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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Nächstes Fortbildungsangebot für lizenzierte Aktive am 25. Juli

Auf der Homepage von Deutscher Galopp sind unter der Rubrik "Akademie Deutscher Galopp" neue Fortbildungsangebote für alle lizenzierten Aktiven im deutschen Galopprennsport eingestellt.

 

Als nächstes Seminar folgt am Donnerstag, 25. Juli, in Bad Harzburg auf der Galopprennbahn der Vortrag "Ernährung der Pferde - Connolly's RED MILLS". Von 11 bis 12 Uhr wird Andreas Rebh, Sales Manager bei Connolly's RED MILLS, zu diesem Thema in der Rennbahn Lounge referieren. Die Teilnahme ist kostenlos, durch die Teilnahme wird den Aktiven eine Stunde auf das virtuelle Zeitkonto gutgeschrieben. Anmeldeschluss ist am 18. Juli. Zur Anmeldung und zu weiteren Informationen geht es hier: https://eveeno.com/108976821.

 

Ein Seminar mit dem Thema "Was bedeutet "Social License to Operate"" wird am Dienstag, 10. September, von 17 bis 19 Uhr angeboten. Referent ist dann Dr. med. vet. Michael Weishaupt. Die Teilnahme ist ebenfalls kostenlos, teilnehmenden Aktiven werden zwei Stunden auf das virtuelle Zeitkonto gutgeschrieben. Weitere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit hier: https://eveeno.com/348122193.

 

Bereits am Dienstag, 3. September, ist von 17 bis 19 Uhr erneut das Thema "Sensible und gefährliche Situationen im Rennen & Korrekter und falscher Peitschengebrauch" im Angebot. Das Online-Seminar ist ebenfalls kostenlos, Referent ist Rennleitungschef Dr. Philipp Biermann. Weitere Infomationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier: https://eveeno.com/257113297. Allen teilnehmenden Aktiven werden auch hier zwei Stunden auf ihr virtuelles Fortbildungs-Zeitkonto gutgeschrieben.

 

Es gibt eine wichtige Änderung bezüglich der laut Rennordnung 190 vorgeschriebenen Fortbildungen für Lizenzinhaber im deutchen Galopprennsport. Für Besitzertrainer und -innen wurde ebenso wie für Amateure die verpflichtende Zahl der Fortbildungsstunden von 16 auf acht innerhalb von zwei Jahren reduziert. Das teilte am Donnerstag, 16. Mai, Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp, im regelmäßig stattfindenden Aktiven-Call mit. Bei dem Aktiven-Call sind Vertreter des Tainer- und Jockeyverbands, des Amateurverbands und des Vereins Deutscher Besitzertrainer neben Mitarbeitern der Renntechnik vertreten. Für Berufstrainer, -reiter und Auszubildene bleibt die Pflichtzahl bei 16 Stunden.

 

Zudem wurde seitens des Verbands auf Nachfrage erklärt, dass lizenzierte Besitzertrainer und -innen, die gleichzeitig auch eine Lizenz als Amateurrennreiter und -innen haben, insgesamt nur acht Stunden innerhalb von zwei Jahren für beide Lizenzen auf ihrem virtuellen Zeitkonto bei der Renntechnik von Deutscher Galopp haben müssen, um weiterhin aktiv am Rennsport teilnehmen zu dürfen.

Ein Wochenende mit vier Veranstaltungen und einem Sieg

Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer verlief das Wochenende nicht gerade berauschend. In den vier Rennveranstaltungen im deutschen Galopprennsport gelang lediglich ein Treffer. Der war am Sonntag, 14. Juli, beim Wattrennen in Cuxhaven fällig. Am Donnerstag, 11. Juli, in Leipzig, am Samstag, 13. Juli, in Magdeburg und am Sonntag, 14. Juli, in Mülheim gab es keinen Sieg.

 

In Cuxhaven durfte am Sonntag Anna Schleusner-Fruhriep endlich zum ersten Mal in diesem Jahr einen Treffer bejubeln. Beim 37. Start 2024 eines ihrer Schützlinge passierte Summerwind die Ziellinie als Erste. Die 5-jährige bisher sieglose Stute gewann in einem Ausgleich IV über 2.500 Meter leicht. Im Sattel saß Concetto Santangelo. Die Siegquote betrug 3,20:1.

 

Der nächste Renntag in Deutschland ist am Samstag, 20. Juli, mit dem Auftakt der 144. Bad Harzburger Galopprennwoche. Weiter geht es am Sonntag, 21. Juli, in Hoppegarten und in Bad Harzburg, am Donnerstag, 25. Juli, in Bad Harzburg (mit der "Trostpflaster-Aktion"), am Samstag, 27. Juli, in Bad Harzburg und in Erbach (mit der "Trostpflaster-Aktion"), am Sonntag, 28. Juli, in Bad Harzburg und in München, am Samstag, 3. August, in Köln, am Sonntag, 4. August, in Dresden und in Düsseldorf, am Freitag, 9. August, in Hannover, am Samstag, 10. August, in München, am Sonntag, 11. August, in Hoppegarten, am Freitag, 16. August, in Saarbrücken, am Samstag, 17. August, in Mülheim sowie am Sonntag, 18. August, in Düsseldorf und Hannover.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2024 hier. Alle Treffer in den Jahren 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Weitere Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch die weiteren Renntermine für 2024 platziert.

WETTSTAR-Freiwetten-Aktion und Bonuspyramide in Bad Harzburg

Quelle: Pressemitteilung von WETTSTAR vom 17. Juli 2024

 

Es ist eines der populärsten Meetings im deutschen Galopprennsport: Am Samstag, 20. Juli, startet die Rennwoche in Bad Harzburg. An fünf Renntagen bis zum Sonntag, 28. Juli, erwarten alle Fans packende Wettrennen, wie die hochdotierten Superhandicaps, mit attraktiven Garantie-Auszahlungen in der Viererwette. Auch der Hindernissport kommt nicht zu kurz auf der Bahn am sogenannten Weißen Stein.

