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Besitzertrainer e.V.

Sieg für Hella Sauer in Clairefontaine

Zu ihrem dritten Auslandstreffer in diesem Jahr kam Hella Sauer am Montag, 10. August. Im französischen Clairefontaine gewann für die Besitzertrainerin aus Düsseldorf der 6-jährige Wallach Frosty Bay. Im Sattel saß Vinnzenz Schiergen.

Viermal in Hoppegarten und zweimal in Mannheim erfolgreich

Das Wochenendprogramm mit dem Rennen am Freitag, 7. August, in Mannheim und am Sonntag, 9. August, in Hoppegarten verlief für die Besitzertrainer des Vereins ausgezeichnet. In Hoppegarten gab es bemerkenswerte vier und in Mannheim zwei Treffer.

 

Gleich ein Doppelschlag gelang am Sonntag, 9. August, in der Bundeshauptstadt Daniel Paulick. Der Besitzertrainer aus Luckaitz, rund 130 Kilometer von Hoppegarten entfernt, siegte durch Pasquetta und Invincible Really. Damit schraubt Daniel Paulick seine Jahresbilanz auf siebenTreffer. Die 5-jährige Stute Pasquetta gewann unter Andrasch Starke. Der 6-jährige Wallach Invincible Really hatte Jozef Bojko im Sattel.

 

Der dritte Tageserfolg am Sonntag in Hoppegarten ging auf das Konto von Guido Scholze, der nunmehr 2020 zwei Siege aufweist. Für den Dresdner passierte der 9-jährige Wallach Sha Gino unter Jozef Bojko als Erster die Ziellinie. Die Siegquote betrug 13,10:1.

 

Den vierten Sieg in der Bundeshauptstadt an diesem Tag holte sich Anna Schleusner-Fruhriep. Der 4-jährige Halbblut-Wallach Anton von Marlow sorgte damit für den fünften Treffer der Besitzertrainerin in diesem Jahr. Geritten wurde Anton von Marlow von Michael Cadeddu. Eine Besitzertrainer-Zweierwette gab es in dieser Prüfung, da Daniel Paulicks Manjolo (Marco Casamento) Rang zwei belegte.

 

Sieben Prüfungen standen am Freitag, 7. August, beim Renntag in Mannheim auf dem Programm. Zweimal eroberten sich die Besitzertrainer des Vereins mit ihren Schützlingen den Platz auf den Siegerpodest.

 

Seinen dritten Saisontreffer fuhr Horst Rudolph ein. Für ihn gewann auf seiner Hausbahn der 6-jährige Wallach Furous, der von Fabian Xaver Weißmeier geritten wurde. Die Besitzertrainer-Dreierwette machten Dirk Lükers Ohne Tadel (Luisa Steudle) und Matthias Schwinns Princess Peaches (Tommaso Scardino) perfekt. Die Quote dafür betrug 35,60:1.

 

Zu ihrem ersten Jahreserfolg kam Caroline Fuchs. Für sie war die 4-jährige Stute Nordgold unter Miguel López siegreich und belohnte ihre Wetter mit einer Quote von 17,60:1. Durch Erika Kellers Bottleofsmoke (Vinzenz Schiergen) gab es eine Besitzertrainer-Zweierwette, die 90,60:1 zahlte.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Samstag, 15. August, in Köln statt. Weiter geht es dann am Sonntag, 16. August, in Düsseldorf sowie am Samstag, 22. August, in Halle, am Sonntag, 23. August, in Hannover und am Montag, 24. August, in Mülheim.

 

Alle Siege von Besitzertrainern des Vereins im August und Juli 2020 hier. Die Treffer im Januar, Februar, März, Mai und Juni sowie alle Erfolge im Jahr 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Weitere Ergebnisse und die geplanten Renntermine 2020 sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden.

