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Wahrer "Summershine" für Schleusner-Fruhriep in Schweden

Für Anna Schleusner-Fruhriep ist vom Sonntag, 23. September, nach dem Triumph von Wutzelmann in Mannheim noch ein weiterer Treffer zu vermelden. Im schwedischen Bro Park, rund 40 Kilometer von Stockholm gelegen, landete die Besitzertrainerin des Vereins ihren ersten Auslandserfolg. Für sie war die 7-jährige Summershine siegreich. Geritten wurde die Stute von Oliver Wilson. Damit stehen für Anna Schleusner-Fruhriep in der Statistik 2018 aktuell acht Inlands-, ein Auslands- und vier Hinderniserfolge.

Zweimal in Mannheim und einmal in Köln am Sonntag erfolgreich

Giant Grizzly sicherte Walter Maurer am 23. September in Mannheim auch den zweiten Saisonsieg. Foto: privat

Den Besitzertrainern des Vereins gelangen am Sonntag, 23. September, drei Erfolge. Zwei Treffer wurden in Mannheim und einer in Köln erzielt.

 

In Köln baute Champion Lucien W. J. van der Meulen seine Führungsposition in der diesjährigen Wertung aus. Für den Höllander passierte Dutch Master zum bereits 24. Saisonerfolg die Ziellinie. Geritten wurde der 9-jährige Wallach von Gijs C. P. Snijders. Damit liegt van der Meulen neun Siege vor Horst Rudolph.

 

In Mannheim schaffte Walter Maurer durch Giant Grizzly seinen zweiten Saisontreffer. Im Sattel des 6-jährigen Wallachs saß Kevin Braye. Über ihren vierten Hindernissieg 2018 durfte sich Anna Schleusner-Fruhriep freuen. Wie bei den drei Erfolgen zuvor zeichnet der 8-jährige Wutzelmann dafür verantwortlich. Im Mannheimer Jagdrennen wurde der Wallach von Diego Declercq geritten. Anna Schleusner-Fruhriep setzte sich damit an die Spitze der deutschen Championatswertung der Hindernistrainer.

 

Wegen eines aufziehenden Unwetters musste in Mannheim das letzte Flachrennen abgesagt werden!

 

Einen Treffer errangen die Besitzertrainer des Vereins am Samstag, 22. September, in Köln. Für Olga Laznovska (gute Heilung nach dem Kreuzbandriss!) gewann der 9-jährige Wallach Welkando. Es war der siebte Saisonerfolg für Olga Laznovska. Im Sattel bei diesem Amateurrennen saß Marie Gast, die ihren ersten Karrieresieg bejubeln durfte. Jubeln durften auch die Wetter, denn die Sieg-Quote betrug 331:10. Die Besitzertrainer-Zweierwette machte Never in Doubt von Armin Weidler unter Mark Wenz perfekt.

 

Die nächsten Renntage finden am Samstag, 29. September, in Dresden sowie am Sonntag, 30. September, in Düsseldorf und Saarbrücken statt. Weiter geht es dann am Mittwoch, 3. Oktober, in Hoppegarten und Köln.

 

Alle Siege von Besitzertrainern des Vereins im August und September 2018 hier.

 

Weitere Ergebnisse und eine Übersicht über die Renntermine 2018 sind unter www.german-racing.com zu finden. 

Wutzelmann schaffte am 23. September in Mannheim den vierten Saisonerfolg in Hindernisrennen für Anna Schleusner-Fruhriep. Foto: privat
Welkando (hier in Bad Harzburg) sicherte Olga Laznovska am 22. September den siebten Saisontreffer. Foto: privat

Gerhard Schöningh neuer "Chef" der Rennvereine

Gerhard Schöningh ist am Montag, 24. September, zum neuen Verwaltungsratsvorsitzenden der Betriebsgesellschaft Galopp, dem Zusammenschluss der deutschen Rennvereine, gewählt worden. In der mehr als sechs Stunden dauernden Versammlung, die sich neben den Wahlen weiteren Themen ausführlich widmete, wurde Schöningh zum Nachfolger von Denis Hartenstein gewählt, der nicht mehr angetreten war. Stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender bleibt Paul von Schubert. Weitere Mitglieder bleiben Eugen-Andreas Wahler, Ferdinand-Alexander Leisten und Michael Becker. Als sechstes Mitglied neu hinzu kommt Stephan Ahrens, der für Jan Antony Vogel neu gewählt wurde.

