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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

In Mannheim und Hannover am Wochenende ohne Treffer

Die Besitzertrainer des Vereins mussten sowohl am Samstag, 23. Oktober, in Mannheim als auch am Sonntag, 24. Oktober, in Hannover ohne einen vollen Erfolg die Heimreisen antreten. Auf beiden Rennbahnen war es die letzte Veranstaltung in diesem Jahr.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Samstag, 30. Oktober, in Halle statt. Weiter geht es dann am Sonntag, 31. Oktober, in Hoppegarten und Verden (mit finalem Wertungsrenntag des Besitzertrainer-Cups 2021). Die nächsten Veranstaltungen sind anschließend am Sonntag, 7. November, in München auf Gras und in Dortmund auf Sand.

 

Alle Siege von Besitzertrainern des Vereins im Oktober, September und August 2021 hier. Alle Treffer im Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2021 sowie in den Jahren 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Weitere Ergebnisse sowie die Renntage 2021 sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden.

Hannover: Gruppe III-Rennen an das Gestüt Schlenderhan

Quelle: Pressemitteilung des Hannoverschen Rennvereins vom 25. Oktober 2021

 

Am Sonntag, 24. Oktober, wurde unter strahlendem Sonnenschein der letzte Renntag des Jahres in Hannover gefeiert. Spitzenpferde aus den vier Nationen Schweden, Frankreich, England und den Niederlanden reisten an, um den Sieg im Jahreshighlight, einem Grupperennen und den zwei international besetzten Listenprüfungen ins Ausland zu entführen.Trotz Spitzensports der Extraklasse wurde es auch ein wenig melancholisch auf der Neuen Bult, als das letzte der elf Rennen an diesem Tag ausgetragen wurde und die Pferde ein letztes Mal in diesem Jahr über die Ziellinie galoppierten. Knapp 5000 Zuschauer zelebrierten gemeinsam mit den Aktiven diesen dann doch etwas wehmütigen Saisonabschied.

 

Als Ehrengäste waren die Spieler des TSV Hannover Burgdorf zu Gast. Mit der RECKEN-Trophy übernahm die heimische Handballmannschaft das siebte Rennen, in dem eine garantierte Gewinnauszahlung in der Viererwette von 22.222 Euro zur Ausspielung kam. In diesem Rennen gab es durch Janina Reeses Igneo auch den ersten Heimsieg des Tages. Im Sattel saß Sibylle Vogt, die sich im Hauptrennen die Nase brach und trotzdem Stall Indias Wallach zu diesem Treffer steuerte. „Wir freuen uns sehr, ein Rennen im Namen der Recken übernehmen zu können. Dass es in unserem Rennen auch noch einen Heimsieg für ein Bult-Pferd mit der derzeit erfolgreichsten deutschen Reiterin im Sattel gab, ist doppelt schön“, so Sören Christophersen, der sportliche Leiter des TSV Hannover Burgdorf, der gemeinsam mit Kreisläufer Bastian Roschek die Siegerehrung übernahm. Der Einlauf Igneo, Second Sight, Roxalagu, Vendetta zahlte 4040.30 bei einem Euro Einsatz. Die Viererwette wurde elfmal mit einem Einsatz von 50 Cent getroffen.

 

Der Höhepunkt des gesamten Rennjahres war mit dem sechsten Rennen der Große Preis des Gestüts Auenquelle und Torquator Tasso, ein Gruppe III-Rennen für dreijährige und ältere Stuten, das über 2200 Meter führte. In diesem mit 50.000 Euro dotierten Rennen siegte Markus Klugs Walkaway aus dem Besitz des Gestüt Schlenderhan. Zu Ehren der dreijährigen Stute, die den mehrfachen Championjockey Andrasch Starke im Sattel hatte, spielte das Blasorchester Langenhagen im Rahmen der Siegerehrung zum letzten Mal in diesem Jahr die deutsche Nationalhymne. Zweite wurde Waldbiene vor Whizzair auf Platz drei.

