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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Zwei Siege am 22. Februar auf Dortmunder Sand

Sechs Prüfungen fanden am vorletzten Renntag der Wintersaison 2025/2026 am Sonntag, 22. Februar, in Dortmund statt. Die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer durften dabei auf der dortigen Sandbahn zwei Treffer feiern.

 

In der vierten Tagesprüfung kam Alexandra Liebert zu ihrem ersten Erfolg als Besitzertrainerin. Durch Herm schaffte sie den Sieg in einem Ausgleich IV über 2.500 Meter. Die 5-jährige Stute gewann überlegen. Im Sattel saß Benjamin Marie. Die Siegquote betrug 3,50:1.

 

Gleich im folgenden Rennen gab es den zweiten Treffer eines Besitzertrainers. In diesem Ausgleich IV über 1.700 Meter setzte sich für Rosen Naskov die 8-jährige City Cat unter Matthew S.Johnson leicht durch und zahlte am Toto 8,80:1. Auch für Rosen Naskov war es der erste Sieg 2026.

 

Der nächste Renntag in Deutschland ist auf der Dortmunder Sandbahn zum Abschluss der Wintersaison 2025/2026 am Sonntag, 8. März. Es folgt der Start der Grasbahnsaison am Sonntag, 22. März, in Mülheim. Danach stehen die Renntage am Samstag, 28. März, in Mannheim, am Sonntag, 29. März, in Düsseldorf, am Ostersonntag, 5. April, in Hoppegarten, am Ostermontag, 6. April, in Köln, am Samstag, 11. April, in Zweibrücken, am Sonntag, 12. April, in Düsseldorf, am Samstag, 18. April, in Mageburg, am Sonntag, 19. April, in München, am Samstag, 25, April, in Düsseldorf und am Sonntag, 26. April, in Krefeld.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine, bei denen schon Ausschreibungen vorliegen, eingestellt.

Und wieder ging Artistic Mission in Dortmund auf und davon

Quelle: Pressemitteilung des Dortmunder Rennvereins vom 22. Februar 2026

 

Christian von der Recke ist einer der erfolgreichsten Galopptrainer in Deutschland. Seit Ende der 1980er-Jahre bereitet er Vollblüter vor, war viele Male Champion seiner Zunft. Doch einen Sandspezialisten wie den fünfjährigen Artistic Mission hat selbst der „Magier von Weilerswist“ selten in seiner Obhut gehabt. Auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel gelang dem Wallach am Sonntag, 22. Februar, der vierte Sieg in Folge auf Sand in der laufenden Wintersaison.

 

Vor allem die Art und Weise, wie Artistic Mission diesen Renntag beendete, war höchst eindrucksvoll: In der 1.200 m langen Prüfung kam er anfangs mit dem hohen Tempo der vierköpfigen Konkurrenz kaum mit, doch schon Anfang der Zielgerade deutete sich an, dass es nur einen Sieger geben kann. „Es ist unbeschreiblich, er sammelt alle mit Leichtigkeit ein, man muss sich eigentlich nur festhalten“, sagte Reiterin Nina Baltromei nach dem hochüberlegenen Sieg vor Energy Dragon. „Wie er nach so einem Höllentempo, noch so beschleunigen kann, ich habe so etwas nur selten gesehen“, staunte auch von der Recke. Der Trainer hatte bereits früh am Tag Grund zur Freude. Mit dem fünfjährigen Grand Attentione gewann er das sportlich wertvollste Handicap-Rennen des Tages, ein mit 7.000 Euro dotierter Ausgleich III über 2.500 m. Mit Alexander Pietsch im Sattel siegte Grand Attentione vor Adjö und Master of Lips.


