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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Renntag in Mannheim am 2. Mai muss abgesagt werden

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Der für Samstag, 2. Mai, vorgesehene Renntag in Mannheim muss kurzfristig abgesagt werden. Darauf hat der Badische Rennverein Mannheim-Seckenheim e.V. hingewiesen. Grund für diese Entscheidung ist der unerwartete vollständige Rückzug eines Sponsors, für den dieser Renntag konzipiert worden war. Nach Angaben des Vereins wurde das Engagement am 14. April aufgrund finanzieller Schwierigkeiten abgesagt. Trotz intensiver Bemühungen ist es in der verbleibenden kurzen Zeit nicht möglich, diesen Ausfall in einer Weise zu kompensieren, die eine verlässliche Durchführung des Renntages ermöglicht hätte.

 

„Diese Entscheidung ist uns sehr schwergefallen, weil bereits viel Arbeit, Engagement und Herzblut in diesen Renntag investiert worden sind. Gleichzeitig müssen wir als Verein verantwortungsvoll handeln und sicherstellen, dass unsere weiteren Veranstaltungen auf einer soliden Basis stattfinden können“, sagt Marco Klein, Präsident des Badischen Rennvereins Mannheim-Seckenheim e.V.. Das ursprünglich für den 2. Mai vorgesehene Premiumhandicap wird auf den 19. Juni verlegt. Dieser Renntag ist nach Angaben des Vereins vollständig durch Einzelsponsoren abgesichert, sodass aus heutiger Sicht eine verlässliche Durchführung gewährleistet werden kann.

 

„Die Absage eines Renntages ist immer bedauerlich, gerade wenn bereits viel Arbeit und Engagement in die Vorbereitung geflossen sind. Gleichzeitig ist es richtig und verantwortungsvoll, in einer solchen Situation frühzeitig Klarheit zu schaffen und die weiteren Veranstaltungen auf eine verlässliche Grundlage zu stellen“, erklärt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V.. Deutscher Galopp hat Verständnis für die Entscheidung des Badischen Rennvereins Mannheim-Seckenheim, mit der für Aktive, Besitzer, Trainer und Besucher nun Klarheit geschaffen wird. Zugleich bleibt mit der Verlegung des Premiumhandicaps auf den 19. Juni ein sportlich attraktiver Programmpunkt im Mannheimer Rennkalender erhalten.

 

Der Badische Rennverein Mannheim-Seckenheim bittet alle Beteiligten um Verständnis für diese kurzfristige Entscheidung und bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen.

Neue Premiumwette „QUINTETT“ startet am 3. Mai 2026

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 16. April 2026

 

Mit der Einführung der QUINTETT wird der Galopprennsport ab der Saison 2026 eine neue Premiumwette etablieren und das deutsche Wettangebot erweitern. Der Start erfolgt am 3. Mai im Rahmen des ersten Premium-Renntags rund um den Sauren Dachfonds Preis (Gr. II) und das Karin Baronin von Ullmann - Schwarzgold-Rennen (Gr. III) auf der Rennbahn in Köln-Weidenpesch.

 

Die QUINTETT ist eine Fünferwette, bei der die ersten fünf Pferde eines Rennens mit mindestens 14 Startern in der richtigen Reihenfolge gewettet werden müssen. Sie wird in dieser Saison insgesamt 15-mal an Premium-Renntagen auf den Rennbahnen in Düsseldorf, Hoppegarten, München, Baden-Baden, Köln, Hannover und Dortmund angeboten. Zu den zentralen Merkmalen der QUINTETT zählen ein Mindesteinsatz von 0,50 Euro sowie eine garantierte Mindestauszahlung von 25.000 Euro, wie auch die Möglichkeit auf einen rollierenden Jackpot, der bei der nächsten Austragung gewonnen werden kann, wenn die Wette nicht getroffen wurde.


Stephan Buchner, Verwaltungsratsvorsitzenden der BGG und Vorstandsmitglied von Deutscher Galopp e.V., erklärt: „Mit der QUINTETT führen wir ein neues, anspruchsvolles Wettformat ein, das insbesondere durch große Starterfelder und attraktive Gewinnmöglichkeiten überzeugt. Gleichzeitig schaffen wir ein klares, hochwertiges Angebot im deutschen Galopprennsport, das sowohl bestehende Kunden anspricht als auch neue Zielgruppen für den Wettmarkt gewinnen kann.“

Pferdesport Deutschland fordert sofortige Entlastung der Pferdehalter

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 15. April 2026

 

Mit einer gemeinsamen Pressemeldung haben Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht in diesen Tagen auf die zunehmend kritische Entwicklung infolge der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) aufmerksam gemacht. In dem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordern die Verbände eine rasche politische Reaktion und eine spürbare Entlastung der Pferdehalter. Deutscher Galopp unterstützt diese Initiative ausdrücklich und sieht in der veröffentlichten Erklärung ein wichtiges und notwendiges Signal für den gesamten Pferdesektor. Denn auch im Galopprennsport sind die Auswirkungen der seit 2022 deutlich gestiegenen tierärztlichen Kosten in vielen Bereichen spürbar. Die wirtschaftliche Belastung trifft Besitzer, Züchter und Betriebe zunehmend und berührt damit nicht nur einzelne Strukturen, sondern die Zukunftsfähigkeit der gesamten Branche.

 

Die gemeinsame Pressemeldung (s. u.) macht deutlich, dass die derzeit laufende Evaluierung der GOT aus Sicht der Verbände zu kurz greift. Insbesondere die Perspektive der Tierhalter und die praktischen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Gebührenstruktur werden bislang nicht ausreichend erfasst. Genau darauf weist Deutscher Galopp mit Nachdruck hin. „Die gemeinsame Erklärung von Pferdesport Deutschland, dem Hauptverband für Traberzucht und Deutscher Galopp bringt die Lage sehr klar auf den Punkt. Die Belastungen durch die GOT sind in der Praxis längst Realität und treffen auch zahlreiche Akteure im deutschen Galopprennsport mit voller Wucht. Deshalb war es richtig und wichtig, dieses Thema gemeinsam und mit einer starken Stimme an die Politik heranzutragen“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

Aus Sicht von Deutscher Galopp geht es dabei ausdrücklich nicht um ein Gegeneinander von Pferdehaltern und Tierärzteschaft. Im Gegenteil: Eine qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung bleibt für den Rennsport wie für die gesamte Pferdebranche unverzichtbar. Notwendig ist jedoch ein belastbarer und ausgewogener Rahmen, der sowohl eine angemessene Vergütung tierärztlicher Leistungen als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Tierhalter sichert. „Wir brauchen jetzt eine ehrliche, umfassende und praxisnahe Betrachtung der tatsächlichen Folgen. Wenn notwendige Behandlungen aus Kostendruck verschoben oder unterlassen werden, ist niemandem geholfen – weder den Menschen noch den Tieren. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine tierschutzrelevante Frage“, so Krüger weiter.