Rückabwicklung vom Vorverkauf für Große Woche in Baden-Baden

Quelle: GaloppOnline vom 10. August 2020

 

Der freie Ticketverkauf für die Große Woche 2020 in Iffezheim ist komplett eingestellt worden. Alle vorverkauften Eintrittskarten mussten leider rückabgewickelt werden. Wie Baden Racing mitteilt ist das die Folge der aktuellen gesetzlichen Vorschriften in Baden-Württemberg, die wegen der Corona-Pandemie pro Renntag maximal nur 500 Zuschauer zulassen und „dieses kleine Kontingent wird größtenteils von Reitern, Besitzern und Sponsoren in Anspruch genommen werden, so dass für weitere Besucher nur sehr wenige Karten und nur sehr kurzfristig zur Verfügung stehen“, sagt Baden-Racing-Geschäftsführerin Jutta Hofmeister. „Sehr zum Bedauern von uns und unseren vielen Stammgästen, die wir vermutlich abweisen müssen.“ Hofmeister betont dabei den hohen wirtschaftlichen Verlust. Und dennoch wird Baden Racing fünf Renntage mit 54 Rennen und einer Gesamtdotierung von knapp 890.000 Euro plus Züchterprämien veranstalten. „Wir danken unseren Partnern, die uns trotz der reduzierten Besucherzahlen die Treue halten“, sagt Hofmeister. „Zum Glück wird umfassend im Fernsehen berichtet und Online im Livestream, so dass unsere Sponsoren zumindest eine starke mediale Präsenz haben.“

 

Hoffnung besteht indes, dass freigewordene Plätze nach Abschluss der Akkreditierungen am 2. September kurzfristig online erworben werden können.  Auch die Inhaber von Ausweisen des Verbands Deutscher Galopp können keinen Zugang erhalten, es sei denn, sie sind als Besitzer, Trainer, Stallpersonal oder Funktionär für den Renntag akkreditiert. Gleiches gilt für die zweite Hälfte der Großen Woche vom 11. bis 13. September. Akkreditierungsschluss ist hier Dienstag, 8. September. Davon unbenommen bemühen sich die Verantwortlichen von Baden Racing und Deutscher Galopp weiter, die Politik umzustimmen, um eine größere Zahl an Zuschauern auf dem weitläufigen Areal der Galopprennbahn Baden-Baden mit seinen rund 30 Hektar, wo seit 1858 Pferderennen veranstaltet werden, zuzulassen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass beispielsweise in Freizeitparks oder Zoos deutliche höhere Besuchermengen möglich sind. „Wir haben genügend Platz und feste Sitzplätze, um die Zuschauer sicher zu trennen. Das Infektionsrisiko auf einer Rennbahn ist ausgesprochen gering“, so Hofmeister.

Großer Treffer für Be My Sheriff in Hoppegarten

Quelle: Deutscher Galopp vom 9. August 2020


Das Fürstenberg-Rennen (Gruppe III, 27.500 Euro, 2.400 m) war das Top-Highlight der elf Leistungsprüfungen am Sonntag, 9. August, auf der Galopprennbahn in Berlin-Hoppegarten. Der von Klassejockey Andrasch Starke für Henk Grewe (Trainer) sowie Nadine Siepmann (Besitzerin) gerittene Be My Sheriff gewann dieses Top-Highlight in sehr starker Manier.


Der sechsjährige Lawman-Sohn galt im siebenköpfigen Feld - nicht mit von der Partie war der letztjährige Derbysieger Laccario, der bereits am Vortag abgemeldet worden war – als klarer 1,9:1-Favorit und wurde dieser hohen Einschätzung glänzend gerecht. Der hier am 3. Oktober 2019 im Preis der Deutschen Einheit auf dieser Bahn als Dritter nur minimal bezwungene Klasse-Galopper, der im Carl Caspers-Preis im Mai in Köln sein erstes Grupperennen gewonnen hatte, ließ sich auch durch eine Pause seit diesem Treffer nicht aufhalten.

 

Hinter Nathan Mnm sah man Be My Sheriff sofort an zweiter Position, und auf der Zielgeraden setzte er sich früh auf mehrere Längen von der Konkurrenz ab. Zwar kamen Moonlight Man und der Dreijährige Notre Ruler, der ganz an der Innenseite gebracht wurde, noch sehr gut in die Partie und auch noch näher an Be My Sheriff heran, aber der Sieg des Kölner Gastes (mit einer Länge Vorsprung) stand nie außer Frage. Memphis war auf Rang vier vor Apadanah, die am Start wieder einigen Boden verloren hatte, ebenfalls nicht weit zurück. „Be My Sheriff ist eher auf 2.000 Metern zu Hause, aber er kam auch hier zurecht“, berichtete Siegreiter Andrasch Starke. „Das Rennen war unterwegs nicht besonders schnell, sondern ein Sprint. Der Boden passte für mein Pferd perfekt. Wir hatten immer noch genügend Reserven, er hätte immer weiter zulegen können.“

 

