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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Galoppsport auf der Equitana in Essen vertreten

Quelle: GaloppOnline vom 2. Februar 2023

 

Der Galopp-Rennsport ist auf der Equitana in Essen, der größten Messe der Pferdebranche, vom 9. bis 15. März mit einem Stand vertreten. Deutscher Galopp, die Jockeyschule und der Amateurverband organisieren diesen Gemeinschaftsstand mit weiterer tatkräftiger Unterstützung der Verbände und Rennvereine. So werden für die Finanzierung Spenden gesammelt.

 

Für die meiste Aufmerksamkeit wird das E-Pferd der Jockeyschule sorgen. Es können Freikarten für Rennbahnbesuche am Glücksrad und Preise rund um unseren schönen Sport bei einem Gewinnspiel erzielt werden. Einzelheiten und Preise werden rechtzeitig beworben.

 

Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V., der Betriebsgesellschaft Galopp-Rennsport, der Baden-Badener Auktionsgesellschaft e.V., dem Deutscher Trainer- und Jockeyverband e.V, Deutscher Galopp e.V, DSV Deutscher Sportverlag GmbH, dem Verband Deutscher Amateur-Rennreiter e.V., dem Verein Deutscher Besitzertrainer e.V., einer Privatperson und allen veranstaltenden Rennvereinen. Ehrenamtliche Helfer und weitere Spenden sind willkommen! Bitte nehme Sie Kontakt per Mail zu uns auf: info@amateurrennsport.de. 

Stable Staff Award by Deutscher Galopp geht in die zweite Runde

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 30. Januar 2023

 

Die Arbeit von Menschen zu würdigen, die meist im Hintergrund wirken, aber maßgeblich an den Erfolgen der deutschen Galopper beteiligt sind – das ist das Ansinnen des Stable Staff Award by Deutscher Galopp, der nun zum zweiten Mal verliehen werden soll. Im vergangenen Jahr feierte der Stable Staff Award, mitinitiiert von Günther Schmidt, hierzulande Premiere und kürte erstmals jeweils in der Kategorie Gestüt und Rennstall eine „Mitarbeiterin des Jahres“. Nun ruft Deutscher Galopp erneut dazu auf, das Engagement, die Arbeit und die Leidenschaft der Menschen, die den Vollblütern die bestmögliche Pflege und Fürsorge bieten, zu würdigen, und für eine Angestellte oder einen Angestellten aus den Vollblutgestüten und Rennställen zu voten.  Der/dem Gewinner/in des Stable Staff Award 2022 winken jeweils ein Reisegutschein im Wert von 2.500 Euro.

 

Die Publikumswahl startet am 30. Januar 2023. Unter https://www.deutscher-galopp.de/gr/themen/stable-staff-award/2022/#Die-Finalisten werden alle Kandidatinnen und Kandidaten ausführlich im Bild und Text vorgestellt. Abgestimmt werden kann bis einschließlich 12. Februar 2023.

 

„Eine größere Anerkennung in unserem Sport für uns Angestellte gibt es tatsächlich nicht“, sagt Vorjahressiegerin Annika Wolf, Pferdewirtschaftsmeisterin auf Gestüt Etzean, und ruft Unterstützerinnen und Unterstützer sowie alle Interessierten auf, sich an der Online-Wahl zu beteiligen.

Maxim Pecheur nach Sturz in der Arbeit außer Gefecht

Quelle: GaloppOnline vom 3. Februar 2023

 

Maxim Pecheur, Jockey am Stall von Markus Klug, fällt längere Zeit aus. Am Freitag kam er in der Morgenarbeit in Heumar zu Fall und überschlug sich mit seinem Pferd. „Ich hatte wohl noch Glück im Unglück“, so Pecheur am Mittag gegenüber GaloppOnline.de. „Es hätte schlimmer kommen können. Aber ich komme gerade vom Arzt und die Bänder im rechten Sprunggelenk sind gerissen. Vier Wochen falle ich mindestens aus, dann muss man sehen, wie gut der Heilungsprozess voranschreitet,“ so der 32-jährige weiter. Pecheur sollte eigentlich am Wochenende seine ersten Ritte beim diesjährigen White Turf-Meetings in St. Moritz ausführen. Diese musste er nun absagen.