Viererwette nicht getroffen – Jackpot am 8. März

 

Einen überraschenden Ausgang nahm das Stolzenhoff Großcatering-Rennen, ein Ausgleich IV über 1.700 m. Die von Amateur Matthew Johnson gerittene Siegerin, die achtjährige Stute City Cat von Besitzertrainer Rosen Naskov, lag als 8,80:1-Chance noch im Bereich der Erwartungen. Doch mit Berrygate und Havana Spirit schoben sich zwei Riesenaußenseiter auf die Plätze vor die Mitfavoritin Kalajana - mit der Folge, dass die Viererwette nicht getroffen wurde. „Damit können wir einen lukrativen Jackpot am 8. März anbieten, dem Abschluss der Wintersaison in zwei Wochen“, sagte der Geschäftsführer des Dortmunder Rennvereins Oliver Sauer. „Trotz des schlechten Wetters sind wir zufrieden mit dem heutigen Besuch und dem Wettumsatz, der über dem Vorjahr lag“, zog Sauer kurz Bilanz, bevor es zur After Race-Party mit DJ Nils Koenig weiterging.

 

Die weiteren Sieger des Tages waren Woody Wood, trainiert von Andreas Suborics, geritten von Andrea Ricupa, Tiffany Twisted (Frank Fuhrmann / Martin Seidl) und Herm (Alexandra Liebert / Benjamin Marie).

Stallparade der Sport-Welt mit Hella Sauer

Wie GaloppOnline am 19. Dezember veröffentlicht hat, haben sich 54 Trainerinnen und Trainer für die Stallparade 2026 der Sport-Welt qualifiziert. Mindestens fünf Siegen in Flach- und Hindernisrennen im In- und Ausland waren dafür notwendig. Besitzertrainerin Alicia Baum ergänzt die Liste, weil sich der Stall, an dem in diesem Jahr Carmen Bocskai trainiert hat, mit genug Siegen qualifiziert hat. Als Nachfolgerin an diesem Quartier ist Baum ebenso mit dabei wie Stefanie Koyuncu, die die Nachfolge ihres Vaters Mario Hofer angetreten hat. Also heißt es in Summe 55 Mal Stallparade. 

 

In der Sport-Welt-Ausgabe Nummer 10 vom 20. Februar ist  alles über den Stall von Hella Sauer (hier1/hier2) zu finden, die 2025 auf sieben Siege kam. Weiter dabei sind noch Christian Peterschmitt (13 Siege),  Anna Schleusner-Fruhriep (12), Daniel Paulick (8), Adel Massaad (8) und Marc Timpelan (6). Zudem gibt es die Sonderveröffentlichung von Alica Baum.

 

Seitens der Besitzertrainer bereits veröfffentlicht wurden folgende Stallparaden: Sport-Welt-Ausgabe 2 vom 9. Januar mit Janina Boysen (hier1/hier2), die zehn Siege 2025 geschafft hat; Sport-Welt-Ausgabe 3 vom 16. Januar mit Caroline Pietsch (6 Siege - hier1/hier2) und Bernd Schrödl (5 Siege - hier) sowie Sport-Welt-Ausgabe 7 vom 3. Februar mit Pavel Bradik (5 Siege - hier1/hier2) .

Bavarian Classic in München jetzt auf Gruppe II-Status

Quelle: Homepage von Deutscher Galopp vom 17. Februar 2026

 

Deutscher Galopp e.V. zieht eine sehr positive Bilanz der Sitzungen des European Pattern Committee (EPC) am 4./5. Februar 2026 in Rom. Für die Saison 2026 wurden die Anpassungen am europäischen Programm der Gruppe- und Listenrennen (Black-Type) beschlossen. Deutschland verzeichnet dabei keine Herabstufung (Downgrade) eines deutschen Black-Type-Rennens – ein klares wie auch erfreuliches Signal für die sportliche Qualität und Stabilität des deutschen Programms. „Dass Deutschland im EPC-Beschluss für 2026 ohne Downgrades geblieben ist, ist ein starkes Zeichen. Es bestätigt, dass wir unser Qualitätsangebot konsequent und erfolgreich vorangetrieben haben“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V.


Ein zentrales Ergebnis aus deutscher Sicht ist die Aufwertung des Bavarian Classic (München) auf Gruppe II-Status. Das Rennen zählt seit Jahren zu den wichtigsten Prüfungen für den Derbyjahrgang und gewinnt durch die Entscheidung des Pattern Committees zusätzlich an internationaler Strahlkraft. „Mit der Aufwertung des Bavarian Classic auf ein Gruppe II-Rennen setzen wir ein weiteres Ausrufezeichen auf dem Weg zum Deutschen Derby. Das Rennen hat seine Relevanz und Qualität über Jahre bestätigt – jetzt wird dies auch im europäischen Pattern entsprechend gewürdigt“, so Krüger.