 

Mit der gemeinsamen Pressemeldung und dem Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister haben die beteiligten Verbände ihre Erwartung klar formuliert: Die laufende Evaluierung muss inhaltlich erweitert und um die tatsächlichen Auswirkungen auf Pferdehalter, Zucht, Ausbildung, Sport und Versorgungspraxis ergänzt werden. Nur so kann eine tragfähige Grundlage für politische Entscheidungen geschaffen werden. Deutscher Galopp wird sich auch weiterhin gemeinsam mit den Partnerverbänden dafür einsetzen, dass die Interessen des Pferdesektors in dieser für viele Betriebe und Halter existenziellen Frage klar und geschlossen vertreten werden.

 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Die Lage im deutschen Pferdesektor spitzt sich dramatisch zu – die Folgen der gestiegenen Tierarztkosten durch die Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 sind inzwischen überall spürbar. Pferdesport Deutschland, Deutscher Galopp und der Hauptverband für Traberzucht haben Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer daher gemeinsam einen Brief übermittelt, der den sofortigen Handlungsbedarf herausstellt. Hintergrund ist die laufende Evaluierung der GOT, die aus Sicht der Branche weder umfassend noch realitätsnah angelegt ist und die Pferdebranche vor erhebliche Probleme stellt.

 

„Deutschland ist als Pferdeland in eine nie dagewesene Krise geraten. Weitere Anstiege bei den tierärztlichen Gebühren sind nicht verkraftbar. Ein Abwarten auf die Ergebnisse der nicht allumfassenden Evaluierung ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „Eines möchten wir vorwegschicken. Tierärztliche Leistungen müssen angemessen vergütet werden. Jedoch ist an vielen Stellen die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten“, betonen die drei Präsidenten Prof. Dr. h.c. Martin Richenhagen (Pferdesport Deutschland), Dr. Michael Vesper (Deutscher Galopp) und Peter Weihermüller (Hauptverband für Traberzucht) gemeinsam.

 

Auslöser für das gemeinsame Vorgehen ist ein Gruppeninterview im Rahmen der Evaluation, das deutlich machte, wie gravierend die negativen Auswirkungen der GOT-Novelle 2022 auf den Pferdesektor sind. Die Vertreter der AFC Public Services, die die Evaluierung im Auftrag des Bundesministeriums durchführen, zeigten sich im Gespräch sichtbar überrascht von Ausmaß und Tiefe der Problematik. Für die Verbände wurde damit unmissverständlich klar: Die derzeitige Evaluierung greift zu kurz, sie untersucht die Folgen für Tierhalterinnen und Tierhalter nicht und sie beantwortet nicht die zentrale Frage, wie eine wirtschaftlich tragfähige tierärztliche Versorgung für alle Beteiligten langfristig gesichert werden kann.

 

Die Präsidenten der drei Verbände machen deutlich, dass die Probleme weit über steigende Behandlungskosten hinausgehen. Die Pferdezucht verzeichnet dramatische Rückgänge bei den Bedeckungszahlen, Reitschulen schließen in alarmierender Häufigkeit, und immer mehr Pferdehalter stehen vor der Existenzfrage, ob sie sich ihr Pferd überhaupt noch leisten können. Fachleute berichten von zunehmenden wirtschaftlich bedingten Einschläferungen und Schlachtungen sowie einer wachsenden Zahl von Tieren, die verzweifelt an Hilfsorganisationen abgegeben werden. Gleichzeitig werden notwendige tierärztliche Behandlungen häufiger aufgeschoben – ein klarer Rückschritt für den Tierschutz. Zudem sehen die Verbände den Umstand, dass die Tierärzteschaft selbst zunehmend die Folgen bemerkt. Viele Pferdehalter wenden sich aus Kostengründen ab, Praxen verlieren Kundschaft.

 

Die Präsidenten beschreiben noch eine weitere Entwicklung: Der steigende Anteil von Praxen in Fremdbesitz führt dazu, dass ein großer Teil der finanziellen Last nicht der veterinärmedizinischen Versorgung, sondern Kapitalgesellschaften zugutekommt. Die Folgen dieser Entwicklung werden in der laufenden Evaluierung jedoch bislang nicht untersucht. Die drei Verbände fordern deshalb eine Erweiterung des Evaluationsauftrags. Nur eine umfassende Analyse könne gewährleisten, dass sowohl die Interessen der Tierärzteschaft als auch die derjenigen, die die Gebühren bezahlen müssen, berücksichtigt werden – so wie es § 12 der Bundes-Tierärzteordnung auch vorschreibt. Diese Interessen wurden bereits 2022 nicht erhoben; ein erneutes Versäumnis wäre aus Sicht der Branche nicht nur sachlich falsch, sondern politisch unverantwortlich.

 

Deutschland ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine bindende Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen vorschreibt. In anderen Branchen – etwa bei Architekten und Ingenieuren – haben sich in Deutschland unverbindliche Honorarstrukturen längst bewährt. „Wir fordern die umgehende Aufhebung der Verbindlichkeit der Gebührenordnung, um eine sofortige Entlastung der Verbraucher zu erreichen. Unserer Auffassung nach sollte die Vergütung tierärztlicher Leistungen Abstimmungssache zwischen Pferdehalter und Tierarzt sein“, erklären die Präsidenten und fahren fort: „Die GOT kann bei dabei einen orientierenden, aber nicht verbindlichen Rahmen bieten. So ist es beispielsweise in Österreich geregelt.“

 

Die Präsidenten betonen in ihrem Schreiben die enge Verbundenheit der Pferdebranche mit der Tierärzteschaft. Das Ziel sei kein Gegeneinander, sondern ein verlässlicher Rahmen, der es beiden Seiten ermöglicht, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Mensch gerecht zu werden. Die Verbände bieten dem Minister deshalb ein kurzfristiges persönliches Gespräch an, um die Lage umfassend darzustellen und Lösungsschritte gemeinsam zu erarbeiten.