 

Außerdem kamen zwei Listenrennen zur Austragung, die mit jeweils 22.500 Euro lukrativ dotiert waren. Der Große Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung richtete sich an den jüngsten Jahrgang der Stuten. Unter den acht Anwärterinnen auf den Sieg befand sich auch Andreas Wöhlers Parnac, die unter Eduardo Pedroza einen eindrucksvollen Sieg einfahren konnte. Die Zarak-Tochter aus dem Besitz von Jean-Pierre-Joseph Dubois kam beim zweiten Start zum zweiten Karrieretreffer. Der 81-jährige Jean-Pierre-Joseph Dubois verfolgte diesen neuerlichen Sieg seiner Stute allerdings nicht live, denn er sitzt während den Starts seiner Pferde aus Aberglaube immer im Sulky. Dubois ist nämlich der älteste aktive Trabrennfahrer Frankreichs und nicht nur der Besitzer, sondern auch gleichzeitig der Züchter Parnacs. Die Plätze belegten Run For Me und Goldana.

 

Der Große Preis des Gestüts Etzean war für dreijährige und ältere Pferde ausgeschrieben und führte über schnelle 1400 Meter. Es siegte abermals eine Gaststute aus Frankreich und aus dem Besitz von Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, die diesen Sieg für Trainer Henri-Alex Pantall mit Julien Guillochon an Bord nach Chantilly, in der Nähe von Paris, entführte. Die Godolphin-Stute Romantic Song holte sich diesen Treffer vor der Schwedin Good Eye und Gestüt Brümmerhofs Anno Mio.

 

Das Rennjahr 2021 fand im letzten Rennen mit dem Heimsieg von Dominik Mosers Nordinsky, aus der Zucht des Gestüt Brümmerhof, einen krönenden Abschluss. Im Sattel saß Lilli-Marie Engels. "Das Finale war ein versöhnlicher Abschluss für eine doch schwierige Saison. Bei herrlichen Wetter haben wir besten Sport erlebt und einen zufriedenstellenden Umsatz verzeichnet. Wir freuen uns auf die nächste Saison, die vorrausichtlich am Osterwochenende beginnt", schließt Geschäftsführer Matthias Seeber.

 

Insgesamt wurden in den elf Rennen 319.265,25 Euro umgesetzt.

Champions 2019 und 2020 am 23. Oktober in Hannover geehrt

Quelle: GaloppOnline vom 24. Oktober 2021

 

Erstmals wurden am Samstagabend in Hannover im Rahmen des Vollblut Expertentages die Champions geehrt. Und zwar gleich doppelt für die Jahre 2019 und 2020. Viele der Titelträger – das war erfreulich – fanden den Weg nach Hannover und konnten so die Ehrenpreise persönlich entgegennehmen. So auch Henk Grewe, der Trainer-Champion der Jahre 2019 und 2020, und Bauyrzhan Murzabayev, der ebenfalls für seine Championate der vergangenen beiden Jahre ausgezeichnet wurde. Den Preis für das Jahr 2021 hätte man dem Kasachen dabei auch schon überreichen können. Schön seit längerer Zeit ist dem Stalljockey von Peter Schiergen Titel Nummer drei nicht zu nehmen. „Ich habe meine Championate viermal am 31. Dezember entschieden“, sagte Filip Minarik in Anspielung auf die Überlegenheit Murzabayevs im Titelrennen.

 

Erstmals eigens geehrt wurden am Samstag die besten Rennen (nach Rating) der deutschen Saison. 2019 war dies der Große Preis von Berlin, 2020 waren es der Große Preis von Bayern und das Deutsche Derby.