Besitzerin Nadine Siepmann war erstmals bei einem Gruppesieg von Be My Sheriff live vor Ort. Ihr Statement: „Als Besitzer möchte man unbedingt ein Grupperennen gewinnen. In Köln konnte ich im Mai leider nicht dabei sein, aber heute hat der Hengst mir das ermöglicht.“

 

„Tor“ für Timo Horn

 

Begonnen hatte der Renntag mit einem „Tor“ für den Kölner Fußball-Profi Timo Horn. Der im Besitz seines Stalles Eines Tages (eine Anspielung auf den früheren Auftritt des 1.FC Köln in der Europa-Liga) stehende Zweijährige Juanito (3,7:1) aus dem Quartier von Henk Grewe hatte mit Andrasch Starke in einer 1.400 Meter-Prüfung vor dem Favoriten Atraaj und Nottingham früh alles geklärt. In beeindruckender Manier beherrschte der 100.000 Euro-Kauf auf der Zucht des Gestüts Brümmerhof das Geschehen und könnte nun Kurs auf das Zukunftsrennen in Baden-Baden oder diverse Auktionsrennen nehmen.

 

Seit dem 4. Juli musste Trainer Frank Fuhrmann auf einen vollen Erfolg warten, doch in einem 1.400 Meter-Ausgleich III hatte er das Glück auf seiner Seite. Genau auf der Ziellinie verdrängte Jozef Bojko mit Kareless (5,4:1) die schon in Sicherheit geglaubte Princess Kahena. So Beautiful holte sich Platz drei.

 

Ein starker Ritt von Andrasch Starke, der ganz auf den Speed von Pasquetta setzte, bescherte der von Daniel Paulick in Luckaitz trainierten fünfjährigen Stute als 7,6:1-Chance in einem Ausgleich III über 2.000 Meter den ersten Saisontreffer vor Semper Fidelis und El Commandante.

 

Sky Emperor mit starkem Speed & Pedroza-Comeback

 

Der Speed von Stall Mandalays Sky Emperor (4,9:1) entschied eine 1.800 Meter-Prüfung für dreijährige Pferde. Der von Roland Dzubasz vor Ort vorbereitete Wallach schnappte ganz zuletzt noch Twilight’s Baby und Quelinda. Jockey Michael Abik feierte seinen ersten Treffer in Deutschland in diesem Jahr. „Es war kein leichtes Rennen, aber es hat alles geklappt“, berichtete der Reiter. Eduardo Pedroza wurde bei seinem ersten Ritt nach der Verletzungspause (Hüft-Operation) mit Whinchat Vierter. „Ich fühle mich gut und bin happy, wieder dabei zu sein. Dafür gibt es keinen besseren Ort als Hoppegarten“, sagte der Jockey.

 

Fast exakt ein Jahr nach ihrem letzten Erfolg schaffte die von Marco Angermann aus Leipzig entsandte Stute Sternzeichen wieder einen Volltreffer. In einem 1.600 Meter-Handicap kam die 17,1:1-Außenseiterin, die auch mit zehn Jahren nichts verlernt hat, mit Marco Casamento sicher gegen April Spirit und Novacovic zum Zuge.

 

Ein Husarenritt von Rene Piechulek war der Schlüssel zum Erfolg in einem 2.200 Meter-Ausgleich IV, denn der Jockey war mit dem von Friederike Schloms vor Ort trainierten Außenseiter Tandilo (13,6:1) beim Flaggenstart sofort an der Spitze und gab diese Position trotz der starken Angriffe von Malinga und Whisky Train nicht mehr ab.

 

Zu einem Zweikampf der beiden Favoriten wurde eine 2.400 Meter-Konkurrenz. Hier verfügte Darius Racings Siavash (2,5:1), den Altmeister Hans Blume in Krefeld vorbereitet, mit Clement Lecoeuvre gegen Oriental Dream über die etwas größeren Reserven. Arriga stand bald als Dritte fest.

 

Bahnspezialist wieder vorne

 

Hoppegarten und Invincible Really, das passt bestens. Der Bahnspezialist drückte dem Ausgleich II über 2.200 Meter zur Quote von 7,5:1 vom Start bis zum Ziel seinen Stempel auf. Nie kam ein Gegner in die Nähe des zweiten Tagessiegers von Jockey Jozef Bojko und Trainer Daniel Paulick. Empire Hurricane und Vancano hielten sich auf Rang zwei bzw. drei ebenfalls gut. „Heute war alles passend für ihn“, brachte es Jozef Bojko auf den Punkt.