 

WETTSTAR, der bedeutendste Vermittler von Pferdewetten im deutschen Rennsport, präsentiert zwei Online-Sonder-Aktionen zur Rennwoche in Bad Harzburg. Jeder Kunde, der am Samstag, 20. Juli, oder Sonntag, 21. Juli, mindestens 25 Euro Wetteinsatz in Bad Harzburg tätigt, erhält eine Freiwette in Höhe von 5 Euro für eine Buchmacher-Siegwette (Win BM) in Bad Harzburg geschenkt.

 

Während des kompletten Meetings in Bad Harzburg vom 20. bis 28. Juli gibt es die Viererwetten-Bonuspyramide mit bis zu 12 Euro Bonus für Viererwetten in Bad Harzburg. Vor Ort auf der Galopprennbahn in Bad Harzburg ist die WETTSTAR-Wettschule wieder DIE Anlaufstelle für alle Besucher. Hier bekommen Neueinsteiger und alle anderen Besucher alle Informationen rund um das Thema Pferdewetten. An den Wochenenden locken beim Glücksrad tolle Gewinne und Wettgutscheine. Mehr Infos und die Teilnahmebedingungen zur Aktion unter: https://www.wettstar-pferdewetten.de/news?bonusaction

Fünf Renntage ab 20. Juli in Bad Harzburg

Quelle: Pressemitteilung des Harzburger Rennvereins vom 12. Juli 2024

 

Nach einer sehr guten Rennwoche 2023 ist der Harzburger Rennverein bestens gerüstet für die 144. Auflage der populären Galopprennen auf der Bahn am “Weißen Stein”. Rund 40.000 Zuschauer waren im vergangenen Jahr auf der Bahn, doch litt die Rennwoche teilweise unter den schlechten Witterungsbedingungen. Das galt insbesondere für den wichtigsten Renntag, den zweiten Samstag. 1,327 Millionen Euro wurden an den fünf Renntagen an den Wettschaltern umgesetzt. Bei der Zahl der Veranstaltungen wird es 2024 bleiben: Am Samstag, 20. Juli, geht es los, es folgen die Wochentage Sonntag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. An den Wochenenden wird der erste Start je nach Zahl der Rennen zwischen 13.30 Uhr und 14.15 Uhr erfolgen, am Donnerstag wird es gegen 16 Uhr losgehen. Die Rennen werden live im Stream von Deutscher Galopp und auf YouTube sowie auf mehreren Partnerkanälen ausgestrahlt. Der erste Sonntag wird komplett von dem Free TV-Spartensender WedoTV übernommen.


Eintrittspreise bleiben moderat


Die Eintrittspreise bleiben unverändert moderat, 15 Euro kostet die normale Tageskarte, diesmal an jedem Renntag. Es gibt Ermäßigungen, für Kinder ist der Eintritt frei. Eingeschlossen in den Eintrittspreis ist diesmal das Parken und der Programm-Flyer. Es gibt wie auch 2023 Gutscheinhefte der Braunschweigischen Landessparkasse für den Hauptrenntag am Samstag 27. Juli. Das limitierte Gutscheinheft wird für nur 29,50 Euro (inklusive Zusendung) abgegeben. Es enthält Gutscheine im Wert von über 50 Euro: Eintritt, Getränke, Snacks, ein Wettgutschein etc. Wobei dieses wie auch die Tickets über die Homepage des Rennverein www.harzburger-rennverein.de bestellt werden kann.


Höhere Rennpreise


Es werden 2024 Preisgelder ähnlich wie im Vorjahr ausgeschüttet. “Wir wollen insbesondere den Basisrennsport unterstützen", erklärt Rennvereinspräsident Stephan Ahrens, “denn die Kosten für die Pferdehaltung sind doch enorm gestiegen. Deshalb ist das Niveau ähnlich hoch geblieben.” Neu gestaffelt sind die Superhandicaps, besonders hoch dotierte Basisrennen. Die beste Version ist mit 22.500 Euro dotiert, in den anderen beiden Abteilungen gibt es 20.000 bzw. 17.500 Euro. Die Rennen werden an den Samstagen wie üblich über jeweils 1850 Meter gelaufen. Der Meldeschluss ist bereits erfolgt, noch sind 91 Pferde startberechtigt.


Zum zehnten Mal wird in diesem Jahr in Bad Harzburg ein BBAG-Auktionsrennen gelaufen, am zweiten Samstag, 27. Juli, unter dem Patronat der Braunschweigischen Landessparkasse mit einer Dotierung von 37.000 Euro über eine Distanz von 1850 Meter. Startberechtigt sind ausschließlich dreijährige Pferde, die 2022 in einem Auktionsring der Baden Badener-Auktionsgesellschaft (BBAG) waren und für die der damalige Anbieter eine Anmeldegebühr von 510 Euro bezahlt hat. Dabei handelte es sich um zu Beginn über 400 startberechtigte Pferde. Mit diesem Geld wird ein Großteil der Finanzierung dieser Rennen geleistet. 2024 werden in Deutschland 18 Auktionsrennen für zweijährige und dreijährige Pferde mit einem Preisgeld-Volumen von rund 1,1 Millionen Euro gelaufen. In Bad Harzburg wird erneut eine etwas andere Art der Gewichtsberechnung angewendet. Die auf den Auktionen teuersten Pferde müssen die höchsten Gewichte tragen, bei den preisgünstigen Pferden müssen die Jockeys leichte Gewichte auswiegen. 


Bad Harzburg unterstützt den Hindernissport


Gegen den Trend auf den deutschen Rennbahnen hat sich der Harzburger Rennverein entschlossen, dem Hindernissport unverändert einen großen Platz einzuräumen. An den Sonntagen werden die beiden Seejagdrennen gelaufen, am Donnerstag sind sogar zwei Hürdenrennen vorgesehen.


Die Viererwette ist und bleibt die Premiumwette in Bad Harzburg. Sie wird an jedem der fünf Renntage ausgespielt, wobei die garantierte Auszahlung zwischen 11.111 und 33.333 Euro variiert. Am zweiten Samstag wird die Viererwette dreimal angeboten, wofür natürlich insbesondere die Superhandicaps herangezogen werden. 


