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Besitzertrainer e.V.

Ein Treffer in Mülheim, kein Sieg in Magdeburg, Doppel in Dortmund

Drei der vier Renntage des verlängerten Mega-Galopp-Wochenendes sind absolviert. Nach dem Doppelsieg am Donnerstag, 13. Mai, in Dortmund, der Nullnummer am Freitag, 14. Mai, in Magdeburg gelang den Besitzertrainern des Vereins am Samstag, 15. Mai, in Mülheim ein Treffer.

 

In Mülheim war am 15. Mai auch im Livestream die lautstarke Anfeuerung von Janine Beckmann für ihren Schützling Monte Cinq zu hören. Und der 7-jährige Wallach zog kurz vor dem Ziel noch einmal mächtig an und gewann leicht. Im Sattel von Monte Cinq, der für den ersten Saisonerfolg von Janine Beckmann sorgte, saß Miquel López. Für die Siegwetter gab es exakt das 13-fache Geld.

 

Besonders groß war die Freude in Dortmund am 13. Mai bei Marion Renggli, die beide Siege einheimste. Zuerst überraschte ihr 6-jähriger Wallach Dumas, der seine Siegwetter mit der Quote von 20,10:1 belohnte. Den zweiten Erfolg in Dortmund und auch des Jahres 2021 für Marion Renggli holte Gilbert, ebenfalls ein 6-jähriger Wallach. Hier war die Siegquote 4,40:1. Beide Renggli-Pferde wurden von Jozef Bojko geritten.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet schon am Sonntag, 16. Mai, in Hannover statt. Weiter geht es dann am Pfingsts amstag, 22. Mai, in Krefeld, am Pfingstsonntag, 23. Mai, in Hoppegarten und am Pfingstmontag, 24. Mai, in Köln. Anschließend wird am Freitag, 28. Mai, in München, am Samstag, 29. Mai, in Dresden sowie am Sonntag, 30. Mai, in Düsseldorf in die Startmaschine eingerückt.

 

Alle Siege von Besitzertrainern des Vereins im Mai, April und März 2021 hier. Alle Treffer im Februar und Januar 2021 sowie in den Jahren 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Weitere Ergebnisse sowie die Renntage 2021 sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden.

Second Sight Sieger im von Besitzertrainern unterstütztem Rennen

In der vorletzten Prüfung beim Saisonauftakt des Magdeburger Renn-Vereins am Freitag, 14. Mai, trat der Verein Deutscher Besitzertrainer als Mitsponsor auf. Im Preis der MDCC Magdeburg-City-Com über 2050 Meter gingen 13 Pferde an den Start. Der Ausgleich IV, die Wettchance des Tages (wurde nicht getroffen!!), wurde nach spannendem Finish von Second Sight gewonnen. Der 5-jährige Wallach im Besitz von Stephanie Storp und Daniela Pavel setzte sich unter Wladimir Panov durch. Trainiert wird Second Sight von Elisabeth Storb in Belen.

 

Ein besonderes Ereignis war dieser Treffer für Stephanie Storp, die in Magdeburg als Moderatorin für den Livestream durch den Renntag führte.

 

Zum gelungenen Magdeburger Renntag berichtet GaloppOnline:

 

"Der Freitag-Renntag in Magdeburg hat alle Erwartungen hinsichtlich des Wettumsatzes übertroffen. Insgesamt wurden 138.014,46 Euro umgesetzt, davon 24.338,14 aus dem Ausland. Riko Luiking, Geschäftsführer des Totobetreibers Wettstar, sagt dazu: „Ein insgesamt sehr starker Umsatz in Magdeburg mit einem fast 20.000er Durchschnitt pro Rennen. Wobei mit einem Riesenumsatz im Viererwettrennen in Höhe von 53.262,20 dieses sicherlich als eines der umsatzstärksten Rennen des Magdeburger Rennvereins in die Geschichte eingehen wird.“

 

Rennvereins-Präsident Heinz Baltus sagt: „Das war ein fantastischer Renntag, auch in Sachen Umsatz. Ich freue mich schon auf unserer Viererwette im Juli mit dem Megajackpot.“ Der sieht in der Tat ordentlich aus: Ein Jackpot in Höhe von 20.952,05 wird die Kassen am nächsten Renntag sicherlich noch einmal ordentlich klingeln lassen.