 

Was viele gar nicht wissen: Maxim Pecheur besitzt schon seit längerem eine Trainerlizenz. „In diesen Momenten beim Arzt, wenn Du nicht weißt, wie schlimm es ist, freue ich mich immer, dass ich sie habe“, so Pecheur, der die Zeit während einer anderen Verletzung dafür genutzt hat, den Trainerschein zu machen. „Wenn ich irgendwann nicht mehr reiten kann, will ich auf jeden Fall im Rennsport bleiben. Der Trainerberuf fasziniert mich. Da irgendwann einzusteigen, kann ich mir durchaus vorstellen“, so Pecheur weiter.

Peitscheneinsatz in Frankreich ab 1. März nur noch viermal erlaubt

Quelle: GaloppOnline vom 31. Januar 2023

 

Auch der französische Rennsport zieht, was den Einsatz der Peitsche angeht, nach und verschärft die Regeln. Ab dem 1. März sind, das hat France Galop nun entscheiden, noch vier statt bisher fünf Einsätze erlaubt.

 

Hierzulande ist seit Jahresbeginn die Grenze auf drei Einsätze herabgesetzt, verbunden mit einer deutlichen Erhöhung der Sanktionsmaßnahmen. In Frankreich sind die Strafen bei Verstößen noch deutlich geringer. Eine internationale Angleichung in Sachen einer strikteren Handhabung greift indes immer mehr um sich. Deutscher Galopp hatte bei der Verschärfung betont, dass man sich international hier durchaus als Vorreiter sehe, was nun durch die neuen Regeln in Frankreich durchaus bestätigt wird.

Beste Resonanz beim Züchtertreff 2023 im Gestüt Röttgen

Quelle: GaloppOnline vom 28. Januar 2023

 

Es ist inzwischen eine gute Tradition, dass das Gestüt Röttgen zu Beginn des Jahres zum Züchtertreff einlädt. 360 Anmeldungen gab es für die Veranstaltung, die am Samstag, 28. Januar 2023, um 12 Uhr begann, und bei der in einem der schönsten deutschen Gestüte insgesamt 16 Deckhengste präsentiert werden. Die Gäste wurden zu Beginn in den Rennstall gebeten, wo Trainer Markus Klug sechs aktive Rennpferde vorstellte. Dabei handelte es sich um vier Röttgener, eine Ittlingerin und einen Schlenderhaner. Genauer gesagt um den dreijährigen Auktionsrennen-Sieger Dressman, den gleichaltrigen Aspirant, die ein Jahr ältere Gruppesiegerin Wagnis, die Winterkönigin-Zweite Empore, die auf Gruppeparkett platzierte Listensiegerin Stella, sowie den ungeprüften Schlenderhaner Dreijährigen Monaigle, einem von Adlerflug stammenden Halbbruder des Gruppe I-Siegers Mawingo.

 

Markus Klug erzählte auch etwas über die vorgestellten Pferde. So ist Aspirant für seine schwache Form aus dem Herzog von Ratibor-Rennen entschuldigt, denn wie sich herausstellte, hatte er ein Rachen-Problem. Der Hengst bleibt auf Derby-Kurs. Das Derby, zumindest aber Black Type-Rennen, ist auch für den noch nicht gelaufenen Monaigle das Ziel, der ein etwas spätreiferer Typ ist. Er gilt als sicherer Steher und muss bei seinen ersten Starts zeigen, ob er die Klasse für das "Blaue Band" hat.