Eine Premiere feiert bei der Harzburger Rennwoche das Tracking-System. In den Satteldecken der Pferde sind kleine Sender eingewebt, die die jeweilige Position im Rennen weitergeben, so dass sie dann beim Rennfilm auf den Monitoren zu sehen sind. Dieser Service ist inzwischen auf den großen Rennbahnen von Hong Kong bis Australien weltweit Standard und wird jetzt auch im Harz eingeführt.


Umfangreiches Rahmenprogramm


Wie in den vergangenen Jahren wird es im Rahmen der Galopprennen diverse Veranstaltungen geben. Am Dienstag, 23. Juli, gibt es im Zelt auf der Rennbahn ein Schlager-Dinner mit einem Udo Jürgens- und Roland Kaiser-Double, wofür die Karten (€ 99) im Rennbahnbüro erhältlich sind. Und fast schon traditionell findet am Samstag, 27. Juli, im Anschluss an die Rennen gegen 19 Uhr ein Live-Konzert mit Karina Klüber, der Antenne Niedersachsen-Band sowie Doubles von Helene Fischer und Andrea Berg statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Starke Resonanz für tragende Rennen der Großen Woche

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 17. Juli 2024

 

Nur noch fünfeinhalb Wochen, dann geht auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim das wichtigste Rennmeeting des Jahres 2024 über die Bühne – die Große Woche mit fünf Renntagen vom 24. August bis 1. September. 50 Rennen, darunter sieben Gruppe-, drei Listen- und drei Auktionsrennen umfasst das Programm, das sportlich kaum Wünsche offenlässt. Unter der Regie von Baden Galopp werden am Samstag, 24. August, Sonntag, 25. August, Mittwoch, 28. August, Samstag, 31. August und Sonntag, 1. September hochkarätige und lukrative Prüfungen ausgetragen. Am rennfreien Freitag, 30. August, steht mit der BBAG-Jährlingsauktion die bedeutendste Versteigerung von Pferden hierzulande an. Krönender Abschluss ist natürlich der WETTSTAR.de - 154. Große Preis von Baden (Gruppe I, 300.000 Euro, 2.400 m) am Finalsonntag, für den der Nennungsschluss bereits im April erfolgte. 59 Pferde sind hier aktuell im Aufgebot.

 

Für alle anderen Grupperennen (außer der Prüfung für Arabische Vollblüter) konnten bis zum gestrigen Dienstag, 16. Juli, dem um eine Woche verlängerten Nennungsschluss, Engagements getätigt werden. Für den 69. Preis der Sparkassen-Finanzgruppe (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m) am Eröffnungstag (Samstag, 24. August) wurden 26 Pferde eingeschrieben. Darunter findet man mit Atoso den Überraschungssieger im Großen Preis von Lotto Hamburg, den Derby-Vierten Alleno, Carmen Bocskai frische Frankreich-Listensiegerin Sacaya und gleich fünf Kandidaten aus dem Godolphin-Imperium von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed. Deutschlands bedeutendstes Sprintrennen prägt den ersten Sonntag (25. August), die Casino Baden-Baden Goldene Peitsche. Zu den ebenfalls 26 genannten Pferden zählt Vorjahressieger Zerostress. Auch die im Sparkasse Holstein-Cup in Hamburg siegreiche Dreijährige Three Havanas ist mit von der Partie. Gäste aus England, Frankreich, Spanien und Tschechien sind hier vertreten.

 

Nachwuchsgalopper mit besten Empfehlungen

 

Der dritte Tag der Großen Woche – Mittwoch, 28. August – steht im Zeichen der zweijährigen Nachwuchsgalopper im 151. Renate und Albrecht Woeste – Zukunfts-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.400 m). Auch hier findet man innerhalb der 22 Nennungen zahlreiche Pferde aus England und Frankreich. Gestüt Wittekindshofs Name Lord gewann in Hamburg auf Anhieb gegen Tulpar. Gestüt Auenquelles Turf Sumy überzeugte am Sonntag beim Mülheimer Erfolg über Dhitjari. Am Samstag, 31. August, sind Top-Pferdedamen im T. v. Zastrow Stutenpreis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.000 m) gefordert. Die frühere Winterkönigin Quantanamera, die im Hamburger Stutenpreis erfolgreiche Princess Badee und die enorm gesteigerte Engländerin Tiffany, die hier den Preis der Baden-Badener Hotellerie & Gastronomie beim Frühjahrs-Meeting dominierte, sind einige der Asse im 33-köpfigen Aufgebot. Carmen Bocskai nannte für diese Prüfung mit Sacaya, Atlantica, Kammuri Diamond und Techno Beat gleich vier Stuten.

 

Der Schlusstag – Sonntag, 1. September, steht neben dem WETTSTAR.de - 151. Großen Preis von Baden auch im Zeichen des 91. Brunner – Oettingen-Rennens (Gruppe II, 70.000 Euro, 1.600 m). Eckhard Saurens Penalty bringt einen beeindruckenden Erfolg im Gro´ßen Preis der Wirtschaft in Dortmund mit. Auch hier finden sich unter den 22 Nennungen zahlreiche interessante Gäste. Stephan Buchner, geschäftsführender Gesellschafter von Baden Galopp: „Wir sind mit dem Nennungsergebnis sehr zufrieden. Über alle Rennen haben wir 6 Nennungen mehr als im letzten Jahr. Das ist in Anbetracht der Gesamtsituation durchaus positiv. Wir freuen uns sehr auf spannende Rennen und das einzigartige Flair der Großen Woche.“

World Pool 2024 mit Rennpreiserhöhungen bis 170.000 EUR

Quelle: Pressemitteilung von WETTSTAR und der Betriebsgesellschaft Galopprennvereine (BGG) vom 15. Juli 2024

 

Zwischen dem Hong Kong Jockey Club und WETTSTAR wurde für das Jahr 2024 ein deutlicher Ausbau der Kooperation im Rahmen des World Pool vereinbart. Nach sechs Rennen im Jahr 2023 ist für das Jahr 2024 die Aufnahme und Übertragung von insgesamt 23 Rennen vorgesehen. Damit verbunden ist eine signifikante Erhöhung der Dotierungen in bis zu 17 Rennen des Rahmenprogramms um insgesamt bis zu 170.000 EUR plus entsprechend erhöhten Züchterprämien.

