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„Wir wollen zufriedene Kunden, die Spaß am Wetten haben“

Hans-Ludolf Matthiessen. Foto: Marc Rühl

Wie wirken sich die reduzierten Toto-Abzüge in der Sieg- und Platzwette bei deutschen Galopprennen und die dadurch attraktiveren Wettquoten auf das Wettverhalten in Deutschland aus? Im Interview berichtet Hans-Ludolf Matthiessen für Wettstar über die erfreuliche Tendenz beim Umsatz durch den sogenannten „Dreheffekt“: Mehr Quote, mehr Gewinn, mehr Wetten.


Am 17. März startete in Krefeld die Grasbahn-Saison nach einem langen Sandbahn-Winter. Wie fällt Ihre Umsatzbilanz der Winterrennen aus?


Hans-Ludolf Matthiessen: Natürlich ist die Winter-Saison nicht repräsentativ, aber der Auftakt des Rennjahres war wirklich bemerkenswert. Wir haben gegenüber dem Vorjahr bei einem Umsatzvergleich pro Rennen den Platz-Umsatz mehr als verdoppelt und auch das Wettaufkommen in der Siegwette um mehr als 45 Prozent pro Rennen gesteigert. Da es insgesamt eine Umsatzsteigerung in allen Wettarten von 43 Prozent gab, haben sich Sieg- und Platzwetten überproportional erhöht. Das ist ein gutes Omen für die gesamte Saison.


Wie haben sich reduzierten Toto-Abzüge seit Januar auf die Quoten in der Sieg- und Platzwette ausgewirkt?


Matthiessen: Durch diese Maßnahme sind die Quoten deutlich attraktiver geworden. Unser Ziel ist, dass der Kunde am Wettschalter sagt, die Platzwette ist interessant geworden, da er mehr Geld zurückbekommt. Die Zufriedenheit der Kunden und der Ausbau der Marktposition sind für uns wichtig.


Was bedeuten höhere Quoten und dadurch attraktivere Gewinne für die Wetter? Gehen diese seither mehr zum Wettschalter, da sie mehr Geld zurückbekommen?


Matthiessen: Man spricht hier vom „Dreheffekt“. Wenn ein Kunde mehr Geld bekommt, dann ist er unter Umständen auch bereit, mehr Geld einzusetzen, da er einfach mehr Spaß beim Wetten hat. Mit einer Ausschüttung von 85 Prozent liegen wir mit dem deutschen Galopprennsport nun im Spiel- und Wettbereich sehr weit vorne. Und das wird von den Wettern wahrgenommen und wirkt sich positiv aus, gerade in Konkurrenz zur Sportwette.


Nimmt diese Entwicklung der Quoten nur ein Insider oder auch der normale Rennbahnbesucher wahr? 


Matthiessen: Die meisten Leute schauen sich die Quoten an. Das sieht man doch allein schon daran, dass der Sportwett-Markt fast nur mit Festquoten arbeitet, und hier schaut ein Kunde auch vorher, ob die Quote für ihn attraktiv ist oder nicht. Auch Freunde von Festkursen werden bei den heutigen Quoten Probleme bekommen, ein besseres Angebot als am Totalisator zu finden.
Je größer bei uns die Pools sind, desto weniger Schwankungen gibt es bei den Pferdewetten in den Quoten. Die Frage, was kann ich gewinnen, ist für einen Wetter elementar.


In welchem Maße unterstützt Wettstar die Rennvereine bei den höheren Auszahlungen durch die Abzugs-Reduzierung?


Matthiessen: Die Rennvereine werden durch eine Absicherung so gestellt, dass sie bei gleichem Umsatz auch den gleichen Ertrag haben. Wir hoffen natürlich, dass der Umsatz steigt und die Zuzahlungen sich verringern werden. Wir wollen zufriedene Kunden, die Spaß am Wetten haben, das ist das Wichtigste, und wir wollen am Markt attraktiver werden. Ich gebe Ihnen ein Beispiel, wie konkurrenzfähig der deutsche Galoppsport ist: Jeder Wetter hat doch schon mal eine Siegwette mit einer Quote von 6:1 getroffen. Das kann im Laufe eines Renntages ja sogar mehrfach vorkommen. Es ist aber sehr schwer, bei einer Einzelpaarung eine Sportwette mit solch einer Quote überhaupt zu finden, und sie ist dann auch viel schwerer zu treffen.


Welche weiteren Förderungsmaßnahmen durch Wettstar gibt es?


