Rennleitungschef Biermann zum Abbruch am 3. Mai in Köln
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. Mai 2026
Der Vorsitzender der Kommission nach Rennordnung 427, Dr. Philipp Biermann, zum Renntagsabbruch in Köln am 3. Mai:
"Im dritten Rennen der Veranstaltung, dem Schwarzgold Rennen, hatten fünf der sechs Pferde im Schlussbogen Probleme, weil sie auf der vom Regenschauer feucht gewordenen Grasnarbe rutschten. Die Pferde machten durch das Rutschen Fehler, die sie jeweils noch abfangen und austarieren konnten. Im Anschluss an das Rennen wurden die Reiter zum Zustand des Geläufs gehört, wobei sie berichteten, dass in den ersten beiden Rennen die Situation noch gangbar war, aber durch kurz vor dem dritten Rennen einsetzenden Regenschauer deutlich verschlechtert hatte. Insbesondere ausgangs der Gegenseite und in den Schlussbogen hinein sei die Bahn rutschig, was sich nach Sichtung des Rennfilms an dieser Stelle bestätigte. Daraufhin wurde beschlossen, dass das vierte Rennen (15 Pferde auf 1200 m) an das Ende der Veranstaltung zu setzen, da sich durch erneut absehbaren Regen, mehrere Rennen über das Geläuf bis dahin und eine Aufnahme der Feuchtigkeit aus der Grasnarbe in den Boden der Zustand des potenziell rutschigen Geläufs womöglich verbessern dürfte.
Zu der Frage, ob sich durch die feuchte Grasnarbe ein zu hohes Risiko für die Durchführung des dann anstehenden fünften Rennens bot, wurde die Bahn durch eine Kommission nach 427 RO gebildet und der Schlussbogen in Augenschein genommen. Es war bei der Begehung festzustellen, dass Ende gegenüber bis in den Schlussbogen hinein der Untergrund trocken und die Grasnarbe feucht war, was dazu geführt hatte, dass die Pferde an dieser Stelle nicht in den Boden, sondern lediglich in die Grasnarbe greifen. Auch die Spuren an den Stellen, wo die Pferde in den vorherigen Rennen jeweils gerutscht sind, waren zu sehen. Nach Beratung kam für eine Absicherung des Schlussbogens ein großflächiges Besanden im erforderlichen Ausmaß kurzfristig nicht in Frage. Auch eine Aussteckung mit Stangen war aufgrund der Beschaffenheit der Bahn (insbesondere in den Schlussbogen hinein) nicht sinnvoll möglich, da auch die äußeren Spuren die zuvor beschriebene Situation aufwiesen und weitere Regenschauer anstanden, die die Situation potenziell zu verschärfen drohten, da ein schnelles Aufnehmen des Regens durch den Boden aus der Grasnarbe nicht gegeben war.
In Abwägung der möglichen Maßnahmen und der zu erwartenden Wetterentwicklung kam die Kommission zu dem Ergebnis, dass eine Durchführung der weiteren Rennen nicht ohne ein zu hohes Sicherheitsrisiko möglich war. Die Kommission entschied daher, dass der Renntag nach dem dritten Rennen abgebrochen werden musste."
In Haßloch läuft alles nach Plan für den Jubiläumsrenntag
Quelle: Pressemitteilung des Pfälzischen Rennvereins Haßloch vom 4. Mai 2026
Die Vorbereitungen für den am 16. Mai stattfindenden Jubiläumsrenntag in Haßloch laufen auf Hochtouren. Das Geläuf befindet sich in einem sehr guten Zustand und wurde von der Rennbahnprüfungskommission abgenommen. Die Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG loben für den erfolgreichsten Trainer und Jockey des Renntages einen Sonderehrenpreis in Form einer Silbermünze und Weinpräsenten aus. Nennungsschluss für den Jubiläumsrenntag ist am Dienstag, 5. Mai.