 

"Ich freue mich, dass wir heute 16 Hengste präsentieren können. Das zeigt den großen Zusammenhalt der deutschen Züchter", sagte Röttgens Gestütsleiter Frank Dorff bei der Begrüßung der Gäste des Züchtertreffs. Ein Heimspiel hatten dabei die in dem Heumarer Traditionsgestüt aufgestellten Hengste Protectionist, Windstoß und Millowitsch. Von großem Interesse war natürlich auch der neue Etzeaner Stallion Japan oder auch ein Newcomer wie Nerik. Von Moderator Thorsten Castle vorgestellt wurden außerdem Accon, Best Solution, Counterattack, Destino, Guiliani, Iquitos, Isfahan, Lucky Lion, Polish Vulcano, Rubaiyat und Waldpfad, wobei nicht nur auf die Erfolge in der Zucht, sondern immer auch noch einmal auf die Rennlaufbahn der Cracks eingegangen wurde.

 

Im Rahmen des Züchtertreffs im Gestüt Röttgen wurden auch die Gesamtsieger des Nachwuchspreises der Mehl-Mülhens-Stiftung 2022 geehrt. Den ersten Platz erreichte Leon Wolff, der seine Auszeichnung allerdings nicht entgegennehmen konnte, da er sich derzeit in Urlaub befindet. Anwesend waren aber die Zweitplatzierte, Lilli-Marie Engels, und der Drittplatzierte, Shuichi Terachi. Die drei Erstplatzierten dürfen sich auf eine Woche Jockeyschule in Newmarket freuen. "Leider haben wir aktuell nicht so viele Nachwuchsreiter. Aktuell sind es acht. Es wird immer schwieriger, Nachwuchs zu finden", so Kai Schirmann von der Jockeyschule, der bei der Ehrung der Sieger auch anwesend war.

Andre Best steigt nicht mehr in den Rennsattel

Quelle: GaloppOnline vom 28. Januar 2023

 

Er ist einer der größten Jockey-Routiniers des Landes. Seit 1990 sitzt er in Rennen im Rennsattel, genau 1.177 Rennen hat er gewonnen, darunter drei Gruppe II-, ein Gruppe III-Rennen und 22 Listenrennen. Doch nun beendet er seine Jockey-Laufbahn. Die Rede ist von Andre Best. Der Leichtgewichtsjockey, der seine Lehre bei Bruno Schütz in Köln absolvierte, teilte mit, dass er zwar weiter als Arbeitsreiter am Stall von Henk Grewe in Köln tätig sein, aber nicht mehr in Rennen reiten wird.

 

Andre Best feierte am vergangenen Samstag seinen 53. Geburtstag. Eines der besten Pferde, mit denen er verbunden war, ritt er bereits in jungen Jahren. Kornado. Mit dem Superlative-Sohn gewann er 1993 sowohl das Union-, als auch das Mehl-Mülhens-Rennen. Ein weiteres Highlight war der Sieg im Deutschen St. Leger des gleichen Jahres, als er mit Pinot erfolgreich war, der wie Kornado von Bruno Schütz trainiert wurde. Der Steher-Klassiker in Dortmund wurde damals noch auf Gruppe II-Niveau entschieden. 2013 gewann Andre Best mit der von Andreas Löwe trainierten Außenseiterin Diamond Dove den Preis der Winterkönigin (Gr.III) in Baden-Baden. In der jüngeren Vergangenheit hatte Best viel Verletzungspech, doch kämpfte er sich auch nach Stürzen immer wieder zurück.

Sieg für Caroline Pietsch und Troiscentsept in Mons

Der zweite Treffer 2023 für ein aktives Mitglied des Vereins Deutscher Besitzertrainer ist perfekt. Allerdings gelang dieser wieder auf einer ausländischen Bahn. Im belgischen Mons war für Caroline Pietsch am Donnerstag, 26. Januar, der 7-jährige Wallach Troiscentsept in einer Prüfung über 1.500 Meter erfolgreich. Im Sattel saß Gijs Sniders.  Die Siegwetter erhielten 15,20:1.