2. Abteilung beim Krefelder Premium-Handicap am 26. April angedacht

Quelle: Pressemitteilung des Krefelder Rennclubs vom 15. April 2026

 

Wenn sich am Sonntag, 26. April, auf der Krefelder Stadtwald-Rennbahn erstmals im Jahr die Startboxen öffnen, dann steht gleich ein Hochkaräter im deutschen Turfkalender an: Das Dr. Busch-Memorial, das traditionsgemäß die Spitzenpferde im Derby-Jahrgang anspricht. Die Saisoneröffnung ist zugleich der „Familien-Renntag der Sparkasse Krefeld“ und verspricht natürlich rund um ein großes Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein enorm viel Abwechslung. Da die ersten fünf Rennen über den französischen Pferdekanal Equidia live in die über 13.000 Wettannahmestellen übertragen werden, beginnt die Veranstaltung auf der Stadtwald-Rennbahn bereits um 10.30 Uhr, das erste Rennen wird um 11.14 Uhr gestartet.

 

Zum Nennungsschluss gab es für alle Rennen ein in dieser Form selten gesehenes Interesse bei den deutschen Ställen. In sieben Rennen wurden über 100 Pferde genannt. Für das mit 15.000 Euro dotierte Premium-Handicap wurden 32 Pferde genannt. Rennclub-Präsident Horst Wittfeld: „Das Rennen wird in eine 1. und 2. Abteilung aufgeteilt, so dass wir zur Saisoneröffnung acht Rennen anbieten.“ Im Mittelpunkt steht, der mit 55.000 Euro dotierte „Der große Business-Banking-Cup – Dr. Busch-Memorial“, in dem aktuell neben den deutschen Spitzendreijährigen auch noch zwei Gäste aus Frankreich im Aufgebot stehen. Natürlich wird in einer Tagesprüfung die „Wettchance des Tages“ mit einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette angeboten.

 

Wie immer wird von der Sparkasse Krefeld auf dem Freigelände für die Besucher ein vielfältiges Event- und Gastroprogramm angeboten, wie zum Beispiel Basketballspiel, Riesen-Rollen-Rutsche, Piratenschiff, Kinder-Ketten-Karussell, Bastelaktionen im Pavillon, Torwandschießen, Kletterturm, Baby-Hüpfburg, Heißer Draht, Entenangeln oder Nagelbalkenschlagen. Die Dame, die noch eine ausgefallene Kopfbekleidung sucht, wird am Stand von Hutmacherin Kirsten Geisel kompetent beraten. Für die Erwachsenen befindet sich auf dem Freigelände eine Wettschule, die über die einzelnen Wettarten informiert.

 

Unter www.krefelder-rennclub.de können Eintritt-Tickets online erworben und so bis zu 40 Prozent eingespart werden. Alternativ sind am Renntag natürlich auch Tageskassen geöffnet. Freikarten für den Familien-Renntag der Sparkasse Krefeld liegen in allen Filialen der Sparkasse Krefeld aus.

Vorfreude auf die Rennsaison 2026 in Baden-Baden

Quelle: Pressemitteilung von Baden Galopp vom 15. April 2026

 

Die Vorbereitungen für die Rennsaison 2026 auf der Galopprennbahn in Baden-Baden|Iffezheim laufen bereits auf Hochtouren. Den Auftakt zum insgesamt zehn Renntermine umfassenden Turf-Jahr bildet das aus drei Renntagen bestehende Frühjahrs Meeting vom 4. bis 7. Juni. Die Große Woche wird mit fünf Renntagen vom 29. August bis 6. September erneut ein Highlight der ganz besonderen Art werden. Schließlich bildet das Sales & Racing Festival mit zwei Rennterminen am 16. und 18. Oktober den Schlusspunkt der diesjährigen Veranstaltungen unter der Regie von Baden Galopp. Insgesamt werden ca. 2,9 Mio. Euro an Rennpreisen, Züchterprämien und Transportkostenzuschüssen an die Aktiven ausgeschüttet, eine Summe, die im deutschen Galopprennsport einzigartig ist und den Stellenwert der Rennbahn als Nummer eins hierzulande eindrucksvoll unterstreicht.

 

Zunächst gilt die volle Konzentration aber dem Frühjahrs Meeting: Neben den drei Renntagen, die nur so gespickt sind mit Highlights, findet am Freitag, 5. Juni, ab 11 Uhr die BBAG-Frühjahrs-Auktion statt. Zweijährige Pferde werden am Donnerstag, 4. Juni, ab 9.30 Uhr bei der Breeze-up präsentiert. Drei Gruppe- und zwei Listenrennen bilden an den drei Veranstaltungstagen die Top-Events der geplanten 27 Rennen. Es gibt ein Wiedersehen mit vielen Galopp-Stars aus Deutschland und auch aus dem Ausland. Zudem messen sich hoffnungsvolle dreijährige Pferde auf dem Weg zum Derby in Hamburg.

 

Der krönende Abschluss des Frühjahrs-Meetings ist der Große Preis von Tattersalls (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) am Finalsonntag, 6. Juni. Das weltbekannte Auktionsunternehmen aus dem englischen Newmarket ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner der Galopprennbahn Baden-Baden. Seit dem letzten Jahr hat Tattersalls das Patronat für den Höhepunkt des Frühjahrs Meeting übernommen. 20 Pferde wurden für dieses Rennen genannt, das 2025 von Gestüt Ittlingens Lordano gewonnen wurde, der auch in diesem Jahr wieder zum vorläufigen Aufgebot gehört. Besonders spektakulär ist die Nennung von Hochkönig, dem Derbysieger des letzten Jahres. Dieser sollte eigentlich im 155. Wettstar.de Großer Preis von Baden 2025 seine Klasse gegen die älteren Pferde unter Beweis stellen, musste das Rennen aber verletzungsbedingt auslassen. Umso spannender wird nunmehr sein, wie sich der Hengst über den Winter entwickelt hat. Überhaupt findet sich in der Nennungsliste alles, was bei den älteren Pferden in Deutschland Rang und Namen hat, ergänzt durch einige interessante Pferde aus dem Ausland, wie zum Beispiel Wemightakedlongway aus dem großen irischen Quartier von Joseph O’Brian.

 

Stephan Buchner, geschäftsführender Gesellschafter von Baden Galopp: „Wir sind mit den Nennungsergebnissen für den Großen Preis von Tattersalls sehr zufrieden und freuen uns schon jetzt auf eine spannendes und hochklassiges Frühjahr Meeting.“

 

Neuerungen zur Saison 2026

 

Für die bevorstehende Saison 2026 können sich die Besucher auf Altbewährtes, aber auch ein paar Neuerungen freuen. So erstrahlt die „Alte Iffezheimer Tribüne“ nach der Sanierung in neuem Glanz. Die Plätze sind auch weiterhin im „normalen“ Stehplatzticket enthalten und erfreuen sich großer Beliebtheit. Darüber hinaus wurden die sanitären Anlagen umfangreich erneuert. Neu ist auch die 100qm LED-Wand, die zwar im letzten Jahr im Rahmen des Sales & Racing Festivals bereits getestet wurde, nun aber zu einer festen Einrichtung an den Renntagen geworden ist. Schließlich gibt es eine wichtige Änderung für die Große Woche: der bisherige Mittwochrenntag wird in diesem Jahr durch einen After Work Renntag am Dienstag, 1. September, ersetzt. Ferner freut sich Baden Galopp, einige neue Partner begrüßen zu dürfen. Dazu gehören die Firma Hapag Lloyd Cruises, das Auktionshaus EPPLI, die Gebäudereinigung Schoch und Juwelier Nittel.

