Maharani erster Besitzertrainersieg 2026 - Zwei Treffer zum Auftakt
In Dortmund startete am Sonntag, 4. Januar, die Saison 2026 in Deutschland. Auf der dortigen Sandbahn wurden acht Prüfungen ausgetragen. Die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer durften zwei Erfolge bejubeln.
Der erste Sieg im Jahr 2026 für einen in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer ging auf das Konto von Ulrike Timmermann. Für sie gewann in der dritten Tagesprüfung, einem Ausgleich IV über 1.950 Meter, die 5-jährige Maharani. Die Stute setzte sich unter Leon Wolff sicher durch. Die Siegquote betrug 4,10:1.
Leon Wolff war auch der erfolgreiche Reiter für den zweiten Besitzertrainer-Tagestreffer. Im sechsten Rennen gelang dieser Jorrit Mehl mit Master of Lips. Der 5-jährige Wallach passierte als leichter Sieger in einem Ausgleich IV über 2.500 Meter die Ziellinie. Der Wettanhang vom Favoriten Master of Lips erhielt 2,30:1 ausgezahlt.
Der nächste Renntag in Deutschland ist am Sonntag, 18. Januar, auf der Dortmunder Sandbahn. Weiter geht es dort am Sonntag, 1. Februar, am Sonntag, 22. Februar, und am Sonntag, 8. März.
Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.
Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine, bei denen schon Ausschreibungen vorliegen, eingestellt.
Adel Massaad nennt First Constitution im Saudi Cup
Quelle: GaloppOnline vom 3. Januar 2026
Das Meeting um den Saudi Cup, das in diesem Jahr am 13. und 14. Februar in der Saudi-Arabischen Hauptstadt Riyadh stattfindet, hat sich im internationalen Rennkalender sehr schnell etabliert. Kein Wunder, denn neben dem höchstdotierten Rennen der Welt, das mit 20 Millionen US-Dollar dotiert ist, kommen hier noch viele weitere hochdotierte Rennen, sowohl für die Englischen, als auch für die Arabischen Vollblüter, zur Austragung. Aus allen führenden Rennsportländern kommen inzwischen Pferde in den Wüstenstaat, und das ist in diesem Jahr nicht anders. Am Freitag wurden die Nennungen für die Rennen veröffentlicht, und auch ein in Deutschland trainiertes Pferd wurde für Rennen bei diesem Meeting eingeschrieben.
Das ist der im Besitz des ADELRESORT stehende Wallach First Constitution aus dem Stall von Adel Massaad. Der Constitution-Sohn wurde sogar für das Hauptrennen, den zur Gruppe I zählenden, über 1800 Meter der Sandbahn führenden Saudi Cup, eingeschrieben. Der Achtjährige, der noch nie in Deutschland gelaufen ist, und schon in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Schweden am Start war, wurde aber nicht nur für das Hauptrennen genannt, sondern auch noch für den seit diesem Jahr ebenfalls zur Gruppe I zählenden Neom Turf Cup (2100 m, 3 Mio. US-Dollar) und das Red Sea Turf Handicap (Gr.II, 3000 m, 2,5 Mio US-Dollar).
Sparmaßnahme in Frankreich: Öfter Bänderstart statt Startmaschine
Quelle: GaloppOnline vom 2. Januar 2026
France Galop hat für das Jahr 2026 eine weitere Sparmaßnahme beschlossen, die vor allem den PMH-Bereich betrifft. Ab dem 1. Januar werden sämtliche PMH-Rennen ohne Startmaschinen durchgeführt, stattdessen erfolgen alle Starts künftig als Bänderstarts. Die Nutzung von Startboxen gehört damit in diesem Segment der Vergangenheit an. Dabei geht es größtenteils um die Rennen, die nicht im Equidia-Programm zu finden sind.
Nach Angaben von France Galop steht die Entscheidung im direkten Zusammenhang mit der angespannten wirtschaftlichen Lage. Vizepräsident Arnaud de Seyssel verweist darauf, dass bereits rund drei Viertel aller PMH-Rennen ohne Startboxen abgewickelt wurden. Durch den Wegfall von Personal-, Wartungs- und Transportkosten rechnet man mit Einsparungen von mindestens 200.000 Euro. Gleichzeitig sieht France Galop in der Maßnahme einen möglichen Nebeneffekt für den Premium-Bereich. Trainer und Ställe, die Flaggenstarts meiden, könnten sich künftig stärker auf Premium-Rennen konzentrieren, was dort zu stabileren Feldern führen könnte. Die betroffenen Rennvereine hätten die Entscheidung laut Verband akzeptiert und keinen Widerstand geleistet.