 

Sechs der sieben deutschen Gruppe I-Rennen sowie siebzehn weitere Rennen des Rahmenprogramms sind Teil des World Pool. Die aufwendige Bildproduktion wird in fünf Kontinente, darunter die großen Wettmärkte von Hong Kong, Frankreich und Australien, übertragen und ein gemeinsamer Totalisator veranstaltet:

 

Hamburg, 7. Juli (bereits gelaufen)           IDEE 155. Deutsches Derby und drei weitere Rennen

München, 28. Juli                                      Großer Dallmayr-Preis und ein weiteres Rennen

Düsseldorf, 4. August                                166. Henkel-Preis der Diana und ein weiteres Rennen

Berlin-Hoppegarten, 11. August                134. Westminster Großer Preis von Berlin und drei weitere Rennen

Baden-Baden, 1. September                     154. WETTSTAR.de Großer Preis von Baden und fünf weitere Rennen

München, 10. November                           Allianz-Preis von Bayern und vier weitere Rennen

 

Die Übertragung der sechs Gruppe I-Rennen ist gesetzt. Bei der Auswahl der 17 weiteren Rennen sind einerseits die sportliche Wertigkeit, andererseits eine attraktive Starterzahl (12 bis 14 Pferde) maßgeblich. Sollten Gruppe-, Listen- und Auktionsrennen an diesen Renntagen entsprechende Starterfelder aufweisen, werden sie für die Übertragung berücksichtigt. Da dies nur in Ausnahmefällen der Fall sein wird, wird die Dotierung einiger Ausgleichsrennen an den World Pool-Renntagen deutlich angehoben, und zwar im Ausgleich II von 15.000 auf 25.000 EUR, im Ausgleich III von 10.000 auf 20.000 EUR und im Ausgleich IV (München, 10. November) von 8.000 auf 15.000 EUR. Rennpreise werden bis zum 7. Platz gezahlt, die Höhe des Nenngeldes basiert auf dem ursprünglich ausgeschriebenen Rennpreis.

 

Diese erhöhten Dotierungen gelten nur, wenn die geforderte Zahl von mindestens 12 Pferden bei der Starterangabe erreicht und das Rennen als World Pool-Rennen ausgewählt wird. Die entsprechenden Ausschreibungsänderungen werden zeitnah im WRK veröffentlicht. Da die Starter aller Rennen für die Übermittlung nach Hong Kong frühzeitig feststehen müssen, werden die Vor- und endgültigen Starterangaben um jeweils einen Tag vorgezogen. Somit ist für die genannten Sonntage die Vorstarterangabe jeweils am Dienstag und die endgültige Starterangabe jeweils am Mittwoch vor dem Renntag. Die in Frage kommenden World Pool-Rennen mit entsprechend erhöhter Dotierung werden rechtzeitig veröffentlicht und kommen zur Durchführung, wenn mindestens 12 Pferde als Starter angegeben werden.

 

Gerhard Schöningh (Verwaltungsratsvorsitzender BGG): „Die Öffnung des Wettmarkts in Hong Kong für ausländische Rennen hat gerade erst begonnen und ist eine wichtige strategische Chance für den deutschen Rennsport. Ich freue mich, dass unsere intensiven Gespräche mit den Vertretern des Hong Kong Jockey Club zu diesem guten Ergebnis geführt haben. Der World Pool ist ein wichtiges internationales Schaufenster für unsere Rennen und Pferde und ermöglicht den Rennvereinen, Besitzern und Züchtern zusätzliche finanzielle Einnahmen.“

 

Riko Luiking (Geschäftsführer WETTSTAR): „Nach einem Testlauf im Jahr 2022 in einem lokalen Pool des Hong Kong Jockey Club und der Berücksichtigung von sechs deutschen Rennen im World Pool in 2023 konnten wir die Vertreter des Hong Kong Jockey Club von der Attraktivität des deutschen Produkts überzeugen. Mit sechs Gruppe I-Rennen und siebzehn zusätzlichen Rennen haben wir eine riesige Chance, den deutschen Sport international prominent zu präsentieren. Wir werden alles daran setzen, eine organisatorisch ausgezeichnete Abwicklung zu liefern und hoffen darauf, dass uns die Ställe mit starken und ausgeglichenen Feldern unterstützen. Dies sind die Voraussetzungen, die Verantwortlichen des HKJC davon zu überzeugen, die Kooperation mit Deutschland in Zukunft noch weiter auszubauen.“

Diya im BBAG Diana-Trial sicher voraus

Quelle: Pressemitteilung des Rennclubs Mülheim an der Ruhr vom 15. Juli 2024

 

Die dreijährige Stute Diya hat am Sonntag, 14.. Juli, unter Jockey René Piechulek das mit 25.000 Euro dotierte BBAG Diana-Trial über 2.000 Meter gewonnen. Auf der Mülheimer Galopprennbahn siegte die von Sarah Steinberg in München trainierte Dreijährige vor der Lokalmatadorin Princess Valentina (Martin Seidl) sicher mit einer Länge. Damit brachte sich die Gewinnerin in diesem finalen Vorbereitungslauf für den Henkel-Preis der Diana, Deutsches Stutenderby, am 4. August in Düsseldorf ins Gespräch. Nur Dritte wurde die Favoritin Lady Mary (Adrie de Vries) vor der Französin Soft Winds (Soufiane Saadi). Acht Pferde liefen. Der Toto für die Siegerin Diya aus dem Besitz und der Zucht des Gestüts Brümmerhof (Soltau) zahlte 6,80:1. Interessant: Diamanta, die Mutter von Diya, gewann 2019 den 161. Henkel-Preis der Diana. Siegreiter René Piechulek resümiert: „Ich habe ein super Rennen gehabt. Aus der äußeren Box lief es genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Es war ja erst ihr zweiter Lebensstart. Das Rennen in Hoppegarten hatte sie noch gebraucht.“