Wettstar sorgt in diesem Jahr, gemeinsam mit dem Direktorium, nicht nur für einen Ausgleich möglicher Mindereinnahmen der Rennvereine durch die Reduzierung der Abzüge, sondern auch dafür, dass das Rennpreis-Niveau im Vergleich zum Vorjahr erhalten bleibt, obwohl die Anzahl von PMU-Renntagen geringer geworden ist. Die Höhe der Rennpreise wird durch diese Maßnahmen unverändert bleiben können.
Ist auch im Trabrennsport eine Reduzierung der Toto-Abzüge geplant, oder beschränkt das auf den Galopp?
Matthiessen: Die Trabrennvereine haben darüber beraten und werden sich kurzfristig daran beteiligen. Sechs der acht Ganzjahresveranstalter in Deutschland haben vor, die Abzüge auf Sieg und Platz bald auf 15 Prozent zu senken. Ich denke, dass das in spätestens ein bis zwei Monaten der Fall sein wird, vielleicht auch schon früher. Die Rennbahn Straubing hat im Übrigen einen solchen Schritt schon eingeführt, mit Wirkung zum 1. Februar.


Wie sind Ihre Erwartungen für den Start der grünen Saison?


Matthiessen: Nach den Zahlen des Winters hoffen wir auf eine weitere positive Entwicklung und rechnen damit, dass der Trend vor allem in der Sieg- und Platzwette nach oben geht. Unser Produkt ist nun gleichwertig zu Frankreich im Verhältnis der Quoten.


Die höchsten Wettumsätze werden in der Dreier- und Viererwette erzielt. Ist auch hier geplant, die Abzüge zu ändern? 


Matthiessen: Hier ist in diesem Jahr keine Änderung geplant, aber wir sind auch bei den schwierigeren Wettarten international konkurrenzfähig.


Ihre Prognose: Wie entwickelt sich das deutsche Wettgeschäft 2019?


Matthiessen: Wir erwarten, dass es durch die eingeleiteten Maßnahmen zu einer deutlichen Steigerung der Toto-Umsätze kommt. Die Ergebnisse der ersten Renntage der neuen Saison geben auf jeden Fall zu einigem Optimismus Anlass.

 

Das Interview führte Michael Hähn - Pressemitteilung von Wettstar vom 20. März 2019

Equitana voller Erfolg für den Galopprennsport

Mehr als 180.000 Besucher, gestiegene  Internationalität und eine hautnahe Atmosphäre – das ist die Bilanz der größten Pferdesportmesse der Welt, der Equitana 2019. Groß und Klein trafen sich auf einem stets gut besuchten Stand von German Racing zum Proberitt auf dem elektronischen Rennpferd Mr. Ed  oder zum Austausch über den Galopprennsport.


Eine Gemeinschaft von verschiedenen Verbänden und Rennvereinen präsentierten den Galopprennsport auf dem Messestand von German Racing und ermöglichten dem Publikum einen Einblick in den faszinierenden Sport. Bei Besuchen von Persönlichkeiten aus der Galoppsport-Szene am Stand, wie der Weltmeisterin Rebecca Danz oder Championtrainer Markus Klug, konnten die Besucher den direkten Kontakt zu den Akteuren des Galopprennsports aufnehmen. Rebecca Danz war begeistert vom Interesse des Publikums: „Die Equitana ist ein Magnet für pferdebegeisterte Besucher - genau das richtige Publikum für uns. Es hat mir Spaß gemacht, so vielen jungen Menschen beim Ritt auf Mr. Ed Tipps zu geben. Vielleicht ist ja jemand dabei, der sich eine Zukunft als Rennreiter oder Rennreiterin vorstellen kann. Der Galopprennsport hat Nachwuchs dringend nötig."


Die nächste Gelegenheit, den Galopprennsport in der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, bietet sich schon bald auf dem CHIO in der Aachener Soers. Beim „Weltfest des Pferdesports“ vom 12. bis 21. Juli 2019 wird German Racing sowohl mit einem Stand vertreten, als auch an der Eröffnungsfeier beteiligt sein.

 

Pressemitteilung von German Racing vom 19. März 2019 

Sieg durch Naqdy für van der Meulen in Krefeld

Naqdy sorgte am 17. März in Krefeld für den dritten Jahrestreffer in der Championatswertung von Lucien W. J. van der Meulen. Foto: privat

Zum Auftakt der "Grünen Saison" am Sonntag, 17. März, in Krefeld gab es für die Besitzertrainer des Vereins einen Treffer. Erfolgreich war Lucien W. J. van der Meulen mit Naqdy. Sein 6-jährige Wallach gewann das Hauptrennen des Tages unter Maxim Pecheur. Für Lucien W. J. van der Meulen war es der dritte Sieg auf deutschen Bahnen in diesem Jahr.