 

Diese Champions wurden ebenfalls in Hannover geehrt:

2019

Galopper des Jahres: Rubaiyat

Trainer (Hindernis): Anna Schleusner-Fruhriep

Besitzer-Champion (Hindernis) Volker Schleusner

Champion (Besitzer/Züchter): Gestüt Ittlingen

2020

Galopper des Jahres: Torquator Tasso

Besitzer: Gestüt Auenquelle

Züchter: Gestüt Fährhof

Amateur: Janina Boysen

Mons-Sieg für Andrea Friebel

Bereits ihren dritten Treffer 2021 im belgischen Mons landete am Donnerstag, 21. Oktober, Andrea Friebel. Die Besitzertrainerin des Vereins holte diesen Erfolg, wie die beiden anderen in Mons zuvor auch, durch Wild Gypsy Boy. Im Sattel des 6-jährigen Wallachs saß Anna van den Troost. Zudem weist die Jahresbilanz von Andrea Friebel einen Sieg in Deutschland aus. Die Siegquote für Wild Gypsy Boy betrug 5,10:1.

Deutschlands beste(n) Stall-Mitarbeiter/in werden gesucht

Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2021

 

Wir suchen die besten Mitarbeiter im Galopp-Rennstall und im Vollblut-Gestüt. Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung: Nominieren Sie eine Person, die Ihrer Meinung nach das Zeug dazu hat, den begehrten Preis zu gewinnen. Eine Jury wird unter allen Einsendungen eine Vorauswahl treffen. Im Anschluss hat das Publikum die Möglichkeit, für die einzelnen Finalisten abzustimmen. Die Nominierungen sind möglich von 23. Oktober bis 23. November 2021. Die finale Publikumswahl wird im Zeitraum vom 1. bis zum 14. Dezember 2021 möglich sein.

 

Auf die Sieger in jeder Kategorie (Rennstall oder Gestüt) wartet eine traumhafte Kreuzfahrt für 2 Personen. Wahlweise 1 Woche in Nordeuropa oder 1 Woche im Mittelmeer. Bei der Buchung nehmen wir selbstverständlich Rücksicht auf die entsprechende Saison im Gestüt sowie im Rennstall. Extra lange Ausflüge, neue Geschmackserlebnisse, unendliche Emotionen – die Sieger wachen mit Meerblick auf und erleben eine neue Art zu reisen. Mit einer Costa-Kreuzfahrt haben Sie die Möglichkeit eine neue Welt zu erleben. Sie liegen gerne in der Sonne und können den Süden in all seinen Facetten genießen, oder soll es besser in den Norden mit seinen rauschenden Wasserfällen, Bergen und stillen Wäldern gehen – unsere Sieger haben die Wahl.

 

Die Finalisten erhalten von Baden Galopp einen Tag auf der Rennbahn mit tollen Sitzplätzen, hochwertigem Essen und Getränken und jede Menge Spaß.

 

Teilnahmeberechtigt sind alle angestellten Mitarbeiter in einem deutschen Vollblutgestüt oder in einem deutschen Galopprennstall. Dazu zählen Beschäftigte wie z.B. Arbeitsreiter, Auszubildende, Bodenpersonal, Verwaltungsangestellte, Pferdewirte, Hengstwärter oder Mitarbeiter, die sich um die Pflege der Anlagen kümmern. Amateure, Freunde und Helfer sind nicht teilnahmeberechtigt.

 

Mehr dazu hier: www.deutscher-galopp.de/gr/aktuelles/meldungen/20211022-stable-staff-award-geht-an-den-start.php

Rückerstattung der Rennwettsteuer lässt weiter auf sich warten

Quelle: GaloppOnline vom 23. Oktober 2021

 

Die neuen Entwicklungen und Pläne bei Deutscher Galopp waren am Samstag, 23. Oktober, Thema bei einer weiteren Podiumsdiskussion beim Vollblut Expertentag in Hannover. Nach der Corona-Saison 2020 stand und steht auch die laufende Saison noch stark unter dem Eindruck der Pandemie. Spätestens aber mit dem Jahr 2022 muss man nun aber wieder den Blick vollends nach vorne richten und sich für die Zukunft positionieren. "Wir sind relativ gut durch die Krise gekommen", blickt Dr. Michael Vesper, Präsident bei Deutscher Galopp, zurück. Nennenswerte Einbrüche habe es nicht gegeben. Vor dem Hintergrund der nun anstehenden Aufgaben sicher eine gute Nachricht.

