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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Gestaltung des Rennprogramms in 2019 und Folgejahren

Das Präsidium des DVR e.V. hat in der Sitzung am 10. Januar 2019 grundlegende Beschlüsse zur Gestaltung des Rennprogramms 2019 und Folgejahre gefasst.

 

1. Kosten der Produktion der Fernsehbilder

Die erste gute Nachricht für die Rennvereine kommt von der BGG, German Tote und der PMU. Die für 2019 vorgesehene Belastung der Rennvereine mit den Bildproduktionskosten in Höhe von ca. 350.000 Euro wird entfallen und es wurde sichergestellt, dass dies auch für 2020 gewährleistet ist.

 

2. PMU-Renntage und Unterstützung der Wochenrenntage

Für 2019 wurde dem deutschen Galopprennsport eine stark reduzierte Anzahl von PMU-Rennen für 2019 angeboten. Der DVR, der Hauptverband für Traberzucht (HVT) und die German Tote Beiräte Dr. Andreas Jacobs und Gerhard Schöningh konnten in einem Treffen mit den Spitzen von France Galop, Le Trot und PMU Anfang Dezember erreichen, dass es aus Mitteln von German Tote einen finanziellen Ausgleich gibt, der den entstandenen Nachteil der Rennvereine nicht ganz, aber im Wesentlichen ausgleicht.

 

Ziel des DVR und der BGG war es, attraktive Anreize für die Durchführung von Wochenrenntagen (Mo. – Sa.) zu schaffen und damit die Anzahl der Renntage und Rennen auf einem ähnlichen Niveau wie 2018 zu halten. Die Förderung der Wochenrenntage wird in 2019 vollständig aus Mitteln von German Tote und der BGG getragen und beläuft sich auf einen Betrag von 763.000 Euro. Die Förderung wird wie folgt aussehen:

 

- Veranstalter von Wochenrenntagen von Montag bis Freitag ohne PMU-Rennen erhalten eine Förderung von bis zu 30.000 Euro bei 8 Rennen.

- Veranstalter von Wochenrenntagen von Montag bis Freitag mit  PMU-Rennen erhalten eine Förderung durch Übernahme der Rennpreise für die ausgetragenen PMU-Rennen.

- Veranstalter von Samstags-Renntagen ohne PMU Rennen erhalten eine Förderung von bis zu 18.000,00 EUR bei 8 Rennen.

- Veranstalter von Samstags-Renntagen und Sonntags-Renntagen mit PMU Rennen erhalten eine Förderung durch Übernahme der Rennpreise für die ausgetragenen PMU-Rennen.

 

Grundlage der Förderungen ist:


- die von den Rennvereinen, angemeldeten Termine 2019
- die Förderung erfolgt pro Renntag für max. 8 Rennen
- der Rennpreis pro Rennen soll durchschnittlich 5.500,00 EUR betragen.

 

3. Sonderförderung für die Veranstalter von Grupperennen 2019

Ziel des DVR, der Besitzervereinigung und der BGG war, das züchterisch wichtige, für die Vereine aber schwer finanzierbare Programm der Grupperennen im Jahr 2019 zu erhalten. Hierfür stellt das DVR und die Besitzervereinigung  auf Antrag der BGG maximal folgende weitere Zuschüsse den Veranstaltern von Grupperennen 2019 zur Verfügung, um das Gesamtprogramm der Grupperennen auch in 2019 durchführen zu können.

Regelzuschuss - weitere Zuschüsse - Gesamtzuschuss

Gruppe III: 10.000,00 EUR -  9.350,00 EUR - 19.350,00 EUR
Gruppe II:  10.000,00 EUR - 11.900,00 EUR - 21.900,00 EUR
Gruppe I:   25.000,00 EUR - 26.350.00 EUR - 51.350,00 EUR

 

Die Gewährung der Fördermaßnahmen durch das DVR e.V. und die Besitzervereinigung setzen voraus, dass die Rennvereine das Rennpreisniveau sowie die Anzahl der Gruppe- und Listenrennen auf dem Niveau des Jahres 2018 erhalten.

 

4. Ausgleichzahlungen an die Rennvereine durch Mindererträge aufgrund der Senkung der Abzüge in der Siegwette und der Platzwette auf 15%

Das DVR und die BGG gehen davon aus, dass es aufgrund der verbesserten Quoten zwar zu einer deutlichen Umsatzsteigerung bei den Wetten kommen wird, aber im ersten Jahr die Umsatzsteigerung nicht ausreichen wird, um den Mindererlös der Rennvereine vollständig zu kompensieren. Von dem hierdurch entstehenden finanziellen Risiko werden die Rennvereine für 2019 vollständig entlastet. Die BGG wird einen Betrag von 76.000 Euro zu diesem sogenannten „Rettungsschirm“ beitragen.