 

Vier Treffer in der „Wetten, dass…?!? 2.0 Mega-Viererwette der Woche“

 

In der „Wetten, dass…?!? 2.0 Mega-Viererwette der Woche“ (Ausgleich III, 1.600 m) hatte sich der neunjährige Wallach Sha Gino (13,1:1) nach zwei Ehrenplätzen in Folge einen Sieg redlich verdient. Jozef Bojko teilte auch seinem dritten Tagesgewinner vorne alles bestens ein. Vatenko, Be Kool und Adaris komplettierten die Viererwette, die 15.912,4:1 Euro bezahlte. Vier Wetter hatten getroffen, jeder bekam 7.956,20 Euro ausgezahlt. „Jozef hat Sha Gino vor sechs Jahren zum letzten Mal geritten“, verriet Besitzertrainer Guido Scholze.

 

Seinen zweiten Sieg hintereinander markierte der von Anna Schleusner-Fruhriep für ihren Vater Volker Franz Schleusner in Dänschenburg vorbereitete Anton von Marlow (3,3:1) in einem 2.800 Meter-Ausgleich III. Michael Cadeddu bekam den lange führenden Manjolo sowie Igneo noch bestens in den Griff.

 

Der Wettumsatz belief sich auf 383.338,44 Euro.

Fabian Xaver Weißmeier dreimaliger Siegreiter in Mannheim

Quelle: Deutscher Galopp vom 7. August 2020


Am zweiten Sommer-Renntag 2020 auf der Galopprennbahn Mannheim standen am Freitag, 7. August, sieben spannende Leistungsprüfungen auf dem Programm. Einschließlich der Aktiven waren 500 Besucher zugelassen. Einmal mehr bewahrheitete sich, wie manche Pferde auch bis ins hohe Alter Spitzenleistungen zeigen.


Der Ausgleich III über die Distanz von 1.900 Metern wurde zur Familienangelegenheit der Weißmeiers. Fabian Xaver Weißmeier brachte den von seiner Mutter Regine trainierten Incorruptible (5,9:1) noch sicher an den beiden von Marco Klein in Mannheim trainierten Earl und Future Hollow vorbei und feierte seinen zweiten Tagestreffer. Es war beim 92. Start der 14. Erfolg für den schon neunjährigen Wallach Incorruptible.

 

Nordgold eine gute Investition

 

Seit ihrem Erfolg im November 2019 gelang Nordgold nicht mehr viel, doch war die von Besitzertrainerin Caroline Fuchs in Rheinbach vorbereitete vierjährige Stute 2020 auch erst zweimal gestartet. Noch am vergangenen Sonntag war es in Düsseldorf am Henkel-Renntag sicherlich etwas schwerer, aber die Jukebox Jury-Tochter galt im Ausgleich III über 2.500 Meter als größte Außenseiterin. Aber mit einer starken Speedleistung zeigte sich die 17,6:1-Außenseiterin unter Miguel Lopez wie verwandelt und fing Bottleofsmoke und Smentana klar ab. Die Favoritin Wildbeere war wie der Doppelsieger Ensign Ewart nie gefährlich. „Gold“ ist eben derzeit eine gute Investition. Siegjockey Miguel Lopez erläuterte: „Im ersten Bogen ist Nordgold etwas weggerutscht, aber beim zweiten Mal wusste sie, wie es geht. Sie hat in Belgien ja auch auf einer kleinen Bahn gewonnen. In der Gegenseite habe ich gesagt, jetzt geben wir Vollgas!“

 

Auf den Spuren des Bruders?

 

Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem Heimsieg der von Marco Klein vor Ort trainierten dreijährigen Stute Inchiquin (4,8:1). Die Mitfavoritin entwickelte unter Tommaso Scardino vor Candy Sweet, die von Altmeister Horst Rudolph in Mannheim trainiert wird und von der Siegerin etwas gestört wurde, sowie Shadow Star, auf dem Sibylle Vogt beim Aufgalopp im Gras gelandet war, aber erfreulicherweise unverletzt blieb, die größten Reserven. Bei Inchiquin handelt es sich um die Halbschwester des Seriensiegers Indian Soldier. „Inchiquin hat alles richtig gemacht und zog bestens durch“, erklärte Tommaso Scardino. Der Favorit Caipiranha musste früh passen.

