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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Drei von fünf Rennen in Saarbrücken gewonnen

Ein deutsches Renn-Wochenende mit drei Veranstaltungen begann am Freitag, 10. Juli, in Saarbrücken. Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer sprangen dort bei fünf Prüfungen stolze drei Treffer heraus. 

 

In Saarbrücken kam am 10. Juli zuerst Birgit Nikolaus zu ihrem ersten Jahressieg. In einem Altersgewichtsrennen über 1.900 Meter sorgte ihr Petit Gerard für eine große Überraschung. Der 5-jährige Wallach siegte als längster Außenseiter am Toto (48,50:1) Start-Ziel leicht. Im Sattel saß Nina Wagner.

 

Der zweite Tagessieg in Saarbrücken geht auf das Konto von Caroline Pietsch. In einem Ausgleich IV über 3.000 Meter setzte sich ihr 4-jähriger Wallach Rex Carver leicht durch. Es war der dritte Jahreserfolg von Caroline Pietsch. Geritten wurde Rex Carver von Alexander Pietsch. Die Siegquote betrug 5,50:1.

 

Treffer Nummer drei in Saarbrücken wird Christian Peterschmitt gutgeschrieben. Zu seinem vierten Jahreserfolg, zwei davon im Ausland, passierte der 7-jährige Sabiano in einem Ausgleich IV - Amateurrennen - über 1.900 Meter als leichter Sieger unter Nora Cronauer die Ziellinie. Der Wallach zahlte dafür seinem Wettanhang 5,60:1.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Samstag, 11. Juli, in Köln statt. Weiter geht es am Sonntag, 12. Juli, in Mülheim, am Samstag, 18. Juli, in Bad Harzburg, am Sonntag, 19. Juli, in Bad Harzburg und in Hoppegarten, am Donnerstag, 23. Juli, in Bad Harzburg (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 25. Juli, in Bad Harzburg und in Erbach (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Sonntag, 26. Juli, in Bad Harzburg und in München, am Freitag, 31. Juli, in Zweibrücken, am Samstag, 1. August, in Köln, am Sonntag, 2. August, in Dresden und in Düsseldorf, am Samstag, 8. August, in Krefeld, am Sonntag, 9. August, in Hoppegaten und Cuxhaven (mit "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 15. August, in Halle und Saarbrücken sowie am Sonntag, 16. August, in Hannover und in Dortmund (mit "Trostpflaster-Aktion").

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine eingestellt.

Bad Harzburger Rennwoche vom 18. bis 26. Juli

Quelle: Pressemitteilung des Harzburger Rennvereins vom 8. Juli 2026

 

Die 146. Bad Harzburger Rennwoche präsentiert sich terminlich unverändert. Am Samstag, 18. Juli, geht es los, dann folgen die Renntage am Sonntag, Donnerstag und Samstag, das Finale ist am Sonntag, 26. Juli. Die Rennen werden live im Stream von Deutscher Galopp und auf YouTube sowie auf mehreren Partnerkanälen ausgestrahlt.


Eine Besonderheit gibt es am ersten Samstag: Der erste Start ist bereits um 11 Uhr vorgesehen, denn die ersten fünf Rennen werden vom französischen Spartensender Equidia in rund 12.000 Wettannahmestellen im Nachbarland ausgestrahlt und können dort auch gewettet werden. „Frankreich gibt uns dieses Zeitfenster vor“, erklärt Rennvereinspräsident Stephan Ahrens, „der Rennverein bekommt dafür einen niedrigen fünfstelligen Betrag, auf den wir nicht verzichten wollen.“ Deshalb wird der traditionelle Empfang zur Eröffnung der Rennwoche diesmal auf den davor liegenden Donnerstag vorgezogen, dann findet am frühen Abend auf der Rennbahn der Mitgliederabend mit Gästen statt.

 

2025 kamen an den fünf Veranstaltungstagen rund 40.000 Besucher auf die Rennbahn am „Weißen Stein“ im Ortsteil Bündheim, der Wettumsatz, stets eine wichtige finanzielle Basis für die Ausrichtung der Rennen, lag bei 1,138 Millionen Euro, ein Plus von 6,45 Prozent gegenüber 2024. Dabei hatte es wie nicht gerade selten in den vergangenen Jahren, nicht immer beste Witterungsbedingungen an den einzelnen Tagen gegeben.