 

Mülheimer Ställe in Galaform: Drei Heimsiege sorgen für Jubelstimmung


Mit dem Debüterfolg der zweijährigen Stute Turf Sumy aus dem Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) von Karl-Dieter Ellerbracke und Peter Michael Endres ging der erste Tagessieg gleich an den heimischen Formstall von Trainer Marcel Weiß. Im Sattel der 12,30:1-Überraschungssiegerin saß der Ire Sean Byrne. Eine halbe Stunde später legte dann auch mit Franky´s Dream eine vierjährige Debütantin aus dem Mülheimer Nachbarquartier von Axel Kleinkorres nach. Adrie de Vries, der auch das Araber-Rennen mit Princess T für sich entschied, ritt dabei den Stall SUN PLANET-Vertreter zu einem ungefährdeten Erfolg. Seinen ersten Lebenserfolg feierte auch der Ittlinger Louvre als 2,50:1-Favorit im Dreijährigen-Rennen. Jockey René Piechulek hatte wenig Mühe, den zweiten Tageserfolg für Trainer Marcel Weiß unter Dach und Fach zu bringen.


Der "Preis des Mülheimer Sommerrenntages" ging als wertvollster Ausgleich des Tages an das Mahndorfer Quartier von Trainer Pavel Vovcenko mit Millionaire. Siegreiterin war Sibylle Vogt. „Das Pferd macht Spaß und wird uns noch viel Spaß bereiten“, zeigte sich die Schweizerin sehr beeindruckt. Im Anschluss punktete Vogt mit der Außenseiterin Margherita Luti in der „100 Jahre Gottfried Schultz-Trophy“ gleich noch einmal, dieses Mal für den ebenfalls in Bremen-Mahndorf beheimateten Trainer Toni Potters. Mit Stall Nizzas Avola (Bauyrzahn Murzabayev) und Dhangadhi (Thore Hammer-Hansen) gingen die beiden finalen Prüfungen nach Köln und Iffezheim in die Quartiere von Peter Schiergen und Fabian Xaver Weißmeier. 

 

Viel beachteter Sommerrenntag


Die Bedingungen beim Mülheimer Renntag rund um das "BBAG Diana-Trial" auf einer vollen Galopprennbahn hätten nicht besser sein können. Die Sonne strahlte, die Stimmung bei den 5.000 Besuchern war hervorragend. Dr. Michael Bergmann, Präsident des Rennclub Mülheim: „Wir freuen uns natürlich sehr über eine sehr gut besuchte Galopprennbahn heute. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben." Die nächste Veranstaltung auf der Mülheimer Galopprennbahn findet am Samstag, 17. August, statt.

Zwei Treffer für Trainer Stefan Richter in Magdeburg

Quelle: Pressemitteilung des Magdeburger Renn-Vereins vom 16. Juli 2024

 

Auf einen überaus gelungenen Sommerrenntag am vergangenen Sonnabend, 13. Juli, kann der Magdeburger Renn-Verein zurückblicken. In Anwesenheit einer Vielzahl von Botschaftern des diplomatischen Korps in der Bundesrepublik Deutschland, Landtagspräsident Gunnar Schellenberger sowie über 3000 rennsportbegeisterten Zuschauern wurde der Familienrenntag der Wohnungswirtschaft veranstaltet. Bei besten Wetterbedingungen konnten die Besucher das attraktive rennsportliche und begleitende Programm genießen. Sportlich war es der Tag der Favoriten, die überwiegend in den sieben Rennen mit über 60 Startern dominieren konnten. Hierbei machten nur das Hauptrennen (Ausgleich-II) -Preis der WOBAU Magdeburg- sowie der Preis der J.G. Scharff Baumarkt GmbH (Ausgleich IV) eine Ausnahme, in denen die Jockeys Martin Seidl auf Geopolitic und Konstantin Philipp auf The Circus die höher eingeschätzten Pferde zu distanzieren wussten. Trainer Stefan Richter aus Dresden konnte mit gleich zwei Siegen seiner Schützlinge die Heimreise nach Sachsen antreten.

 
Wie erhofft, war auch an den Wettschaltern mächtig was los, so dass der Rennverein am Schluss einen stolzen Umsatz von 199.199,05 € verzeichnen konnte. Neben der Wettfreude der zahlreichen Rennbahnbesucher sorgten auch die attraktiven Garantieauszahlungen in der Viererwette (20.000 €) sowie der V4-Wette (15.000 €) für die notwendigen Impulse am Wettmarkt. Geschäftsführer Torsten Meyer: „Für einen Renntag mit sieben Rennen sind knapp 200.000 € Totalisatorumsatz ein ausgezeichnetes Ergebnis. Unser Präsident Heinz Baltus hat mit seinen mutigen Entscheidungen das richtige Gespür gehabt.“


Zufriedene und lächelnde Gesichter waren aber auch vielerorts auf der Rennbahn zu finden. Viele Vertreter des diplomatischen Korps fanden lobende Worte und Anerkennung für die Magdeburger Rennbahn sowie für die Durchführung des Renntages. Der Botschafter der Republik Tadschikistan, Dr. Sattorov, betonte: „Es ist für uns Diplomaten eine besondere Ehre hier zu sein. Vielen herzlichen Dank für die wunderbare Veranstaltung. Sachsen-Anhalt ist ein sehr schönes Land und diese Rennbahn ist ganz besonders schön. Wir genießen die Gastfreundschaft.“ Kein Wunder, war auch doch das Rahmenprogramm üppig gefüllt. Die Karl-May-Festtage Süpplingen gastierten mit Ausschnitten aus ihrem Programm. „Daphne und die Frudies“ unterhielten die Besucher in den Rennpausen mit swingenden Evergreens aus den fünfziger und sechziger Jahren während dessen sich die zahlreichen Kinder beim Bungeespringen, Schminken oder auf den Hüpfburgen vergnügten.


Mit dem BBAG-Auktionsrenntag am 7. September wird im Herrenkrug bereits das Saison-Halali stattfinden. Tickets für diese Veranstaltung können sich die Rennsportfreunde ab 1. August unter www.tickets.galopprennbahn-magdeburg.de sichern.

