Mitgliederbereich
Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Zum November-Kehraus endlich wieder Siege

Die lange Durststrecke für die Besitzertrainer des Vereins hat am Sonntag, 29. November, endlich ein Ende gefunden. Auf der Dortmunder Sandbahn durften nach drei Wochen Pause wieder Siege gefeiert werden und das gleich mit einem Hattrick.

 

Der erste Treffer des Tages gelang etwas überraschend aber letztlich deutlich Christian Peterschmitt mit Kingdom oft Heaven. Der 5-jährige Wallach sorgte mit Lukas Delozier im Sattel damit für den zweiten Erfolg 2020 des Trainers. Die Siegquote betrug 9,40:1.

 

Der zweite Sieg am 29. November wurde eine ganz knappe Angelegenheit. Gleich drei Schützlinge von Besitzertrainern des Vereins stritten nach 1700 Meter darum. Die Nase vorne mit einem Hals Vorsprung hatte im Ziel der 5-jährige Wallach Asaaleeb, der für den ersten Jahrestreffer von Erwin Hinzmann sorgte. Geritte wurde Asaaleeb von Michael Cadeddu. Die Siegquote betrug 9,30:1. Zweiter wurde Susanne Schwinns Patronus (Tommaso Scardino) vor Laura Giesgens Sea Tea Dea (Sean Byrne). Die Besitzertrainer-Dreierwette zahlte 463,90:1.

 

Treffer Nummer drei wurde von Selina Ehl erzielt. Für sie gewann der 6-jährige Wallach Mark of Excellence. Geritten wurde das Höchstgewicht des Rennens von Alexander Pietsch. Für Selina Ehl war es der vierte Erfolg in diesem Jahr. 

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet auf Gras am Nikolaustag, Sonntag, 6. Dezember, in Mülheim statt. Weiter geht es dann auf Sand am Sonntag, 13. Dezember, und am Sonntag, 20. Dezember, jeweils in Dortmund. Der letzte Grasbahn-Renntag 2020 steht am 2. Weihnachtstag, Samstag, 26. Dezember, in Mülheim auf dem Programm, bevor der Jahresabschluss einen Tag später am Sonntag, 27. Dezember, in Dortmund wieder auf Sand begangen wird.

 

Alle Siege von Besitzertrainern des Vereins im November und Oktober hier. Die Treffer im Januar, Februar, März, Mai, Juni, Juli, August und September sowie alle Erfolge im Jahr 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Weitere Ergebnisse und die geplanten Renntermine 2020 sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden.

Highly Favoured im wichtigsten Handicap in Dortmund

Quelle: Deutscher Galopp vom 29. November 2020


Das beste Handicap kam zum Schluss: Auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel hat am Sonntag, 29. November, der achtjährige Highly Favoured den mit 5.000 Euro Preisgeld dotierten Ausgleich III über 1.200 m gewonnen. Insgesamt neun Leistungsprüfungen standen auf dem Sandbahn-Renntag unter Flutlicht auf dem Programm – wegen der Corona-Pandemie unter strengen Hygiene-Regeln und ohne Zuschauer.

 
Das letzte Rennen war eine spannende Angelegenheit mit einem überraschenden Ausgang. Denn trotz seines Namens ging der von Elisabeth Storp trainierte Highly Favoured als 14,8:1-Außenseiter an den Start. Der Wallach zog in dem Sprintrennen mit viel Speed an dem langen Führenden Sea Ess Seas und dem ungarischen Gast Dante’s Peak vorbeizog. Im Sattel saß der irische Nachwuchsreiter Sean Byrne, der nach Ansicht der Experten einen besonders starken Ritt hinlegte.

 

„Auf Sand ein anderes Pferd"

 

Zum Auftakt des Renntags standen drei Altersgewichtsrennen auf dem Programm. Eine ziemliche Überraschung brachte die Prüfung für vierjährige und ältere Pferde über 1.800 m. Denn nicht die beiden gestandenen Spitzenpferde Auenwolf oder Degas lagen am Ende vorne, sondern der von Christian Peterschmitt vorbereitete Kingdom of Heaven mit Lukas Delozier im Sattel. Die Siegquote betrug 9,4:1. „Ich hatte mit Platz drei oder vier gerechnet“, freute sich Peterschmitt. „Er hatte sich allerdings im Training wirklich gut angeboten, und bei den kühlen Temperaturen und auf Sand ist er einfach ein ganz anderes Pferd." Zweiter wurde Flight to Hongkong, die beiden Rechnungsfavoriten belegten nur die Ränge vier (Auenwolf) und fünf (Degas).