 

Auch eine halbe Stunde später gab es einen Mannheimer Erfolg, als der sechsjährige Wallach Furous aus dem Quartier von Horst Rudolph nach seinem kürzlichen Sieg einen weiteren Treffer nachlegte. In einem 1.400 Meter-Handicap ging der 1,8:1-Favorit mit Fabian Xaver Weißmeier an der Spitze souverän weiter und dominierte vor dem Veteran Ohne Tadel, der mit 13 Jahren beim 164. Start erstmals auf dieser Bahn angetreten war, und Princess Peaches.

 

Freudentränen bei Gordan Batistic

 

Über 3.000 Meter führte ein weiterer Ausgleich IV, doch bis zum Ziel schenkten sich zwei Pferde nichts. In einem packenden Endkampf hielt Lilli-Marie Engels (70. Karrieretreffer) auf der 11:1-Außenseiterin Fascianata nach früher Führung einen hauchdünnen Vorsprung gegen Golden Boy fest. Giant Grizzly wurde Dritter. Damit gewann der Iffezheimer Neutrainer Gordan Batistic sein erstes Rennen in diesem Metier. „Ich bin sehr stolz, denn ich hatte nicht gedacht, dass die Stute gewonnen hätte“, gab Lilli-Marie Engels zu. „Es gehört viel Arbeit dazu. Wir haben derzeit fünf Pferde. Ich bin guten Mutes“, sagte Gordan Batistic mit Freudentränen im Gesicht.

 

Nächster Klein-Treffer in der Wettchance

 

In der Wettchance des Tages, in einem Rennen für vierjährige und ältere sieglose Pferde über 1.900 Meter, war die von Marco Klein trainierte und von Tommaso Scardino gesteuerte 2,2:1-Favoritin Arionna (zweiter Erfolg für dieses Team) früh einsam voraus. Ludwig Leopold, Diamond Gold und Oseleta komplettierten die Viererwette, die 800:1 Euro bezahlte. „Wir haben es mit ihr als Tochter von Overdose immer auf 1.300 bzw. 1.400 Metern versucht, doch kommen ihr wohl weitere Wege besser entgegen“, versicherte Scardino.

 

Im abschließenden 1.900 Meter-Handicap machte Jockey Fabian Xaver Weißmeier seinen dritten Sieg perfekt, als er den von Uwe Schwinn aus Beckingen entsandten 2,4:1-Favoriten Polarstern minimal vor Irukandji und Adeliz nach Hause brachte.

 

Der Wettumsatz belief sich auf 124.670,64 Euro.

Gespräche in Neuss zum Erhalt des Galopprennsports

Quelle: GaloppOnline vom 6. August 2020

 

Am Donnerstag, 6. August, fanden weitere Gespräche zur Fortführung der Renntradition in Neuss statt. Die Zeichen verdichten sich, dass zumindest versucht werden kann, die Rennen am Hessentor zu erhalten.

 

Ein Treffen zwischen den verschiedenen beteiligten Parteien um den Rennbahnpark wurde am Vormittag realisiert. Anwesend waren Vertreter von Neuss Marketing, der Städtekämmerer der Stadt Neuss, sowie eine Beigeordnete der Stadt Neuss. Der Rennsport war mit den zwei Vertretern des Galoppclubs Neuss Niederrhein, Präsident Marc Troellsch und Geschäftsführer Andreas Grau, vor Ort und wurde unterstützt von Jan Pommer, dem Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

"Mit tatkräftiger Unterstützung des Dachverbands konnten hier erste Erfolge erzielt und die Weichen für eine zukünftige Zusammenarbeit gestellt werden. Der Galoppclub Neuss Niederrhein e.V. sieht optimistisch in die Zukunft“, schreibt der Verein auf seiner Facebook-Seite. Präsident Marc Troellsch: "Die ersten Gespräche sind geführt und die ersten Schritte in die richtige Richtung gemacht, es liegen natürlich noch viele Aufgaben vor uns."

 

Jan Pommer: "Deutscher Galopp hat heute an einem Treffen des neuen Galoppclubs Neuss Niederrhein mit Vertretern der Stadt teilgenommen, um die Relevenz einer zweiten Winterrennbahn zu unterstreichen. Das Gespräch habe ich als konstruktiv, fair und offen erlebt. Jetzt sind die Rahmenbedingungen im Grundsatz abgesteckt und sowohl der Galoppclub als auch die Stadt Neuss können daran arbeiten, für die Sitzung des Beteiligungsausschusses am 20. August einen Vorschlag zu machen, wie eine Fortführung der Rennen möglich wäre. Dafür sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen."