 

Dreierserien für Jozef Bojko und Bauyrzhan Murzabayev

Quelle: Pressemitteilung des Dortmunder Rennvereins vom 14. Mai 2021

 

Zwei Dreifachsieger und ein unerwarteter Erfolg im Hauptrennen – das sind die Schlagzeilen zum Auftakt der Grasbahnsaison auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel. Der erste Renntag der „grünen Saison“ in Wambel fand aufgrund der Corona-Pandemie ohne Zuschauer statt.


„Das ist schon etwas deprimierend, gerade bei idealem Rennwetter wie heute“, sagt Rennvereinspräsident Andreas Tiedtke. „Und wirtschaftlich hinterlässt das eine große Lücke, zumal wir uns den ein oder anderen Starter mehr gewünscht hätten.“ Tiedkte hofft, dass es im nächsten Jahr wieder einen „normalen Sparkassen-Renntag mit bis zu 15.000 Besuchern“ geben wird und vielleicht schon am 27. Juni zum Großen Preis der Wirtschaft zumindest begrenzt Gäste erlaubt sein werden. Aus sportlicher Sicht sei es eine gelungene Veranstaltung gewesen, so Tiedtke. Gerade die Leistungen der beiden zehnjährigen Potemkin im Hauptrennen und Gamgoom im Sprint zeigten, wie hart und gesund die deutsche Vollblutzucht sei und wie gut sich die Aktiven um ihre Pferde kümmerten.


Liberty London vor Potemkin


Potemkin wurde Zweiter im sportlichen Höhepunkt des Tages, dem Dortmunder Grand Prix Trial, ein mit 15.000 Euro dotiertes Listenrennen über 1.750 m. „Wir sind sehr zufrieden, und es ist Ordnung, wenn Eddy das Rennen gewinnt, der ja oft schon mit Potemkin gewonnen hat“, meinte Potemkin-Mitbesitzer Klaus Allofs, Ex-Fußball-Nationalspieler und im Vorstand von Fortuna Düsseldorf.


„Eddy“ – das ist Jockey Eduardo Pedroza, der mit der fünfjährigen Stute Liberty London die siebenköpfige Konkurrenz überraschte. Zum Siegkurs von 10,40:1 gewann sie leicht Start-Ziel mit dreieinhalb Längen vor Potemkin, dem französischen Gast Red Hot und dem Favoriten Zavaro. „Sie hat eine riesige Galoppade, das sah schon gut aus“, lobte der Siegreiter. Und Trainer Waldemar Hickst räumte ein: „Ich hatte nicht geglaubt, dass wir gewinnen können, ich dachte die Distanz sei zu kurz für sie.“ Aber der Besitzer habe darauf bestanden. Liberty London läuft in den Farben des Gestüts Ittlingen von Dortmunds Vize-Präsident Manfred Ostermann.


Dreifachserie für den Championjockey

 

Zum Auftakt des Renntags legte Championjockey Bauyrzhan Murzabayev los wie die Feuerwehr und gewann die ersten drei Rennen in Folge. Besonders spannend machte er es im 800-m-Sprint auf dem zehnjährigen Gamgoom, der als 1,10:1-Favorit nur knapp gegen Daring Match und Blazed zum Zug kam. „Ich habe wohl etwas zu lange gewartet, aber Hauptsache gewonnen“, sagte Murzabayev nach dem 22. Sieg für den von Mario Hofer trainierten Wallach. Danach punktete der gebürtige Kasache zwei Mal für seinen Hauptarbeitgeber Peter Schiergen. Zuerst auf Normfliegerin (5,20:1) im RaceBets.de-Rennen über 2.400 m gegen die dreijährigen Hengste Nordstrand und Loft, die beide noch Nennungen im Derby haben. Danach folgte der Sieg auf Naraja im Wettstar.de-Rennen über 1.400 m nur für dreijährige Stuten vor Laterani. „Heute war die Distanz etwas kurz, ob sie die ganz große Steherin ist, muss sich zeigen, wir gehen da Schritt für Schritt ran“, so Schiergen nach dem Rennen. Sowohl Naraja als auch Normfliegerin haben noch Nennungen im Preis der Diana, dem hoch dotierten Stutenderby im August in Düsseldorf.