 

Ähnlich überraschend war der Ausgang im Rennen der Zweijährigen über 1.700 m. Hier siegte Seven O Seven als 8,0:1-Chance mit Jozef Bojko im Sattel vor Lagetta und der klaren Favoritin Sconset. „Er sollte vorne gehen, ob es dann immer geht, ist so eine Sache, aber es ging ja gut", schilderte Siegtrainer Christian von der Recke die Taktik, die sich auszahlte.

 

Alpha Taurus überlegen

 

Formgerecht ging die Prüfung der Dreijährigen über 1.950 m zu Ende. Mit Alpha Taurus und Orihime lagen die beiden Favoriten vorne, allerdings hatten die Wetter Orihime etwas mehr Vertrauen geschenkt. Doch am heutigen Tag war kein Kraut gegen den von Lukas Delozier gerittenen Alpha Taurus (2,6:1) gewachsen, er gewann hochüberlegen mit sechs Längen Vorsprung. „Er ist ein gutes Pferd und im nächsten Jahr geht es mit ihm Richtung Frankreich", sagte Siegtrainer Ertürk Kurdu.

 

Im Preis der Viererwette, einem Ausgleich IV über 1.950 m, holte sich Christian von der Recke den zweiten Tagessieg. Glory Dab (9,2:1) mit Anna van den Trost im Sattel gewann überlegen vor dem Riesenaußenseiter Kreuz As, Noble Fighter und Footlose. Die Quote der Viererwette betrug 12.991,4;1.

Besitzertrainer fördern wieder Galopprennsport

Der Verein Deutscher Besitzertrainer möchte auch 2021 den deutschen Galopprennsport im Rahmen seiner Möglichkeiten wieder finanziell unterstützen. Die Mittel kommen aus den Beiträgen der über 430 Vereinsmitglieder.


Erstmals plant der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer mit einem Fördervolumen von über 10.000 €. „Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit leider zahlreichen Veranstaltungsabsagen sind viele unserer Fördermaßnahmen 2020 nicht zum Tragen gekommen. Der Besitzertrainer-Cup musste sogar komplett gestrichen werden. Deshalb haben wir beschlossen, für 2021 mehr Geld zur Verfügung zu stellen“, so die 1. Vorsitzende Karen Kaczmarek.


Konkret bedeutet dies, dass für Zuschüsse von Rennen verschiedener Rennvereine bis zu 7.500 € eingeplant werden. „Wir wollen aber dabei auf die aktuelle Corona-Situation reagieren“, betont Armin Weidler als 2. Vorsitzender. Wurden bisher immer fünf Rennvereine mit je 1.000 € unterstützt, sollen jetzt Veranstaltungen die ohne Zuschauer stattfinden müssen, mit 1.500 € bedacht werden. „Sollte die Pandemie überwunden sein, was wir uns alle natürlich möglichst schnell wünschen, beträgt der Zuschussbetrag wie in den Vorjahren 1.000 €“, erklärt Armin Weidler.


Das Geld soll überwiegend in Basisrennen fließen. Eine Bewerbung um einen Zuschuss ist nur alle zwei Jahre möglich. „Bis zum 31. Januar 2021 können noch Anfragen der Rennvereine schriftlich oder per E-Mail an uns gerichtet werden. Der Vorstand entscheidet dann, wer in der Saison 2021 mit einem Zuschuss vom Verein Deutscher Besitzertrainer rechnen kann“,  ergänzt Karen Kaczmarek.  Die Kontaktadresse lautet: Verein Deutscher Besitzertrainer, Karen Kaczmarek, Untere Hofbreite 19, 38667 Bad Harzburg, E-Mail besitzertrainer@t-online.de.