 

Zu zwei Treffern im belgischen Mons kamen die Besitzertrainer des Vereins am Montag, 11. März.  Zuerst sicherte sich Caroline Fuchs ihren ersten Auslandssieg in diesem Jahr durch den 4-jährigen Wallach Glorious Warrior. Im Sattel saß Alexander Pietsch. Auf den deutschen Bahnen steht für Caroline Fuchs 2019 bisher auch ein Erfolg zu Buche. Bereits den sechsten Treffer 2019 in Mons holte Lucien W. J. van der Meulen, der zudem zwei Siege auf deutschen Bahnen in diesem Jahr auf dem Konto hat. Erfolgreich war diesmal die 4-jährige Stute Haylah unter Robin Haedens.

 

Der nächste Renntag in Deutschland finden am Sonntag, 24. März, in Düsseldorf statt. Weiter geht es dann am Sonntag, 31. März, in Köln und Mannheim.

 

Alle Siege von Besitzertrainern des Vereins im Februar und März 2019 hier. Die Treffer im Januar und alle Erfolge im Jahr 2018 sind im Archiv (hier) nachzulesen.

 

Weitere Ergebnisse und die Renntermine 2019 sind unter www.german-racing.com zu finden. 

15 Besitzertrainer bei der Stallparade der Sport-Welt dabei

Insgesamt 71 Trainer haben sich für die Stallparade 2019 der Sport-Welt qualifiziert. Dabei kommen für die Fachzeitschrift nur deutsche Lizenzinhaber in die Wertung. Fünf Siege waren dazu wie in den Vorjahren auch 2018 notwendig. 

 

Von den Besitzertrainer des Vereins werden diesmal 15 in den nächsten Wochen mit ihren Pferden vorgestellt. Dabei sind in alphabetischer Reihenfolge - hinter dem Namen steht die Erscheinungsausgabe und danach die Verlinkung auf die jeweilige(n) Seite(n) - : Janine Beckmann (Ausgabe 2 vom 8. Januar 2019, hier1, hier2), Philipp Berg (Ausgabe 22 vom19. März 2019, hier1, hier2), Selina Ehl (Ausgabe 1 vom 4. Januar 2019, hier), Markus Waldemar Falk (Ausgabe 5 vom 18. Januar, hier), Caroline Fuchs (Ausgabe 1 vom 4. Januar 2019, hier), Sarah Jane Hellier (Ausgabe 4 vom 15. Januar, hier), Olga Laznovska (Ausgabe 10 vom 5. Februar, hier1, hier2), Dirk Lüker (Ausgabe 3 vom 11. Januar, hier), Walter Maurer (Ausgabe 2 vom 8. Januar 2019, hier), Daniel Paulick (Ausgabe 13 vom 15. Februar 2019, hier1, hier2), Christian Peterschmitt (Ausgabe 18 vom 6. März, hier1, hier2), Alfred Renz (Ausgabe 20 vom 12. März, hier), Horst Rudolph (Ausgabe 19 vom 8. März, hier1, hier2), Hella Sauer und Anna Schleusner-Fruhriep (Ausgabe 10 vom 5. Februar, hier1, hier2).

Gesamtdotierung beim Besitzertrainer-Cup 2019 erhöht

Siegerehrung 2018 mit (von links) Pavel Bradik (3.), Daniel Paulick (Sieger), Christof Schleppi (2.) und Karen Kaczmarek, Vorsitzende des Vereins Deutscher Besitzertrainer. Foto: privat

Bereits zum vierten Mal wird 2019 der Besitzertrainer-Cup durch den Verein Deutscher Besitzertrainer ausgetragen. In diesem Jahr findet der Wettbewerb, den im Vorjahr Daniel Paulick an einem spannenden Finalrenntag in Leipzig gewonnen hatte, wieder an sechs verschiedenen Rennorten statt.

 

Start wird am 22. April in Saarbrücken sein. Es folgen die Renntage am 6. Mai in Mülheim, 23. Juni in Dortmund, 21. Juli in Bad Harzburg, 1. September in Quakenbrück und 31. Oktober in Halle. In Halle an der Saale werden dann die Siegerin oder der Sieger sowie die Platzierten des Besitzertrainer-Cups 2019 geehrt.