Sieben Erfolge am 1. Mai - Abbruch am 3. Mai in Köln
Der erste Premium-Renntag 2026 war für Sonntag, 3. Mai, in Köln geplant. Eigentlich sollten acht Prüfungen gestartet werden. Doch nach dem dritten Rennen war Schluss. GaloppOnline berichtet dazu: „Nach mehreren Fehlern von Pferden im Schlussbogen in den letzten Rennen haben wir uns die Situation vor Ort genau angesehen“, erklärte Dr. Biermann von der Rennleitung. „Durch den einsetzenden Regen hat sich zwischen Boden und Grasnarbe eine rutschige Schicht gebildet, die insbesondere in den Bögen zu einem erhöhten Risiko führt. Gemeinsam mit der Kommission sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass eine sichere Fortsetzung der übrigen Rennen unter diesen Umständen nicht mehr verantwortbar ist“, so Biermann weiter. „Man sieht, dass der Regen jetzt wieder eingesetzt hat – deshalb mussten wir die schwere Entscheidung treffen, den Renntag im renntechnischen Bereich aus Sicherheitsgründen für Pferde und Reiter abzubrechen.“
Einen problemlosen Großkampftag hatte es am Freitag, 1. Mai, auf deutschen Galopprennbahnen gegeben. Gleich drei Orte veranstalteten insgesamt 26 Prüfungen. In Hannover gab es zehn, in München und Leipzig je acht Rennen zu sehen. Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer gab es dabei sage und schreibe sieben Treffer zu bejubeln. Vier Siege gelangen in Leipzig, zwei in Hannover und einer in München.
In Hannover war in der zweiten Tagesprüfung der erste Karrieretreffer als Besitzertrainerin für Alicia Baum perfekt. Für Alicia Baum setzte sich in einem Rennen für 3-jährige Stuten über 1.600 Meter Arborea nach Kampf durch. Im Sattel saß Martin Seidl. Die Siegquote betrug 6:1.
Doch es war nicht der einzige Sieg von Alicia Baum an diesem Tag. Im neunten Rennen, einem Ausgleich III über 1.900 Meter, war sie dank Elli Pirelli zum zweiten Mal erfolgreich. Auch die 4-jährige Stute, die leicht gewann, wurde von Martin Seidl gesteuert. Als Favoritin zahlte Elli Pirelli 1,90:1.
In Leipzig sicherte sich zuerst Anna Schleusner-Fruhriep ihren ersten Jahreserfolg. Verantwortlich zeichnete dafür in einem Ausgleich IV über 2.000 Meter die 5-jährige Halbblutstute Anastasia von Aga. Geritten wurde die Siegerin, die leicht gewann, von Jozef Bojko. Der Wettanhang von Anastasia von Aga durfte sich über eine Quote von 7,90:1 freuen.
Der zweite Treffer in Leipzig ging auf das Konto von Janina Boysen. Für sie siegte in einem Ausgleich III über 1.000 Meter die 7-jährige Nishiki Kamuro sicher. Im Sattel saß Janina Boysen selbst, die zu ihrem ersten Sieg 2026 als Besitzertrainerin kam. Die Siegquote betrug 3,50:1.
Janina Boysen legte in der siebten Tagesprüfung noch einmal nach. In diesem Ausgleich IV über 1.600 Meter siegte sie mit Vilana sicher. Janina Boysen war auch Reiterin der 6-jährigen Stute. Der Wettanhang von Vilana erhielt 11,20:1.
Den vierten Erfolg in Leipzig steuerte im abschließenden Amateurrennen, einem Ausgleich IV über 2.300 Meter, Janine Beckmann mit Coriolan bei. Sie ritt ihren 9-jährigen Wallach selbst zu ihrem dritten Jahrestreffer, der leicht ausfiel. Die Siegqoute betrug 4,80:1. Für eine Besitzertrainer-Zweierwette (44,90:1) sorgte Marc Timpelans Torqueville (Matthew S. Johnson), für eine Besitzertrainer-Dreierwette (84,80:1) Anna Schleusner-Fruhrieps Summerwind (Janina Boysen).
In München kam Corinna Huber zu ihrem ersten Erfolg als Besitzertrainerin. In einem Ausgleich IV über 2.000 Meter passierte ihr 5-jährige Adios Amor als leichter Sieger die Ziellinie. Geritten wurde der Wallach, der am Toto 9,30:1 zahlte, von René Piechulek.