 

Die Themen, die am Samstag angesprochen wurden, dürften manch einem Gast bereits bekannt gewesen sein. So auch die Causa der Rückerstattung der Rennwettsteuer an die Rennvereine aus Wetten auf deutsche Rennen bei Buchmachern mit Auslandssitz. Bis heute sind immer noch keine Gelder aus diesem Topf geflossen. Im November 2019 wurde das Gesetz beschlossen, im Dezember 2020 in der EU ratifiziert. „Da reden wir jetzt seit zehn Monaten mit der Ministerialbürokratie, um da eine Praxis reinzubekommen. Das Geld steht dem Rennsport zu, aber es scheitert im Moment daran, dass es keine Stelle gibt, die die Anlagen herausgibt. Wir hoffen, dass wir das bald hinbekommen. Darum kümmere ich mich seit meinem ersten Tag im Rennsport“, so Dr. Michael Vesper, an dessen Seite Daniel Krüger, seit dem 1. Mai Geschäftsführer bei Deutscher Galopp, und Vorstandsmitglied Lars-Wilhelm Baumgarten saßen.

 

Neben der immer noch nicht getätigten Rückerstattung stehen in den kommenden Jahren weitere essenzielle Aufgaben für den deutschen Rennsport an. Aufgaben, das ist allen Beteiligten klar, die nun zügig und entschlossen angegangen werden müssen. „Ich bin mir mit Michael Vesper einig, Visionen für den Rennsport zu finden. Nur sind wir jetzt schon 15 Monate dabei, und wir gehen nicht im Galopp oder Trab, sondern im Schritt. Und das ist schlecht“, so Lars-Wilhelm Baumgarten. „Es wird allerhöchste Zeit. Wir müssen an Firmen heran, die Pferdewetten, Sportwetten und Casino anbieten, um so Geld für den Galopprennsport zu generieren.“ Berührungsängste darf es, so Baumgarten, nicht geben. „Ich plädiere dafür uns unternehmerisch an Wettanbietern zu beteiligen. Wir müssen im Wettbereich ein gutes Konzept haben.“ Soll heißen: den Wettern neben dem Galoppsport auch andere Wettmöglichkeiten anzubieten. Baumgarten weiter: „Wir müssen uns selbst helfen“ und verweist dabei auf den schwedischen Trabrennsport, der es mit Hilfe einiger Neuerungen in seinem Wettangebot aus eigener Kraft aus der Krise schaffte.

Sieger beim 28. Wettstar Turfchampionat Südwest 2021 stehen fest

Quelle: Pressemitteilung des Verbands Südwestdeutscher Rennvereine

 

Neun Läufe umfasste die Wertung für Besitzer, Trainer und Reiter beim 28. Wettstar Turfchampionat Südwest 2021 auf fünf verschiedenen Galopprennbahnen im Südwesten. Bei den Besitzern setzte sich die früh in Führung gegangene Miriam Keller mit 8 Punkten durch und verwies Janine Beckmann und Matthias Schwinn (beide 6 Punkte) auf Rang zwei. Mit einem deutlichen Vorsprung gewann Tommaso Scardino die Wertung bei den Reitern mit 13 Punkten vor Lukas Delozier und Nicol Polli, die beide auf acht Punkte kamen.


Äußerst spannend verlief das Trainerchampionat. Vor dem letzten Lauf am vergangenen Sonntag in Iffezheim lagen Frank Fuhrmann, Erika Keller und Marco Klein mit jeweils 8 Punkten gemeinsam in Front. Trainer Matthias Schwinn sicherte in Iffezheim mit dem vierten Platz von Achat in der Jahressumme ebenfalls 8 Punkte, womit er mit dem besten Ergebnis im letzten Lauf gemäß der Ausschreibung das Championat gewann. Alle drei Sieger erhalten jeweils 500 Euro.


Die Ehrung der Champions findet zum Traditionstermin bei der Frühjahrssitzung des Verbandes im März 2022 statt. Als Sponsor des bei den Aktiven beliebten Wettbewerbs konnte auch im Jahre 2021 die Firma Wettstar gewonnen werden, eine Marke der German Tote Service- und Beteiligungs GmbH. Dabei handelt es
sich um eine Tochtergesellschaft der Betriebsgesellschaft der Galopp-Rennvereine (BGG), dem Zusammenschluss der wichtigsten deutschen Galopprennvereine und der französischen Wettgesellschaft PMU (Mehrheitsgesellschafter).