 

Natürlich gab es wieder zahlreiche Sanierungs- und Baumaßnahmen. „Wir haben die Kassenhäuschen neugestaltet, teilweise neue sanitäre Anlagen errichtet“, erklärt Stephan Ahrens, „die Haupttribüne ist restauriert worden, das Terrain am Graditzer Pavillon nochmals für Gäste erweitert worden. Auf das große Zelt unterhalb der zweiten Tribüne wird diesmal verzichtet.“ Besonders erfreulich: „Schon einige Wochen vor dem ersten Rennen konnten wir eine einhundertprozentige Sponsorenabdeckung verzeichnen“. Im Klartext: Jedes der knapp fünfzig vorgesehenen Rennen hat einen Partner, teilweise sind es neue Unternehmen aus der Region.

 

Die Eintrittspreise bleiben unverändert moderat, 15 Euro kostet die normale Tageskarte, diesmal an jedem Renntag außer dem ersten Sonntag, 19. Juli. Denn an diesem Familienrenntag ist der Eintritt komplett frei. Es gibt ansonsten Ermäßigungen, Kinder bis zu 14 Jahren kommen gratis auf die Bahn. Das Parken ist wie immer frei. Es gibt wie auch 2025 Gutscheinhefte der Braunschweigischen Landessparkasse für den Hauptrenntag am Samstag, 26. Juli. Das limitiert aufgelegte Heft wird für nur 26,50 Euro abgegeben. Es enthält Gutscheine im Wert von über 50 Euro: Eintritt, Getränke, Snacks, ein Wettgutschein etc. Wobei dieses wie auch die Tickets über die Homepage des Rennverein www.harzburger-rennverein.de bestellt werden kann. 

 

2026 werden Preisgelder ähnlich wie im Vorjahr ausgeschüttet. “Wir wollen insbesondere den Basisrennsport unterstützen", erklärt Rennvereinspräsident Stephan Ahrens, “denn die Kosten für die Pferdehaltung sind doch enorm gestiegen. Deshalb ist das Niveau weiter hoch geblieben.” In den Basisrennen gibt es die bundesweit gültige Mindestdotierung von 5.000 Euro. Nicht mehr im Programm sind die Superhandicaps, die durch vier neugeschaffene Premium-Handicaps mit Preisgeldern zwischen 15.000 und 18.000 Euro ersetzt werden. Diese werden an den beiden Samstagen gelaufen.

 

Zum zwölften Mal wird in diesem Jahr in Bad Harzburg ein BBAG-Auktionsrennen gelaufen, am zweiten Samstag unter dem Patronat der Braunschweigischen Landessparkasse mit einer Dotierung von 37.000 Euro über eine Distanz von 1850 Meter. Startberechtigt sind ausschließlich dreijährige Pferde, die 2024 in einem Auktionsring der Baden Badener-Auktionsgesellschaft (BBAG) waren und für die der damalige Anbieter eine Anmeldegebühr von 510 Euro bezahlt hat. Dabei handelte es sich um zu Beginn über 400 startberechtigte Pferde. Mit diesem Geld wird ein Großteil der Finanzierung dieser Rennen geleistet. 2026 werden in Deutschland 19 Auktionsrennen für zweijährige und dreijährige Pferde mit einem Preisgeld-Volumen von rund 1,1 Millionen Euro gelaufen. In Bad Harzburg wird erneut eine etwas andere Art der Gewichtsberechnung angewendet. Die auf den Auktionen teuersten Pferde müssen die höchsten Gewichte tragen, bei den preisgünstigen Pferden müssen die Jockeys leichte Gewichte auswiegen.