Mit insgesamt 2.600 € ist bei der fünften Auflage im kommenden Jahr erneut der Besitzertrainer-Cup dotiert. In der Siegerliste stehen bisher Monika Lindemann (2016), Horst Rudolph (2017), Daniel Paulick (2018) und Anna Schleusner-Fruhriep (2019). „Auf welchen Bahnen wir 2021 den Cup mit seinen voraussichtlich sechs Wertungsrenntagen austragen, werden wir festlegen, sobald die Renntermine veröffentlicht sind“, weist Karen Kaczmarek darauf hin, dass durch Corona auch hierbei Änderungen leider nicht ausgeschlossen werden können. Die Austragungsorte werden durch Pressemitteilungen und auf der Homepage www.verein-deutscher-besitzertrainer.de veröffentlicht. Beim  Besitzertrainer-Cup werden Sieger und Platzierte über ein Punktsystem nach den jeweiligen Platzierungen ermittelt.

Besitzerin von Namos wartet noch auf "Goldene Peitsche"

Quelle: GaloppOnline vom 26. November 2020

 

Seit Mitte der Woche gibt es einige Turbulenzen rund um die in diesem Jahr durch Namos gewonnene Goldene Peitsche. Der Ehrenpreis ist bis dato noch nicht bei Besitzerin Petra Stucke (Stall Namaskar) eingetroffen. Bei der Siegerehrung war bei der Großen Woche mit einer anderen Art Peitsche gearbeitet worden, einem Ersatz-Ehrenpreis.

 

Nach einer erfolgten Nachfrage hinsichtlich des noch nicht erhaltenen Original-Ehrenpreises seitens der Besitzerin bei Baden Racing war durch eine möglicherweise etwas missverständlich formulierte Antwort des Veranstalters der Eindruck entstanden, die Goldene Peitsche als der begehrteste Ehrenpreis des deutschen Rennsports werde in diesem Jahr gar nicht produziert und der Besitzerin überreicht. Jutta Hofmeister, Geschäftsführerin von Baden Racing, sagte am Donnerstagnachmittag zur Sport-Welt auf eine entsprechende Nachfrage: „Die „Goldene Peitsche“ wird selbstverständlich, wie bereits direkt bei der Siegerehrung zugesagt, produziert und nachgereicht. Das stand nie zur Diskussion. Bisher musste ich die Gewinnerin leider aber noch vertrösten und konnte ihr noch keinen verbindlichen Termin zurufen, was vielleicht den Eindruck erweckt haben mag, wir stünden nicht zu unserem Wort.“

 

Hofmeister weiter: „Frau Stucke bekommt aber heute noch die ersehnte Antwort, dass die Produktion beauftragt ist und wir die Peitsche Ende Dezember, spätestens bis Mitte Januar erwarten und wie versprochen nachreichen.“ "Die Peitsche ist wie versprochen in Arbeit", sagt Baden Racing-Präsident Andreas Jacobs, ebenfalls auf Nachfrage der Sport-Welt.

Der WETTSTAR-Adventskalender 2020

Pressemitteilung von WETTSTAR vom 26. November 2020


Jeden Tag eine neue Überraschung, 24 Tage hintereinander – WETTSTAR sorgt für Vorfreude auf Weihnachten: Der bedeutendste Wettvermittler für Pferdewetten im deutschen Pferderennsport präsentiert auch 2020 den WETTSTAR-Online-Adventskalender und möchte damit alle Kunden für ihre Treue belohnen. Vom 1. bis 24. Dezember lohnt es sich einmal mehr, an jedem dieser Tage einen Blick auf www.wettstar.de zu werfen. Mit nur wenigen Klicks kommen Sie in den Genuss der Geschenke. Täglich öffnet sich ein neues Türchen – in Form von 24 Überraschungs-Aktionen für alle registrierten Kunden, die für jeweils 24 Stunden verfügbar sind.


Jeden Tag lockt eine neue Aktion. Zu gewinnen gibt es zum Beispiel WETTSTAR-Geschenkboxen, Fanartikel und Wettstars über unsere Aktionen im Bonusprogramm, Verlosungen im Bonusshop, wir haben Bonuspyramiden und verschenken Freiwetten. Am Nikolaustag (6. Dezember) starten wir unsere beliebte Stiefelsuche! Wer die Stiefel findet, kann sich auf ein Schmankerl für das Wettkonto freuen. Mehr wollen wir aber noch nicht verraten, lassen Sie sich gerne überraschen!