Der nächste Renntag in Deutschland soll jetzt als Wiederholungsrenntag am Freitag, 8. Mai, in Köln stattfinden. Weiter geht es dann am Samstag, 9. Mai, in Halle und Krefeld (mit Trostpflaster-Aktion), am Sonntag, 10. Mai, in Hoppegarten, am Donnerstag, 14. Mai (Himmelfahrt), in Magdeburg und in Dortmund, am Samstag,16. Mai, in Haßloch (mit Trostpflaster-Aktion), am Sonntag, 17. Mai, in Mülheim, am Samstag, 23. Mai, in München, am Pfingstsonntag, 24. Mai, in Hoppegarten, am Pfingstmontag, 25. Mai, in Köln und in Hannover, am Samstag, 30. Mai, in Leipzig, am Sonntag, 31. Mai, in Düsseldorf, am Donnerstag, 4. Juni, Samstag, 6. Juni, und Sonntag, 7. Juni, in Baden-Baden, am Freitag, 12. Juni, in Hannover, am Samstag, 13. Juni, in Dresden, am Sonntag, 14. Juni, in Köln, am Freitag, 19. Juni, in Mannheim (mit Trostpflaster-Aktion), am Samstag, 20. Juni, in Düsseldorf und in Magdeburg, am Sonntag, 21. Juni, in Dortmund, am Montag, 22. Juni, in München, am Samstag, 27. Juni, in Krefeld und in Zweibrücken und am Sonntag, 28. Juni, in Hamburg.
Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Mai, April, März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.
Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine, bei denen schon Ausschreibungen vorliegen, eingestellt.
Umsatzrekord am 1. Mai in Leipzig: 360.652,45 Euro
Quelle: GaloppOnline vom 2. Mai 2026
Der Leipziger Renntag am 1. Mai endete mit einer echten Umsatzsensation. Nachdem man vor einem Jahr 210.084,49 Euro umgesetzt hatte, legte man in diesem Jahr deutlich zu. 13.500 Besucher sorgten in acht Rennen für einen Gesamtumsatz von 360.652,45 Euro. Alleine auf der Bahn waren es 197.181,50 Euro. Rennbahnbetreiber Alex Leip: „Das ist ein Allzeitrekord“. Zwei kurzfristige Nichtstarter sorgten zudem noch für rund 10.000 Euro Rückzahlung.
Hannover-96-Renntag vor 21.800 Zuschauern mit fettem Umsatzplus
Quelle: Pressemitteilung des Hannoverschen Rennvereins vom 2. Mai 2026
Bei bestem Wetter trafen am Freitag, 1. Mai, Fußball und Pferderennen auf der Neuen Bult zum Saisonauftakt aufeinander. Auch die Profis und Verantwortlichen von Hannover 96 waren vor Ort und hatten sichtlich Spaß – ebenso wie die rund 21.800 Zuschauer. Ob Torwandschießen, Interviews, Autogrammstunden oder die Sportstafette - parallel zu den zehn spannenden Galopprennen wurde den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Das galt auch für den Sport auf dem Geläuf
Im Großen Preis der Burckhardt Gruppe – Hannoverscher Stutenpreis, einem von zwei mit jeweils 30.000 Euro dotierten Listenrennen, traten sieben Stuten über 2.000 Meter an. Als überzeugende Siegerin setzte sich die Favoritin Santagada durch. Die vierjährige Stute aus dem Stall von Trainer Peter Schiergen gewann souverän vor Ruby Lips und der Französin Sea Poetry. „Sie ist eine unheimlich ehrliche und sehr harte Stute. Es ist ein Traum, sie zu reiten. Sie wird in diesem Jahr noch viel Freude bereiten“, sagte ihr Jockey Leon Wolff.
Im Großen Sprint Preis von Rossmann trafen einige der schnellsten Pferde aufeinander. Es siegte der tschechische Gast Dino aus dem Stall von Dalibor Török nach einem offensiv geführten Ritt von Petr Foret. Der dänische Starter Megarry belegte Rang zwei vor Wikinger. Den Ausgleich I – Rennen des Audi Zentrum Hannover – gewann der Favorit Dragon Magic mit großem Kampfgeist. Wie Santagada gehört er dem Gestüt Park Wiedingen. Trainerin Yasmin Alneräder hatte zuvor bereits ein Dreijährigenrennen mit Spezialist für sich entschieden.