 

5. Zukunftsperspektive

Neben den Sofortmaßnahmen für 2019 war es die Forderung der BGG gemeinsam mit Vertretern der Besitzer, der Züchter und des DVR ein grundsätzliches Strategiekonzept für die Jahre 2020 und folgende für eine gesunde Zukunft von Zucht und Rennsport zu entwickeln. Das Präsidium des DVR hat einstimmig beschlossen, bis zum 30. Juni 2019 ein Konzept zur nachhaltigen und dauerhaften Durchführung des Rennprogramms mit Grupperennen und der Förderung der Vollblutzucht zu erarbeiten.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 15. Januar 2019

Die ersten Championatspunkte in Dortmund eingefahren

Super DJ sorgte am 13. Januar für den ersten Saisontreffer von Laura Giesgen. Foto: privat

Die Besitzertrainer des Vereins haben die ersten Punkte in der Championatswertung 2019 auf dem Konto. In Dortmund durften am Sonntag, 13. Januar, bei widrigen Bedingungen gleich drei Treffer gefeiert werden.

 

Saisonerfolg Nummer eins in Deutschland für die Besitzertrainer des Vereins gelang dabei Valentina Stefutti. Für sie gewann der 7-jährige Wallach Conquistadorkitten, den Stefuttis Ehemann Michael Cadeddu zum sicheren Familiensieg ritt. Danach fuhr Laura Giesgen ihren ersten Punkt ein. Sie saß selbst im Sattel beim Triumph ihres 4-jährigen Wallachs Super D J. Den dritten Tagestreffer schaffte Ulrich Thomas. Unter Gijs C. P. Snijders überquerte sein 4-jährige Hengst American Five als Erster die Ziellinie.

  

Die erste beiden Erfolge im Jahr 2019 für die Besitzertrainer des Vereins waren bereits im belgischen Mons für Lucien W. J. van der Meulen am Donnerstag, 10. Januar, perfekt, zählen aber natürlich nicht für das Championat in Deutschland. Für den Titelverteidiger gewann zuerst der 7-jährige Wallach Haarib, dann folgte die 5-jährige Stute Wolwedans. Die beiden Pferde wurden von Maxim Pecheur geritten. Beim Erfolg von Wolwedans sorgte Caroline Fuchs mit Glorious Warrior unter Alexander Pietsch für eine Besitzertrainer-Zweierwette.

 

Die nächsten Renntage finden am Sonntag, 20. Januar, und Samstag, 26. Januar, jeweils in Neuss statt. Weiter geht es dann am Sonntag, 3. Februar, in Dortmund.

 

Alle Siege von Besitzertrainern des Vereins im Dezember 2018 und Januar 2019 hier. Die weiteren Treffer des Jahres 2018 sind im Archiv (hier) zu finden.

 

Weitere Ergebnisse und eine erste Übersicht über die Renntermine 2019 sind unter www.german-racing.com zu finden. 

Spitzenquote für Walter Maurer mit 33,33 %

Walter Maurer mit Giant Grizzly und seinem Team nach einem der fünf Siege 2018. Foto: privat

Die Sport-Welt hat bei allen deutschen Trainer, die mindestens zehn Starts im Jahr 2018 absolviert haben, einmal das Verhältnis von Starts zu Siegen genau unter die Lupe genommen. Und siehe da, es gibt bei dieser Statistik einen Einlauf von Besitzertrainern des Vereins. Die Poleposition nimmt Walter Maurer ein. Seine Bilanz weist bei 15 Starts fünf Siege auf, das sind 33,33 %. Herausragend dabei, dass Walter Maurer mit Giant Grizzly überhaupt nur ein Pferd 2018 im Training hatte. Áuf 25,93 % kam als Zweiter Philipp Berg, der bei 27 Starts sieben Mal auf dem Siegertreppchen stand.

Rennreiterlehrung vom 21. bis 24. März in Honzrath

Der Verband Südwestdeutscher Rennvereine e.V. (VSR) organisiert vom 21. bis 24. März  im saarländischen Honzrath den nächsten Rennreiterlehrgang. Theorie und Praxis wechseln sich an den vier Lehrgangstagen jeweils ab. Natürlich rückt das Reiten in den Vordergrund. Am 15. Januar endet die Anmeldefrist.

 

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Südwest-Verbandes (www.suedwest-verband.de). Dort ist auch das Anmeldeformular zu finden.