"Alarmzeichen!" Nur noch 1.830 Pferde im Training

Quelle: GaloppOnline vom 12. Juli 2024

 

Der Verband Deutscher Galopp hat sich zur Kernaufgabe gemacht, die Zahl der Pferde in Training wieder zu erhöhen, mindestens auf dem aktuellen Niveau konstant zu halten. Das hat Präsident Dr. Michael Vesper am Freitag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Die Zahl von 1.830 Pferden, die zum Stichtag 1.7. in Training sind, sei ein „Alarmzeichen“. Vor einem Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 1.963 Pferde gewesen.

 

„Die Anzahl der Pferde in Training ist die Herzschlagader unseres Sports. Stimmt sie nicht, leidet alles andere abgeleitet darunter.“ Der Vorstand habe ich, so Vesper, am Donnerstag bei seiner Vorstandssitzung vor allem auch mit diesem Thema beschäftigt. „Ein Fokus der Aktivitäten muss darauf gelegt werden, neue Besitzer zu gewinnen, und zunächst einmal die, die da sind, zu halten. Wir müssen den Rückgang stoppen.“

 

Grundsätzlich, so Vesper, könne man mit anderen Kennzahlen aus dem 1. Halbjahr bis einschließlich des Derbys zufrieden sein. Die Rennpreise je Rennen sind um 10,26 Prozent nach oben gegangen, der Wettumsatz je Rennen um 9,74 Prozent.

Deckhengst Wild Chief ist abgetreten

Quelle: GaloppOnline vom 12. Juli 2024

 

Am Freitagmorgen ist der Deckhengst Wild Chief im El Sur Stud in Thüringen eingeschläfert worden. Der vor kurzem nach dort gewechselte Stallion brach sich bei einem Unfall in der Führmaschine den Oberarm und konnte trotz schneller medizinischer Versorgung nicht mehr gerettet werden.


Jochen Stargardt hat die Sport-Welt vom Ableben des Hengstes informiert. „Wir sind hier, nachdem das heute morgen passierte, alle in sehr großer Trauer“, so Stargardt, „das gesamte Team ist fassungslos. Wild Chief hatte schnell unsere Herzen gewonnen, er fühlte sich auf seiner 3-Hektar-Koppel pudelwohl.“ Der Stall Fürstenhof der Familie Häcker war zu Renn- und auch zu Zuchtzeiten Besitzer von Wild Chief, einem Doyen-Sohn, den der verstorbene Walter Häcker auch selbst gezogen hatte. Wild Chief wurde 13 Jahre alt.

Brand auf der Waldrennbahn in Haßloch

Quelle: GaloppOnline vom 12. Juli 2024

 

Schwerer Schock in Haßloch. In der Nacht zum Freitag wütete ein Brand auf der Waldrennbahn in der Pfalz und verursachte einen Schaden von mindestens 200.000 Euro. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Zeit.

 

Die gute Nachricht vorweg: Pferde und Menschen erlitten keine Schäden, der Brand konnte komplett gelöscht werden. Dafür stand ein Nebengebäude mit Material für Events den Berichten nach komplett in Flammen. “Asbestplatten des Dachs müssen entsorgt werden, das macht es teuer”, so Haßlochs Wehrleiter Marco Himmighöfer. Der komplette Eingangs- und Tribünenbereich sind aktuell gesperrt. Rennvereinspräsident Christian Keller wurde morgens gegen 4 Uhr von Geschäftsführer Oliver Jung informiert. Keller erzählt: “Der Schreck sitzt natürlich tief. Doch Geläuf und Trainingsbahn blieben unversehrt, der Trainingsbetrieb ist nicht beeinträchtigt und läuft normal weiter.”

Münchener Gruppe-I-Rennen im World Pool

Quelle: Pressemitteilung des Münchener Rennvereins vom 12. Juli 2024

 

In diesem Jahr stehen die beiden Riemer Gruppe I-Rennen, der Großer Dallmayr-Preis – Bayerisches Zuchtrennen (28. Juli) und der Großer Allianz-Preis von Bayern (10. November) im Mittelpunkt des weltweiten Rennsport Interesses. Erstmalig sind beide Rennen Teil des sog. World Pool, der vom Hong Kong Jockey Club initiiert wurde. Diese gute Nachricht überbrachte Riko Luiking, Geschäftsführer der German Tote Service und Beteiligungs GmbH dem Riemer Generalsekretär bereits im Juni. Neben den beiden Gruppe 1-Rennen wird Riem außerdem fünf weitere World Pool-Prüfungen ausrichten, die mit entsprechend höheren Dotierungen versehen werden.

 
Bereits für den Renntag rund um den Großer Dallmayr-Preis wurde die Dotierung für den Ausgleich III über 2.000 m von 10.000 EUR auf 20.000 EUR erhöht. Ziel ist es ein möglichst großes Starterfeld präsentieren zu können, um den Anforderungen des World Pool gerecht zu werden und das Interesse an Münchner Rennen weiter zu steigern. Dazu Sascha Multerer: „Wir freuen uns sehr, dass der World Pool an zwei Renntagen in Riem zu Gast sein wird, was zeigt, dass die intensiven Bemühungen deutsche Rennen zum Bestandteil dieses Totos zu machen ihre Wirkung zeigen. Der Ausgleich III mit 20.000 EUR ist ein Highlight. Dabei bleibt die Nenngebühr für das Rennen gleich, die Dotierung verdoppelt sich und statt fünf werden sieben Prämien ausbezahlt. Eine einmalige Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Wir hoffen, dass alle Besitzer und Trainer von dieser Chance Gebrauch machen und der Münchener Rennverein dem World Pool ein attraktives Starterfeld bieten kann.“


Der Nennungsschluss für das Rahmenprogramm am Großer Dallmayr-Preis ist am kommenden Dienstag, 16. Juli, bis 11.30 Uhr. Die Nachnennung ist möglich.