Stephan Bucher, Geschäftsführer von Baden Galopp, zieht Bilanz

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 19. Oktober 2021

 

Mit dem Sales & Racing OktoberFESTival endete auf der Galopprennbahn Baden-Baden Iffezheim die erste Saison unter der Leitung der Baden Galopp GmbH & Co KG. Stephan Buchner, geschäftsführender Gesellschafter, zog Bilanz. Baden Galopp präsentierte insgesamt 17 Rennen: einen Renntag mehr als ursprünglich geplant und dann noch zwei Läufe zusätzlich. Das Sales & Racing OktoberFESTival zog 8100 Besucher an, davon 2600 am ersten und 5500 am zweiten Renntag. Der Wettumsatz betrug insgesamt 815.122 Euro, davon wurden 51,18 Prozent auf der Rennbahn erzielt; die andere, knappe Hälfte lief über Online-Wetten und Wettbüros. Buchner wies darauf hin, dass der durchschnittliche Wettumsatz von 47.950 Euro pro Rennen der höchste seit mindestens 2017 sei.


„Es ist ein Erfolg, auf den wir hingearbeitet, den wir aber nicht erwartet haben.“ Buchner geht davon aus, dass Baden Galopp mit der erfolgreichen Großen Woche im Sommer die Grundlagen gelegt hat für das Herbstevent: „Damit konnten wir Vertrauen schaffen bei Sponsoren und Aktiven.“ 458.000 Euro Preisgelder wurden ausgeschüttet an die hochklassigen Pferde, die nach Iffezheim kamen: Dazu zählten Lizaid, die neue Winterkönigin, die den Winterkönigin-Preis des Derbysiegers Sisfahan gewann, oder Only the Brave, Sieger der Baden-Württemberg-Trophy, gesponsert vom Förderverein Baden Galopp Iffezheim e.V.: „Nur der Mutige gewinnt – den Namen nehmen wir als Motto“, scherzte Buchner. Der Zustand des Geläufs wurde von Trainern, Besitzern, Jockeys und der Rennleitung ausdrücklich gelobt. „Wir haben hier in den letzten Monaten sehr viel Arbeit investiert, um unseren Aktiven optimale Bedingungen zu bieten. Es gibt immer Dinge, die wir noch besser machen können, aber das Lob der Aktiven freut uns natürlich besonders“, so Buchner.


„Galopp für alle - Da setz‘ ich drauf“


„Außerdem trugen die vielen Besucher natürlich maßgeblich zum Erfolg bei“, unterstreicht der Geschäftsführer: „Es war wieder eine tolle Stimmung auf der Rennbahn. Vor allem am Oktoberfest-Sonntag kamen viele Familien – und das ist es, was wir wollen: Galopp für alle. Da setz‘ ich drauf.“ Dass Baden Galopp als neuer Betreiber in der Region und darüber hinaus angekommen sei, zeige auch der Zulauf zum Förderverein: Dieser verzeichne inzwischen mehr als 400 Mitglieder aus ganz Deutschland.
Baden Galopp hatte im April die Galopprennbahn Baden-Baden • Iffezheim übernommen. In kürzester Zeit machte ein kleines Team das Organisationsbüro arbeitsfähig, das brachliegende Geläuf renntauglich und die Anlage empfangsbereit. Im August ging dann nahezu eine komplette Große Woche mit vier extralangen Renntagen über die Rasenbühne. Sie übertraf die Erwartungen bei Zuschauerzahlen und Wettumsätzen. Zum Erfolg hatten neben fast perfektem Wetter auch eine neue Corona-Verordnung der baden-württembergischen Landesregierung beigetragen: Sie ließ mehr Zuschauer zu.