Zusätzlich wurde für 2026 eine weitere Sparmaßnahme beschlossen. Bei Premium-Veranstaltungen im Galopp und Trab wird künftig nur noch ein Rettungswagen statt bisher zwei vor Ort sein. France Galop nimmt dabei bewusst in Kauf, dass es im Ausnahmefall zu Verzögerungen im Rennablauf kommen kann.
Besitzertrainer bedanken sich bei Erika Mäder
Ein besonderes Dankeschön überbrachte der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer am 28. Dezember beim Renntag in Dortmund an Erika Mäder für die lange Unterstützung bei der Ausbildung von Besitzertrainern. Weit über 20 Jahre hat Erika Mäder als Vertreterin des Trainer- und Jockeyverbands nicht nur ihr umfangreiches Fachwissen den potentiellen Besitzertrainern vermittelt. Sie saß natürlich auch in der Prüfungskommission, deren Vorsitz sie nach der Ära-Jörgensen in den vergangenen zwölf Jahren inne hatte.
Mehr als 200 Besitzertrainerinnen und -trainer hat Erika Mäder in der Ausbildung und der abschließenden Prüfung begleitet. Überwiegend durfte sie den Teilnehmern am Ende zum Bestehen gratulieren, aber auch wenn es hier und da einmal beim ersten Versuch nicht geklappt hat, fand Erika Mäder die richtigen und aufmunternden Worte, so dass sie meistens bei den Nachprüfungen „bestanden“ mitteilen konnte.
Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer bedauert das Ausscheiden von Erika Mäder aus der Prüfungskommission, wünscht ihr für die Zukunft jederzeit „Hals und Bein!“ und sagt noch einmal Danke für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.
Sibylle Vogt behielt im Nebel den Durchblick und gewann dreimal
Quelle: Pressemitteilung des Dortmunder Rennvereins vom 29. Dezember 2025
Die letzte große Entscheidung des deutschen Galoppjahrs ist am Sonntag, 28. Dezember, früh am Tag gefallen: Bereits nach dem Auftaktrennen beim großen Saisonfinale auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel war klar, dass Henk Grewe zum dritten Mal Trainer-Champion in Deutschland wird. Denn sein Konkurrent, Titelverteidiger Peter Schiergen, verpasste mit dem klaren Favoriten Turlow über 1.950 m den nötigen Sieg, stattdessen gewann die dreijährige Stute Ostseesonne aus dem Stall von Gordon Batistic.
So war der Weg frei für Grewe, der seine Meisterschaft in der anschließenden Zweijährigen-Prüfung über 1.700 m mit dem überlegenen Erfolg von Asker untermauerte. „Das war ein Spaziergang“, sagte Jockey Leon Wolff, der auch das letzte Rennen des Jahres 2025 gewinnen sollte – mit dem fünfjährigen Alpenjäger, der aus dem Schiergen-Stall kommt. Ein kleines Trostpflaster für den neunfachen Championtrainer Peter Schiergen, der in diesem Jahr zudem den 2.000 Sieg als Trainer feierte – nach 1.462 Siegen im Rennsattel.
Dichter Nebel beeinträchtigte die Sicht am letzten Renntag des Jahres, doch der Geschäftsführer des Dortmunder Rennvereins, Oliver Sauer, konnte dennoch zufrieden sein: „Wir hatten guten Besuch und Wettumsatz, das Geläuf hat sich trotz der schwierigen Bedingungen hervorragend präsentiert.“ Die Ehrung der Champions des Jahres sei gelungen, es habe sich gezeigt, der Rennsport halte zusammen, betonte Sauer, der sich bei der Ehrung über viele prominente Gesichter aus dem Galoppsport freute, allen voran der Präsident des Dachverbands Deutscher Galopp, Michael Vesper. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Sauer und denkt bereits über den nächsten Renntag in einer Woche, den deutschen Saisonauftakt 2026 am 4. Januar in Wambel, nach.
Einen besonders guten Tag zum Saisonabschluss erwischte Sibylle Vogt. Die aus der Schweiz stammende Reiterin gewann nicht nur mit Ostseesonne zum Auftakt, sie hatte noch zwei weitere Mal den besten Durchblick. So siegte sie mit der siebenjährigen City Cat von Besitzertrainer Rosen Naskov im Ausgleich IV über 1.800 m und mit der vierjährigen After Time, die in Belgien von Steven Leirs trainiert wird, im Agl. IV über 1.200 m. Zwei Siege konnte Nina Baltromei verbuchen - mit der von Axel Kleinkorres vorbereiteten vierjährigen Stute Walencia im Agl. IV über 1.800 m und mit Adjö im Agl. IV über 2.500 m für ihre Lehrmeisterin Yasmin Alemenräder. Für Baltromei waren die Treffer in Dortmund die Kirsche auf der Sahnetorte des Jahres 2025 - mit dem historischen Derbysieg auf Hochkönig im Sommer, nur wenige Wochen nach dem sie ins Profilager der Reiter gewechselt war und ihre Ausbildung bei Almenräder in Mülheim begonnen hat. Als Amateurreiterin war sie in den Monaten zuvor erfolgreich genug, um sich das Championat in dieser Kategorie zu sichern.