 

Unverändert einen großen Platz hat der Hindernissport. An den Sonntagen werden die beiden Seejagdrennen gelaufen, am Donnerstag ein mit 11.500 Euro dotiertes Listen-Hürdenrennen. Das Seejagdrennen am 19. Juli wird wie schon 2025 als internationales Amateurjagdrennen im Rahmen der Fegentri Gentlemen’s League Championship durchgeführt. Insgesamt stehen vier Hindernisrennen auf dem Programm. Darüber läuft die pferdewetten.de – Hindernis-Trophy. Ermittelt werden die punktbesten Besitzer, Trainer und Reiter, für die wertvolle Ehrenpreise bereitstehen.

Derbymeeting-Nachlese: Sehr guter Umsatz

Quelle: Pressemitteilung des Hamburger Renn-Clubs vom 8. Juli 2026

 

Am Sonntagabend konnte er es selbst kaum glauben, die Bestätigung ist nun da. Johann Riekers, Schatzmeister des Hamburger Renn-Clubs e.V., kann abschließend ein reell gutes Ergebnis für vier Tage IDEE Derby-Meeting vermelden.

 

Insgesamt hat das viertägige Meeting auf der Rennbahn Hamburg-Horn 6.214.805 Euro Umsatz verzeichnet. Der Löwenanteil fällt auf den Derbytag: allein 4.811.585 Euro Umsatz wurden am Haupttag erzielt. Das Ausland hat daran einen hohen Anteil. Hamburgs Rennen konnten ohnehin in Deutschland, als auch in ganz Europa bewettet werden und das taten die Galopp-Fans in Frankreich, Italien und andernorts offenkundig ganz gezielt. Die Umsätze aus dem ausländischen Wettgeschäft beliefen sich während des gesamten Meetings auf 4.023.181 Millionen Euro, auf den Derbytag entfielen 3.725.238 Euro.

 

Grund zur Freude lieferten aber auch die Bahnwetten in Hamburg-Horn. Die Besucher und Besucherinnen, die an den Wettkassen für Hochbetrieb sorgten, bescherten am Derbytag Umsätze, die die Millionen-Marke “knackten” mit 1.086.348 Euro.

 

“Ich bin sehr stolz auf den Vorstand des HRC, vor allem aber auch auf unser ganzes Team hinter den Kulissen, das so unermüdlich gearbeitet hat, um ein richtig gutes IDEE Derby-Meeting zu ermöglichen”, so Johann Riekers. Nur wenige Wochen vor dem IDEE Derby-Meeting verstarb der HRC-Vorsitzende Hans-Ludolf Matthiessen - eine Größe in Sachen Derby-Meeting und Galopp-Sport. Die daraus erwachsende Verantwortung und Aufgabenverteilung wurde im Vorstand sofort angenommen und umgesetzt. Rund acht Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr errechnete der Schatzmeister und kann das als gutes Signal in Zeiten verbuchen, in denen Sport - außerhalb von Fußball - generell mit vielfältigen Herausforderungen zu kämpfen hat.

Luisa Marie Keller in Paris-Longchamp auf Platz sechs

Quelle: GaloppOnline vom 10. Juli 2026

 

Während es für Luisa Marie Keller beim ersten Lauf der Fegentri Junior noch so richtig rund lief und sie in Budapest direkt gewinnen konnte, lief es bei der zweiten Station der internationalen Pony-Serie nicht ganz nach Wunsch. Auf der Rennbahn von ParisLongchamp zeigte die deutsche Vertreterin zwar einen couragierten Ritt auf ihrem Pony, letztlich kamen die beiden aber nicht über den sechsten Platz im Feld der sechs Teilnehmer hinaus. Den Sieg sicherte sich Lowan Cruise Mills, der für Großbritannien an den Start ging.


Nach den Stationen in Ungarn und Frankreich geht die Fegentri Junior-Serie Ende Juli in Belgien weiter.

Außenseiter Dardanos erobert den Derby-Olymp

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Juli 2026

 

Mit einer faustdicken Überraschung ist das IDEE 157. Deutsches Derby zu Ende gegangen: Der dreijährige Hengst Dardanos gewann als großer Außenseiter in Hamburg-Horn das wichtigste Galopprennen Deutschlands. Die Siegquote von 84,80:1 ist die höchste in der langen Geschichte des Derbys, das seit 1869 ausgetragen wird. Es zählt zur internationalen Kategorie Gruppe I, führt über die klassische Derbydistanz von 2.400 m und ist mit einem Gesamtpreisgeld von 650.000 Euro verbunden, davon 390.000 Euro für das Siegerteam.