 

Traditionell beginnt das Frühjahrs Meeting mit dem Familientag am 4. Juni, der zahlreiche Attraktionen für Jung und Alt vorsieht, unter anderem das beliebte Maskottchenrennen. Tickets für alle Bereiche sind über die Website www.badengalopp.de erhältlich.

Ein Treffer in Zweibrücken - ohne Sieg in Düsseldorf

Jetzt hieß es auch in Zweibrücken in dieser Saison zum ersten Mal "Boxen auf!". Fünf Galopprennen wurden am Samstag, 11. April, gestartet. Für die in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer sprang dabei ein voller Erfolg heraus. Ohne Sieg blieben sie dann aber am Sonntag, 12. April, in Düsseldorf.

 

Der Sieg in Zweibrücken ging nach Bottenbach in der Nähe von Zweibrücken. Denn dort ist der Trainingsort für Christian Peterschmitt. In einem Ausgleich IV über 1.800 Meter für Amateurrennreiter holte für ihn die 7-jährige Korfu den ersten Jahrestreffer. Die Stute gewann unter Larissa Bieß sicher und zahlte am Toto 6,50:1. Für einen Besitzertrainer-Zweierwette (54:1) sorgte Alina Schuberts Made in Pepper, die von Alina Schubert nach zum Glück problemlos überstandenen Sturz vor dem ersten Galopprennen mit Subway Surfer selbst geritten wurde.

 

Der nächste Renntag in Deutschland findet am Samstag, 18. April, in Mageburg statt. Weiter geht es am Sonntag, 19. April, in München (mit Trostpflaster-Aktion), am Samstag, 25. April, in Düsseldorf, am Sonntag, 26. April, in Krefeld, am Freitag, 1. Mai, in München, Hannover und Leipzig, am Sonntag, 3. Mai, in Köln, am Samstag, 9. Mai, in Halle und Krefeld (mit Trostpflaster-Aktion), am Sonntag, 10. Mai, in Hoppegarten, am Donnerstag, 14. Mai (Himmelfahrt), in Magdeburg und in Dortmund, am Samstag,16. Mai, in Haßloch (mit Trostpflaster-Aktion), am Sonntag, 17. Mai, in Mülheim, am Samstag, 23. Mai, in München, am Pfingstsonntag, 24. Mai, in Hoppegarten, am Pfingstmontag, 25. Mai, in Köln und in Hannover, am Samstag, 30. Mai, in Leipzig sowie am Sonntag, 31. Mai, in Düsseldorf.

 

Alle In- und Auslandssiege der in Deutschland lizenzierten Besitzertrainer im April, März, Februar und Januar 2026 sowie im Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni, Mai, April, März, Februar und Januar 2025 hier. Alle Treffer in den Jahren 2024, 2023, 2022, 2021, 2020, 2019 und 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Alle Ergebnisse sind unter www.deutscher-galopp.de zu finden. Dort sind auch alle Renntermine, bei denen schon Ausschreibungen vorliegen, eingestellt.

New Emerald überrascht in der Kalkmann Frühjahrs-Meile

Quelle: Pressemitteilung des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins vom 12. April 2026

 

Der Sieger im ersten Gruppe-Rennen der deutschen Turfsaison heißt New Emerald. In einem Herzschlagfinale holte sich der fünfjährige Wallach aus dem Mülheimer Quartier von Trainer Marcel Weiß am Sonntag, 12. April, die mit 55.000 Euro dotierte Kalkmann Frühjahrs-Meile, Gr. III. Unter der Schweizerin Sibylle Vogt, die diese Gruppe-Prüfung zum dritten Mal in Serie gewinnen konnte, entschied eine halbe Länge zugunsten von New Emerald gegen Best Lightning unter Benjamin Marie. Dritter wurde Next Mine mit Thore Hammer-Hansen im Sattel.  Besitzer und Züchter des Siegers ist der Stall Emerald aus Köln. Bestes ausländisches Pferd war Aigle Vaillant aus Tschechien. Die hoch gehandelten Gäste Ice 
Max aus England, Colin The Brave und Uthred aus Frankreich landeten auf den Plätzen fünf bis sieben.


Marcel Weiß: „Wir waren schon vor dem Rennen zuversichtlich, zumal er sehr gut gearbeitet hatte. Der Boden hat uns auch in die Karten gespielt, ebenso wie der Wechsel auf die 1.600 Meter-Distanz. Sibylle Vogt: „Den Hattrick in diesem Rennen geschafft zu haben, bedeutet mir sehr viel.  Dabei hatte ich nicht einmal das beste Rennen.“ 


Mit einer großen Überraschung begann der International Race Day am Sonntag auf der  Grafenberger Galopprennbahn. Im einleitenden Rennen für dreijährige Sieger bezwang der für Trainer Andreas Suborics angetretene Windstoß-Sohn Tailwind den Favoriten Chiefland auf der Ziellinie. Jockey Benjamin Marie kam vom letzten Platz und gewann mit einem Kopfvorteil. Eine halbe Stunde später entschied wieder der langgezogene Speed von Que Bella für das Erfolgsteam des Tages Andreas Suborics und Benjamin Marie und markierte den Doppeltreffer im Breffka & Hehnke-Cup. 


Richtig Eindruck hinterließ auch Kurt Fekonjas Northern Eclipse bei ihrem dritten Sieg in Serie unter der Ägide von Trainer Peter Schiergen. Die 4,70:1-Chance ließ unter Bauryzhan Murzabayev den Gegnern keine Chance im Klüh-Security-Preis, dem Agl. II über 2.100 m, und klettert weiter auf der Karriereleiter. Und auch das finale Rennen des Tages ging mit dem ehemaligen Gruppe-Sieger Lifetimes des Stalles Hanse an das Asterblüte-Quartier von Trainer Peter Schiergen. Dabei sorgte Jockey Murzabayev für eine Punktlandung und fing den lange führenden Lokalmatador Any Moon noch auf der Ziellinie ab. 