IDEE 155. Deutsches Derby: Palladium hauchdünn vorne

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 7. Juli 2024

 

Die unglaubliche Erfolgsgeschichte der Besitzergemeinschaften um Gründer Lars-Wilhelm Baumgarten wird fortgesetzt: Der dreijährige Hengst Palladium hat auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn das IDEE 155. Deutsches Derby gewonnen – das wichtigste Galopprennen in Deutschland! Er steht im Besitz der vielköpfigen Gemeinschaft Liberty Racing 2022 und siegte somit in den gleichen Rennfarben wie vor zwölf Monaten Fantastic Moon von Liberty Racing 2021.

 

Es war eine packende Angelegenheit, die nur im Zielfoto entschieden wurde. Ganz innen hatte Andrasch Starke auf dem von Markus Klug trainierten Borna früh das Tempo übernommen. Und fast schien es, als könnte Starke mit dem italienischen Derby-Gewinner Borna seinen neunten Derbysieg in „seinem Wohnzimmer“ einfahren. Doch ganz außen kam Palladium mit Thore Hammer Hansen angeflogen und hatte am Zielpfosten nach 2.400 m die Nase vorn. Dritter, ebenfalls nur knapp zurück, war Augustus vor Alleno. Das Preisgeld in dem am höchsten dotierten Rennen Deutschlands beträgt 650.000 Euro, die Siegprämie 390.000 Euro.

 

Große Emotionen nach dem Derby

 

„Mir kommen so viele Emotionen, auf so etwas wartet man sein ganzes Leben. Es ist einfach wunderschön“, freute sich Hammer Hansen, Sohn des ehemaligen, dänischen Spitzenjockeys Lennart Hammer Hansen. Der 24-Jährige war erst kurzfristig zu seinem zweiten Derbyritt gekommen, da der ursprünglich für Palladium vorgesehene Brite Kevin Stott Anfang der Woche abgesagt hatte.

 

Trainer Henk Grewe, der nach 2021 mit Sisfahan sein zweites Derby gewann, war etwas überrascht von der starken Leistung des 24,30:1-Außenseiters Palladium: “Wir hatten eigentlich mehr Mumm auf Wilko, der wirklich sensationell gearbeitet hatte, während die Arbeit von Palladium gar nicht so gut war, doch anscheinend spart er sich das für das Rennen auf.“ Liberty Racing-Manager Baumgarten sagte: “Wir haben an Wunder geglaubt, und ein Wunder ist geschehen. Keiner hat damit gerechnet. Henk Grewe hat sich die Taktik ausgedacht, in der Zielgerade außen zu gehen. Ihm gebührt ein großer Dank.“

 

Liberty Racing hat den Hengst vor zwei Jahren für 80.000 Euro auf der BBAG Jährlingsauktion in Iffezheim bei Baden-Baden gekauft. Züchter ist die Stiftung Gestüt Fährhof, dessen Besitzer Andreas Jacobs über Gleneagles-Sohn sagte: „Ich liebe diesen Hengst, wir sind sehr stolz über diesen großen Erfolg.“

 

Das komplette Ergebnis im IDEE 155. Deutschen Derby 2024 hier: https://www.deutscher-galopp.de/gr/renntage/rennen.php?id=1348339&d=20240707&s=S

Wichtige Änderungen zur Mautpflicht ab 1. Juli 2024

Quelle: Homepage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)

 

Trotz intensiver Bemühungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) dies noch abzuwenden, betreffen die neuen Mautregeln auch den Transport von Turnier- und Freizeitpferden. Seit Dezember 2023 haben sich die Fahrten für Lkw über 7,5 Tonnen durch die Einführung von CO2-Emissionsklassen als neues Tarifmerkmal verteuert. Ab 1. Juli 2024 sind dann auch zusätzlich Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen technisch zulässiger Gesamtmasse von der Mautpflicht betroffen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur neuen Mautpflicht ab 1. Juli 2024:

 

Warum ist jemand mautpflichtig?


Das Bundesfernstraßenmautgesetz unterscheidet zwei alternativen Begründungen für die Mautpflicht. Diese gilt einerseits für Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen, die grundsätzlich für den Güterkraftverkehr geeignet und vorgesehen sind (1. Alternative) und/oder andererseits für Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen, die im Güterkraftverkehr verwendet werden (2. Alternative). Dabei reicht es aus, wenn eine der beiden Begründungen erfüllt ist.

 

Welche Fahrzeuge sind mautpflichtig?


Aktuell muss für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen ab einer technisch zulässigen Gesamtmasse (tzGm) von mindestens 7,5 Tonnen und ab 1. Juli 2024 auch bei einer tzGm von mehr als 3,5 Tonnen bei allen Fahrten auf gebührenpflichtigen Strecken Maut entrichtet werden. Bei Fahrzeugkombinationen gilt nur dann die Mautpflicht, wenn das Zugfahrzeug eine technisch zulässige Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen aufweist. Wer ist mautpflichtig? Macht es einen Unterschied, ob man privat oder ehrenamtlich mit dem eigenen Pferd eine Fahrt unternimmt oder ein Pferd gewerblich befördert? Generell ist jeder mautpflichtig, der entgeltlich oder geschäftsmäßig Transportleistungen erbringt (2. Alternative der Mautpflicht). Das gilt zum Beispiel dann, wenn ein Berufsreiter mit Kundenpferden zum Turnier fährt. Zahlen muss ab Juli aber auch, wer privat mit seinen Pferden unterwegs ist, sofern sein (Zug-)Fahrzeug die technisch zulässige Gesamtmasse von 3,5 Tonnen überschreitet (1. Alternative der Mautpflicht).

 

Gibt es eine Ausnahme für reine Pferdetransporter?


Nein. Nach dem Bundesfernstraßenmautgesetz gelten Pferde als „Güter“ und fallen damit unter den Gütertransport. Daher sind auch Pferdetransporter mautpflichtig. Grund dafür ist, dass diese Fahrzeuge einen Aufbau haben, der zum Transport von Gütern (hier von Pferden) dient (1. Alternative der Mautpflicht).

 

Gibt es überhaupt eine Ausnahme?