 

Dardanos erwischte unter Jockey Wlademir Panov einen guten Start, gab dann zwischendurch die Führung ab, lag aber immer im Vorderfeld der 18 Teilnehmer. In der Zielgeraden griff Dardanos frühzeitig an und konnte sich am Ende sicher mit einer Länge Vorsprung gegen Chiefland, Salitos und Kairos durchsetzen. In der griechischen Mythologie gilt Dardanos als der Stammvater der Trojaner, in Hamburg hat er jetzt den Galopp-Olymp erklommen.

 

Weniger gut lief es für die meisten Favoriten: Der aus England angereiste Bay Of Brilliance, Vierter im Englischen Derby, wurde Vorletzter. Nicht viel besser erging es den hoch eingeschätzten Gostam als Zehnter. Der Gewinner des wichtigsten Derby-Vorbereitungsrennen, der Union-Sieger Englishman, wurde Sechster. 

 

Im Sattel von Dardanos saß Wlademir Panov, seit vielen Jahren eine feste Größe im deutschen Rennsport. Es war allerdings erst sein fünfter Derbyritt, über einen neunten Platz war er bislang noch nicht hinausgekommen. „Es ist der Hammer - der größte Tag in meinem Jockey-Leben“, freute sich Panov, der immer wieder ungläubig den Kopf schüttelte, als er sich auf dem Geläuf mit Dardanos vom Hamburger Publikum feiern ließ. 

 

Für Andreas Wöhler war es als Trainer bereits der sechste Erfolg. „Es bleibt ein einmaliges Erlebnis“, so Wöhler, der sich mit seinen beiden anderen Startern Gostam und Westminster Rocket aber deutlich bessere Chancen ausgerechnet hatte. Im Training habe sich gezeigt, dass sich Dardanos seit seinem zweiten Platz im Derby-Trial in Dortmund vor 14 Tagen enorm gesteigert habe, so Wöhler. „Doch um wie viel, das konnte keiner ahnen.“ 


Gezüchtet wurde Dardanos von Barbara Holubova aus Tschechien, sein Vater Soldier Hollow zählt zu den erfolgreichsten deutschen Deckhengsten der vergangenen Jahrzehnte. Es ist bereits der dritte Derbysieger für Soldier Hollow. Als Jährling ersteigerte der Stall Bergholz auf der BBAG Auktion im badischen Iffezheim Dardanos für 10.000 Euro. Hinter dem Stall stehen der Hamburger Hans-Wilhelm Jenckel und Friedrich von Lehnte. Der Rechtsanwalt aus Hannover hält zudem Anteile an der Besitzergemeinschaft Liberty Racing und war somit an den ersten vier Plätzen im Deutschen Derby 2026 beteiligt. Ein wahrlich historischer Moment!

TurfMatch startete in Iffezheim: Impuls für Rennpferdebesitz in Deutschland

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Juni 2026

 

Der deutsche Galopprennsport setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft: Am Samstag, 6. Juni, fällt in Iffezheim der offizielle Startschuss für TurfMatch – ein neues, gemeinschaftlich getragenes Besitzerprojekt, das den Zugang zum Rennpferdebesitz deutlich vereinfachen und neue Zielgruppen für den Sport begeistern soll. Mit TurfMatch entsteht erstmals eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die sich für den Besitz oder die Beteiligung an Rennpferden interessieren – ganz gleich, ob sie erste Erfahrungen in einem Galoppclub sammeln, sich an einem Syndikat beteiligen oder direkt ein eigenes Rennpferd erwerben möchten.