„Baden-Baden hat seine Galopprennbahn wieder!“


Buchner wiederholte seine Einschätzung aus dem September: „Es gibt noch viel zu tun – doch wir sind auf dem richtigen Weg.“ Viele Zuschauer zeigten sich weniger zurückhaltend: „Baden-Baden hat seine Galopprennbahn wieder!“ jubelte eine Besucherin bei der Siegerehrung nach dem Ferdinand Leisten-Memorial-Rennen, einem der traditionsreichsten Rennen in Baden-Baden und bestdotierten Rennen in Deutschland.

 

„Nach dem Rennen ist vor dem Rennen“ – der alte Spruch gilt nicht nur für Sportler: Stephan Buchner und sein Team stecken schon in den Vorbereitungen für das Baden-Badener Frühjahrsmeeting 2022: Drei Renntage stehen am Himmelfahrtswochenende vom 26. bis 29. Mai im Kalender. Die Große Woche wird fünf Renntage bieten vom 27. August bis 4. September. Das Sales & Racing Festival wird vom 14. bis 16. Oktober stattfinden.

Sensationeller Arc-Sieg für Torquator Tasso

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 3. Oktober 2021


Sensationeller Erfolg für den deutschen Galopprennsport am Sonntag, 3. Oktober, im bedeutendsten Galopprennen der Welt: Der von Marcel Weiß in Mülheim für das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) trainierte vierjährige Adlerflug-Sohn Torquator Tasso gewann den 100. Qatar Prix de l‘ Arc de Triomphe (Gruppe I, 5 Mio. Euro, 2.400 m) auf der Rennbahn in ParisLongchamp. Mit Jockey René Piechulek, der zum ersten Mal überhaupt im Arc zum Einsatz kam, triumphierte der Riesenaußenseiter mit mächtigem Endspurt mit einer dreiviertel Länge Vorsprung gegen die Aga Khan-Stute Tarnawa und den im Besitz von Scheich Mohammeds Godolphin-Stall stehenden Hurricane Lane.


Exakt zehn Jahre nach dem Sieg der Wunderstute Danedream sorgte Torquator Tasso, der zuletzt den Wettstar – Großer Preis von Baden in Iffezheim für sich entschieden hatte, für den dritten Erfolg eines in Deutschland trainierten Pferdes im Arc. Star Appeal war 1975 der erste deutsche Sieg gelungen. Außerdem hatte vor zwei Jahren in den Farben der Gestüte Ammerland und Newsells Park Waldgeist hier gewonnen, 2020 belegte der Schlenderhaner In Swoop Platz zwei.


Auch Trainer Marcel Weiß schaffte das Kunststück, mit seinem ersten Arc-Starter, der der Zucht von Paul Vandeberg entstammt, direkt den Arc zu gewinnen. Gerade einmal 24.000 Euro hatte Torquator Tasso bei der BBAG-Jährlingsauktion gekostet! Nun verdiente er beim Paris-Sieg 2.857.000 Euro! Auch die Wetter von Torquator Tasso feierten einen großen Zahltag: 72,5 gab es für einen Euro Einsatz! Deutscher Galopp gratuliert dem Team von Torquator Tasso auf das Herzlichste zu diesem Sieg für die Geschichtsbücher.

2022 und 2023 keine Galopprennen in Bad Doberan

Quelle: GaloppOnline vom 6. Oktober 2021

 

Ein Neustart der Rennen in Bad Doberan ist in weite Ferne gerückt. Michael Vesper, Präsident von Deutscher Galopp, hat am Dienstag in einer Pressekonferenz dazu mitgeteilt: „Nächstes und übernächstes Jahr wird es in Bad Doberan keine Rennen geben. Das hat mir der Bürgermeister gestern mitgeteilt.“

 

Damit wird es an der Ostsee auch an der Stätte des Starts der Geschichte des deutschen Rennsports keine Jubiläumsfeierlichkeiten geben. Im kommenden Jahr wird der hiesige Rennsport 200 Jahre alt. Wo genau gefeiert wird, ob vielleicht an mehreren Orten, steht noch nicht fest. Vesper nannte die Orte Hoppegarten und Köln.