Stallparade der Sport-Welt mit Daniel Paulick

Insgesamt haben es 56 deutsche Trainerinnen und Trainer in die Stallparade der Sport-Welt für das Jahr 2023 geschafft. Darunter sind auch sechs Besitzertrainerinnen bzw. -trainer. Voraussetzung für die Stallparade sind fünf Erfolge im Jahr 2022, gezählt werden sowohl Inlands- als auch Auslandstreffer.

 

Aus Reihen des Vereins Deutscher Besitzertrainer ist in der Sport-Welt Nummer 6 vom 26. Januar Daniel Paulick (hier 1, hier 2) veröffentlicht, der 2022 13 Siege feierte. Es folgen noch Christian Peterschmitt (10, darunter 2 Auslandstreffer), Adel Massaad (7, darunter 2 Auslandstreffer) und Marc Timpelan (6). Bereits erschienen sind in der Sport-Welt Nummer 2 vom 6. Januar die Stallparaden von Anna Schleusner-Fruhriep (21 Siege, hier1, hier2, hier3) und Selina Ehl (7, hier1).

 

Die aktiven Besitzertrainer des Vereins haben 2022 zusammen 140 Siege feiern können. 110 Mal waren sie auf deutschen und 26 Mal auf ausländischen Flachbahnen erfolgreich. Hinzu kommen vier Treffer über Hindernisse.

Lizenzanträge bis zum 15. Februar stellen

Die Lizenzanträge für Besitzertrainer für die Saison 2023 sind nach Rennordnung Nr. 199 bis spätestens 15. Februar bei Deutscher Galopp einzureichen. Bei verspäteter Antragstellung verdoppelt sich die Gebühr nach Rennordnung Nr. 200. Die entsprechenden Anträge sind auf der Internetseite www.deutscher-galopp.de unter Menü/Service/Download/Formulare herunterzuladen, auszufüllen und an dick@deutscher-galopp.de zu mailen. 

 

Eine aktuelle Anerkennung der Rennordnung sowie zusätzlich die Vereinbarung zu den Dopingbestimmungen sind beizufügen. Falls eine Änderung der Betriebsnummer erfolgt ist, muss diese ebenfalls mitgeteilt werden, alle Besitzertrainer müssen über eine Betriebsnummer (Tierhaltungsbetrieb) verfügen und diese im Antrag ausfüllen.

Besitzertrainer-Cup 2023 erstmals an zehn Rennorten

Der Besitzertrainer-Cup geht in die nächste Runde. Für 2023 wurde die Rennserie des Vereins Deutscher Besitzertrainer für seine aktiven Mitglieder sogar noch ausgebaut. Konnten zuletzt an sieben Rennorten Punkte gesammelt werden, wird diese Chance in diesem Jahr auf zehn Veranstaltungen erhöht. 

 

Start wird am 16. April in Zweibrücken sein. Es folgen die Renntage am 13. Mai in Düsseldorf, am 18. Mai in Magdeburg, am 11. Juni in München, am 22. Juli in Bad Harzburg, am 15. August in Saarbrücken, am 30. August in Baden-Baden, am 29. September in Honzrath, am 31. Oktober in Halle sowie am 2. Dezember in Mülheim. In Mülheim an der Ruhr findet dann auch die Siegerehrung statt. 

 

Unverändert wird wie in den Jahren zuvor die Rangfolge über ein Punktesystem bei allen Galopprennen an diesen zehn Renntagen ermittelt. Pro Rennen sind je Platzierung folgende Punkte zu erzielen: 

1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere folgende Platz – 1 Punkt

 

Die gesammelten Punkte an allen Wertungsrenntagen entscheiden über Sieger und Platzierte im Besitzertrainer-Cup 2023. Die Prämien auf den ersten vier Plätzen betragen 1.000,00 €, 500,00 €, 300,00 € und 200,00 €. Zudem werden die Ränge fünf bis zehn mit je 100,00 € bedacht. 

 

Auf der Siegerliste des Besitzertrainer-Cups haben sich bisher eingetragen: Monika Lindemann (2016), Horst Rudolph (2017), Daniel Paulick (2018) sowie Anna Schleusner-Fruhriep (2019, 2021 und 2022).