 

Doppelsiegerin Marion Renggli


Als Doppelsiegerin reiste die Besitzertrainerin Marion Renggli zurück ins ostwestfälische Harsewinkel bei Warendorf. Sie betreut nur zwei Pferde beide gewannen: Zuerst der 20,10:1-Außenseiter Dumas im Ausgleich III über 1.750 m, danach mit Gilbert (4,40:1) im Ausgleich IV über 1.600 m. Im Sattel saß beide Mal Jozef Bojko, seit vielen Jahren eine feste Größe auf deutschen Rennbahnen. Der 50-jährige gebürtige Slowake holte seinen dritten Tagessieg dann zum Abschluss des Renntags in der Steher-Prüfung über 3.200 m überlegen auf der vierjährigen Stute For Pleasure (1,2:1) aus dem Gestüt Etzean, trainiert von Andreas Wöhler.

Besitzertrainer-Cup 2021: Armin Weidler bleibt knapp voraus

Der 2. Wertungsrenntag des Besitzertrainer-Cups 2021 fand am Freitag, 7. Mai, in Dresden statt. Nach den acht Rennen behauptete Armin Weidler seine Spitzenposition aus Mülheim. Insgesamt hat er nun 15 Punkte auf seinem Konto. Never in Doubt (Bauyrzhan Murzabayev) holte dabei als Vierter vier und Jazzy Socks (Jozef Bojko) als Sechster einen Zähler.

 

Auf den zweiten Platz der Gesamtwertung schob sich durch seinen Heimsieg in der Abschlussprüfung am 7. Mai mit Varicon (Bauyrzhan Murzabayev) und damit zehn Punkten Ralph Siegert. Gemeinsam auf Rang drei mit acht Zählern nach jeweils zweiten Plätzen in Dresden liegen jetzt Isabell Kreger (Katie Bo Kate/René Piechulek) und Guido Scholze (Sha Gino/ Sarah Biessey). Mit fünf Punkten rangiert Adel Massaad nun auf Position fünf.

 

Danach folgen auf dem sechsten Rang mit jeweils vier Zähler Janine Beckmann, Jutta Pohl, die in Dresden gleich im ersten Rennen Rang vier mit Maxanto (Leon Wolff) belegte, und Pascal Jonathan Werning. Drei Zähler sicherte sich in Dresden Daniel Paulick durch Invincible Warrior (Jozef Bojko/4.) sowie Killea (Martin Seidl/6.) und liegt damit im Zwischenklassement zusammen mit Susanne Schwinn auf Position neun.

 

Der aktuelle Zwischenstand hier.

 

An jedem Wertungsrenntag sind pro Rennen je Platzierung von Pferden von Besitzertrainern folgende Punkte zu erzielen:

 

1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere folgende Platz – 1 Punkt

 

Die gesammelten Punkte an allen Wertungsrenntagen entscheiden über Sieger und Platzierte im Besitzertrainer-Cup. Die Prämien auf den ersten vier Plätzen betragen 1.000,00 €, 500,00 €, 300,00 € und 200,00 €. Zudem werden die Ränge fünf bis zehn mit je 100,00 € bedacht.

 

Die nächsten Stationen des Besitzertrainer-Cups 2021 sind am 5. Juni in Leipzig, 9. Juli (neu) in Blieskastel, 29. August in Cuxhaven, 19. September in Billigheim und 16. Oktober in Verden. In Verden an der Aller werden dann die Siegerin oder der Sieger sowie die Platzierten des Besitzertrainer-Cups 2021 geehrt.

 

Die bisherigen Sieger beim Besitzertrainer-Cup waren Monika Lindemann (2016), Horst Rudolph (2017), Daniel Paulick (2018) und Anna-Schleusner-Fruhriep (2019).


Mit dem Besitzertrainer-Cup will der Verein Deutscher Besitzertrainer zusätzliche Startanreize für seine Mitglieder geben. Gleichzeitig werden dadurch auch die jeweiligen Rennvereine unterstützt, da durch die „Extra-Gewinnmöglichkeiten“ eine höhere Anzahl von Pferden von Besitzertrainern zu erwarten ist.

Amateure dürfen in Deutschland weiter nicht reiten

Quelle: GaloppOnline vom 8. Mai 2021

 

Amateurrennreiter und -rennreiterinnen dürfen in Deutschland weiterhin keine Rennen reiten, dies entschied der Vorstand von Deutscher Galopp e.V. diese Woche, wo Christian von der Recke die Interessen des Verband Deutscher Amateur-Rennreiter e.V. (VDAR) im Vorstand vertrat.