Der Münchener Rennverein begrüßt die Entscheidung ausdrücklich


Michael Motschmann (Vorsitzender des Vorstands Münchener Rennverein): „Als Präsident des Münchener Rennvereins bin ich sehr stolz, dass das Bavarian Classic das Upgrade als Gruppe II-Rennen erhalten hat. Über viele Jahre haben die Sieger dieses Rennens im weiteren Rennjahr eine sehr gute Rolle gespielt. Mit Lucky Speed, Isfahan oder auch Fantastic Moon haben spätere Derbysieger dieses Rennen gewonnen oder als Vorbereitung für ihre Saison genützt. Für den deutschen Rennsport ist es ein schönes Zeichen und für das Deutsche Derby in Hamburg könnte sich die Entscheidung des Pattern Committees zukünftig auch positiv auswirken. Wir danken an dieser Stelle auch unserem Partner Wettstar für sein Engagement. Ohne treue und langjährige Partner wäre es nicht möglich, solche qualitativ hochwertigen Prüfungen durchzuführen.“


Sascha Multerer (Generalsekretär Münchener Rennverein): „Bereits im vergangenen Jahr haben wir mal vorsichtig nachgefragt, ob ein Upgrade des Rennens denkbar wäre, womit wir ein Interesse hinterlegt hatten. In diesem Jahr war die Gelegenheit günstig und letztlich wurden wir mit dem Upgrade auf Gruppe II-Status belohnt. Ein starkes Zeichen für die Qualität des deutschen Rennsports, denn in diesem Rennen liefen bislang fast ausschließlich deutsche Pferde. Vielleicht gelingt mit dem Upgrade ein Schritt zu dem ein oder anderen internationalen Starter, der am Ende dazu beiträgt, dass Ratings in den deutschen 3-jährigen Rennen noch weiter steigen.“

 

Neues Listenrennen in Dortmund: zusätzlicher Black-Type-Baustein für den Derby-Weg


Neben der Aufwertung in München ist es Deutscher Galopp gelungen, ein zusätzliches Listenrennen als Vorbereitungsrennen für das Deutsche Derby im Programm 2026 anzubieten. Der Dortmunder Rennverein hat sich dankenswerterweise hierfür sehr kurzfristig bereit erklärt, ein neues Listenrennen am 21. Juni 2026 über 2.050 m auszuschreiben – ein wichtiges Signal für die gemeinsame Weiterentwicklung des deutschen Programms. Damit stehen den potenziellen Derbypferden künftig fünf statt vier Startmöglichkeiten in Black-Type-Rennen auf Steherdistanzen zur Verfügung.


„Wir wollten den sportlichen Weg für den Derbyjahrgang sinnvoll verbreitern – insbesondere auch mit Blick auf Pferde mit Steherprofil. Das ist uns nun mit diesem zusätzlichen Listenrennen in Dortmund gelungen und es ist somit ein echter Gewinn für das Programm auf dem Weg zum Derby inklusive einer Planungssicherheit. Unser besonderer Dank gilt dem Dortmunder Rennverein für die sofortige Bereitschaft, uns diesen Schritt zu ermöglichen“, betont Krüger.


Das European Pattern Committee überprüft jährlich die Gruppe- und Listenrennen („Pattern Races“) in Europa. Grundlage der Entscheidungen sind objektive Leistungsparameter, insbesondere die internationale Vergleichbarkeit über Ratings/Performance der jeweiligen Rennen. Ziel ist es, die sportliche Qualität der Black-Type-Prüfungen dauerhaft sicherzustellen und deren Aussagekraft für Zucht und Sport zu erhalten.

Online Awards "Ganz Besonders" geht an Janina Boysen

Quelle: GaloppOnline vom 16. Februar 2026

 

Was bleibt vom Jahr 2025 in Erinnerung, war neben den Großereignissen „Ganz Besonders“? So lautet eine der Kategorien der Online Awards. Fünf Kanditen, Zwei- und Vierbeinen, standen zur Wahl und warteten auf Ihre Stimmen. Sie konnten wählen aus Janina Boysen, Gostam, Santagada, Michaela Malacova und Matilda.