Wirnshofer-Perlenketten – Lauf an Geburtstagskind Michaela Malacova 


Das passende Geburtstagsgeschenk machte sich Amazone Michaela Malacova mit dem Sieg von Ireland Alexander selbst. Mit der Kondition von der Sandbahn bot der aus Halle angereiste Jan Korpas-Schützling eine imponierende Siegvorstellung, und das am Tag des 28. Geburtstages seiner Reiterin. In der Japan Association Trophy über 1.400 Meter gab es eine Galavorstellung des im Besitz der Cometica AG stehenden My Universe zu sehen. „Ein Pferd mit Perspektive, der eigentlich auf gutem Geläuf noch besser ist“, urteilte Siegjockey David Liska anschließend, der nach dem sicheren 1 ¼  Längen-Sieg natürlich voll des Lobes für den Hengst aus dem Quartier von Bohumil Nedorostek war. Für My Universe dürfte es auf der Karriereleiter weiter nach oben gehen. 


Nora Cronauer siegt für Deutschland 


Einen Einstieg nach Maß in den Fegentri World Championship for Lady Riders feierte die deutsche Vertreterin Nora Cronauer auf dem niederländischen Gast Tahini. Der von Erik Verheij herausgebrachte Fünfjährige verabschiedete sich auf der Zielgeraden von der Konkurrenz und sorgte für wertvolle Siegpunkte für die 22-jährige Sportmanagement Studentin.  


Neben den acht Galopprennen rundete ein großes Unterhaltungsprogramm sowie Live Musik mit den Bands Savoir Vivre, Ögünc Kardelen und die Dudelsack-Band Rhine Area Pipes & Drums einen facettenreichen Nachmittag auf dem Grafenberg ab.  


Die nächste Galoppveranstaltung auf dem Düsseldorfer Grafenberg findet am Samstag, 25. April, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann der HENKEL-Stutenpreis. Das Listenrennen führt über 1.600 Meter und ist mit 30.000 Euro Preisgeld dotiert.

Mitgliederversammlung am 16. Mai in Haßloch mit Fortbildung

Die nächste Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Besitzertrainer wird am Samstag, 16. Mai, in Haßloch stattfinden. Der pfälzische Rennverein Haßloch veranstaltet an diesem Tag nicht nur seinen einzigen Renntag des Jahres, sondern feiert auch sein 140-jähriges Vereinsjubiläum.

 

Die Mitgliederversammlung startet auf der Rennbahn in Haßloch um 10.30 Uhr. Hier die Tagesordnung.

 

Ab 11.15 Uhr folgen zwei  Fortbildungsthemen.  Zuerst wird Armin Weidler, Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer, wichtige Informationen zum Thema „Pferdetransport“ mit besonderem Blick auf Besitzertrainer erläutern. Ab 11.30 Uhr folgt dann ein gut einstündiger Fachvortrag zum Thema "Fütterung unter besonderer Berücksichtigung des Pferdemagens und der Muskulatur“. Referentin ist Lisa Suzuki-Ott, Tierwissenschaftlerin Master of Science, Fachberatung & Seminare bei St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH. Die Teilnahme an dieser anerkannten Fortbildungsveranstaltung für alle lizenzierten Aktiven bei Deutscher Galopp ist kostenlos. Über die Akademie Deutscher Galopp ist eine Anmeldung unter https://eveeno.com/325831445 erwünscht. Kurzentschlossene sind am 16. Mai aber auch noch herzlich willkommen.

Münchener Rennverein erhöht Transportkostenzuschüsse zum Saisonstart

Quelle: Pressemitteilung des Münchener Rennvereins vom 9. April 2026

 

Der Münchener Rennverein möchte die Aktiven im Rennsport unterstützen und erhöht die Zuschüsse für die Transportkosten an den ersten beiden Renntagen. Nach den kriegsbedingten Spritpreiserhöhungen der letzten Wochen wird der Münchener Rennverein e.V. den Aktiven entgegenkommen und Fahrten nach München an den beiden ersten Renntagen 19. April und 1. Mai mit höheren Transportkostenzuschüssen ausstatten, damit die Last nicht alleine bei den Besitzern liegt. Die Transportkosten werden deshalb um 25% erhöht und wie folgt angepasst:

 

Baden-Baden, Haßloch, Karlsruhe, Mannheim von 150 € auf 187,50 €
Dortmund, Düsseldorf, Köln, Krefeld, Mülheim von 250 € auf 316,50 €
Bremen, Hannover, Hoppegarten, Magdeburg von 300 € auf 375 €
Dresden, Halle, Leipzig, Saarland von 200 € auf 250 €

 

Die Regelung gilt vorerst für die beiden ersten Renntage. Unverändert bleiben die Bestimmungen zur Gewährung. Diese sind den Transportbestimmungen München im Ausschreibungsbuch von Deutscher Galopp zu entnehmen. Der Rennverein hofft mit dieser Maßnahme ein passendes Zeichen zur rechten Zeit setzen zu können.

Stallparade der Sport-Welt mit Adel Massaad

Wie GaloppOnline am 19. Dezember veröffentlicht hat, haben sich 54 Trainerinnen und Trainer für die Stallparade 2026 der Sport-Welt qualifiziert. Mindestens fünf Siegen in Flach- und Hindernisrennen im In- und Ausland waren dafür notwendig. Besitzertrainerin Alicia Baum ergänzt die Liste, weil sich der Stall, an dem in diesem Jahr Carmen Bocskai trainiert hat, mit genug Siegen qualifiziert hat. Als Nachfolgerin an diesem Quartier ist Baum ebenso mit dabei wie Stefanie Koyuncu, die die Nachfolge ihres Vaters Mario Hofer angetreten hat. Also heißt es in Summe 55 Mal Stallparade. 

 

In der Sport-Welt-Ausgabe Nummer 21 vom 31. März ist alles über den Stall von Adel Massaad (hier1/hier2) zu finden, die 2025 auf acht Siege kam. Weiter dabei ist noch Marc Timpelan (6). Zudem gibt es die Sonderveröffentlichung von Alica Baum.

 

Seitens der Besitzertrainer bereits veröfffentlicht wurden folgende Stallparaden: Sport-Welt-Ausgabe 2 vom 9. Januar mit Janina Boysen (hier1/hier2), die zehn Siege 2025 geschafft hat; Sport-Welt-Ausgabe 3 vom 16. Januar mit Caroline Pietsch (6 Siege - hier1/hier2) und Bernd Schrödl (5 Siege - hier), Sport-Welt-Ausgabe 7 vom 3. Februar mit Pavel Bradik (5 Siege - hier1/hier2), Sport-Welt-Ausgabe Nummer 10 vom 20. Februar mit Hella Sauer (7 Siege - hier1/hier2), Sport-Welt-Ausgabe Nummer 12 vom 27. Februar mit Anna Schleusner-Fruhriep (12 Siege - hier1/hier2), Sport-Welt-Ausgabe Nummer 14 vom 10. März mit Christian Peterschmitt (13 Siege - hier1/hier2) und Sport-Welt-Ausgabe Nummer 20 vom 27. März mit Daniel Paulick (8 Siege - hier1) .