Ja. Unter gewissen Umständen können private Pferdetransporte (1. Alternative der Mautpflicht) von der Mautpflicht befreit sein, sofern das Fahrzeug oder die Fahrzeugkombination einen Wohnbereich von mindestens 50 Prozent aufweist. Diese Ausnahmeregeln sind sehr komplex. Wer mit einem Fahrzeug unterwegs ist, sollte sich daher aufmerksam das Schreiben des Bundesamts für Logistik und Mobilität (BALM) durchlesen und sich gegebenenfalls gezielt beraten lassen.

 

Wo gibt es weitere Informationen?


Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundesamts für Logistik und Mobilität (BALM) sowie auf www.toll-collect.de.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Deutscher Galopp führt Pin-Tan-Verfahren ein

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 20. September 2023

 

Im Zuge des umweltfreundlichen Arbeitens ermöglicht Deutscher Galopp ab dem 22. September 2023 die papierlose Abwicklung sämtlicher Zahlungsaufträge. Wie von den Hausbanken bekannt, erfolgen die Zahlungsanweisungen dann im Online-Banking mit unkompliziertem Pin-Tan-Verfahren. Der Vorteil: Das Ausdrucken, Unterschreiben und Einscannen von Dokumenten entfallen.

 

Mit Onlinebanking können Bankgeschäfte rund um die Uhr bequem von zu Hause oder unterwegs erledigt werden. Notwendige Voraussetzungen für die Nutzung des Deutscher Galopp Pin-Tan-Systems sind ein Login zum hauseigenen Online-Service (Das „Anmeldeformular für die Teilnahme am Online-Verfahren“ befindet sich auf der Service-Seite von Deutscher Galopp) sowie die Angabe einer E-Mail-Adresse und eines Referenzkontos in der Verrechnungsstelle des Dachverbandes.

 

Nach einmaliger Anmeldung im Online-Service steht das Pin-Tan-Verfahren für alle Zahlungsaufträge (Überweisung, Umbuchung und Lastschrift) zur Verfügung. Zur Bestätigung dieser, wird eine einmalig gültige E-Mail für jeden einzelnen Online-Banking Auftrag generiert und dem Auftraggeber/ der Auftraggeberin zur Bestätigung zugestellt. 

 

Eine „Schritt-für-Schritt“-Anleitung zu Online-Zahlungsaufträgen mit Pin-Tan-Verfahren für Lastschriften, Überweisungen und Umbuchungen stehen auf der Webseite von Deutscher Galopp unter: Informationen zum Pin-Tan-Verfahren - Deutscher Galopp (https://www.deutscher-galopp.de/gr/service/pin-tan-verfahren/) zur Verfügung.

Versammlung fordert sofortige Sandbahnsanierung

Der Verein Deutscher Besitzertrainer hielt am Samstag, 19. August, in Mülheim an der Ruhr seine Mitgliederversammlung ab. Im der vom Rennclub Mülheim an der Ruhr dankenswerterweise zur Verfügung gestellten Panorama-Lounge standen nicht nur die obligatorischen Regularien wie Verabschiedung des mehr als soliden Haushalts 2022 und Entlastungen auf der Tagesordnung. Intensiv beschäftigten sich die Teilnehmer mit den zahlreichen drückenden Fragen im deutschen Galopprennsport, den aktuellen Schwerpunkten des Dachverbandes sowie der technischen Kommission und deren Wirkung für die Besitzertrainer.

 

Geplant und angekündigt war, die Belange der Besitzertrainer, ohne deren Teilnahme nicht erst seit heute eine Vielzahl von Renntagen nicht mehr zustande kommen würden, direkt vor Ort mit Daniel Krüger als Geschäftsführer von Deutscher Galopp zu diskutieren. Krüger musste leider kurzfristig und für die Teilnehmer aus nachvollziehbaren Gründen absagen und einem unaufschiebbaren anderen Termin nachkommen.

 

Zu den abgehandelten Fragen gehörte fast schon routinemäßig auch das Thema Sandbahn. Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, den Dachverband Deutscher Galopp aufzufordern, alles dafür zu tun, dass die Erneuerung oder der Neubau der Sandbahn in Dortmund noch in diesem Jahr vollzogen wird. Im Falle einer weiteren Verzögerung und ohne regelmäßige Angebote ab Oktober drohen nicht nur weitere Pferde, sondern auch viele Wetter dem Galopprennsport verloren zu gehen. 

 

Bei steigenden Mitgliederzahlen macht der Rückgang der Startpferde von Besitzertrainern der Versammlung große Sorgen. Als Ursache hierfür wurden von überwiegend in Basisprüfungen engagierten Besitzertrainer nicht unerwartet die Ausschreibungen, Rennpreise, Transportbeihilfen, Rennordnungsfragen, Probleme der kleineren Rennvereine sowie die weiter „weglaufenden“ Kosten, die gerade auch Besitzertrainer immer mehr dazu bewegen, sich jeden einzelnen Start doppelt zu überlegen oder sogar den Bestand zu reduzieren. Laut aktueller Statistik von Deutscher Galopp stellten die Besitzertrainer in diesem Jahr bisher rund 20 Prozent der Starter, konnten von den Rennpreisen aber nur 8 Prozent auf ihrer Seite verbuchen. Die Diskussion war offen, sehr fundiert und weit weg von einer „Neiddebatte“, denn die Entwicklungen treffen aus Sicht der Versammlung den gesamten Basissport hart, wirken gleichartig auch auf Public-Trainer und damit auf den gesamten Sport. 

 

Aufgrund der soliden Haushaltslage des Vereins Deutscher Besitzertrainer, bei dem erst 2024 wieder Vorstandswahlen anstehen, soll auch weiter der Rennsport aktiv im Rahmen der Möglichkeiten finanziell durch Aktionen unterstützt werden. Was den Vorstand bedauert, ist, dass die schon seit Jahren ausgeschriebene Unterstützung von fünf Rennen pro Jahr mit 1.000,00 € nur von wenigen Vereinen beantragt werden und damit die eingeplante Summe von 5.000,00 € in den vergangenen Jahren nicht ausgeschöpft wurde.

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.