 

WETTSTAR ist eine Marke der German Tote Service- und Beteiligungs GmbH


Die German Tote Service- und Beteiligungs GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Betriebsgesellschaft der Galopp-Rennvereine (BGG), dem Zusammenschluss der wichtigsten deutschen Galopprennvereine und der französischen Wettgesellschaft PMU (Mehrheitsgesellschafter). German Tote kooperiert mit dem deutschen Galopp- und Trabrennsport, ausländischen Rennsportverbänden und Totalisatorunternehmen und betreibt www.wettstar.de.

Abend der Nachwuchsreiter in Dortmund

Quelle: Deutscher Galopp vom 23. November 2020

 

Der sechsjährige Manipur war wieder nicht zu schlagen: Der Wallach setzte sich am Montag, 23. November, im sportlichen Highlight auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel durch. Wie schon bei seinem Erfolg vor rund drei Wochen saß auch im Preis von Bremen, einem mit 5.000 Euro dotierten Ausgleich III über 1.800 m, die Nachwuchsreiterin Amina Mathony im Sattel.
 

Sie läutete einen Abend der Nachwuchsreiter ein, denn zwei Auszubildende aus München siegten ebenfalls. Damit wurde die Hälfte der sechs Leistungsprüfungen im Sinne der Vollblutzucht von sehr jungen Reitern gewonnen. Die Flutlichtveranstaltung fand wegen der Corona-Beschränkungen unter strengen Hygieneregeln und ohne Zuschauer statt.

 

Mathony stellte schon früh die Weichen auf Sieg, ließ Manipur frei galoppieren: „Er wollte frühzeitig nach vorne gehen, da wollte ich dann auch nicht ihm kämpfen.“ Die Taktik zahlte sich für den 2,1:1-Favoriten aus - der von Markus Klug für den Stall Päädsmann vorbereite Manipur gewann leicht mit mehr als zwei Längen vor Thunder Light und Zeo.

 

Sieg für japanischen Auszubildenden Shuichi Terachi

 

Für eine Überraschung sorgte der japanische Nachwuchsreiter Shuichi Terachi, der in München bei Michael Figge vor knapp einem Jahr seine Ausbildung begonnen hat. Im August hat er bei seinen ersten Ritten überhaupt einmal in Riem gewonnen, nun gelang ihm in Wambel für Trainerin Elfi Schnakenberg auf der vierjährigen Oriental Princess im Ausgleich IV über 1.800 m der zweite Treffer. Die Siegquote betrug 44,7:1. Auch den zweitplatzierten Patronus hatte fast niemand auf der Rechnung, so dass weder Zweier- noch Dreierwette richtig getippt wurden.

 

Im Ausgleich IV über 1.950 m gab es einen weiteren Nachwuchssieg: Der 19-jährige Ire Sean Byrne, der in München bei John David Hillis lernt, gewann für Trainerin Mareike Beer mit dem fünfjährigen Compulsive (7,7:1) – es war sein erster Ritt auf der Dortmunder Sandbahn.

 

Ein Topmodel mit Sand-Talent

 

Zum Auftakt waren die dreijährigen Pferde unter sich: Über 1.800 m siegte die Stute New Topmodel als 14,5:1-Außenseiterin aus dem Düsseldorfer Trainingsstall von Sascha Smrczek. „Der Trainer hatte angedeutet, dass sie Sand durchaus mag, und ich kann das nur bestätigen, sie hat wirklich Talent für die Sandbahn“, so Siegjockey Andreas Helfenbein.

 

Den Preis der Viererwette, einen Ausgleich IV über 1.200 m, sicherte sich Michael Cadeddu auf dem vierjährigen Latino (4,3:1) für Trainer Ralf Rohne vor Betsy Coed, Ocean Air und Mashiana. Die Quote der Viererwette betrug 2.500:1.

 

Den Abschlusssieg im Ausgleich IV über 2.500 m holte sich der mehrfache Championjockey Andrasch Starke auf dem siebenjährigen Wikileaks (5,2:1), trainiert von Sarah Weis.

Gibt es in Neuss jemals wieder Galopprennen?

Quelle: GaloppOnline vom 19. November 2020

 

Die Hoffnungen auf einen schnellen Neustart der Galopprennen in Neuss noch in diesem Winter haben einen Dämpfer erhalten. Marc Troellsch, Präsident des Galoppclub Neuss Niederrhein, beschreibt in einem sehr ausführlichen Interview auf der Homepage des Clubs die aktuelle Situation und den Kampf um das Überleben der Rennbahn.