 

Wie gewohnt wird die Rangfolge über ein Punktsystem bei allen Galopprennen von Voll- und Halbblütern in Flach- und Hindernisrennen an diesen sechs Renntagen ermittelt. Pro Rennen sind je Platzierung von Pferden von Besitzertrainern folgende Punkte zu erzielen:

1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere folgende Platz – 1 Punkt

 

Die gesammelten Punkte an den Wertungsrenntagen entscheiden über Sieger und Platzierte im Besitzertrainer-Cup. Etwas aufgestockt wurde die Gesamtdotierung auf 2.600,00 €. Die Prämien auf den ersten vier Plätzen bleiben mit 1.000,00 €, 500,00 €, 300,00 € und 200,00 € allerdings wie bisher. „Wir bedenken  jetzt auch die Ränge fünf bis zehn mit je 100,00 €“, so Armin Weidler, 2. Vorsitzender des Vereins Deutscher Besitzertrainer.

 

Mit dem Besitzertrainer-Cup will der Verein Deutscher Besitzertrainer zusätzliche Startanreize für seine Mitglieder geben. Gleichzeitig werden dadurch auch die jeweiligen Rennvereine unterstützt, da durch die „Extra-Gewinnmöglichkeiten“ eine höhere Anzahl von Pferden von Besitzertrainern zu erwarten ist.

Die Zeit - ein Artikel über Iquitos und Hans-Jürgen Gröschel

Emotional, gut zu lesen und fesseln: Diesen Artikel, der am 28. Februar 2019 in der Zeitschrift "Die Zeit" veröffentlicht wurde, sollte niemand verpassen: https://www.german-racing.com/gr-wAssets/docs/Zeit-Iquitos.pdf

Wer wird Galopper des Jahres 2018? - Präsentation am 31. März

Iquitos. Foto: Marc Rühl
Well Timed. Foto: Marc Rühl

Nur noch knapp zwei Wochen, dann wird am 31. März beim großen Saisonauftakt auf der Galopprennbahn in Köln der 61. Galopper des Jahres präsentiert. Die Spannung steigt, wer von den Top-Pferden Iquitos, Well Timed oder Weltstar die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte bei der ältesten Publikumswahl im deutschen Sport, die der legendäre Sportreporter und Moderator Addi Furler so berühmt machte.

 

Am Sonntag, 17. März, endete der einmonatige Abstimmungszeitraum, während dessen alle Turffans online, per Mail oder Stimmkarten ihr Votum abgeben konnten. Die Beteiligung war einmal mehr stark. Beim großen Gewinnspiel winkt als Hauptpreis eine virtuelle Beteiligung an dem dreijährigen Rennpferd Django Freeman, einem der großen Hoffnungsträger für das Deutsche Derby. Ein Prozent seiner Rennpreise bis zum Rennen des Jahres erhält der Gewinner gutgeschrieben.

 

Veranstalter der Wahl ist GERMAN RACING in Kooperation mit Wettstar, der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen sowie der Sport-Welt.

 

Der 31. März wird ohnehin ein ganz besonderer Renntag, sowohl in Köln, als auch in Mannheim, wo ebenfalls die Premiere 2019 ansteht. Denn an diesem Tag werden mit der „2 aus 4“ und der „Multi-Wette“ zwei neue Wettarten eingeführt. Alle Infos erhalten rechtzeitig auf www.german-racing.com.

 

Veröffentlichung von German Racing vom 18. März 2019

Weltstar. Foto: Marc Rühl

Satteln im Stall jetzt gebührenfrei - Anmeldung weiterhin Pflicht

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer weist alle Trainer noch einmal darauf hin, dass nach Beschluss der Mitgliederversammlung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen vom 23. Januar 2019 das Sattel im Stall kostenlos ist. In der Rennordnung 454 heißt es jetzt: "Ein Pferd ist rechtzeitig auf dem Sattelplatz zu satteln. Auf Antrag bei der Rennleitung kann und auf Anordnung der Rennleitung und des Direktoriums muss ein Pferd in der Gastbox bzw. im Stall gesattelt werden." Der frühere Zusatz "Auf Antrag bei Rennleitung kann gegen eine Gebühr..." wurde gestrichen. Auch der Punkt 33 in der Kostenordnung wurde entsprechend gestrichen!