Rennclub Saarbrücken veranstaltet am 28. August

Quelle: Deutscher Galopp vom 6. August 2020


Pressemitteilung des Rennclubs Saarbrücken: Die Rennbahn Saarbrücken-Güdingen präsentiert auch im Jahr 2020 eine Rennveranstaltung: Wegen der Corona-Pandemie hatten die drei regulären Renntage in dieser Saison abgesagt werden müssen. Doch am Freitag, 28. August, ist es soweit, an diesem Tag geht die mit Spannung erwartete Saisonpremiere hier über die Bühne.


Nach zahlreichen Anfragen aus dem Sport, insbesondere aus dem Südwesten, wurde nach Absprache mit Deutscher Galopp, der Dachorganisation des hiesigen Turfs, für diesen Tag ein Renntag auf die Beine gestellt. Es ist gleichzeitig auch ein Dank an alle Aktiven und eine Chance, in Zeiten mit reduzierten Preisgeldern die Einkommenssituation von Besitzern, Trainern, Besitzertrainerin, Reitern und anderen Aktiven zu verbessern.

 

Gerade die große Anzahl von Besitzertrainer investiert viel Mühe und Zeit, neben dem normalen beruflichen Engagement, um ihre Pferde starten lassen zu können. Vielleicht kann der Rennclub Saarbrücken mit diesem Renntag einen kleinen Beitrag leisten, um die Situation etwas erträglicher zu gestalten. Gleichzeitig soll der Zusatzrenntag auch die Wertschätzung gegenüber allen zum Ausdruck bringen, die uns immer und über viele Jahre unterstützt haben. Auch der Rennclub Saarbrücken wird am 28. August weitgehend ohne Zuschauer veranstalten müssen. Die genaue Zahl der zugelassenen Besucher und Aktiven wird zu einem späteren Zeitpunkt gemäß des geltenden Hygiene- und Abstandskonzeptes bekanntgegeben.

 

In Sachen Sponsoring suchte der Rennclub Saarbrücken Partner, die mit diesen eingeschränkten Gegebenheiten, einverstanden sind. Geringe Dotierungen waren aus wirtschaftlichen Gründen leider nicht zu vermeiden. Geplant sind sechs Galopprennen, der Veranstaltungsbeginn ist für ca. 16 Uhr, der erste Start für ca. 16.30 Uhr vorgesehen. Genaue Details erfahren Sie in unserer Pressemitteilung am Tag der Starterangabe (25. August).

Renntag am 2. Oktober in Honzrath

Quelle: GaloppOnline vom 4. August 2020

 

Honzrath wird diesem Jahr noch veranstalten. Das wurde am Montag bekanntgegeben. „Heute haben wir unseren Termin bestätigt bekommen - wir werden am 02.10.2020 unsere Rennen durchführen. Leider ohne Zuschauer, aber dafür zum ersten Mal mit Livestream“, schreibt der Rennverein Honzrath auf Facebook. „Geplant ist natürlich auch ein Jagdrennen“, heißt es dort weiter. Die Ausschreibungen sollen bald folgen.

Emotionales Video mit Genesungswünschen an Filip Minarik

Quelle: GaloppOnline vom 4. August 2020

 

In Sachen der schon großartig angelaufenen Spendenaktion zugunsten von Filip Minarik auf gofundme (https://www.gofundme.com/f/filip-minarik?utm_source=customer&utm_medium=email&utm_campaign=p_cf+share-flow-1) hat Initiator Patrick Gibson nun ein sehr emotionales Video nachgeschoben. "Get well soon Filip", so der Titel des Clips von 3:33 Minuten Länge, den Sie hier nachfolgend anschauen können. "Idee und Videos sind von Patrick Gibson, er hat mich gebeten das Ganze zusammenzuschneiden", sagt Florian Figge, der das Video am Dienstag online gestellt hat. Schauen Sie mal, wer hier alles zu Wort kommt. Wir schließen und allen guten Wünschen an!

 

Hier geht es zum Video: https://galopponline.de/news/galopp-news/emotionale-videoget-well-soon-filip

Fünf positive Test auf Koffein stehen fest

Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 4. August 2020

 

Nach der Entnahme von Proben am 3. Juli in Mannheim sowie am 11. und 12. Juli in Hamburg sind folgende Pferde positiv auf Koffein getestet worden: Medaillon, Roxalagu, Soyeux, Almata und Grocer Jack. Wie sich anschließend herausgestellt hat, geht dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf eine verunreinigte Tranche eines Futtermittels zurück, das sämtlichen positiv getesteten Pferden gegeben worden war. Der Hersteller hat die Feststellung des Koffein-Anteils ausdrücklich bestätigt.