Das wichtigste Handicap-Rennen des Tages, ein Ausgleich III über 1.200 m, holte sich Trainer Christian von der Recke mit dem vierjährigen Artistic Mission, geritten von Lilli-Marie Engels. Von der Recke wurde in diesem Jahr zum 21. Mal Champion, darunter 16 Mal als erfolgreichster Hindernistrainer.
Stallparade 2026 der Sport-Welt mit elf Besitzertrainern
Wie GaloppOnline am 19. Dezember veröffentlicht hat, haben sich 54 Trainerinnen und Trainer für die Stallparade 2026 der Sport-Welt qualifiziert. Mindestens fünf Siegen in Flach- und Hindernisrennen im In- und Ausland waren dafür notwendig. Besitzertrainerin Alicia Baum ergänzt die Liste, weil sich der Stall, an dem in diesem Jahr Carmen Bocskai trainiert hat, mit genug Siegen qualifiziert hat. Als Nachfolgerin an diesem Quartier ist Baum ebenso mit dabei wie Stefanie Koyuncu, die die Nachfolge ihres Vaters Mario Hofer angetreten hat. Also heißt es in Summe 55 Mal Stallparade.
Seitens der Besitzertrainer sind neben Alicia Baum mit Stand vom 19. Dezember weiterhin dabei: Christian Peterschmitt (13 Siege), Anna Schleusner-Fruhriep (12), Janina Boysen (10), Daniel Paulick (8), Adel Massaad (8), Hella Sauer (7), Marc Timpelan (6), Caroline Pietsch (6), Bernd Schrödl (5) und Pavel Bradik (5).
Deutscher Galopp veröffentlicht Renntermine 2026
Am 19. Dezember hat Deutscher Galopp die Renntermine für 2026 veröffentlicht. 115 Termine stehen im Plan, der hier (https://www.deutscher-galopp.de/gr-wAssets/docs/renntermine2026.pdf) angesehen werden. kann.
Harzburger Rennverein jetzt bei 763 Mitgliedern
Quelle: Turf-Times vom 18. Dezember 2025
763 Mitglieder hat aktuell der Harzburger Rennverein, womit er der weitaus größte seiner Art in Deutschland ist. 90 waren bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag (11. Dezember) anwesend, wo bei der Vorstellung der Bilanz des Jahres 2024 ein Überschuss von rund 82.000 Euro verkündet werden konnte. Die Zahlen von 2025 könnten in einem ähnlichen Bereich liegen.
Langfristig ist der Bau eines Funktionsgebäudes geplant, angedacht ist der Platz hinter den Sattelboxen. Als Ziel hat man sich dafür das Jahr 2030 gesetzt, dann feiert der Rennverein sein 150jähriges Bestehen. Auf der sportlichen Seite wird man 2026 auf die Superhandicaps verzichten, dafür sollen mehrere Premium-Handicaps mit Dotierungen von 18.000 bzw. 15.000 Euro gelaufen werden. Unverändert wird es in Harzburg auch Seejagdrennen geben.
Wintermeisterschaft der Amateure dank Roland Schierstädt
Quelle: GaloppOnline vom 11. Dezember 2025
Da in diesem Winter noch keine Amateur-Rennen ausgeschrieben sind, hat der Vorstand des Amateurverbandes auf seiner gestrigen Sitzung beschlossen, „eine Wintermeisterschaft für unsere aktiven Mitglieder mit Punkten in allen Rennen in diesem Winter abzuhalten.“ Dank des Sponsors Roland Schierstädt können für die Punktbesten Wertgutscheine für die Reit-Ausstattung im Wert von 500 €, der/die Zweitbeste von 300 € und der/die Drittbeste von 200 € ausgeschüttet werden.
Punkte gibt es ab dem ersten Sandbahn-Renntag am kommenden Sonntag, bis zum letzten Sandbahn-Renntag am 8. März 2026. Der Punkteschlüssel: 10 – 6 – 4 – 2 und 1 Punkt ab dem 5. Platz.