Lehrgangsangebote des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen

Unter https://www.german-racing.com/gr/galopprennsport/jobs-im-rennsport/lehrgaenge.php# können die aktuellen Lehrgangsangebote des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen eingesehen werden. Zudem gibt es Informationen zu den Basismodulen der Besitzertrainerausbildung.

 

Die Anmeldeformulare sind dort ebenfalls hinterlegt und können ausgefüllt per E-Mail (bianca.wagner(at)t-online.de) weitergeleitet werden.

 

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Neue Wettarten starten schon am 31. März

Smarturf - Wetten auf dem Smartphone

Top-Nachricht für alle Pferdewetter in Deutschland: Wettstar und sein Dienstleister haben es geschafft: Die beiden neuen Wettarten – die „Multi“-Wette und die „2 aus 4“ (Deux sur Quatre) –Wette stehen schon bei den Renntagen am Sonntag, 31. März, auf den Galopprennbahnen in Köln und Mannheim, und damit eine Woche vor der geplanten Einführung, zur Verfügung! Damit kommen alle Wetter bereits bei der Saisoneröffnung rund um den Grand Prix-Aufgalopp in der Domstadt und dem ersten Renntag 2019 in Mannheim in den Genuss neuer Wettmöglichkeiten am Totalisator!


Bei der „Multi“ gilt es vier Pferde vorherzusagen, die auf den ersten vier Plätzen einkommen werden. Die „Multi“ ist eine einfachere Form der bisherigen Viererwette. Während bei der Viererwette die ersten vier Pferde in richtiger Reihenfolge vorherzusagen sind, ist die Reihenfolge der gewetteten Pferde bei der „Multi“ egal. Die „2 aus 4“ (Deux sur Quatre)-Wette ist dagegen relativ einfach zu treffen. Denn hier müssen zwei der ersten vier Pferde richtig vorhergesagt werden. Dabei ist es gleichgültig, welche der ersten vier Plätze die beiden gewetteten Pferde erreichen. Die „2 aus 4“-Wette soll die bisherige Platz-Zwillingswette ersetzen.

 

Smarturf – Wetten auf dem Smartphone
Das Wetten auf deutschen Galopprennbahnen ist so schnell und einfach wie nie zuvor mit Smarturf, der Rennbahnwette per Smartphone von Wettstar und German Racing. Nach dem erfolgreichen „soft launch“ seit September kommt Smarturf bei den künftigen Renntagen deutschlandweit zum Einsatz. Über die Smarturf-Website werden mobile Wetten in den Bahntotalisator auf jeder teilnehmenden deutschen Rennbahn schnell und sicher über das dafür bereitgestellte Rennbahn-WLAN getätigt. Es wird per digitaler Wettbörse anonym gewettet, die Kunden behalten alle Wetten und Gewinne bestens im Blick. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt schnell und direkt an der Wettkasse. Gewinne können für den nächsten Renntag auf dem Smartphone verbleiben – das Guthaben verfällt nicht.

 

Pressemitteilung von WETTSTAR vom 21. Februar 2019

Rubrik für Ex-Galopper auf German Racing

Meist verschwinden Rennpferde nach ihrer Rennlaufbahn von der Bildfläche. Doch was passiert eigentlich mit den Ex-Galoppern?  Viele von ihnen werden unter fachlicher Begleitung zu Freizeit, Dressur-, Spring- oder Vielseitigkeitspferden umgeschult.

  
Das sich die Umschulung eines Rennpferdes in ein Reitpferd bzw. der Einsatz von Vollblütern und Pferden mit hohem Vollblutanteil im Reitsport bewährt, zeigen Erfolgsbeispiele wie Itʻs me XX (Reiter: Andreas Dibowski), La Biothestique Sam FBW (Reiter: Michael Jung) und Horseware Hale-Bob OLD (Reiterin: Ingrid Klimke) in der Vielseitigkeit sowie Shutterfly (Reiterin: Meredith Michaels-Beerbaum) im Springreiten oder Ahlerich (Reiter: Dr. Reiner Klimke) im Dressursport.


Um eine Anlaufstelle für alle Interessierten für "Rentnerpferde" zu bieten, gibt es eine Themenseite unter https://www.german-racing.com/gr/galopprennsport/pferde-forum/index.php. Im "Pferde-Forum" wurde eine kostenfreie Plattform geschaffen, die das Vermitteln von Vollblütern aus den Rennställen und Zuchtbetrieben in den Reit- und Freizeitsport erleichtern soll.