Zwei Lehrgangstermine 2019 für neue Amateur-Rennreiter

Die Termine der Lehrgänge für angehende Amateur-Rennreiter stehen fest. Vom 22. bis 26. April und vom 29. Juli bis 2. August sollen die Lehrgänge mit abschließender Prüfung bei einer Mindestteilnehmerzahl von sieben Reiterinnen und Reiter in Köln durchgeführt werden.

 

Im Lehrgang enthalten sind die morgendliche Arbeit, theoretischer Unterricht, Fotoanalyse, sowie mehrstündiger Unterricht auf dem Racehorse-Simulator. Die Anmeldung zur Prüfung muss schriftlich beim Verband Deutscher Amateur-Rennreiter erfolgen. Ein reiterlicher Lebenslauf (tabellarisch), der Nachweis über eine zweijährige Reitausbildung, und der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme im Training von zwei Berufstrainern, sollen der Anmeldung beigefügt werden.

 

Bewerbungen und Fragen können per E-Mail an Sabine Effgen (effgen(at)amateurrennsport.de) gerichtet werden.

15 Besitzertrainer bei der Stallparade der Sport-Welt dabei

Insgesamt 71 Trainer haben sich für die Stallparade 2019 der Sport-Welt qualifiziert. Dabei kommen für die Fachzeitschrift nur deutsche Lizenzinhaber in die Wertung. Fünf Siege waren dazu wie in den Vorjahren auch 2018 notwendig. 

 

Von den Besitzertrainer des Vereins werden diesmal 15 in den nächsten Wochen mit ihren Pferden vorgestellt. Dabei sind in alphabetischer Reihenfolge Janine Beckmann (Ausgabe 2 vom 8. Januar 2019, hier1, hier2), Philipp Berg, Selina Ehl (Ausgabe 1 vom 4. Januar 2019, hier), Markus Waldemar Falk, Caroline Fuchs (Ausgabe 1 vom 4. Januar 2019, hier), Sarah Jane Hellier (Ausgabe 4 vom 15. Januar, hier), Olga Laznovska, Dirk Lüker (Ausgabe 3 vom 11. Januar, hier), Walter Maurer (Ausgabe 2 vom 8. Januar 2019, hier), Daniel Paulick, Christian Peterschmitt, Alfred Renz, Horst Rudolph, Hella Sauer und Anna Schleusner-Fruhriep.

Armin Weidler auf Rang eins bei den Zweitplatzierten

Besitzertrainer Armin Weidler am Führzügel. Foto: privat

GaloppOnline berichtet am 9. Januar 2019:

 

Die ersten Tage des neuen Jahres sind gezählt, und so ist es an der Zeit noch einmal auf die Statistiken der Saison 2018 zurück zu blicken. Im Zuge einer etwas anderen Analyse auf die Trainerstatistiken haben wir uns auch damit beschäftigt, welcher Trainer prozentual am häufigsten Zweiter wurde oder welche Trainer im In– und Ausland zusammengerechnet die meisten Starts zu verzeichnen hatten.

 

So sind wir auch auf durchaus verblüffende Ergebnisse gekommen. Legt man alle Trainer zusammen, die in Deutschland trainieren und mindestens 20 Starts im vergangenen Jahr hatten, so steht Armin Weidler mit acht zweiten Plätzen bei 28 Starts mit einer Quote von 28,6% auf dem ersten Platz der „Wieder nur Zweiter-Statistik“.

 

Interessant ist auch der Blick auf die meisten Starts 2018. Oder hätten Sie gewusst, dass Sascha Smrczek mit 399 Starts auf dem zweiten Platz hinter Henk Grewe (428 Starts) steht, somit zum Beispiel 46 Starts mehr aufweisen kann als Markus Klug?

Besitzertrainer-Lizenz für 2019 beantragen

Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen hat jetzt die Formulare für die Lizenzbeantragung als Besitzertrainer für das Jahr 2019 per E-Mail zugeschickt. Besitzertrainer, die die Vordrucke nicht erhalten haben, können sich den Lizenzantrag und die DVR-Vereinbarung  herunterladen.

 

Einzureichen sind beim Direktorium sowohl der Lizenzantrag als auch die Vereinbarung zwischen dem Direktorium und dem Besitzertrainer (Dopingvereinbarung). Sie müssen vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein. Neu beim Lizenzantrag ist die Übermittelung der Betriebs-/Registriernummer. Bei Erstantrag der Lizenz ist für die Legitimationskarte ein digitales Lichtbild beizufügen.