 

Die politische Konstellation in Neuss nach den dortigen Kommunalwahlen hatte es für den neu gegründeten Galoppclub Neuss Niederrhein schwerer gemacht, die Rennen auf der Bahn am Hessentor wiederzubeleben. Reiner Breuer (SPD), der die Rennbahn nicht erhalten will, wie er mehrfach zum Ausdruck gebracht hat, ist im Amt bestätigt. Und die so genannte Rot/Grün plus-Koalition, die die Mehrheit im Rat hat, will offenbar auch keine Rennen mehr in Neuss.

 

Marc Troellsch ist indes nach wie vor überzeugt, dass es innerhalb des geplanten Bürgerparks Pferderennen geben kann. „In all den Wochen und Monaten war es wie eine Achterbahnfahrt, aber aufgeben mochte ich nie, weil ich immer überzeugt war und bin, dass der Galopprennsport in Neuss dazugehören muss. Der Standort in Deutschland darf nicht verloren gehen. Der Sport kann in einem Bürgerpark erfolgreich integriert werden und seinen Beitrag in Form von Galopp, Event mit Einklang der Natur leisten.“

 

Pläne für drei Renntage zwischen dem 24. Januar und dem 14. März mussten mittlerweile ad acta gelegt werden. Die notwendigen politischen Beschlüsse können frühestens im Februar fallen.

 

Das komplette Interview: https://galoppclub-neuss-niederrhein.de/der-aktuelle-stand-ein-interview-mit-dem-praesidenten/

Badisches Tageblatt zur Galopp-Zukunft in Iffezheim

Die Sport-Welt veröffentlicht in ihrer Ausgabe Nummer 127 vom 13. November 2020 in ihrer MediaSchau einen interssanten Artikel aus dem Badischen Tageblatt, der weitere Informationen zum Thema "Zukunft des Galopprennsports in Iffezheim" beinhaltet.

 

Hier der Artikel

Runder Tisch zu Galopprennen in Baden-Baden

Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 9. November 2020

 

Auf Einladung von Michael Vesper, Präsident von Deutscher Galopp e.V., haben sich am Montag, 9. November, auf der Rennbahn in Baden-Baden-Iffezheim namhafte Vertreter aus Politik und Verwaltung mit dem Vorstand von Deutscher Galopp getroffen, um über Unterstützungsmöglichkeiten für die bedeutendste deutsche Rennbahn zu beraten. Daran nahmen Politiker und Politikerinnen von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik teil (s. Liste unten).

 

Nach einer Präsentation von Deutscher Galopp zur aktuellen Situation der Rennbahn und ihrer sportlichen, touristischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung diskutierten die Teilnehmer konstruktiv und zukunftsorientiert über Möglichkeiten der Unterstützung der Rennbahn, die trotz erheblicher Anstrengungen seit Jahren strukturell defizitär ist. Dies ist notwendig, damit auch künftig in Iffezheim Galopprennen auf höchstem Niveau veranstaltet werden können.

 

Michael Vesper erklärt: „Wir haben heute viel Verständnis für die Situation der Rennbahn und eine sehr große Bereitschaft zu deren Unterstützung gespürt. Dafür sind wir dankbar. Wir werden die kommenden Wochen zur Finalisierung eines realistischen Businessplans nutzen und weitere bilaterale Gespräche führen. Wir müssen schnell handeln, damit die Rennbahn für die Zeit ab 1. Januar 2021 gerüstet ist. Wir brauchen einen Schulterschluss aller Stakeholder.“

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Region
Christian Schmid, Bürgermeister Iffezheim
Margret Mergen, Oberbürgermeisterin Baden-Baden (CDU)
Michael Kaiser, Direktor Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe als Vertreter von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup
Toni Huber, Landrat Rastatt (CDU)

Landtag
Dr. Alexander Becker, MdL (CDU)
Hans-Peter Behrens, MdL (Die Grünen)
Thomas Hentschel, MdL (Die Grünen)
Tobias Wald, MdL (CDU)
Jonas Weber, MdL (SPD)

Landesregierung Baden-Württemberg
Katrin Schütz, Staatssekretärin Wirtschaftsministerium (CDU)
Volker Schebesta, Staatssekretär Kultusministerium (CDU)

Bundestag und Bundesregierung
Stephan Mayer, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat (CSU)
Kai Whittaker, MdB (CDU)

Filip Minarik: "Die Liebe hat mich gerettet"

Quelle: Deutscher Galopp vom 5. November 2020

 

„Die Liebe hat mich gerettet“ – Wie sich Champion-Jockey Filip Minarik nach seinem schweren Sturz und vier Wochen im Koma zurück ins Leben kämpft.