 

Aufgrund dieses Sachverhalts hat der Vorstand von Deutscher Galopp gemäß Ziffer 696 Rennordnung beschlossen, den genannten Pferden ausnahmsweise die Möglichkeit einzuräumen, die Startberechtigung auch innerhalb der von der Rennordnung gesetzten 6-Wochen-Frist wiederzuerlangen, sofern vor dem Start durch eine neue Dopingprobe der Nachweis erbracht ist, dass keine unerlaubten Substanzen vorhanden sind.

 

Dr. Michael Vesper, Präsident von Deutscher Galopp erklärt dazu: „Die Entscheidung war im Sinne des Fairplay geboten. Selbstverständlich bleibt es bei unserer Null-Toleranz-Politik gegenüber Doping: Die Pferde, die nach ihren Rennen im Juli positiv auf Koffein getestet wurden, sind disqualifiziert worden und aus den Ergebnislisten gestrichen. Allerdings steht mittlerweile fest, dass die Kontamination auf eine Verunreinigung des Futtermittels zurückgeht, die der Hersteller nachträglich eingeräumt hat. Weder Besitzer noch Trainer konnten davon wissen, ihnen kann daher weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit unterstellt werden. In dieser Situation ist es nur fair, den Pferden die Chance auf einen Start einzuräumen, falls ein weiterer Dopingtest negativ ausfällt."

 

Zum Hintergrund:

 

Die Disqualifikation ist für die betreffenden Rennen erfolgt. Rechtsfolge des Nachweises eines unerlaubten Mittels ist gemäß Rennordnung von Deutscher Galopp (Ziffern 412 und 535, III RennO) weiterhin, dass die Pferde anschließend für sechs Wochen von der Teilnahme an Rennen ausgeschlossen werden.

 

Dies wäre in diesen konkreten Fällen nicht sachgerecht und unfair, da die beteiligten Trainer und Besitzer kein Verschulden trifft.

 

Deutscher Galopp bekennt sich nicht zuletzt aus Tierschutzgründen weiterhin zur seit vielen Jahren praktizierten Politik der Null-Toleranz und zu einer konsequenten, international vorbildlichen Antidoping-Politik. Deutscher Galopp ist aber auch in der Pflicht, dem Fairplay Rechnung zu tragen. „Wir wollen und werden“, so führt Jan Pommer, Geschäftsführer von Deutscher Galopp aus, „gleichermaßen dafür Sorge tragen, dass die Rennen dopingfrei sind und bleiben und dass der Rennsport fair organisiert ist. Das ist mit dieser Vorgehensweise sichergestellt.“

Ausbildung zum Pferdewirtschaftsmeister startet im September

Quelle: GaloppOnline vom 17. Juli 2020

 

Pferdewirtschaftsmeisterprüfung – Fachrichtung Pferderennen, Einsatzgebiet Rennreiten – 2021/2022

 

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen beabsichtigt in 2021/2022 eine Pferdewirtschaftsmeisterprüfung in der Fachrichtung Pferderennen, Einsatzgebiet  Rennreiten durchzuführen.

 

Zur Meisterprüfung ist zuzulassen, wer

eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in dem anerkannten Ausbildungsberuf Pferdewirt / Pferdewirtin und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder

eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens dreijährige Berufspraxis oder

eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweist. Die Berufspraxis muss im Bereich der Pferdewirtschaft nachgewiesen werden.

 

Die Meisterprüfung besteht aus drei Teilen:

Berufsfachlicher Teil mit einem einjährigen Projekt
Betriebs- und Unternehmensführung mit einem halbjährigen Projekt
Berufsausbildung und Mitarbeiterführung


Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen wird bei einer Informationsveranstaltung die Anforderungen und den Verlauf der Meisterprüfung darlegen.