Im Rahmenprogramm kam es zudem zu einem Heimsieg durch Arborea – gleichzeitig der erste Erfolg für Besitzertrainerin Alicia Baum. Der Sieg fiel denkbar knapp im Zielfoto. „Das ist natürlich ein toller Start. Wir wussten nicht genau, wo wir stehen – sie sollte zunächst einfach mitlaufen. Sie hat das aber alles großartig gemacht.“ Im 9. Rennen folgte bereits der zweite Baum-Sieg durch Elli Pirelli. Insgesamt wurden in den zehn Rennen, von denen Jockey Martin Seidl vier gewann – neben Arborea und Elli Pirelli auch mit den von Maxim Pecheur trainierten Flow of Earth und Aktivist – Umsätze in Höhe von 486.314,08 Euro erzielt.
Der zweite Saisonrenntag auf der Neuen Bult findet am Pfingstmontag, 25. Mai, statt. Beim Renntag der Hannoverschen Volksbank beginnt das Programm bereits um 12.30 Uhr. Hauptereignis ist der Preis der Neuen Bult, ein mit 30.000 Euro dotiertes Listenrennen für dreijährige Stuten über 2.200 Meter. Tickets sind bereits online zum Preis von 12 Euro erhältlich. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Weitere Informationen sowie Zugang zum Ticketshop gibt es auf unserer Webseite Startseite - Hannoverscher Rennverein
Gostam nach Sieg im Wettstar.de Bavarian Classic auf Derbykurs
Quelle: Pressemitteilung des Münchener Rennvereins vom 2. Mai 2026
Die ersten Karten liegen auf dem Tisch: Der dreijährige Hengst Gostam hat am 1. Mai auf der Galopprennbahn in München-Riem das Wettstar.de Bavarian Classic gewonnen. Er setzte sich sicher gegen Lommi durch, Dritter wurde Peace of Japan. Rund 6.000 Zuschauer sahen das erfolgreiche Saisondebüt des weiterhin ungeschlagenen Gostam, der sich im vergangenen Jahr mit drei Siegen bei drei Starts an die Jahrgangsspitze katapultiert hatte und dort weiterhin thront. "Ich bin glücklich und erleichtert, denn ein solches Pferd zu haben, ist auch eine Bürde“, sagte Trainer Andreas Wöhler anschließend. Er sprach seinem ganzen Team im Trainingsstall ein Lob aus, aber auch dem siegreichen Jockey Eduardo Pedroza: „Eddy hat das sehr souverän gemacht.“
Das mit 70.000 Euro Gesamtpreisgeld dotierte Rennen über 2.000 m für dreijährige Pferde gilt als eine der wichtigsten Etappen auf dem Weg zum Deutschen Derby. Die wichtigste Galopp-Prüfung des Jahres wird Anfang Juli in Hamburg entschieden. Dabei hat sich das Bavarian Classic in den letzten Jahren immer mehr als Derby-Wegweiser hervorgehoben. Die Liste der Derbysieger, die in Riem gewonnen oder platziert waren, wird 2013 von Lucky Speed angeführt. 2016 folgte Ishfahan, Sammarco 2022 und Fantastic Moon 2023. Das blieb international nicht unbemerkt. Deshalb wurde das Rennen vom zuständigen europäischen Komitee von Gruppe III auf Gruppe II hochgestuft, die Siegprämie erhöhte sich auf 40.000 Euro.