 

Der Lizenzantrag muss bis zum 15. Februar 2019 (RO 199) beim Direktorium vorliegen. Erfolgt der Antrag auf Erneuerung oder der Erstantrag der Lizenz nach dem 15. Februar ist laut RO 200 die doppelte Gebühr zu zahlen!

 

Für Rückfragen steht Peter Dick, Tel. 0221-749823 oder dick(at)direktorium.de, zur Verfügung.

Tag der "offenen" Rennställe am 6. April

Den Galopprennsport erleben und einmal hinter die Tore der deutschen Rennställe - quasi hinter die Kulissen - zu schauen, das ist das Ziel beim „Tag der Rennställe“. Zahlreiche Trainingszentralen in Deutschland öffnen am Samstag, 6. April 2019, ihre Pforten – Fans des Pferdesports und Interessierte des Rennsports erhalten die Möglichkeit zu einem intensiven Einblick in die Vorbereitung der Vollblüter. Aus Rücksicht auf die Pferde werden die Besucher in Kleingruppen durch die Rennställe geführt.

 

"Alle teilnehmenden Galopp-Trainer lassen sich am „Tag der Rennställe“ bei ihrer Arbeit mit den wertvollen Vollblutpferden über die Schulter schauen. Bei einer ein- bis zweistündigen Führung erleben die Gäste die vierbeinigen Sportler bei der morgendlichen Trainingseinheit, nehmen an einer Führung durch den Stall, die Futter- und Sattelkammer teil und erfahren Interessantes über die Haltung, die Fütterung und die Rennvorbereitung. Auch Infomaterial liegt bereit“, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

Bislang haben folgende Quartiere ihre Zusage zu dieser Veranstaltung gegeben: Werner Glanz, Jutta Mayer, John David Hillis, Michael Figge, Manfred Weber, Marco Klein, Gerald Geisler, Carmen Bocskai, Christian von der Recke, Markus Klug, Andreas Wöhler, Yasmin Almenräder, Mario Hofer, Hans-Albert Blume, Peter Schiergen, Sarah Steinberg und Henk Grewe.

 

Über das Anmeldeverfahren wird zeitnah informiert.

 

Quelle: GaloppOnline am 7. Januar 2019

Wettumsatz stieg 2018 wieder leicht an

Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. gab die Kennzahlen des Galopp-Jahres 2018, das statistische Material zum vergangenen Rennjahr, heraus: Folgende Entwicklungen sind besonders zu erwähnen: Erfreulich ist die angestiegene Zahl der Fohlengeburten mit 876. Hervorzuheben ist auch die gegenüber den letzten beiden Jahren wieder leicht gestiegene Anzahl der Besitzer mit 1.033 sowie die sich auf Vorjahresniveau eingependelten Zahlen der Pferde in Training (2.425).


Gesunken sind die Starts pro Pferd (4,83) sowie auch die Anzahl der Rennen um insgesamt 24 Rennen zu 2017 (1.172). Die Rennpreise (13.280.237 Euro) wiesen auch einen kleinen Rückgang auf. Der Umsatz ist trotz weniger Rennen erfreulicherweise gestiegen auf 25.405.249 Euro, allerdings resultiert der Zuwachs aus der Außenwette. Somit ist der Umsatz pro Rennen mit 21.677 Euro  besser als in den beiden Vorjahren.


Die Starts deutscher Pferde im Ausland weisen mit 2.869 Starts den höchsten Stand auf und übertrafen den bisherigen Höchststand des Jahres 2014 von 2.815 Starts. Die Gewinnsumme im Ausland ist mit 6.778.184 Euro etwas höher als im vergangenen Jahr, obwohl nur Gruppesiege in Italien zu verzeichnen waren.

 

Quelle: German Racing am 8. Januar 2019

Lehrgangsangebote und Basislehrgänge für angehende Besitzertrainer

Das nächste Seminar unter dem Dach des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen findet am Samstag, 9. Februar, satt. Dabei werden die Themen "Vollblüter im Reitsport richtig füttern" von 10 bis 12 Uhr und "Pferdegesundheit im Blick: Magenschwüre - was man wissen muss" von 12.30 bis 14 Uhr behandelt.

 

Die nächsten beiden Basislehrgang für angehende Besitzertrainer sind mit den Themen "Trainingslehre", Samstag, 16. März, ab 10 Uhr sowie "Recht, Steuern und Versicherungen", Sonntag, 17. März, ab 9 Uhr terminiert.

 

Die Anmeldeformulare sind unter https://www.german-racing.com/gr/galopprennsport/jobs-im-rennsport/lehrgaenge.php# erhältlich und können auch per E-Mail (bianca.wagner(at)t-online.de) weitergeleitet werden.