 

Mit dem Besitzertrainer-Cup will der Verein Deutscher Besitzertrainer zusätzliche Startanreize für seine Mitglieder geben. Gleichzeitig werden dadurch auch die jeweiligen Rennvereine unterstützt, da durch die „Extra-Gewinnmöglichkeiten“ eine höhere Anzahl von Pferden von Besitzertrainern des Vereins zu erwarten ist.

Bethke-Jaenicke für Tiedtke in der Betriebsgesellschaft Galopp?

Quelle: GaloppOnline vom 25. Januar 2023

 

Am Montagabend, 23. Januar, hat sich der Verwaltungsrat der BGG mit der Nachfolge des Ende Dezember überraschend verstorbenen Andreas Tiedtke befasst. Das hat die Betriebsgesellschaft Galopp, die Vereinigung der deutschen Rennvereine, am Mittwoch, 25. Januar, mitgeteilt:

 

"Die Verwaltungsrat-Mitglieder Gerhard Schöningh (Vorsitzender), Stephan Ahrens, Michael Becker, Stephan Buchner und Hans Matthiessen votierten einstimmig, Herrn Dr. Alexander Bethke-Jaenicke mit sofortiger Wirkung in den Verwaltungsrat zu kooptieren. Die formelle Nachwahl wird im Rahmen einer für März geplanten Gesellschafterversammlung der BGG erfolgen, wo sich Bethke-Jaenicke den Mitgliedern persönlich vorstellen wird. Im Fall einer erfolgreichen Wahl durch die Gesellschafter der BGG beabsichtigt der Verwaltungsrat, Herrn Dr. Bethke-Jaenicke auch den Delegierten von Deutscher Galopp zur Wahl in den Vorstand von Deutscher Galopp vorzuschlagen.

 

Dr. Alexander Bethke-Jaenicke engagiert sich seit 2021 als Vorstand und seit 2022 als Vize-Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins. Der 49-jährige promovierte Volks- und Betriebswirt ist verheiratet, hat drei Kinder und ist Gesellschafter und Gründungspartner der auf Financial Services spezialisierten Management-Beratung HORN & COMPANY. Mit seiner Familie ist er seit 2013 als „Rennstall Bethke-Jaenicke“ im Galoppsport aktiv, nennt derzeit sechs Vollblüter sein Eigen und sammelt seit 2020 mit einer Stute auch erste züchterische Erfahrungen.

 

Dr. Bethke-Jaenicke: „Es liegen große Herausforderungen vor uns und ich stelle mich gern auch der übergreifenden Verantwortung, die sich aus meinem Amt im Präsidium in Düsseldorf ableitet. Ich wurde von mehreren Personen angesprochen und wir haben gemeinsam validiert, ob ich sinnvoll in den Gremien unterstützen kann. Ich stehe dem Galoppsport im Rahmen meiner Möglichkeiten mit voller Kraft zur Verfügung.“

 

Gerhard Schöningh: „Meine Kollegen und ich freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Alexander Bethke-Jaenicke. Ich bin sicher, dass er mit seiner Energie und seinen rennsportlichen wie beruflichen Erfahrungen einen wichtigen Beitrag für eine gute Zukunft des deutschen Galopprennsports und der Rennvereine leisten wird.“"

Das Warten auf den ersten Sieg 2023 in Deutschland geht weiter

Die aktiven Besitzertrainer des Vereins müssen weiter auf den ersten Deutschland-Treffer 2023 warten. Auch am zweiten Renntag des Jahres am Sonntag, 22. Januar, auf der Sandbahn in Dortmund gelang kein voller Erfolg. Jetzt heißt es hoffen, dass am 5. Februar der erste Sieg für die Championatsehrung gelingt.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Sonntag, 5. Februar, wieder auf der Dortmunder Sandbahn statt. Weiter geht es dann am Sonntag, 19. Februar, sowie am Sonntag, 5. März, am Sonntag, 12. März und am Sonntag, 19. März, ebenfalls auf Sand in Dortmund. Die Grasbahnsaison beginnt am Sonntag, 26. März, in Düsseldorf. Es folgt der Renntag am Sonntag, 2. April, in Mülheim.