Rennordnungsänderungen bei Deutscher Galopp

Quelle: Homepage von Deutscher Galopp vom 5. Oktober 2021

 

Auf der Mitgliederversammlung von Deutscher Galopp e.V. am Freitag, 1. Oktober 2021 wurden u.a. folgende Rennordnungsänderungen von den Mitgliedern beschlossen:

 

Nr. 157 der Rennordnung:

Vor Trainingsbeginn und vor dem ersten Lebensstart müssen Rennpferde zukünftig tierärztlich untersucht werden. Bei den Untersuchungen werden die Pferde intensiv physisch und psychisch begutachtet.

Kosten:
Untersuchung vor Trainingsbeginn 199,00 € zzgl. MwSt
Untersuchung vor dem ersten Lebensstart 259,00 € zzgl. MwSt

Pferde, die im Ausland erworben wurden und bereits am Start gewesen sind, sind von der Untersuchung vor dem ersten Lebensstart ausgenommen.

 

Nr. 393 der Rennordnung:

Ab sofort wird es die Möglichkeit der Storno-Streichungen, also die Rücknahme einer erfolgten Streichung zwischen zwei Streichungsterminen, im Nennungssystem nicht mehr geben.

Mit dieser Änderung möchte man verhindern, dass Pferde mehrmals in einem Rennen raus- und wieder reingenommen werden.

 

Nr. 407 der Rennordnung:

Neu aufgenommen wurde, dass Pferde, die bei den letzten beiden Starts in Flachrennen jeweils mehr als 20 Längen (bei 2-jährigen Pferden 15 Längen) hinter dem letzten Pferd eines anderen Trainers ins Ziel gekommen sind, eine 60-tägige Entwicklungspause einhalten müssen, bevor sie wieder an den Start kommen dürfen.

 

R 3. Ordnungsmittelkatalog (Reiter E)

Zukünftig wird es eine Verschärfung bei den Regeln zum Peitschenmissbrauch geben.

Der Zeitraum, in dem die Vorstrafen erhalten bleiben, wird von 12 Monate auf 24 Monate verlängert (jahresübergreifend).

An der Anzahl der Peitscheneinsätze im Rennen und an den Sanktionen selbst wird sich nichts ändern.


Alle am vergangenen Freitag verabschiedeten Rennordnungsänderungen werden im Wochenrennkalender Nr. 40 veröffentlicht.

Besitzertrainer-Cup 2021: Peterschmitt rückt auf Platz drei vor

Das Finale des Besitzertrainer-Cups 2021 am 31. Oktober in Verden verspricht im Kampf um die Spitzenplätze noch viel Spannung. Nach dem 6. Wertungsrenntag am Samstag, 11. September, in Zweibrücken gab es zwar keine Veränderungen auf den ersten beiden Rängen, doch Christian Peterschmitt sammelte 16 Punkte und rückte nah an das Führungsduo Anna Schleusner-Fruhriep (26) und Armin Weidler (20) heran.

 

Dabei hätte Peterschmitt noch den einen oder anderen Zähler mehr auf sein bis dahin leeres Konto gutschreiben können, wäre Silver Magic (Shuichi Terachi)  in der ersten Galoppprüfung nicht zu Fall gekommen. So sorgten High Alpha (Larissa Bieß) und Jazzmann (Shuichi Terachi) durch einen zweiten bzw. dritten Platz für 14 Punkte, die durch Treasure Quest (Cecilia Müller) und eben Silver Magic durch je einen Zähler aufgestockt wurden.

 

Auf Platz fünf der Gesamtwertung schob sich in Zweibrücken Christoph Schwab. Zuerst belegte für ihn Dyllan (Liubov Grigorieva) Rang vier, dann wurde Romantic Soldier (Larissa Bieß) Zweiter. Damit stehen für Christoph Schwab jetzt zwölf Zähler zu Buche.