Für Gostam geht es nun vermutlich in das französische Derby (Gr. I), das im Juni über 2.100 m gelaufen wird, 300 m weniger als das Deutsche Derby (Gr. I). „Ob er wirklich die klassische Derbydistanz stehen kann, wissen wir noch nicht“, sagte der Rennstall-Manager von Darius Racing, Holger Faust. „Ich hatte aber das Gefühl, dass heute noch einiges im Tank war.“ Gostam steht im Besitz von Darius Racing, dem Rennstall des ehemaligen Merck-Vorsitzende Stefan Oschmann, und Michael Motschmann, seines Zeichens Vorsitzender des Münchener Rennvereins und Gründer der MIG-Fonds. Die Beiden wissen, wie sich ein Derbysieg anfühlt: 2021 gelang gemeinsam der große Erfolg mit Sisfahan, fünf Jahre zuvor war es Sisfahan-Vater Isfahan nur für Darius Racing.
Einer der erfolgreichsten Besitzer der letzten Jahre ist der Präsident des Kölner Renn-Vereins, Eckhart Sauren. Das Derby gehört noch zu den großen Zielen, der Hengst Lommi könnte es möglich machen. Das Saisondebüt als knapper Zweiter hinter Gostam lässt hoffen, im Vorjahr gewann er zum Saisonende das Gr. III-Herzog von Ratibor-Rennen. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Trainer Henk Grewe. Das gilt auch für Trainer Marcel Weiß, der für den Stall Turffighter Peace of Japan, vorbereitet. „Wir sind mit einem guten Gefühl angereist und hoffen mit einem guten Gefühl abzureisen“, sagte Weiß vor dem Rennen. Er sollte Recht behalten.
Mitgliederversammlung am 16. Mai in Haßloch mit Fortbildung
Die nächste Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer wird am Samstag, 16. Mai, in Haßloch stattfinden. Der pfälzische Rennverein Haßloch veranstaltet an diesem Tag nicht nur seinen einzigen Renntag des Jahres, sondern feiert auch sein 140-jähriges Vereinsjubiläum.
Die Mitgliederversammlung startet auf der Rennbahn in Haßloch um 10.30 Uhr. Hier die Tagesordnung.
Ab 11.15 Uhr folgen zwei Fortbildungsthemen. Zuerst wird Armin Weidler, Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, wichtige Informationen zum Thema „Pferdetransport“ mit besonderem Blick auf Besitzertrainer erläutern. Ab 11.30 Uhr folgt dann ein gut einstündiger Fachvortrag zum Thema "Fütterung unter besonderer Berücksichtigung des Pferdemagens und der Muskulatur“. Referentin ist Lisa Suzuki-Ott, Tierwissenschaftlerin Master of Science, Fachberatung & Seminare bei St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH. Die Teilnahme an dieser anerkannten Fortbildungsveranstaltung für alle lizenzierten Aktiven bei Deutscher Galopp ist kostenlos. Über die Akademie Deutscher Galopp ist eine Anmeldung unter https://eveeno.com/325831445 erwünscht. Kurzentschlossene sind am 16. Mai aber auch noch herzlich willkommen.
Derbysieger Hochkönig und viele andere Star-Galopper genannt
Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 28. April 2026
Der Saisonhöhepunkt 2026 auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim wirft bereits seine Schatten voraus: Der 156. Große Preis von Baden am Finalsonntag der Großen Woche vom 29. August bis 6. September dürfte erneut eine Anlaufstation vierbeiniger Star-Galopper aus dem In- und Ausland werden. Die 1858 ins Leben gerufene Prüfung der höchsten Kategorie (Gruppe I) über die Distanz von 2.400 Metern gilt als ein wichtiges Vorbereitungsrennen für den Prix de l‘ Arc de Triomphe am ersten Oktober-Sonntag in ParisLongchamp. Zuletzt schaffte Torquator Tasso Jahr 2021 das begehrte Doppel, das zuvor u.a. der Wunderstute Danedream im Jahr 2011 gelungen war. 300.000 Euro beträgt das Preisgeld im 156. Großen Preis von Baden am 6. September 2026. Allein 165.000 Euro erhält der Besitzer des Siegers.