 

Alle sechs Verwaltungsratsmitglieder sind automatisch qua Amt Mitglied des Vorstandes im Direktorium für Vollblutzucht und Rennen. Gerhard Schöningh soll den nach dem Rückzug von Denis Hartenstein frei gewordenen Sitz im Präsidium des Direktoriums einnehmen, muss dazu am 8. November auf der nächsten Vorstandssitzung gewählt werden. Dr. Andreas Jacobs und Gerhard Schöningh wären dann die zukünftigen Vertreter der Rennvereine im Präsidium des Direktoriums.

 

Über die Ergebnisse weiterer Diskussionen auf der BGG-Sitzung, unter anderem Beschlüsse zu Abzügen in den Wetten, wird es am Dienstag eine offizielle Stellungnahme geben.

 

Quelle: GaloppOnline vom 24. September2018

Gibt es ein Comeback in Bad Doberan?

Auf der ältesten noch in Betrieb befindlichen deutschen Galopprennbahn in Bad Doberan könnte es im kommenden Jahr wieder Rennen geben. Ende der letzten Woche hat sich im Doberaner Rennverein ein neuer Vorstand formiert. In diesem Jahr hatte es zahlreiche Turbulenzen gegeben, die die Absage der Renntage an der Ostsee, den Rücktritt von Präsident Volker Schleusner und dessen Austritt aus dem Rennverein zur Folge hatte.

 

Die Ostsee-Zeitung berichtet: „In einer Vorstandssitzung am vergangenen Freitagnachmittag wurden Helmut Rohde (65) und Carsten Fischer (52) neu in den Vorstand kooptiert. Rohde wird das Amt des Präsidenten übernehmen. Fischer und Harald Morgenstern (73) werden ihm als Vize-Präsidenten zur Seite stehen. Morgenstern hatte diese Funktion bereits vor der Vorstandssitzung inne.“

 

Am 26. Oktober soll es an der Ostsee eine Mitgliederversammlung geben, die die personellen Weichenstellungen noch final bestätigen muss. Neu-Präsident Helmut Rohde wird in der Ostsee-Zeitung wie folgt zitiert: „„Wir wollen in dieser Vorstandskonstellation einen Neuanfang machen. Ziel ist, dass Anfang August nächsten Jahres wieder zwei hochkarätig besetzte Renntage auf der Galopprennbahn stattfinden können. Carsten Fischer und ich sind unverbraucht von den vorherigen Querelen. Wir trauen uns zu – gemeinsam mit Harald Morgenstern – den Verein wieder in ruhiges Fahrwasser zu führen und handlungsfähig zu machen.“

 

Das 200-jährige Jubiläum der Rennbahn im Jahr 2022 sei das wesentliche Ziel, auf das man nun auf Seiten des Rennvereins hinarbeite. „Wir müssen jetzt Klinken putzen, für Vertrauen in den Neustart des Vereins werben und ihn aus den Negativschlagzeilen herausbringen“, so Rohde abschließend. Die Renntage 2019 sollen am 2. und 3. August stattfinden.

 

Quelle: GaloppOnline vom 24. September 2018 

Sensationeller Sieg von Khan im 56. Preis von Europa in Köln

Fand in Köln seinen weichen Lieblingsboden vor und siegte locker: Khan. Foto: Marc Rühl

Sensationelles Ergebnis im bedeutendsten Galopprennen der Kölner Rennsaison 2018 am Sonntag, 23. September: Im 56. Preis von Europa (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m) gewann mit dem von Henk Grewe in der Domstadt vorbereiteten 211:10-Außenseiter Khan das Pferd, mit dem man in diesem Highlight der German Racing Champions League am wenigsten gerechnet hatte. Mit dem jungen Franzosen Clement Lecoeuvre triumphierte der auf dem schweren Boden in seinem Element befindliche Santiago-Sohn zur Verblüffung des Publikums.