Termin:  Donnerstag, 10. September 2020, 10 Uhr bis ca. 16 Uhr

Ort:        Landes-Reit- und Fahrschule Rheinland, Weißenstein 52,

               40764 Langenfeld, Tel. 02173 1011200

 

(Übernachtungsmöglichkeiten sind in begrenzter Zahl im Internat vorhanden)

In Swoop gewinnt IDEE 151. Deutsches Derby

Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 12. Juli 2020

 

Das IDEE 151. Deutsche Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m), das bedeutendste Rennen der Galopp-Saison 2020, war am Sonntag, 12. Juli, das Highlight des Derby-Meetings auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn (Zuschauer waren nicht zugelassen).  Mit dem in Frankreich von Francis-Henri Graffard trainierten 14,7:1-Außenseiter In Swoop gewann das Gestüt Schlenderhan, die Zuchtstätte in Quadrath-Ichendorf, zum 19. Mal das Galopp-Event des Jahres und baute damit seinen Rekord als erfolgreichster Besitzer im Blauen Band aus.Mit Jockey Ronan Thomas überspurtete der Sohn des 2007 im Derby erfolgreichen Adlerflug mit einem enormen Schlussspurt die 18-köpfige Konkurrenz in einem hochspannenden Turf-Event. Beim erst dritten Start in seiner Laufbahn, zuletzt war er Dritter im Prix Greffulhe gewesen, landete In Swoop diesen mit 390.000 Euro Siegprämie honorierten Triumph.

 

Bis weit in die Zielgerade war von dem späteren Sieger wenig zu sehen gewesen. Noch an viertletzter Stelle erreichte In Swoop die Zielgerade, während Kellahen vor Prince Oliver und Grocer Jack das Feld anführte. Im Einlauf sprach kurz einiges für Grocer Jack, dann packte ganz an der Außenseite der Favorit Wonderful Moon mächtig an und schien seiner Rolle gerecht zu werden, ehe ihm wohl die Distanz etwas zu weit wurde und er nicht weiterzog. Plötzlich wurde In Swoop, ebenso wie der Außenseiter Torquator Tasso, immer stärker. Und mit einer dreiviertel Länge Vorsprung feierte der Schlenderhaner in einer Zeit von 2:34,97 Minuten den Derbysieg.

 

Siegjockey Ronan Thomas erklärte: „Wir hatten im Vorfeld analysiert, wie schnell das Derby werden würde. Es war gutes Tempo. Ich hatte im Schlussbogen mehrere Optionen. In Swoop wird sich von Rennen zu Rennen steigern.“ Gebhard Apelt, der General Manager des Gestüts Schlenderhan, kommentierte: „Das ist überwältigend. Der Trainer hatte Recht mit seiner Einschätzung. Eine Super-Leistung von In Swoop. Ich muss auch dem Jockey ein Riesenkompliment machen. Er hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Von weit hinten wurde das Pferd immer schneller. Er ist sehr cool geblieben.“

 

Torquator Tasso hatte große Momente und machte sehr viel Boden gut. Rang zwei beim erst dritten Start war eine exzellente Vorstellung. „Jack Mitchell hat genau nach Order geritten und auf den Speed des Pferdes gesetzt. Wir sind sehr zufrieden“, sagte Trainer Marcel Weiß. Auch Grocer Jack war als Dritter dichtauf. „Er griff in großer Haltung an, war aber vielleicht etwas zu früh in Front“, ließ sein Betreuer Waldemar Hickst durchblicken.

 

Auch Kaspar verkaufte sich als Vierter aus dem Vorderfeld vor Notre Ruler stark, der bestens dabeiblieb. Der Richterspruch lautete viermal eine dreiviertel Länge. Wonderful Moon musste als Sechster auf dem letzten Wegstück passen. „Wir sind natürlich etwas enttäuscht“, gab Mitbesitzer Lars-Wilhelm Baumgarten zu. „Wonderful Moon ging bei dem hohen Tempo lange gut, dann wurde es ihm etwas zu weit. Ich denke, dass wir nun wieder auf die 2.000 Meter-Distanz zurückgehen werden.“ Dicaprio und Adrian waren dahinter ebensowenig in der Partie wie die nicht weiterkommenden anderen Kandidaten.

Neue Seminartermine für die Besitzertrainerausbildung

Unter https://www.deutscher-galopp.de/gr/galopprennsport/jobs-im-rennsport/lehrgaenge.php können immer die aktuellen Lehrgangsangebote von Deutscher Galopp eingesehen werden. Dort stehen auch aktuelle neue Termine für Basismodule der Besitzertrainerausbildung. 

 

Weitere Informationen sind dort einzusehen. Die Anmeldeformulare sind dort ebenfalls hinterlegt und können ausgefüllt per E-Mail (bianca.wagnerwhatever@t-online.de) weitergeleitet werden.

 

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