Wer gewonnen hat? Schauen Sie sich einfach das Video an: https://galopponline.de/rennen/das-war-das-ganz-besondere-im-vergangenen-jahr/

10. März: "Rennpferde im Fokus" in der Pferdeklinik Burg Müggenhausen

Quelle: Pferdeklinik Burg Müggenhausen vom 12. Februar 2026

 

 Liebe TrainerInnen, ZüchterInnen und BesitzerInnen von Rennpferden,

 

auch in diesem Jahr laden wir Sie wieder herzlich zu einem gemeinsamen Abend rund um die Arbeit mit Rennpferden ein. In kurzen und interessanten Vorträgen möchten wir Ihnen am Dienstag, 10. März, ab 17 Uhr Einblick in tiermedizinische Themen geben, welche uns in der täglichen Arbeit mit Rennpferden immer wieder begegnen:

 

Der Weg zum Rennpferd – Neues zur Aufzucht junger Vollblüter, Referentin: Dr. Anne Kahler
Sehnenerkrankungen – Das Schreckensgespenst für Rennpferdebesitzer, Referentin: Sarah Czekal
Was ist was? Bildgebung – Welche Diagnostik braucht mein Pferd?, Referentin: Anne Wigbels
 

Im Anschluss an die Vorträge führen wir Interessierte gerne durch die Räumlichkeiten unserer Pferdeklinik und freuen uns auf ein nettes Zusammensein und einen guten Austausch bei einem Bier oder Glas Wein sowie ein paar kulinarischen Kleinigkeiten.

 

Das vollständige Programm finden Sie hier. Der Anmeldeschluss ist der 25. Februar. Die Buchung der Tickets erfolgt online unter: https://eventmanager.app/tdZDGJYU

 

Wir freuen uns auf rege Beteiligung & einen schönen Abend! Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Pferdeklinik Burg Müggenhausen

Renndistanz in Mons statt 1500 Meter jetzt 1550 Meter

Quelle: GaloppOnline vom 9. Februar 2026

 

950 Meter für die Flieger, 1500 Meter für die Meiler, 2100 und 2300, gelegentlich auch 2850 Meter für die Steher. Das waren bislang die einschlägigen Distanzen auf der Sandbahn im belgischen Mons-Ghlin. Ab dem 1. März, also ab dem übernächsten Renntag (die nächste Veranstaltung dort findet am 28. Februar statt), wird es diesbezüglich eine kleine Änderung geben. Diese betrifft die 1500 Meter-Distanz, die es in Zukunft nicht mehr geben wird, und die durch eine Distanz von 1550 Meter ersetzt wird. Das ist der Homepage des belgischen Verbandes zu entnehmen.

Deutscher Galopp veröffentlicht Ausschreibungen für März und April

Quelle: GaloppOnline vom 27. Januar 2026

 

Deutscher Galopp hat die Ausschreibungen der Monate März und April und damit das Programm für die ersten elf Renntage der Grünen Saison veröffentlicht. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Veranstaltungen:

Sonntag, 22.03.2026 – Mülheim
Samstag, 28.03.2026 – Mannheim
Sonntag, 29.03.2026 – Düsseldorf
Sonntag, 05.04.2026 – Hoppegarten
Montag, 06.04.2026 – Köln
Samstag, 11.04.2026 – Zweibrücken
Sonntag, 12.04.2026 – Düsseldorf
Samstag, 18.04.2026 – Magdeburg
Sonntag, 19.04.2026 – München
Samstag, 25.04.2026 – Düsseldorf
Sonntag, 26.04.2026 – Krefeld

 

Die Black Type-Saison beginnt mit gleich drei Listenrennen am Ostersonntag 5. April, in Hoppegarten, die Gruppe-Saison legt in Düsseldorf am 12. April mit der Kalkmann-Frühjahrs-Meile los.