 

Der Besitz eines Rennpferdes gehört zu den emotionalsten Formen, den Galopprennsport zu erleben. Der Moment, wenn das eigene Pferd in den Führring kommt, die Spannung vor dem Start, die Atmosphäre auf der Rennbahn und die besondere Verbindung zu Trainer, Jockey und Pferd – all das macht Rennpferdebesitz einzigartig. Gleichzeitig war der Einstieg für Interessierte bislang nicht immer leicht zugänglich. Genau hier setzt TurfMatch an: Das Projekt soll informieren, Orientierung geben, Kontakte herstellen und Hemmschwellen abbauen. Im Mittelpunkt steht die neue digitale Plattform TurfMatch.de, die von der Figge+Schuster AG entwickelt wurde. Sie dient als moderner Marktplatz und Vermittlungsportal für unterschiedliche Formen des Rennpferdebesitzes – von Beteiligungsmodellen über Syndikate bis hin zum direkten Kauf eines Rennpferdes.

 

Digitaler Marktplatz trifft persönliche Ansprache

 

TurfMatch verbindet die Möglichkeiten einer digitalen Plattform mit persönlicher Beratung vor Ort. Interessierte sollen nicht allein durch Angebote klicken, sondern aktiv begleitet werden – verständlich, transparent und nah am Sport. Künftig werden Promotion-Teams an ausgewählten Renntagen auf den Rennbahnen präsent sein. Sie stehen Besuchern als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, erklären die verschiedenen Wege in den Rennpferdebesitz und vermitteln den Kontakt zu passenden Angeboten, Trainern, Clubs oder Syndikaten. Damit wird TurfMatch nicht nur zu einer Website, sondern zu einer echten Brücke zwischen Rennbahnbesuchern, Pferdebegeisterten, Neueinsteigern und den Aktiven des Sports.

 

Getragen wird TurfMatch von einer breiten Kooperation zentraler Institutionen des deutschen Galopprennsports: Deutscher Galopp e.V., Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V., Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. und der Betriebsgesellschaft der Galopp-Rennvereine mbH (BGG). Die Federführung liegt bei der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) e.V.. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, die Basis des Rennpferdebesitzes in Deutschland zu verbreitern und den Sport für neue Zielgruppen sichtbarer, verständlicher und attraktiver zu machen. „Rennpferdebesitz ist eine der faszinierendsten Möglichkeiten, unseren Sport wirklich zu erleben. Mit TurfMatch wollen wir den Einstieg erleichtern, neue Menschen für den Galopprennsport gewinnen und zeigen, dass es heute viele unterschiedliche Wege gibt, Teil dieser besonderen Welt zu werden“, heißt es aus dem Kreis der Projektpartner.

 

Der Start in Iffezheim ist bewusst gewählt. Die Rennbahn Baden-Baden/Iffezheim zählt zu den traditionsreichsten und bedeutendsten Standorten des deutschen Galopprennsports. Hier treffen sportliche Klasse, internationale Strahlkraft, Auktionen, Besitzer, Züchter, Trainer und Publikum in besonderer Weise zusammen. Damit bietet Iffezheim den idealen Rahmen, um ein Projekt vorzustellen, das Tradition und Zukunft miteinander verbinden soll. TurfMatch versteht sich als langfristige Initiative. Ziel ist es, den Rennpferdebesitz in Deutschland moderner zu kommunizieren, neue Beteiligungsformen sichtbarer zu machen und Menschen einzuladen, den Galopprennsport nicht nur als Zuschauer, sondern als aktive Mitgestalter zu erleben. Denn der Besitz eines Rennpferdes muss nicht unerreichbar sein. Ob als Teil einer Gemeinschaft, in einem Syndikat oder als eigener Besitzer: TurfMatch soll zeigen, wie vielfältig und zugänglich der Weg in diesen Sport sein kann. Mit dem Start am Samstag in Iffezheim beginnt damit ein neues Kapitel für die Besitzergewinnung im deutschen Galopprennsport.