18 Rennställe öffnen ihre Tore

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 18. März 2026

 

Am Samstag, 18. April, lädt Deutscher Galopp e.V. wieder zum Tag der Rennställe ein. 18 Rennställe in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt lassen sich von Besucherinnen und Besuchern beim täglichen Training über die Schulter schauen und stehen Rede und Antwort.

 

Der Tag der Rennställe hat sich im Veranstaltungskalender von Rennsport-Fans mittlerweile fest etabliert und bietet dabei auch Neulingen einen tollen Einstieg in den Sport. Bei den Besuchen der unterschiedlichen Trainingsquartiere gibt es viel zu erleben: Die Ausbildung der jungen Vollblüter, die täglichen Abläufe im Trainingsalltag und auch die Planung einer Rennsaison für die aktiven Galopper werden genau erläutert und gemeinsam diskutiert. Gleichzeitig bietet der Tag der Rennställe die Möglichkeit, die Trainerinnen und Trainer, sowie Jockeys und Pferdepfleger, persönlich kennenzulernen.

 

Terminabweichungen an vier Rennställen

 

Der Großteil der teilnehmenden Rennställe empfängt Besucherinnen und Besucher am 18. April. Aufgrund terminlicher Überschneidungen findet der Tag der Rennställe im Rennstall Asterblüte, im Rennstall Jan Korpas sowie bei den Münchener Rennställen von Michael Figge und John Hillis erst am 25. April statt.

 

„Jedes Frühjahr freuen wir uns darauf, den Tag der Rennställe veranstalten zu können. Es ist toll, dass wieder so viele Trainerinnen und Trainer ihre Tore für Rennsport-Fans öffnen und so einen großen Teil zur Transparenz beitragen, die wir in unserem Sport zeigen möchten. Egal ob Experte oder Neuling, der Tag eignet sich für alle Interessierten und bietet einmalige Einblicke in den Sport“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V.

 

Auch in diesem Jahr wird für die Teilnahme am „Tag der Rennställe“ wieder eine Anmeldegebühr in Höhe von 5 Euro erhoben. Mit den Einnahmen konnte im vergangenen Jahr eine Spende an das Düsseldorfer Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland übergeben werden, und auch 2026 wird der Erlös einem wohltätigen Zweck gespendet.

 

Alle Informationen sowie das Anmeldeformular sind unter www.tag-der-rennstaelle.de zu finden.

Neues Angebot: Fünferwette an den Premium-Renntagen

Quelle: GaloppOnline vom 15. März 2026

 

Zweier- und Dreierwette sind aus dem Wettangebot des deutschen Rennsports längst nicht mehr wegzudenken. Auch die Viererwette hat sich mittlerweile etabliert und gehört bei vielen Renntagen fest zum Programm. Nun soll eine weitere, ähnliche Wettart in das Angebot integriert werden: die Fünferwette.

 

Diese neue Wettform soll an den 15 Premium-Renntagen, die von Deutscher Galopp veröffentlicht wurden, ausgespielt werden. Geplant ist, dass die Fünferwette in Rennen mit mindestens 14 Startern angeboten wird. Zudem soll es für diese Wette eine garantierte Auszahlung von 25.000 Euro geben.

 

Hintergrund der Neueinführung ist die Finanzierung der Premiumrenntage. Mit der neuen Wettart möchte man zusätzliche Einnahmen generieren, um die Finanzierung dieser Veranstaltungen nachhaltig zu gestalten. Nähere Informationen zur Umsetzung sind bislang noch nicht bekannt, dürften jedoch in den kommenden Tagen und Wochen veröffentlicht werden.

Premium-Renntage 2026: Qualität mit Struktur

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 4. März 2026

 

Nach der erfolgreichen Einführung im Vorjahr gehen die Premium-Renntage 2026 in die nächste Phase. Das Konzept hat sich sportlich wie wirtschaftlich bewährt und wird nun konsequent fortgeführt und weiter geschärft. Ziel bleibt ein Rennkalender, der Spitze und Basis gleichermaßen stärkt.

 

15 Premium-Renntage mit klarem Profil

 

Auch 2026 stehen 15 besonders profilierte Renntage für hochwertigen Galopprennsport und verlässliche Rahmenbedingungen. Die Aufwertung der Handicap- und Maidenrennen mit einem Mindest-Rennpreis von 15.000 Euro sorgt weiterhin für sportliche Substanz, bessere Planbarkeit und attraktive Perspektiven für Besitzer und Trainer. Sieben Premium-Termine sind erneut die Gruppe I-Renntage und sie bilden so die sportlichen Leuchttürme der Saison. Zugleich sichern ausgewählte Traditionsstandorte die regionale Verankerung im Kalender.

 

Premium-Handicaps als starkes Fundament

 

Die Premium-Handicaps bleiben ein gezielter Impuls für den Basissport. Die ausgewählten Ausgleich III- und IV-Rennen, jeweils mit einer Dotierung von mindestens 18.000 Euro bzw. 15.000 Euro, bieten ambitionierten Pferden zusätzliche Chancen und stärken insbesondere kleinere und mittlere Ställe. Die Rennen finden in diesem Jahr auf folgenden Rennbahnen statt: Krefeld, Leipzig, Mannheim, Mülheim, Magdeburg, Bad Harzburg, Halle und Dresden.

 

Das Fördermodell von Deutscher Galopp steht auch 2026 für Stabilität und Partnerschaft und wird getragen aus Verbandsmitteln und in enger Abstimmung mit Rennvereinen und Besitzervereinigung.
Der Premium-Gedanke ist damit fester Bestandteil der Rennplanung geworden: strukturiert, planbar und zukunftsorientiert.

 

Alles zu den Premium-Rennen und -Handicaps hier: https://www.deutscher-galopp.de/gr/premium-racedays/index.php

Untersuchung zur Karriereentwicklung von Vollblütern

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 5. März 2026

 

Deutscher Galopp hat die wissenschaftliche Untersuchung „Thoroughbred Geldings’ Career: Influence of Age at the Start of Training and Racing“ unterstützt, die jetzt im Fachjournal Animals veröffentlicht wurde. Die Studie analysiert retrospektiv die Daten von 600 in Deutschland geborenen, trainierten und mindestens einmal gestarteten Vollblütern und untersucht den Einfluss des Alters beim Trainings- und Rennbeginn auf die Länge und den Verlauf der Rennkarriere. Grundlage der Analyse waren Daten aus der Rennsportdatenbank „Uniturf“ des deutschen Galopprennsports.