 

Alle In- und Auslandssiege von aktiven Besitzertrainern des Vereins im Januar 2023 sowie Dezember, November, Oktober und September 2022 hier. Alle Treffer im Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, August und September 2022 sowie in den Jahren 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Weitere Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch die Renntage für 2023 eingestellt, sobald die Ausschreibungen dafür vorliegen.

Lehrgänge 2023 für angehende Amateur-Rennreiter stehen fest

Die Lehrgänge und Prüfungen 2023 für angehende Amateur-Rennreiter sind vom Verband Deutscher Amateur-Rennreiter terminiert worden. Sie finden in Köln vom 3. bis 7. April sowie vom 18. bis 22. September statt. Grundvoraussetzung für die Zulassung zum Lehrgang ist die Mitgliedschaft im Verband Deutscher Amateur-Rennreiter, mindestens eine zweijährige allgemeine Reiterfahrung sowie sechs Monate regelmäßiges Reiten in einem Rennstall mit Bestätigung des Trainers, dass der Teilnehmer fähig ist Rennen zu reiten. Die Kosten betragen 175,00 € inklusive Prüfungsgebühr, Mittagessen und Getränken. Die Lehrgänge finden nur bei mindestens sieben Teilnehmern statt.


Während des Lehrgangs werden praktische (Reiten im Training) und theoretische Kenntnisse vermittelt. Die Prüfung zum Amateur-Rennreiter erfolgt am letzten Tag des Lehrgangs. Nach erfolgreichem Abschluss der Amateur-Rennreiter-Prüfung kann die Lizenz, nach Veröffentlichung des Prüfungsergebnisses im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp, beantragt werden. Wichtige Unterlagen zum Amateur-Rennreiter Lehrgang mit Prüfung und weitere Informationen hier: lehrgang_allgemeine_infos_und_bedingungen_fuers_web.pdf (amateurrennsport.de) und hier https://www.amateurrennsport.de/sites/default/files/lehrgang_anmeldeformulare_0.pdf

 

Die Anmeldung erfolgt beim Verband Deutscher Amateur-Rennreiter e.V. per E-Mail info@amateurrennsport.de.

Peitschenregelung in England noch einmal modifiziert

Quelle: Turf-Times vom 6. Januar 2023

 

Die British Horseracing Authority (BHA) hat die neuen Peitschenregelungen, die in den kommenden Wochen in Kraft treten werden, nach zahlreichen Diskussionen und Protesten noch einmal nachjustiert. Nachdem zunächst vorgesehen war, Peitscheneinsätze auf die Schulter (“forehand”) komplett zu verbieten, nur noch “backhand”-Einsätze zuzulassen, wird diese Maßnahme wieder aufgehoben. Weiter reduziert wird jedoch die Zahl der Peitscheineinsätze, auf sechs in Flach- und sieben in Hindernisrennen.

 

Der verschärfte Strafenkatalog bleibt aber weiter bestehen. So ist etwa eine Disqualifikation möglich, wenn die Peitsche viermal oder noch häufiger oberhalb der erlaubten Grenze eingesetzt wird. Über Hindernisse greifen die Maßnahmen nach einer Eingewöhnungsphase in Großbritannien Anfang Februar, auf der Flachen Ende März.