 

Weitere Informationen unter www.TurfMatch.de

Pferdesport Deutschland fordert sofortige Entlastung der Pferdehalter

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Mit einer gemeinsamen Pressemeldung haben Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht in diesen Tagen auf die zunehmend kritische Entwicklung infolge der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aufmerksam gemacht. In dem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordern die Verbände eine rasche politische Reaktion und eine spürbare Entlastung der Pferdehalter. Deutscher Galopp unterstützt diese Initiative ausdrücklich und sieht in der veröffentlichten Erklärung ein wichtiges und notwendiges Signal für den gesamten Pferdesektor. Denn auch im Galopprennsport sind die Auswirkungen der seit 2022 deutlich gestiegenen tierärztlichen Kosten in vielen Bereichen spürbar. Die wirtschaftliche Belastung trifft Besitzer, Züchter und Betriebe zunehmend und berührt damit nicht nur einzelne Strukturen, sondern die Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche.

 

Die gemeinsame Pressemeldung (s. u.) macht deutlich, dass die derzeit laufende Evaluierung der GOT aus Sicht der Verbände zu kurz greift. Insbesondere die Perspektive der Tierhalter und die praktischen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Gebührenstruktur werden bislang nicht ausreichend erfasst. Genau darauf weist Deutscher Galopp mit Nachdruck hin. „Die gemeinsame Erklärung von Pferdesport Deutschland, dem Hauptverband für Traberzucht und Deutscher Galopp bringt die Lage sehr klar auf den Punkt. Die Belastungen durch die GOT sind in der Praxis längst Realität und treffen auch zahlreiche Akteure im deutschen Galopprennsport mit voller Wucht. Deshalb war es richtig und wichtig, dieses Thema gemeinsam und mit einer starken Stimme an die Politik heranzutragen“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

Aus Sicht von Deutscher Galopp geht es dabei ausdrücklich nicht um ein Gegeneinander von Pferdehaltern und Tierärzteschaft. Im Gegenteil: Eine qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung bleibt für den Rennsport wie für die gesamte Pferdebranche unverzichtbar. Notwendig ist jedoch ein belastbarer und ausgewogener Rahmen, der sowohl eine angemessene Vergütung tierärztlicher Leistungen als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Tierhalter sichert. „Wir brauchen jetzt eine ehrliche, umfassende und praxisnahe Betrachtung der tatsächlichen Folgen. Wenn notwendige Behandlungen aus Kostendruck verschoben oder unterlassen werden, ist niemandem geholfen – weder den Menschen noch den Tieren. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine tierschutzrelevante Frage“, so Krüger weiter.

 

Mit der gemeinsamen Pressemeldung und dem Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister haben die beteiligten Verbände ihre Erwartung klar formuliert: Die laufende Evaluierung muss inhaltlich erweitert und um die tatsächlichen Auswirkungen auf Pferdehalter, Zucht, Ausbildung, Sport und Versorgungspraxis ergänzt werden. Nur so kann eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen geschaffen werden. Deutscher Galopp wird sich auch weiterhin gemeinsam mit den Partnerverbänden dafür einsetzen, dass die Interessen des Pferdesektors in dieser für viele Betriebe und Halter existenziellen Frage klar und geschlossen vertreten werden.

 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Die Lage im deutschen Pferdesektor spitzt sich dramatisch zu – die Folgen der gestiegenen Tierarztkosten durch die Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 sind inzwischen überall spürbar. Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht haben Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer daher gemeinsam einen Brief übermittelt, der den sofortigen Handlungsbedarf herausstellt. Hintergrund ist die laufende Evaluierung der GOT, die aus Sicht der Branche weder umfassend noch realitätsnah angelegt ist und die Pferdebranche vor erhebliche Probleme stellt.

 

„Deutschland ist als Pferdeland in eine nie dagewesene Krise geraten. Weitere Anstiege bei den tierärztlichen Gebühren sind nicht verkraftbar. Ein Abwarten auf die Ergebnisse der nicht allumfassenden Evaluierung ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Eines möchten wir vorwegschicken. Tierärztliche Leistungen müssen angemessen vergütet werden. Jedoch ist an vielen Stellen die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten“, betonen die drei Präsidenten Prof. Dr. h.c. Martin Richenhagen (Pferdesport Deutschland), Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp) und Peter Weihermüller (Hauptverband für Traberzucht) gemeinsam.