 

"Obwohl in den Nachbarländern Frankreich und Belgien die Amateure zugelassen sind, und sogar teilweise reine Amateur-Rennen ausgetragen werden, verbietet Deutscher Galopp e.V. weiterhin die Teilnahme der aktiven VDAR Mitglieder am Profi-Rennbetrieb. Der Antrag mit dem Ziel die jeweilige Entscheidung in die Hände der Rennvereine zu legen, da regional die Corona-Schutzverordnungen variieren, wurde erneut abgelehnt, da ein Verbot der Profirennen befürchtet wird. Für den Galopprennsport ist dieses Verbot durch Deutscher Galopp e.V. weitreichend. Fünf Monate duften die Amateure 2020 nicht reiten, seit November 2020 bis heute durchgängig. Es ist sowohl der Basisrennsport betroffen, da die Amateure und ihre Familien ca. 60 Pferde im Training betreuen, als auch die Förderung des dringend notwendigen Nachwuchses. Wenn über längere Zeit die Ausbildung zu Wettkampbedingungen untersagt wird, dann hat das Konsequenzen, die weit über den Zeitraum hinausgehen. Nicht nur aktuell haben die Azubis u.a. Leon Wolff, Lilli-Marie Engels, Sarah Biessey, Amina Mathony, Janice Gecergün und Sarah Winkeler über den Amateur-Verband den Weg zum Galopprennsport gefunden, sondern auch die Trainer und Jockey-Champions u.a. Andrasch Starke, Henk Grewe, Andreas Wöhler, Dennis Schiergen, Andreas und Bruno Schütz begannen als Amateur-Rennreiter ihre Karriere", heißt es in einer Pressemitteilung des VDAR.

 

„Es ist leicht, das Anliegen einer Minderheit vom Tisch zu wischen. Natürlich entstehen durch Corona viele Entbehrungen, auch für die Amateure. Aber diese Entscheidungen müssen immer wieder ernsthaft geprüft werden. Die Corona-Schutzverordnungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In dem Moment, wo Schutzbestimmungen den Raum für Zulassung geben oder Besitzer zu den Rennen zugelassen werden, müssen auch Amateure an Profi-Rennen teilnehmen können. Da kann nicht pauschal die Teilnahme untersagt werden. Die Arbeit des Amateurverbandes und seine Wirkung in den Sport hinein wird manchmal nicht ganz richtig eingeschätzt“, so VDAR Präsident Paul von Schubert.

Daniel Krüger seit 1. Mai neuer Verbandsgeschäftsführer

Daniel Krüger hat am 1. Mai seinen neuen Job als Verbandsgeschäftsführer von Deutscher Galopp in der Rennbahnstraße 154 in Köln angetreten. Krüger, der zuletzt zehn Jahren die Geschäftsstelle der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e. V. leitete, besuchte an seinen ersten Arbeitstagen für Deutscher Galopp gleich die Renntage in Mannheim, München und Köln.

Informationen zur Ausbildung zum Beruf Pferdewirt

Quelle: Pressemitteilung Bundesvereinigung der Berufsreiter im Deutschen Reiter- und Fahrer- Verband e. V. vom 29. März 2021


Die Bundesvereinigung der Berufsreiter hat, um die Ausbildung zum Beruf Pferdewirt noch mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, Filme zu den jeweiligen Fachrichtungen in Auftrag gegeben und diese auf YouTube veröffentlicht.

 

Allgemeiner Film zum Beruf "Pferdewirt": https://www.youtube.com/channel/UC9Yf0LhhT19VHTOf4OS-Zew

 

Film zur Fachrichtung "Rennreiten": https://www.youtube.com/watch?v=in_oqblIRSk

Seminartermine für die Besitzertrainerausbildung

Deutscher Galopp wird das Ausbildungs- und Fortbildungsprogramm künftig in einer eigenen Akademie bündeln und das Angebot dabei deutlich erweitern. Die Akademie hat das Ziel Seminare, Fortbildungen und Ausbildungen im deutschen Galopprennsport für alle Interessengruppen anzubieten und durchzuführen.

 

Dort werden auch die aktuellen Lehrgangsangebote für die Besitzertrainerausbildung aufgeführt sowie weitere Informationen zu den Lehrgängen und der Prüfung gegeben.

 

Hier der Link zur Akademie Deutscher Galopp: https://www.deutscher-galopp.de/gr/akademie/

 

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