Beim Nennungsschluss am Dienstag,28. April, wurden 64 Pferde genannt. Das Rennen ist damit geschlossen. Gesucht wird der Nachfolger des in deutschem Mitbesitz stehenden, aber in Frankreich trainierten Weltklasse-Galoppers Goliath, der 2025 im WETTSTAR.de 155. Großen Preis von Baden auftrumpfte und sich ebenfalls wieder im Aufgebot befindet. Natürlich ist aus Deutschland alles mit dabei, was in der Grand Prix-Szene Rang und Namen hat. Wie der gerade zum Galopper des Jahres 2025 gekürte Derbysieger Hochkönig, der 2025 für den ersten Erfolg im Blauen Band einer Frau im Sattel (Nina Baltromei) sorgte. Der im Renate und Albrecht Woeste – Zukunfts-Rennen und im WETTSTAR.de - Preis des Winterfavoriten imponierende Gostam, der ehemalige Derby-Zweite und Derby Italiano-Gewinner Borna, Ex-Winterfavorit Lifetimes, der vielfache Gruppesieger Lordano (zuletzt im Grand Prix Aufgalopp erfolgreich) und der dortige Zweite Enzian – das sind nur einige der heimischen Cracks. Allein sieben Kandidaten tragen die Farben von Darius Racing, dem Rennstall von Stefan Oschmann.
Enormes Gäste-Engagement im Grand Prix
Sehr stark ist auch das ausländische Aufgebot. Ein absoluter Crack ist Marco Bottis Giavellotto, der unter anderem als Vierter aus dem Prix de l’Arc de Triomphe und Sieger der Hong Kong Vase 2024 auf der internationalen Bühne bestens bekannt ist. Sir Mark Prescott könnte die Top-Stute Tiffany aufbieten. Sie entschied hier 2024 den T. von Zastrow Stutenpreis für sich und war 2025 u.a. Zweite im Preis von Europa und im Großen Preis von Bayern. Mit fünf Kandidaten ist der französische Star-Coach Francis-Henri Graffard vertreten, darunter, wie schon erwähnt, auch Vorjahressieger Goliath. Der englische Spitzentrainer Andrew Balding hat vier Pferde genannt. Der Zweitplatzierte von 2024 und 2025, Dubai Honour aus dem Stall von William Haggas könnte erneut antreten und eventuell im dritten Anlauf endlich den Sieg erringen. Drei Engagements tätigte Charlie Appleby für den Stall Godolphin von Scheich Mohammed, darunter mit Rebel’s Romance ein Globetrotter und doppelter Breeders‘ Cup-Gewinner mit einer Gewinnsumme von über 12 Mio. Euro! Auch der große Stall von Joseph O’Brian ist mit 7 Nennungen vertreten, darunter der in Deutschland bestens bekannte Al Riffa.
Stephan Buchner, Geschäftsführender Gesellschafter von Baden Galopp: „Von der Qualität der Pferde lässt das Nennungsergebnis wenig Wünsche offen. Auch zahlenmäßig haben wir fast das Vorjahresergebnis erreicht und sind sehr zufrieden. Wir freuen uns deshalb schon sehr jetzt auf unser Saisonhighlight am 6. September.“
Der Auftakt des Rennjahres in Iffezheim erfolgt mit dem Frühjahrs Meeting vom 4. bis 7. Juni. Zehn Renntage sind auch 2026 in Iffezheim geplant. Tickets für alle Bereiche sind über die Website www.badengalopp.de erhältlich.
Pferdesport Deutschland fordert sofortige Entlastung der Pferdehalter
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026
Mit einer gemeinsamen Pressemeldung haben Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht in diesen Tagen auf die zunehmend kritische Entwicklung infolge der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aufmerksam gemacht. In dem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordern die Verbände eine rasche politische Reaktion und eine spürbare Entlastung der Pferdehalter. Deutscher Galopp unterstützt diese Initiative ausdrücklich und sieht in der veröffentlichten Erklärung ein wichtiges und notwendiges Signal für den gesamten Pferdesektor. Denn auch im Galopprennsport sind die Auswirkungen der seit 2022 deutlich gestiegenen tierärztlichen Kosten in vielen Bereichen spürbar. Die wirtschaftliche Belastung trifft Besitzer, Züchter und Betriebe zunehmend und berührt damit nicht nur einzelne Strukturen, sondern die Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche.