 

Durch ihre Siege (10 Punkte) schafften Frank Maurer (Little Sam/Tommaso Scardino), Markus Waldemar Falk (Galiva/Nina Wagner) und Sebastian Wenz (Diamond Gold/Kevin Braye) den Sprung auf Rang sieben, auf den auch Sarah Jane Hellier durch Rang drei von Ice Club (Anna van den Troost) und Rang vier von Landbaron (Bayarsaikhan Ganbat) kletterte.

 

In der Zwischenwertung des Besitzertrainer-Cups sieht es jetzt wie folgt aus: 1. Anna Schleusner-Fruhriep (26 Punkte), 2. Armin Weidler (20),  3. Christian Peterschmitt (16), 4. Pascal Jonathan Werning (14), 5. Christoph Schwab (12), 6. Hans-Joachim Stolberg (11), 7. Janine Beckmann, Markus Waldemar Falk, Sarah Jane Hellier, Frank Maurer, Ralph Siegert, Sebastian Wenz und Svenja Winter (je 10).

 

Der komplette aktuelle Zwischenstand hier.

 

An jedem Wertungsrenntag sind pro Rennen je Platzierung von Pferden von Besitzertrainern des Vereins folgende Punkte zu erzielen: 1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere folgende Platz – 1 Punkt

 

Die gesammelten Punkte an allen Wertungsrenntagen entscheiden über Sieger und Platzierte im Besitzertrainer-Cup. Die Prämien auf den ersten vier Plätzen betragen 1.000,00 €, 500,00 €, 300,00 € und 200,00 €. Zudem werden die Ränge fünf bis zehn mit je 100,00 € bedacht.

 

Die letzte Station des Besitzertrainer-Cups 2021 ist am 31. Oktober in Verden. In Verden an der Aller werden dann auch die Siegerin oder der Sieger sowie die Platzierten des Besitzertrainer-Cups 2021 geehrt.


Die bisherigen Sieger beim Besitzertrainer-Cup waren Monika Lindemann (2016), Horst Rudolph (2017), Daniel Paulick (2018) und Anna Schleusner-Fruhriep (2019).


Mit dem Besitzertrainer-Cup will der Verein Deutscher Besitzertrainer zusätzliche Startanreize für seine Mitglieder geben. Gleichzeitig werden dadurch auch die jeweiligen Rennvereine unterstützt, da durch die „Extra-Gewinnmöglichkeiten“ eine höhere Anzahl von Pferden von Besitzertrainern des Vereins zu erwarten ist.

"Brexit - was ändert sich beim Transport von Vollblütern?"

Interessante und wichtige Informationen können in der Präsentation von Stephan Vogt zum Thema "Brexit - was ändert sich beim Transport von Vollblütern?" nachgelesen werden.

 

Hier die Präsentation

Informationen zur Ausbildung zum Beruf Pferdewirt

Quelle: Pressemitteilung Bundesvereinigung der Berufsreiter im Deutschen Reiter- und Fahrer- Verband e. V. vom 29. März 2021


Die Bundesvereinigung der Berufsreiter hat, um die Ausbildung zum Beruf Pferdewirt noch mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, Filme zu den jeweiligen Fachrichtungen in Auftrag gegeben und diese auf YouTube veröffentlicht.

 

Allgemeiner Film zum Beruf "Pferdewirt": https://www.youtube.com/channel/UC9Yf0LhhT19VHTOf4OS-Zew

 

Film zur Fachrichtung "Rennreiten": https://www.youtube.com/watch?v=in_oqblIRSk

Seminartermine für die Besitzertrainerausbildung

Deutscher Galopp wird das Ausbildungs- und Fortbildungsprogramm künftig in einer eigenen Akademie bündeln und das Angebot dabei deutlich erweitern. Die Akademie hat das Ziel Seminare, Fortbildungen und Ausbildungen im deutschen Galopprennsport für alle Interessengruppen anzubieten und durchzuführen.

 

Dort werden auch die aktuellen Lehrgangsangebote für die Besitzertrainerausbildung aufgeführt sowie weitere Informationen zu den Lehrgängen und der Prüfung gegeben.

 

Hier der Link zur Akademie Deutscher Galopp: https://www.deutscher-galopp.de/gr/akademie/

 

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