Hinter dem Piloten Veneto fand Khan eine ideale Ausgangslage vor, dahinter sah man auch Devastar und Walsingham in vorderer Linie, während der klare Favorit Torcedor an fünfter Stelle auszumachen war, und auch der stark beachtete Windstoß war gemeinsam mit Sweet Thomas in hinteren Regionen auszumachen. Auf der Zielgeraden griff Khan früh an und löste sich auf einen Rush von den Gegnern. Bis auf sechs Längen enteilte der aus der Zucht des Gestüts Karlshof stammende Hengst den sechs Kontrahenten. Die Sensation war perfekt. Ausgezahlt hat sich die Entscheidung des Managers: „Ich wollte ursprünglich vor einer Woche im St. Leger laufen, aber zum Glück hat sich Racing Manager Holger Faust durchgesetzt mit seiner Meinung, im Preis von Europa zu starten. Clement Lecoeuvre hat ihn toll geritten“, gab Khans Trainer Henk Grewe zu. Holger Faust ergänzte: „Wir hatten immer auf diesen Boden gewartet. Warum sollten wir es mit Khan nicht versuchen? Das Rennen lief genau wie erhofft. Er sollte vorne mitgehen. Wir steuern nun das Canadian International am 13. Oktober in Toronto an.“


Eine Klasse-Vorstellung gab als Zweiter auch Walsingham, der nie lockerließ. „Der Boden war sehr schwer, aber ich war mir sicher, dass er damit zurechtkommen würde“, meinte Trainer Peter Schiergen. „Wo wir jetzt laufen, spreche ich mit dem Besitzer ab.“ Windstoß, der Derbysieger von 2017, schob sich von hinten noch auf Platz drei, eine Siegchance besaß er nicht, blieb aber vor Devastar, der als Vierter ebenfalls achtbar abschnitt. Trainer Markus Klug: „Beide Pferde haben sich wacker verkauft. Devastar wurde es auf diesem Boden etwas zu weit. Windstoß fand ebenfalls noch gut in die Partie.“


Sweet Thomas und Veneto waren auf Platz fünf und sechs nie gefährlich. Der Favorit Torcedor sendete früh Notsignale und landete nur auf dem letzten Platz. „Er war noch nie auf solch schwerem Boden gelaufen, das dürfte der Grund für die Vorstellung gewesen sein“, versuchte Racing Manager Roland Rauscher eine Erklärung.

In der Gesamtwertung der German Racing Champions League führen unverändert Best Solution und Weltstar mit jeweils 20 Punkten vor Iquitos (16 Punkte). Walsingham (15 Punkte) rückte als Vierter dichter heran. Spannend ist der Kampf der Jockeys. Hier besitzt Adrie de Vries (30 Punkte) noch drei Punkte Vorsprung auf Andrasch Starke (27 Punkte), dahinter ist Pat Cosgrave (20 Punkte) Dritter. Markus Klug dominiert bei den Trainern mit 53 Punkten vor Saeed bin Suroor (30 Punkte) und Peter Schiergen (21 Punkte).


Die German Racing Champions League wird unterstützt von deinSchrank.de.

 

Über die GERMAN RACING Champions League: Elf Rennhighlights in sechs deutschen Galoppmetropolen verbinden sich zu einer Energie geladenen Serie. Die GERMAN RACING Champions League präsentiert die Saisonhöhepunkte des Veranstaltungskalenders. Die nächsten Termine der German Racing Champions League:

03.10.2018 Berlin-Hoppegarten - Pferdewetten.de-Preis der Deutschen Einheit
01.11.2018 München - Großer Preis von Bayern


Weitere Informationen unter www.german-racing.com/champions-league

 

Pressemitteilung von German Racing vom 23. September 2018

Bremer Rennbahn: Das Volksbegehren steht!

Die Weichen zur Durchführung des Volksbegehrens in Bremen in Sachen der Zukunft der Rennbahn sind gestellt, das Begehren kann gestartet werden. Das hat Andreas Sponbiel, Sprecher der Bürgerinitiative, mitgeteilt.

 

„Ich bekam am letzten Freitag einen Anruf von der Referentin des Bürgermeisters. Der Anlass war, dass er gerne vor dem Senatsentscheid mit der Bürgerinitiative zusammenkommen wollte, um über die Galopprennbahn und unser Volksbegehren zu sprechen. Im Verlauf des Gesprächs bekamen wir die Nachricht, dass die Senatsvorlage vom 19. September 2018 besagt, dass wir alle Kriterien die zum nächsten Schritt des Volksbegehrens benötigt werden, erfüllt haben. Der Senatsbeschluss wird am 25. September 2018 getroffen und eine Woche drauf, nach der Veröffentlichung in den Amtsblättern, startet das Volksbegehren offiziell.“

 

