp | Paperless).

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Deutscher Galopp führt Pin-Tan-Verfahren ein

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 20. September 2023

 

Im Zuge des umweltfreundlichen Arbeitens ermöglicht Deutscher Galopp ab dem 22. September 2023 die papierlose Abwicklung sämtlicher Zahlungsaufträge. Wie von den Hausbanken bekannt, erfolgen die Zahlungsanweisungen dann im Online-Banking mit unkompliziertem Pin-Tan-Verfahren. Der Vorteil: Das Ausdrucken, Unterschreiben und Einscannen von Dokumenten entfallen.

 

Mit Onlinebanking können Bankgeschäfte rund um die Uhr bequem von zu Hause oder unterwegs erledigt werden. Notwendige Voraussetzungen für die Nutzung des Deutscher Galopp Pin-Tan-Systems sind ein Login zum hauseigenen Online-Service (Das „Anmeldeformular für die Teilnahme am Online-Verfahren“ befindet sich auf der Service-Seite von Deutscher Galopp) sowie die Angabe einer E-Mail-Adresse und eines Referenzkontos in der Verrechnungsstelle des Dachverbandes.

 

Nach einmaliger Anmeldung im Online-Service steht das Pin-Tan-Verfahren für alle Zahlungsaufträge (Überweisung, Umbuchung und Lastschrift) zur Verfügung. Zur Bestätigung dieser, wird eine einmalig gültige E-Mail für jeden einzelnen Online-Banking Auftrag generiert und dem Auftraggeber/ der Auftraggeberin zur Bestätigung zugestellt. 

 

Eine „Schritt-für-Schritt“-Anleitung zu Online-Zahlungsaufträgen mit Pin-Tan-Verfahren für Lastschriften, Überweisungen und Umbuchungen stehen auf der Webseite von Deutscher Galopp unter: Informationen zum Pin-Tan-Verfahren - Deutscher Galopp (https://www.deutscher-galopp.de/gr/service/pin-tan-verfahren/) zur Verfügung.

Versammlung fordert sofortige Sandbahnsanierung

Der Verein Deutscher Besitzertrainer hielt am Samstag, 19. August, in Mülheim an der Ruhr seine Mitgliederversammlung ab. Im der vom Rennclub Mülheim an der Ruhr dankenswerterweise zur Verfügung gestellten Panorama-Lounge standen nicht nur die obligatorischen Regularien wie Verabschiedung des mehr als soliden Haushalts 2022 und Entlastungen auf der Tagesordnung. Intensiv beschäftigten sich die Teilnehmer mit den zahlreichen drückenden Fragen im deutschen Galopprennsport, den aktuellen Schwerpunkten des Dachverbandes sowie der technischen Kommission und deren Wirkung für die Besitzertrainer.

 

Geplant und angekündigt war, die Belange der Besitzertrainer, ohne deren Teilnahme nicht erst seit heute eine Vielzahl von Renntagen nicht mehr zustande kommen würden, direkt vor Ort mit Daniel Krüger als Geschäftsführer von Deutscher Galopp zu diskutieren. Krüger musste leider kurzfristig und für die Teilnehmer aus nachvollziehbaren Gründen absagen und einem unaufschiebbaren anderen Termin nachkommen.

 

Zu den abgehandelten Fragen gehörte fast schon routinemäßig auch das Thema Sandbahn. Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, den Dachverband Deutscher Galopp aufzufordern, alles dafür zu tun, dass die Erneuerung oder der Neubau der Sandbahn in Dortmund noch in diesem Jahr vollzogen wird. Im Falle einer weiteren Verzögerung und ohne regelmäßige Angebote ab Oktober drohen nicht nur weitere Pferde, sondern auch viele Wetter dem Galopprennsport verloren zu gehen. 

 

Bei steigenden Mitgliederzahlen macht der Rückgang der Startpferde von Besitzertrainern der Versammlung große Sorgen. Als Ursache hierfür wurden von überwiegend in Basisprüfungen engagierten Besitzertrainer nicht unerwartet die Ausschreibungen, Rennpreise, Transportbeihilfen, Rennordnungsfragen, Probleme der kleineren Rennvereine sowie die weiter „weglaufenden“ Kosten, die gerade auch Besitzertrainer immer mehr dazu bewegen, sich jeden einzelnen Start doppelt zu überlegen oder sogar den Bestand zu reduzieren. Laut aktueller Statistik von Deutscher Galopp stellten die Besitzertrainer in diesem Jahr bisher rund 20 Prozent der Starter, konnten von den Rennpreisen aber nur 8 Prozent auf ihrer Seite verbuchen. Die Diskussion war offen, sehr fundiert und weit weg von einer „Neiddebatte“, denn die Entwicklungen treffen aus Sicht der Versammlung den gesamten Basissport hart, wirken gleichartig auch auf Public-Trainer und damit auf den gesamten Sport. 

 

Aufgrund der soliden Haushaltslage des Vereins Deutscher Besitzertrainer, bei dem erst 2024 wieder Vorstandswahlen anstehen, soll auch weiter der Rennsport aktiv im Rahmen der Möglichkeiten finanziell durch Aktionen unterstützt werden. Was den Vorstand bedauert, ist, dass die schon seit Jahren ausgeschriebene Unterstützung von fünf Rennen pro Jahr mit 1.000,00 € nur von wenigen Vereinen beantragt werden und damit die eingeplante Summe von 5.000,00 € in den vergangenen Jahren nicht ausgeschöpft wurde.

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.