 

Renntermine - Deutscher Galopp

Andrasch Starke beendet seine überragende Karriere

Quelle: Turf-Times vom 22. Januar 2026

 

Andrasch Starke wird in diesem Frühjahr nicht in Japan in den Sattel steigen können. Für das von ihm gewünschte Zeitfenster von März bis Mai bekam Deutschlands erfolgreichster Jockey aller Zeiten
keine Lizenz. „Es wäre im Februar möglich gewesen, doch das kam für mich nicht in Betracht“, erklärt er. Und schiebt einen Nachsatz hinterher: „Damit ist meine Karriere beendet“, sagt er lapidar, „ich reite im Moment bei Henk Grewe aus und verbringe an den Wochenenden viel Zeit mit meinen Kindern. Das kam in all den Jahren immer etwas kurz“.

 
Somit verabschiedet sich der 52jährige quasi durch die Hintertür von der großen Bühne. Seine Erfolge füllen Bände und können hier nur verkürzt wiedergegeben werden. Zehnmal war er Deutscher Meister, achtmal siegte er im Deutschen Derby, unzählige weitere Erfolge kamen dazu. Darunter natürlich der Sieg im Prix de l‘Arc de Triomphe mit Danedream (Lomitas), der seiner Laufbahn noch einmal eine ganz andere Wendung gab. 2.853 Siege sind beim Verband für den Mann verzeichnet, der immer auch ein positiver Botschafter für den deutschen Galopprennsport war.

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

126 Siege im Jahr 2025 für in Deutschland lizenzierte Besitzertrainer

Die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer sind gut ins Jahr 2026 gestartet. Zum Auftakt gab es In Dortmund gleich zwei Erfolge durch Maharani für Ulrike Timmermann und Master of Lips für Jorrit Mehl. 

 

Positiv wie der Start ins Jahr 2026 ist auch die Bilanz für das vergangene Jahr. Insgesamt konnten von 39 Besitzertrainer 126 Siege bejubelt werden, das waren acht mehr als 2024. In Deutschland standen sie bei 1.255 Starts 107 Mal auf dem Siegertreppchen, wobei auch vier Hindernistreffer, je zwei für Kamila Harms und Pavel Bradik, registriert werden konnten. Damit wurden mehr als 50 Prozent der insgesamt sieben Prüfungen über die Sprünge - Hindernisrennen Nummer acht wurde in Hamburg auf der Flachbahn gelaufen - gewonnen. Zudem konnten im Ausland 18 Erfolge in Flachrennen und einer über die Sprünge gefeiert werden.

 

Am erfolgreichsten von den in Deutschland lizenzierten Besitzertrainern war Christian Peterschmitt mit 13 Erfolgen (5 in Deutschland/8 im Ausland) gefolgt von Anna Schleusner-Fruhriep (11/1 - der als Gruppe I-Sieg in Schweden) und Janina Boysen (10/0). Dahinter rangieren Adel Massaad (8/0) und Daniel Paulick (8/0) vor Hella Sauer (1/6) sowie Marc Timpelan (6/0), Caroline Pietsch (1/5), Pavel Bradik (5/0) und Bernd Schrödl (5/0). 

Jockey Jozef Bojko geht in die Berufung

Quelle: GaloppOnline vom 13. Januar 2026

 

Das Verfahren gegen Jockey Jozef Bojko wegen des Vorwurfs der Nichtwahrnehmung der Gewinnaussichten geht in die nächste Runde. Über seine Anwälte, die Kölner Kanzlei Fehn Legal, hat Bojko gegen das Urteil des Ordnungsausschusses des Dachverbandes aus der letzten Woche Berufung eingelegt.

 

Ihm war dort eine Neun-Tage-Sperre wegen fahrlässiger Nichtwahrnehmung der Gewinnaussichten auf Iliano aufgebrummt worden. Nun wird sich das Renngericht als nächste Instanz mit dem Fall befassen.

Sparmaßnahme in Frankreich: Öfter Bänderstart statt Startmaschine

Quelle: GaloppOnline vom 2. Januar 2026

 

France Galop hat für das Jahr 2026 eine weitere Sparmaßnahme beschlossen, die vor allem den PMH-Bereich betrifft. Ab dem 1. Januar werden sämtliche PMH-Rennen ohne Startmaschinen durchgeführt, stattdessen erfolgen alle Starts künftig als Bänderstarts. Die Nutzung von Startboxen gehört damit in diesem Segment der Vergangenheit an. Dabei geht es größtenteils um die Rennen, die nicht im Equidia-Programm zu finden sind.