Anforderungen für Funktionäre bei Deutscher Galopp

Quelle: Homepage von Deutscher Galopp vom 5. Januar 2023

 

Welche Funktionärstätigkeiten es Seitens Verband oder Rennverein zu bekleiden gibt, welche Aufgaben und Anforderungen diese beinhalten und welche Ausbildung eine Funktionärstätigkeit im Galopprennsport mit sich führt, beantwortete diese Woche Dr. Philipp Biermann, Chef der Rennleitung, in der online geführten Infoveranstaltung „Funktionärstätigkeit im Galopprennsport“. 
Nachfolgend stellt Herr Dr. Biermann seine Präsentation für alle Interessierten zur Verfügung: 

 

https://www.deutscher-galopp.de/gr-wAssets/docs/praesentation-infoseminar-2023-002.pdf

Besitzertrainer-Championat geht an Anna Schleusner-Fruhriep

Bei den Championaten im Galopprennsport in Deutschland war eine Entscheidung bis zum vorletzten Rennen des Jahres noch offen. Es ging um den Titel bei den Besitzertrainern auf deutschen Flachbahnen zwischen Anna Schleusner-Fruhriep und Titelverteidigerin Romy van der Meulen. Als dann in Dortmund am 31. Dezember Romy van der Meulens Dutch Devil in einem Ausgleich IV über 1.700 Meter auf Rang sieben ins Ziel kam, stand die Siegerin 2022 mit Anna Schleusner-Fruhriep fest.

 

Damit darf sich Anna Schleusner-Fruhriep sogar über ein Doppel-Championat freuen. Schon seit dem 30. September stand die Besitzertrainerin aus Marlow als Siegerin im Wettbewerb aller Trainer in Hindernisrennen auf deutschen Rennbahnen fest. Herzlichen Glückwunsch!


Bei den Trainern und Jockeys gelangen Peter Schiergen beziehungsweise Bauyrzhan Murzabayev die Titelverteidigung. Erfolgreichster Besitzer und Züchter wurde das Gestüt Park Wiedingen. Volker Franz Schleusner schaffte das Besitzerchampionat Hindernisrennen. Bester Nachwuchsreiter wurde Leon Wolf. Bei den Amateurreiterinnen lag Janina Boysen vorne, bester Amateurreiter des Jahres 2022 war Gijs Snijders.

„Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“

Ouelle: GaloppOnline vom 15. Dezember 2022

 

In die Reihe lesenswerter Vollblutliteratur reiht sich auch das Erstlingswerk von Egon Knof, dem Galopp-Experten der Goslarschen Zeitung, ein. Knof lässt zwei Jahre nach dem Aus für die traditionsreiche Pferdezuchtstätte das „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“ und damit 600 Jahre Pferdezucht in Bündheim lebendig werden.

 

Herausgeber ist der Harzburger Geschichtsverein, gefördert haben das für die Stadtgeschichte bedeutsame Projekt die Bad Harzburg-Stiftung, die Stadtwerke Bad Harzburg und der Harzburger Rennverein. Im DIN A 4-Format als gewachstes Hardcover im Verlag der Goslarschen Zeitung erschienen, lädt das hochwertig gestaltete Werk auf 224 Seiten und mit 341 historischen (Schwarz-weiß- und Farb-) Fotos sowohl zu detailreichen Ausflügen in die Gestütsgeschichte wie auch zum Schwelgen in Bilderwelten ein.


Harald Siemen, Autor des Buches „200 Jahre, 200 Momente“, sagt zum neuen Buch über das Gestüt Harzburg; „Die Harzburger Zuchtstätte war neben dem Gestüt Graditz das am längsten für die Vollblutzucht genutzte Gestüt in Deutschland. Rechnet man einmal alle Jahre zusammen, in denen es für die Vollblutzucht genutzt wurde, so kommt man auf die Zahl von 162. Diese Jahre lässt der Autor vorrüberziehen mit allen Erfolgen und Misserfolgen, aber auch mit Anekdoten und geradezu unwahrscheinlichen Geschichten. Die abenteuerliche Schiffsreise der Harzburger Jährlinge zur Auktion nach Amerika zum Beispiel oder die "Zigarettenschachtelwette", mit der es einem niedersächsischen Landwirtschaftsminister gelang, wertvolle Zuchtstuten nach Harzburg zu bringen. Das alles ist ein Vergnügen zu lesen."

 

Bestellbar ist das Buch hier: https://galopponline.de/harzburg

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.