Die gemeinsame Pressemeldung (s. u.) macht deutlich, dass die derzeit laufende Evaluierung der GOT aus Sicht der Verbände zu kurz greift. Insbesondere die Perspektive der Tierhalter und die praktischen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Gebührenstruktur werden bislang nicht ausreichend erfasst. Genau darauf weist Deutscher Galopp mit Nachdruck hin. „Die gemeinsame Erklärung von Pferdesport Deutschland, dem Hauptverband für Traberzucht und Deutscher Galopp bringt die Lage sehr klar auf den Punkt. Die Belastungen durch die GOT sind in der Praxis längst Realität und treffen auch zahlreiche Akteure im deutschen Galopprennsport mit voller Wucht. Deshalb war es richtig und wichtig, dieses Thema gemeinsam und mit einer starken Stimme an die Politik heranzutragen“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp.
Aus Sicht von Deutscher Galopp geht es dabei ausdrücklich nicht um ein Gegeneinander von Pferdehaltern und Tierärzteschaft. Im Gegenteil: Eine qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung bleibt für den Rennsport wie für die gesamte Pferdebranche unverzichtbar. Notwendig ist jedoch ein belastbarer und ausgewogener Rahmen, der sowohl eine angemessene Vergütung tierärztlicher Leistungen als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Tierhalter sichert. „Wir brauchen jetzt eine ehrliche, umfassende und praxisnahe Betrachtung der tatsächlichen Folgen. Wenn notwendige Behandlungen aus Kostendruck verschoben oder unterlassen werden, ist niemandem geholfen – weder den Menschen noch den Tieren. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine tierschutzrelevante Frage“, so Krüger weiter.
Mit der gemeinsamen Pressemeldung und dem Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister haben die beteiligten Verbände ihre Erwartung klar formuliert: Die laufende Evaluierung muss inhaltlich erweitert und um die tatsächlichen Auswirkungen auf Pferdehalter, Zucht, Ausbildung, Sport und Versorgungspraxis ergänzt werden. Nur so kann eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen geschaffen werden. Deutscher Galopp wird sich auch weiterhin gemeinsam mit den Partnerverbänden dafür einsetzen, dass die Interessen des Pferdesektors in dieser für viele Betriebe und Halter existenziellen Frage klar und geschlossen vertreten werden.
Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Lage im deutschen Pferdesektor spitzt sich dramatisch zu – die Folgen der gestiegenen Tierarztkosten durch die Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 sind inzwischen überall spürbar. Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht haben Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer daher gemeinsam einen Brief übermittelt, der den sofortigen Handlungsbedarf herausstellt. Hintergrund ist die laufende Evaluierung der GOT, die aus Sicht der Branche weder umfassend noch realitätsnah angelegt ist und die Pferdebranche vor erhebliche Probleme stellt.
„Deutschland ist als Pferdeland in eine nie dagewesene Krise geraten. Weitere Anstiege bei den tierärztlichen Gebühren sind nicht verkraftbar. Ein Abwarten auf die Ergebnisse der nicht allumfassenden Evaluierung ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Eines möchten wir vorwegschicken. Tierärztliche Leistungen müssen angemessen vergütet werden. Jedoch ist an vielen Stellen die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten“, betonen die drei Präsidenten Prof. Dr. h.c. Martin Richenhagen (Pferdesport Deutschland), Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp) und Peter Weihermüller (Hauptverband für Traberzucht) gemeinsam.
Auslöser für das gemeinsame Vorgehen ist ein Gruppeninterview im Rahmen der Evaluation, das deutlich machte, wie gravierend die negativen Auswirkungen der GOT-Novelle 2022 auf den Pferdesektor sind. Die Vertreter der AFC Public Services, die die Evaluierung im Auftrag des Bundesministeriums durchführen, zeigten sich im Gespräch sichtbar überrascht von Ausmaß und Tiefe der Problematik. Für die Verbände wurde damit unmissverständlich klar: Die derzeitige Evaluierung greift zu kurz, sie untersucht die Folgen für Tierhalterinnen und Tierhalter nicht und sie beantwortet nicht die zentrale Frage, wie eine wirtschaftlich tragfähige tierärztliche Versorgung für alle Beteiligten langfristig gesichert werden kann.