Man benötigt nun 21.237 Unterschiften von den so genannten „Stadtbremern“. Das entspricht 5 % der Bremer Wahlbevölkerung. „Wenn wir die Unterschriften schaffen, hat die Bürgerschaft vier Monate Zeit über das Ortsgesetz von uns zu befinden. Wenn die Bürgerschaft zustimmt, haben wir gewonnen, ansonsten gibt es automatisch den Volksentscheid. Es liegt jetzt in den Händen der Bürger, diese Fläche für Erholung, Sport, Freizeit und Kultur zu sichern. Wir wären die erste Initiative Bremens, die einen Volksentscheid erreichen würde.“

 

Quelle: GaloppOnline vom 19. September 2018

Besitzertrainer-Cup: Finale am 13. Oktober in Leipzig

Matthias Schwinn behauptet vor dem letzten Wertungsrenntag am 13. Oktober in Leipzig eine knappe Führung im Besitzertrainer-Cup 2018. Foto: privat

Für den Besitzertrainer-Cup 2018 findet am Samstag, 13. Oktober, in Leipzig der letzte von insgesamt sechs Wertungsrenntagen statt. Gesucht wird der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Horst Rudolph, der 2017 mit 54 Punkten als Sieger vor Sarah Jane Hellier (34), Daniel Paulick (32) und Fabienne Gerstner (31) aus der Serie hervorging.

 

Nach den fünf absolvierten Wertungsrenntagen in diesem Jahr liegt Matthias Schwinn in Führung. Er hat bisher 24 Punkte gesammelt. Doch der Vorsprung ist nicht groß. Auf Rang zwei folgt Titelverteidiger Horst Rudolph mit 23 Zählern. Auf dem dritten Rang liegt derzeit Daniel Paulick (21) vor Christof Schleppi (17) und Erika Keller (16). Gemeinsame Sechste sind Pavel Bradik und Thomas Gries mit je 14 Punkten.

 

In Leipzig findet auch die Siegerehrung des Besitzertrainer-Cups 2018 statt. 
  

Aktueller Zwischenstand

 
Wie gewohnt werden diese über ein Punktsystem bei allen Galopprennen von Voll- und Halbblütern in Flach- und Hindernisrennen an den insgesamt sechs Renntagen ermittelt. Pro Rennen sind je Platzierung von Pferden von Besitzertrainern folgende Punkte zu erzielen:
 
1. Platz – 10 Punkte; 2. Platz – 8 Punkte; 3. Platz – 6 Punkte; 4. Platz – 4 Punkte; 5. Platz – 2 Punkte; jeder weitere folgende Platz – 1 Punkt
 
Die gesammelten Punkte an den Wertungsrenntagen entscheiden über Sieger und Platzierte im Besitzertrainer-Cup. Platz eins ist mit 1000 € dotiert. Der Zweitplatzierte erhält 500 €, der Drittplatzierte 300 € und der Viertplatzierte 200 € als Prämie. 

Rubrik für Ex-Galopper auf German Racing

Meist verschwinden Rennpferde nach ihrer Rennlaufbahn von der Bildfläche. Doch was passiert eigentlich mit den Ex-Galoppern?  Viele von ihnen werden unter fachlicher Begleitung zu Freizeit, Dressur-, Spring- oder Vielseitigkeitspferden umgeschult.

  
Das sich die Umschulung eines Rennpferdes in ein Reitpferd bzw. der Einsatz von Vollblütern und Pferden mit hohem Vollblutanteil im Reitsport bewährt, zeigen Erfolgsbeispiele wie Itʻs me XX (Reiter: Andreas Dibowski), La Biothestique Sam FBW (Reiter: Michael Jung) und Horseware Hale-Bob OLD (Reiterin: Ingrid Klimke) in der Vielseitigkeit sowie Shutterfly (Reiterin: Meredith Michaels-Beerbaum) im Springreiten oder Ahlerich (Reiter: Dr. Reiner Klimke) im Dressursport.


Um eine Anlaufstelle für alle Interessierten für "Rentnerpferde" zu bieten, gibt es eine Themenseite unter https://www.german-racing.com/gr/galopprennsport/pferde-forum/index.php. Im "Pferde-Forum" wurde eine kostenfreie Plattform geschaffen, die das Vermitteln von Vollblütern aus den Rennställen und Zuchtbetrieben in den Reit- und Freizeitsport erleichtern soll.