 

Nach Angaben von France Galop steht die Entscheidung im direkten Zusammenhang mit der angespannten wirtschaftlichen Lage. Vizepräsident Arnaud de Seyssel verweist darauf, dass bereits rund drei Viertel aller PMH-Rennen ohne Startboxen abgewickelt wurden. Durch den Wegfall von Personal-, Wartungs- und Transportkosten rechnet man mit Einsparungen von mindestens 200.000 Euro. Gleichzeitig sieht France Galop in der Maßnahme einen möglichen Nebeneffekt für den Premium-Bereich. Trainer und Ställe, die Flaggenstarts meiden, könnten sich künftig stärker auf Premium-Rennen konzentrieren, was dort zu stabileren Feldern führen könnte. Die betroffenen Rennvereine hätten die Entscheidung laut Verband akzeptiert und keinen Widerstand geleistet.

 

Zusätzlich wurde für 2026 eine weitere Sparmaßnahme beschlossen. Bei Premium-Veranstaltungen im Galopp und Trab wird künftig nur noch ein Rettungswagen statt bisher zwei vor Ort sein. France Galop nimmt dabei bewusst in Kauf, dass es im Ausnahmefall zu Verzögerungen im Rennablauf kommen kann.

Wintermeisterschaft der Amateure dank Roland Schierstädt

Quelle: GaloppOnline vom 11. Dezember 2025

 

Da in diesem Winter noch keine Amateur-Rennen ausgeschrieben sind, hat der Vorstand des Amateurverbandes auf seiner gestrigen Sitzung beschlossen, „eine Wintermeisterschaft für unsere aktiven Mitglieder mit Punkten in allen Rennen in diesem Winter abzuhalten.“ Dank des Sponsors Roland Schierstädt können für die Punktbesten Wertgutscheine für die Reit-Ausstattung  im Wert von 500 €, der/die Zweitbeste von 300 € und der/die Drittbeste von 200 € ausgeschüttet werden.

 

Punkte gibt es ab dem ersten Sandbahn-Renntag am kommenden Sonntag, bis zum letzten Sandbahn-Renntag am 8. März 2026. Der Punkteschlüssel: 10 – 6 – 4 – 2 und 1 Punkt ab dem 5. Platz.

Galopp Impuls Stiftung unterstützt Dortmunder Wintersaison

Quelle: GaloppOnline vom 12. Dezember 2025

 

Erneut konnte der Dortmunder Rennverein die Galopp Impuls Stiftung zur Unterstützung der Wintersaison und Förderung der inländischen Zucht gewinnen. An allen 7 Winterrenntagen vom 14. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026 wird jeweils ein Wertungslauf als Galopp Impuls Stiftung – Rennen gestartet. Am Sonntag wird es das 5. Rennen im Acht-Rennen-Programm sein.

 

Die Stiftung sagt zu dem Engagement: „Die Besitzerin, der Besitzer jedes startenden Pferdes erhält ein kostenfreies Los für die Teilnahme einer Zuchtpaarung mit dem Deckhengst Nerik. Die Decktaxe übernimmt die Galopp Impuls Stiftung. Die Auslosung wird am finalen Renntag am 8. März 2026 in Dortmund erfolgen.“ Die Stiftung weiter: „Die Unterstützung wird ausgebaut, indem auch der Dortmunder Rennverein für seine Züchterprämienzahlungen für diese Rennen einen Zuschuss von der Galopp Impuls Stiftung erhält.“

 

Oliver Sauer, Dortmunder Rennverein: „Über diesen ergänzenden Impuls hatten wir uns in der letzten Wintersaison gefreut und die Besitzerinnen und Besitzer haben diese zusätzliche Chance gerne angenommen. Mit dieser Kooperation ergänzen wir das attraktive Winterprogramm und bieten am Ende noch eine spannende Auslosung.“

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.