Die Präsidenten der drei Verbände machen deutlich, dass die Probleme weit über steigende Behandlungskosten hinausgehen. Die Pferdezucht verzeichnet dramatische Rückgänge bei den Bedeckungszahlen, Reitschulen schließen in alarmierender Häufigkeit, und immer mehr Pferdehalter stehen vor der Existenzfrage, ob sie sich ihr Pferd überhaupt noch leisten können. Fachleute berichten von zunehmenden wirtschaftlich bedingten Einschläferungen und Schlachtungen sowie einer wachsenden Zahl von Tieren, die verzweifelt an Hilfsorganisationen abgegeben werden. Gleichzeitig werden notwendige tierärztliche Behandlungen häufiger aufgeschoben – ein klarer Rückschritt für den Tierschutz. Zudem sehen die Verbände den Umstand, dass die Tierärzteschaft selbst zunehmend die Folgen bemerkt. Viele Pferdehalter wenden sich aus Kostengründen ab, Praxen verlieren Kundschaft.
Die Präsidenten beschreiben noch eine weitere Entwicklung: Der steigende Anteil von Praxen in Fremdbesitz führt dazu, dass ein großer Teil der finanziellen Last nicht der veterinärmedizinischen Versorgung, sondern Kapitalgesellschaften zugutekommt. Die Folgen dieser Entwicklung werden in der laufenden Evaluierung jedoch bislang nicht untersucht. Die drei Verbände fordern deshalb eine Erweiterung des Evaluationsauftrags. Nur eine umfassende Analyse könne gewährleisten, dass sowohl die Interessen der Tierärzteschaft als auch die derjenigen, die die Gebühren bezahlen müssen, berücksichtigt werden – so wie es § 12 der Bundes-Tierärzteordnung auch vorschreibt. Diese Interessen wurden bereits 2022 nicht erhoben; ein erneutes Versäumnis wäre aus Sicht der Branche nicht nur sachlich falsch, sondern politisch unverantwortlich.
Deutschland ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine bindende Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen vorschreibt. In anderen Branchen – etwa bei Architekten und Ingenieuren – haben sich in Deutschland unverbindliche Honorarstrukturen längst bewährt. „Wir fordern die umgehende Aufhebung der Verbindlichkeit der Gebührenordnung, um eine sofortige Entlastung der Verbraucher zu erreichen. Unserer Auffassung nach sollte die Vergütung tierärztlicher Leistungen Abstimmungssache zwischen Pferdehalter und Tierarzt sein“, erklären die Präsidenten und fahren fort: „Die GOT kann bei dabei einen orientierenden, aber nicht verbindlichen Rahmen bieten. So ist es beispielsweise in Österreich geregelt.“
Die Präsidenten betonen in ihrem Schreiben die enge Verbundenheit der Pferdebranche mit der Tierärzteschaft. Das Ziel sei kein Gegeneinander, sondern ein verlässlicher Rahmen, der es beiden Seiten ermöglicht, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Mensch gerecht zu werden. Die Verbände bieten dem Minister deshalb ein kurzfristiges persönliches Gespräch an, um die Lage umfassend darzustellen und Lösungsschritte gemeinsam zu erarbeiten.
25 Renntage in der Saison 2026 mit Pre-Race Vet Checks
Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. An 24 Renntagen finden sie statt und werden von erfahrenen Tierärzten durchgeführt. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.
Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.
Alle Termine:
8. März - Dortmund - Dr. Jan Carlos Merkt
5. April - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
1. Mai - München - Dr. Michael Zeitelhack
3. Mai - Köln - Dr. Jan Carlos Merkt
10. Mai - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
31. Mai - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
19. Juni - Mannheim - Dr. Michael Zeitelhack
28. Juni - Hamburg - Dr. Michael Köhler
5. Juli - Hamburg - Dr. Michael Köhler
12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier
Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra
Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an:
- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen
Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."
Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,
Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.
Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft
Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025
Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.
Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart
Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:
Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.
Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.
Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024
Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.
Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.
„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“
Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.
Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023
Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.
Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:
Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
Veterinärmedizinische Forschung
Nachwuchsförderung und Weiterbildung
Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“
Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.
Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de
Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"
Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.