Galopp Impuls Stiftung unterstützt Dortmunder Wintersaison
Quelle: GaloppOnline vom 12. Dezember 2025
Erneut konnte der Dortmunder Rennverein die Galopp Impuls Stiftung zur Unterstützung der Wintersaison und Förderung der inländischen Zucht gewinnen. An allen 7 Winterrenntagen vom 14. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026 wird jeweils ein Wertungslauf als Galopp Impuls Stiftung – Rennen gestartet. Am Sonntag wird es das 5. Rennen im Acht-Rennen-Programm sein.
Die Stiftung sagt zu dem Engagement: „Die Besitzerin, der Besitzer jedes startenden Pferdes erhält ein kostenfreies Los für die Teilnahme einer Zuchtpaarung mit dem Deckhengst Nerik. Die Decktaxe übernimmt die Galopp Impuls Stiftung. Die Auslosung wird am finalen Renntag am 8. März 2026 in Dortmund erfolgen.“ Die Stiftung weiter: „Die Unterstützung wird ausgebaut, indem auch der Dortmunder Rennverein für seine Züchterprämienzahlungen für diese Rennen einen Zuschuss von der Galopp Impuls Stiftung erhält.“
Oliver Sauer, Dortmunder Rennverein: „Über diesen ergänzenden Impuls hatten wir uns in der letzten Wintersaison gefreut und die Besitzerinnen und Besitzer haben diese zusätzliche Chance gerne angenommen. Mit dieser Kooperation ergänzen wir das attraktive Winterprogramm und bieten am Ende noch eine spannende Auslosung.“
2026 kein Züchtertreff im Gestüt Röttgen
Quelle: Pressemitteilung des Gestüts Röttgen vom 11. Dezember 2025
"Mit dem traditionellen Züchtertreff im Gestüt Röttgen legen wir im Jahre 2026 eine Pause ein. Die Veranstaltung war stets ein Gemeinschaftswerk der hengsthaltenden Gestüte und der Besitzer der Zuchthengste. Deren großzügige Unterstützung machte uns den Züchtertreff erst möglich. Wir arbeiten jetzt daran, zukünftig eine Neuauflage des Züchtertreffs präsentieren zu können.
Schon heute freuen wir uns darauf, die Besitzer der Zuchthengste sowie alle Interessenten zu gegebener Zeit wieder begrüßen zu dürfen.
Einmal keine Entscheidung, einmal Lizenzentzug auf Bewährung
Quelle: GaloppOnline vom 24. November 2025
Bei der Verhandlung vor dem Ordnungsausschuss des Galopper-Dachverbandes gegen Jozef Bojko wegen Nichtwahrnehmung der Gewinnaussichten auf Iliano ist am Montag, 24. November, erneut kein Urteil gefallen. Im Januar geht es nun in Runde drei.
Hintergrund sind sechs so genannte Beweisanträge der Verteidigung des Jockeys, die am Montag gestellt wurden. Und die teilweise, aber nicht komplett, abgelehnt wurden. So sieht der Ordnungsausschuss keine Notwendigkeit, die Jockeys Lopez und Terachi als so genannte sachverständige Zeugen zu hören. Darüber hinaus wurde auch der Beweisantrag der Hinzuziehung eines externen Gutachters abgelehnt sowie die genauere Analyse des Wett-Pools in dem entsprechenden Rennen. Bei letzterem können man es als wahr ansehen, dass es in diesen Pools keine Auffälligkeiten gab.
Hingegen wurde dem Antrag auf Hinzuziehung des Zeugen Dr. Philipp Biermann als dem Chef der Rennleitung ebenso stattgegeben wie dem Antrag auf Begutachtung weiterer Rennfilme von Iliano, vor allem derjenigen, bei denen die Jockeys Lopez und Terachi geritten haben, aber auch weitere Rennen mit Bojko selbst als Jockey.
Nach der Bojko-Verhandlung folgte das Verfahren gegen Besitzertrainerin Anna Schleusner-Fruhriep wegen der Feststellung eines unerlaubten Mittels bei Nastaria. Ihr wurde die Trainer-Lizenz für drei Monate entzogen, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung. Ihr wurde ein fahrlässiger Verstoß gegen die Doping-Bestimmungen zur Last gelegt. Zudem muss sie 1.000 Euro Geldbuße wegen mangelhafter Führung des Medikamentenbuches zahlen.
Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft
Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025
Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.
Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart
Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:
Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.
Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.
Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024
Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.
Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.
„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“
Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.
Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut
Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023
Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.
Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:
Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
Veterinärmedizinische Forschung
Nachwuchsförderung und Weiterbildung
Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“
Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.
Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de
Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"
Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.