Die wissenschaftliche Analyse liefert wertvolle Erkenntnisse für eine sachliche Debatte über Training, Rennbeginn und Tierwohl: Die Untersuchung zeigt, dass ein früher Trainings- und Rennbeginn bei den analysierten Pferden keinen negativen Einfluss auf die Länge der Rennkarriere hatte. Besonders bei Wallachen erreichten früh gestartete Pferde sogar höhere Ratings, bei vergleichbarer Karrieredauer.

 

„Für uns ist diese Veröffentlichung ein starkes Signal“, erklärt Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V. „Wir wollen die wichtigen Fragen unseres Sports nicht emotional oder ideologisch, sondern auf Basis belastbarer Daten diskutieren. Genau deshalb war es uns wichtig, diese Untersuchung zu unterstützen und unabhängige wissenschaftliche Arbeit zu ermöglichen. Wer Verantwortung für den Galopprennsport trägt, muss Transparenz zulassen, Forschung fördern und bereit sein, aus Erkenntnissen die richtigen Schlüsse zu ziehen.“

 

An der Veröffentlichung waren neben der federführenden Autorin auch Fachleute aus den Bereichen Tierhygiene, Tierwohl und landwirtschaftliche Nutztierhaltung beteiligt, und die Untersuchung wurde ohne externe Forschungsförderung durchgeführt. Studien wie diese leisten einen wichtigen Beitrag zu einer faktenbasierten Diskussion über Training, Rennbeginn und Tierwohl im Galopprennsport. Der Verband wird daher auch künftig offen für wissenschaftliche Begleitung bleiben und Projekte unterstützen, die zu mehr Wissen, mehr Transparenz und einer fairen Bewertung des Sports beitragen.

Hier geht es zum Artikel. https://www.deutscher-galopp.de/gr-wAssets/docs/animals-16-00576.pdf

25 Renntage in der Saison 2026 mit Pre-Race Vet Checks

Im Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 24. Februar wurden die Pre-Race Vet Check-Termine für die Saison 2026 veröffentlicht. An 24 Renntagen finden sie statt und werden von erfahrenen Tierärzten durchgeführt. Alle Starter haben sich rechtzeitig an diesen Renntagen vor dem jeweiligen Start beim  Pre-Race Vet Check einzufinden. Die Stationen sind während des gesamten Renntags besetzt, sodass eine rechtzeitige Untersuchung aller Teilnehmer gewährleistet ist.

 

Medizinische Vorbefunde oder Besonderheiten, die für die Untersuchungen wichtig sind, sowie allgemeine Rückfragen können vorab per E-Mail an den Sprecher der Rennleitung, Dr. Philipp Biermann (biermann@deutscher-galopp.de), übermittelt werden.

 

Alle Termine: 

8. März - Dortmund - Dr. Jan Carlos Merkt
5. April - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
1. Mai -  München - Dr. Michael Zeitelhack
3. Mai - Köln - Dr. Jan Carlos Merkt
10. Mai - Berlin-Hoppegarten - Dr. Michael Köhler
31. Mai - Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
19. Juni - Mannheim - Dr. Michael Zeitelhack
28. Juni - Hamburg - Dr. Michael Köhler

5. Juli - Hamburg - Dr. Michael Köhler
12. Juli - Mülheim - Dr. Jan Carlos Merkt
18. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
19. Juli - Bad Harzburg - Dr. Rüdiger Beier
9. August - Berlin-Hoppegarten - Dr. Rüdiger Beier
15. August - Saarbrücken - Dr. Jan Carlos Merkt
16. August - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
29. August - Baden-Baden - Dr. Jan Carlos Merkt
30. August - Baden-Baden - Dr. Rüdiger Beier
12. September - Magdeburg - Dr. Michael Köhler
20. September - Dortmund - Dr. Gerd Apel
27. September - Köln - Dr. Gerd Apel
4. Oktober -  Düsseldorf - Dr. Gerd Apel
25. Oktober - Hannover - Dr. Rüdiger Beier
7. November - München - Dr. Michael Zeitelhack
14. November - Krefeld - Dr. Jan Carlos Merkt
6. Dezember - Dresden - Dr. Rüdiger Beier

Reitanlage M+M von Michelle Carolin Barthel in Bebra

Michelle Carolin Barthel, seit 2023 nach bestandener Prüfung zur Besitzertrainerin Mitglied im Verein Deutscher Besitzertrainer, hat sich mit einer Reitanlage (M+M) in nordhessischen Bebra selbstständig gemacht. Dort bietet sie für Rennpferde folgendes an: 


- Einreiten und Grundausbilden als Vorbereitung auf den Rennstall
- nach der Karriere auf der Rennbahn je nach Talent zu Spring-, Dressur-, Freizeit- und/oder Vielseitigkeitspfer umtrainieren
- Unterstützung beim Verkauf dieser Pferde und die neuen Besitzer ausführlich über die Pferde beraten
- als Winterquartier mit dressurmäßiger Arbeit
- zum Auskurieren von Verletzungen mit Wiederaufbau
- Einspringen von Rennpferden für Hindernisrennen

 

Michelle Carolin Barthel: "Unsere Anlage bietet eine Reithalle, wo wir witterungsunabhängig reiten können, einen Außenreitplatz, welcher auch im Winter bereitbar ist, ein Roundpen zum Longieren, eine Führmaschine mit neuem Sand. Im Sommer stehen den Pferden Koppeln und im Winter Paddocks zum Ausgleich zur Verfügung."

 

Michelle Carolin Barthel hat mit sechs Jahren mit dem Reiten angefangen und mit zehn Jahren ihr erstes Pony selber eingeritten. Im Springreiten war sie bei Turnieren bis Klasse M aktiv und ist auch in Italien und Österreich an den Start gegangen. "Mit 23 Jahren habe ich meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre gemacht und bin danach im Rennstall als angestellte Arbeitsreiterin bei Markus Klug, Andreas Suborics, Marco Angermann, Pavel Vovcenko sowie Marco Klein in Mannheim aktiv gewesen. Zwischenzeitlich habe ich zudem bei Lehrgänge bei Peter Schiergen, Henk Grewe, Carmen Bocskai und Fabian Xaver Weißmeier geritten", so Michelle Carolin Barthel,

 

Weitere Informationen sind auf ihrer Internetseite https://www.reitanlagemm.de zu finden. Persönlich kann Michelle Carolin Barthel unter der Telefonnummer +491755704505 oder per E-Mail michelle_carolin@t-online.de kontaktiert werden.