 

Mehr zum Thema "Besitzertrainer"

Championatsehrung am 29. Dezember in Neuss

Besitzertrainerin Anna Schleusner-Fruhriep ist erfolgreichste Trainer im deutschen Hindernissport. Foto: privat
Lucien W. J. van der Meulen (Mitte) verteidigte seinen Titel im Championat der Besitzertrainer. Foto: privat

Große Championatsehrung des deutschen Turfs am letzten Renntag der Saison 2018: Am Samstag, 29. Dezember, wurden in Neuss die Titelträger der Saison ausgezeichnet.

 

Es handelt sich um folgende Champions 2018: Gestüt Röttgen (Besitzer, Züchter), Markus Klug (Trainer), Andrasch Starke (Jockeys), Vinzenz Schiergen (Amateurrennreiter), Lilli-Marie Engels (Amateurennreiterinnen), Robin Weber (Nachwuchsreiter), Lucien van der Meulen (Besitzertrainer), Volker Franz Schleusner (Besitzer Hindernis), Anna Schleusner-Fruhriep (Trainer Hindernis) und Jan Faltejsek (Reiter Hindernis).

Die Champions (soweit anwesend) bei der Ehrung am 29. Dezember in Neuss. Foto: privat

Besitzertrainer unterstützen auch 2019 den Galopprennsport

Der Verein Deutscher Besitzertrainer wird auch 2019 den deutschen Galopprennsport wieder finanziell unterstützen. Wie in den Vorjahren stehen dazu insgesamt 7.000 Euro nach Beschluss der Mitgliederversammlung zur Verfügung. Die Mittel kommen aus den Beiträgen der rund 400 Vereinsmitglieder.

 

5.000 € werden direkt als Zuschüsse für Rennen verschiedener Rennvereine gezahlt. Das Geld soll überwiegend in Basisrennen fließen, aber auch die Förderung des reiterlichen Nachwuchses möchte der Verein Deutscher Besitzertrainer damit unterstützen. In der abgelaufenen Saison wurden Rennen in Miesau, Karlsruhe, Bad Harzburg und Magdeburg mit gesponsert.

 

Eine Bewerbung um einen Zuschuss ist nur alle zwei Jahre möglich. „Bis zum 31. Januar 2019 können noch Anfragen der Rennvereine schriftlich an uns gerichtet werden. Der Vorstand entscheidet dann, wer in der Saison 2019 mit einem Zuschuss vom Verein Deutscher Besitzertrainer rechnen kann“,  so die 1. Vorsitzende Karen Kaczmarek.


Mit insgesamt 2.000 Euro ist bei der vierten Auflage im kommenden Jahr erneut der Besitzertrainer-Cup dotiert. Nach Monika Lindemann (2016) und Horst Rudolph (2017) steht jetzt auch Daniel Paulick (2018) in der Siegerliste. „Auf welchen Bahnen wir 2019 den Cup mit seinen sechs Wertungsrenntagen austragen, werden wir festlegen, sobald die Renntermine endgültig veröffentlicht sind“, teilt Karen Kaczmarek mit. Über ein Punktsystem werden beim Besitzertrainer-Cup die Sieger und Platzierten ermittelt.                    

Rubrik für Ex-Galopper auf German Racing

Meist verschwinden Rennpferde nach ihrer Rennlaufbahn von der Bildfläche. Doch was passiert eigentlich mit den Ex-Galoppern?  Viele von ihnen werden unter fachlicher Begleitung zu Freizeit, Dressur-, Spring- oder Vielseitigkeitspferden umgeschult.

  
Das sich die Umschulung eines Rennpferdes in ein Reitpferd bzw. der Einsatz von Vollblütern und Pferden mit hohem Vollblutanteil im Reitsport bewährt, zeigen Erfolgsbeispiele wie Itʻs me XX (Reiter: Andreas Dibowski), La Biothestique Sam FBW (Reiter: Michael Jung) und Horseware Hale-Bob OLD (Reiterin: Ingrid Klimke) in der Vielseitigkeit sowie Shutterfly (Reiterin: Meredith Michaels-Beerbaum) im Springreiten oder Ahlerich (Reiter: Dr. Reiner Klimke) im Dressursport.


Um eine Anlaufstelle für alle Interessierten für "Rentnerpferde" zu bieten, gibt es eine Themenseite unter https://www.german-racing.com/gr/galopprennsport/pferde-forum/index.php. Im "Pferde-Forum" wurde eine kostenfreie Plattform geschaffen, die das Vermitteln von Vollblütern aus den Rennställen und Zuchtbetrieben in den Reit- und Freizeitsport erleichtern soll.