 

Auslöser für das gemeinsame Vorgehen ist ein Gruppeninterview im Rahmen der Evaluation, das deutlich machte, wie gravierend die negativen Auswirkungen der GOT-Novelle 2022 auf den Pferdesektor sind. Die Vertreter der AFC Public Services, die die Evaluierung im Auftrag des Bundesministeriums durchführen, zeigten sich im Gespräch sichtbar überrascht von Ausmaß und Tiefe der Problematik. Für die Verbände wurde damit unmissverständlich klar: Die derzeitige Evaluierung greift zu kurz, sie untersucht die Folgen für Tierhalterinnen und Tierhalter nicht und sie beantwortet nicht die zentrale Frage, wie eine wirtschaftlich tragfähige tierärztliche Versorgung für alle Beteiligten langfristig gesichert werden kann.

 

Die Präsidenten der drei Verbände machen deutlich, dass die Probleme weit über steigende Behandlungskosten hinausgehen. Die Pferdezucht verzeichnet dramatische Rückgänge bei den Bedeckungszahlen, Reitschulen schließen in alarmierender Häufigkeit, und immer mehr Pferdehalter stehen vor der Existenzfrage, ob sie sich ihr Pferd überhaupt noch leisten können. Fachleute berichten von zunehmenden wirtschaftlich bedingten Einschläferungen und Schlachtungen sowie einer wachsenden Zahl von Tieren, die verzweifelt an Hilfsorganisationen abgegeben werden. Gleichzeitig werden notwendige tierärztliche Behandlungen häufiger aufgeschoben – ein klarer Rückschritt für den Tierschutz. Zudem sehen die Verbände den Umstand, dass die Tierärzteschaft selbst zunehmend die Folgen bemerkt. Viele Pferdehalter wenden sich aus Kostengründen ab, Praxen verlieren Kundschaft.

 

Die Präsidenten beschreiben noch eine weitere Entwicklung: Der steigende Anteil von Praxen in Fremdbesitz führt dazu, dass ein großer Teil der finanziellen Last nicht der veterinärmedizinischen Versorgung, sondern Kapitalgesellschaften zugutekommt. Die Folgen dieser Entwicklung werden in der laufenden Evaluierung jedoch bislang nicht untersucht. Die drei Verbände fordern deshalb eine Erweiterung des Evaluationsauftrags. Nur eine umfassende Analyse könne gewährleisten, dass sowohl die Interessen der Tierärzteschaft als auch die derjenigen, die die Gebühren bezahlen müssen, berücksichtigt werden – so wie es § 12 der Bundes-Tierärzteordnung auch vorschreibt. Diese Interessen wurden bereits 2022 nicht erhoben; ein erneutes Versäumnis wäre aus Sicht der Branche nicht nur sachlich falsch, sondern politisch unverantwortlich.

 

Deutschland ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine bindende Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen vorschreibt. In anderen Branchen – etwa bei Architekten und Ingenieuren – haben sich in Deutschland unverbindliche Honorarstrukturen längst bewährt. „Wir fordern die umgehende Aufhebung der Verbindlichkeit der Gebührenordnung, um eine sofortige Entlastung der Verbraucher zu erreichen. Unserer Auffassung nach sollte die Vergütung tierärztlicher Leistungen Abstimmungssache zwischen Pferdehalter und Tierarzt sein“, erklären die Präsidenten und fahren fort: „Die GOT kann bei dabei einen orientierenden, aber nicht verbindlichen Rahmen bieten. So ist es beispielsweise in Österreich geregelt.“

 

Die Präsidenten betonen in ihrem Schreiben die enge Verbundenheit der Pferdebranche mit der Tierärzteschaft. Das Ziel sei kein Gegeneinander, sondern ein verlässlicher Rahmen, der es beiden Seiten ermöglicht, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Mensch gerecht zu werden. Die Verbände bieten dem Minister deshalb ein kurzfristiges persönliches Gespräch an, um die Lage umfassend darzustellen und Lösungsschritte gemeinsam zu erarbeiten.

Noch anstehende Termine der Pre-Race Vet Checks 2026

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Die noch stattfindenen Termine: 


12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de oder hier zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.