Haftpflichtversicherung der Startpferde wird überprüft

Quelle: Wochenrennkalender von Deutscher Galopp vom 2. September 2025

 

Aufbauend auf die Mail vom 15. April 2025, kontrolliert Deutscher Galopp ab sofort stichprobenartig das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung der startenden Pferde. Die Trainer werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis der Besitzer auf Abruf zügig vorlegen zu können.

Formular für Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart

Die Renntechnik von Deutscher Galopp teilt mit:

 

Gemäß Änderung der RO-Nr. 421 sowie Nr. 25 der Besonderen Bestimmungen ist es jedem Trainer gestattet, die Ständestartprüfung vor dem 1. Lebensstart eines jeden Pferdes nunmehr selbst abzunehmen und mithilfe eines Protokolls im Original im Pferdepass zu hinterlegen sowie in Kopie an Deutscher Galopp zu senden. Das Protokoll muss zum Start des Pferdes vorliegen.

 

Der Vordruck kann auf der Website von Deutscher Galopp unter „Formulare“ heruntergeladen werden oder ist auch hier zu finden. Sollten noch Rückfragen auftreten, ist Anne Horny (horny@deutscher-galopp) gern jederzeit erreichbar.

Auf der Homepage von Deutscher Galopp: Galoppsport-Transparent

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 29. Oktober 2024

 

Der Galopprennsport ist faszinierend und zieht jedes Jahr hunderttausende Fans auf die Rennbahnen in Deutschland. Trotzdem kursieren häufig Missverständnisse und unbegründete Vorurteile, die ein verzerrtes Bild des Sports zeichnen. Dabei steht das Wohl der Pferde – ob auf der Rennbahn, im Trainingsstall oder auf dem Gestüt – immer an erster Stelle. Mit der neuen, vom Dachverband des deutschen Galopprennsports ins Leben gerufenen Website  „Galoppsport-Transparent.de“ (Galopprennsport: Fakten statt Bedenken) gibt es jetzt eine Anlaufstelle, die sich gezielt mit Vorwürfen und Kritikpunkten auseinandersetzt. Die Plattform soll Diskussionen auf eine fundierte Basis stellen und setzt dabei auf wissenschaftliche Fakten und klar belegbare Zahlen.

 

Zu einigen der häufigsten Kritikpunkte im Galoppsport gibt die Website detaillierte Antworten: Welche Rolle spielt die Peitsche bei Pferderennen? Ist Galoppsport ein Privileg für wenige? Was passiert mit den Pferden nach ihrer Rennkarriere, und wie finden Vollblüter auch in anderen Reitsportarten Verwendung? Zusätzlich werden Themen wie Unfallrisiken, Haltungsbedingungen und weitere Fragestellungen beleuchtet.

 

„Mit Galoppsport-Transparent.de setzen wir ein klares Zeichen für Offenheit und Transparenz und schaffen eine fundierte Basis für sachliche Auseinandersetzungen. Als Dachverband engagieren wir uns seit jeher dafür, dass Pferderennen in Deutschland so sicher wie möglich für Pferde und Reiterinnen und Reiter ablaufen. Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand wissenschaftlicher Fakten ein eigenes Bild des Galopprennsports zu machen“, so Daniel Krüger, Geschäftsführer von Deutscher Galopp e.V, und ergänzt: „Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Monica Venner, unsere unabhängige Beauftragte für Tierschutzfragen. Durch ihre Expertise konnten die behandelten Themen auch aus veterinärmedizinischer Perspektive eingeordnet werden.“


Weitere Anliegen oder Anmerkungen, die bisher nicht thematisiert wurden, können über Galoppsport-Transparent.de per Video, Audio oder Text direkt an Deutscher Galopp gesendet werden. Ziel ist es, mit Vorurteilen gegenüber dem Galopprennsport aufzuräumen und den Sport verständlicher und transparenter zu machen.

Schutz und Förderung des Kulturguts Vollblut

Quelle: Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 23. Oktober 2023

 

Der Dachverband Deutscher Galopp e.V. hat eine Stiftung ins Leben gerufen. Die neugegründete Stiftung Deutscher Galopp soll mithilfe finanzieller Zuwendungen die wirtschaftliche Zukunft der Vollblutzucht und des Galopprennsports garantieren. Alle in die Stiftung eingebrachten Investitionen kommen in voller Höhe der Förderung und Weiterentwicklung des deutschen Galopprennsports zugute.

 

Die Stiftung Deutscher Galopp fokussiert sich auf fünf Förderschwerpunkte und Tätigkeitsfelder:

 

    Förderung des Kulturguts Vollblut und seiner wirtschaftlichen Grundlagen
    Erhalt und Förderung von Zucht- und Leistungsprüfungen
    Tierwohl sowie Sicherheit für Mensch und Pferd
    Veterinärmedizinische Forschung
    Nachwuchsförderung und Weiterbildung

 

Durch verschiedenen Stiftungs- und Spendenmodelle können alle finanziellen Unterstützungen, unabhängig vom Umfang der Spende, aktiv zur Verwirklichung der Stiftungsziele und somit in den deutschen Galopprennsport eingebracht werden. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der unser Engagement hinsichtlich Integrität, Tierwohl und nachhaltiger Werte unterstützt“, sagt Daniel Krüger, Geschäftsführer Deutscher Galopp. „Gleichzeitig bedanken wir uns für das uns erwiesene Vertrauen, die eingebrachten Vermögen sicher und gewinnbringend für den gemeinnützigen Zweck zu verwalten.“

 

Die deutsche Vollblutzucht genießt durch große Erfolge in den bedeutendsten Rennen der Welt – wie dem Prix de l‘ Arc de Triomphe in Frankreich, den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in England, dem Melbourne Cup in Australien oder dem Breeders‘ Cup in den USA – international eine große Anerkennung. Ziel der Stiftung ist es, Erfolgsgeschichten wie die von Acatenango, Lando, Danedream, Torquator Tasso, Shirocco, Novellist oder Protectionist mit vereinten Kräften noch lange fortzuschreiben.

 

Weitere Informationen oder Rückfragen zur Stiftung Deutscher Galopp unter: Tel. 0221–749816, E-Mail: stiftung@deutscher-galopp.de 

Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich"

Aus gegebenen Anlass rät der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer seinen aktiven Mitgliedern, zu jedem Renntag das Formular "Beanstandungen im Gastboxenbereich" (hier herunterladen) mitzuführen. Alle Beanstandungen sollten mit diesem Formular unverzüglich der Rennleitung mitgeteilt werden.