 

Wenige Tage nachdem Filip Minarik aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sprach Sebastian Weiss exklusiv mit dem vierfachen Deutschen Meister der Rennreiter und seiner Frau Katja.

👉🏽🎥 Der ganze Film: https://youtu.be/5gWcydo4DUg

Land Niedersachsen sucht Ideen für Gestüt Harzburg

Quelle: Galopponline vom 30. Oktober 2020

 

In Bad Harzburg stehen die Zeichen auf endgültigen Abschied vom ältesten deutschen Gestüt. Möglicherweise sind davon auch Gastboxen für die Harzburger Rennwoche betroffen. Lars-Wilhelm Baumgarten postete dazu: „Das Pferdeland Niedersachsen mit dem Pferd im Wappen verabschiedet sich trotz vielfacher Zusage von der ältesten Pferdezuchtsstätte Deutschlands - dem Gestüt Harzburg. Es ist müßig die geschickten Winkelzüge der Landesregierung und ihrer Ministerien hier alle aufzuzählen. Es ist die Geschichte von Unwahrheiten, auf Zeit spielen und vielem mehr. All das hat die SPD/CDU Landesregierung zu verantworten, aber nun geht es ums Überleben der Harzburger Rennwoche, um zumindest diese mit dem Bau von neuen Boxen zu erhalten. Wo sind die angekündigten Baupläne für das Boxendorf?“

 

Stattdessen sei in allen Zeitungen der Region eine Anzeige geschaltet, mit der das Land Niedersachsen „zukunftsfähige Ideen“ für Gestüt und Grundstück sucht, um ein Nutzungskonzept zu entwickeln. Baumgarten: „Ich denke die Harzburger Kommunalpolitik muss schnell ihre Stimme erheben, von den Landtagsabgeordneten der Region ist ja nichts zu sehen. Eine deutliche Resolution des gesamten Stadtrates kann zumindest den Unmut noch einmal klar in Richtung Hannover und der Regierung Weil adressieren. Das alte Braunschweiger Land einfach abzuhängen muss zu einem Aufschrei führen.“

Neue Impfbestimmungen ab 1. Januar 2021

Quelle: Wochenrennkalender vom 29. September 2020


Ab 1. Januar 2021 gelten in Europa einheitliche Impfbestimmungen gegen Influenza, die strikt einzuhalten sind. Eine Wiederholungsimpfung darf nicht später als sechs Monate (max. 180 Tage) erfolgen, während die erste Impfung ab dem 6. Lebensmonat, die zweite Impfung nach 21 bis 60 Tagen nach der ersten Impfung und die dritte Impfung nach 120 bis 180 Tagen nach der zweiten Impfung erfolgen muss.


Die Intervalle sind auch neu und die Trainer werden gebeten, sich auf diese neuen Gegebenheiten einzustellen und die Pferde in diesen Impfrhythmus hineinzubringen. Pferde mit Wiederholungsimpfungen, die zwischen dem 1. April und 30. Juni 2020 erfolgt sind, müssen in jedem Fall noch in diesem Jahr erneut geimpft werden.

Neue Seminartermine für die Besitzertrainerausbildung

Unter https://www.deutscher-galopp.de/gr/galopprennsport/jobs-im-rennsport/lehrgaenge.php können immer die aktuellen Lehrgangsangebote von Deutscher Galopp eingesehen werden. Dort stehen auch aktuelle neue Termine für Basismodule der Besitzertrainerausbildung. 

 

Weitere Informationen sind dort einzusehen. Die Anmeldeformulare sind dort ebenfalls hinterlegt und können ausgefüllt per E-Mail (bianca.wagnerwhatever@t-online.de) weitergeleitet werden.

 

Mehr zum Thema Besitzertrainer.