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Verein Deutscher
Besitzertrainer e.V.

Galopper des Jahres: Rubaiyat deutlich voraus

Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 27. März 2020

 

Einen Monat lang suchte Deutscher Galopp e.V. gemeinsam mit der Sport-Welt und Wettstar den diesjährigen Gewinner – so lange konnten alle Galoppsport- und Pferdefreunde für ihren Favoriten abstimmen. Am Ende galoppierte Rubaiyat seiner starken Konkurrenz im Kampf um den Titel „Galopper des Jahres 2019“ davon. Gleich 42 Prozent aller abgegebenen Stimmen sicherte sich der von Trainerchampion Henk Grewe vorbereitete Youngster. Damit reiht sich der neueste Titelträger in die Nachfolge echter Galopper-Cracks, wie die Superhengste Iquitos (2018/2016), Sea The Moon (2014), Novellist (2013) und die Top-Stute Nightflower (2015) ein.  

 

Bei seinem eindrucksvollen Durchmarsch mit vier Siegen bei vier Jahresstarts ließ Rubaiyat seine Kontrahenten, den ein Jahr älteren Derbysieger Laccario (38 Prozent) aus dem Training von Andreas Wöhler und den bereits mehrfach in Frankreich gestarteten Alson (20 Prozent) hinter sich. Ein Erfolg, über den sich Trainer Henk Grewe sehr freut: „Das ist für den Stall natürlich etwas ganz Besonderes, wir freuen uns alle sehr. Umso mehr noch, da es sich um Rubaiyat handelt, der sich in der letzten Saison als ein großer Kämpfer erwiesen hat und als einziger der Kandidaten bisher ungeschlagen ist.“ Seit der Gründung des Rennstall Grewe im Jahr 2014 ist Rubaiyat der erste Gewinner der bereits seit 63 Jahren ausgetragenen Wahl.

 

Auf die geplante Siegerehrung wird der nach einer persischen Gedichtform benannte Rubaiyat jedoch verzichten müssen. Die geplante Verleihung am Ostermontag in Köln musste wegen des Coronavirus abgesagt werden. Das Training für den Hengst, der als interessanter Derby-Kandidat gehandelt wird, wird selbstverständlich fortgeführt. Einem erfolgreichen Wiedersehen auf der Rennbahn steht somit – sobald es die Einschränkungen währen der Corona-Krise zulassen - nichts im Wege. „Rubaiyat ist ein sehr unkompliziertes Pferd. Im täglichen Training zeigt er nur das Nötigste – entwickelt im Rennen selbst dann aber einen riesigen Ehrgeiz!“, so Grewe.

 

Glückwünsche an Rubaiyat und das gesamte Team spricht auch Jan Pommer, Geschäftsführer des Dachverband Deutscher Galopp e.V., aus: „Wir freuen uns für das gesamte Team um Rubaiyat, in diesen schweren Zeiten ist der „Galopper des Jahres“ eine willkommene, schöne Nachricht. Mit Rubaiyat haben wir einen würdigen Sieger. Wir gratulieren allen Beteiligten recht herzlich.“ Pommer ergänzt: „Die hohe Wahlbeteiligung - in diesem Jahr konnten wir mit einer fünfstelligen Summe so viele Stimmen zählen wie seit acht Jahren nicht mehr - stimmt uns umso positiver. Den Gewinner des Hauptpreises, einer Kreuzfahrt zur Verfügung gestellt vom Reisebüro Onboard Radio, werden wir unter Aufsicht auslosen, auf direktem Wege informieren und alles Weitere abstimmen.“    

 

Rubaiyat auf einen Blick: Hengst, geb. 2017, Siegesserie 2019: Rennen zum Tag des offenen Denkmals am 8. September, Grosser Preis von Engel & Völkers Düsseldorf - Junioren Preis (L), Preis des Winterfavoriten (Gr.III), Gran Criterium (Gr.II) in Mailand, Trainer: Henk Grewe, Gewinnsumme 2019: 245.000 Euro, Züchter: Gestüt Karlshof, Besitzer: Darius Racing

Renntag am 1. Mai in Leipzig fällt aus

Quelle: GaloppOnline vom 26. März 2020

 

Der Leipziger Renntag am 1. Mai ist Kult. 2019 strömten rund 20.000 Besucher an diesem Tag auf die Rennbahn im Scheibenholz. Doch in diesem Jahr muss der traditionelle Aufgalopp ausfallen. "Der Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zwingt die Leipziger Galopprennbahn Scheibenholz erstmalig in ihrer Geschichte zur Absage", heißt es in einer am heutigen Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung.

 

„Natürlich steht auch für uns die Eindämmung des Corona-Virus an erster Stelle. Nach den Entwicklungen der letzten Tage und nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden war für uns die Absage des Aufgalopps am 1. Mai, eine der beliebtesten Großveranstaltungen in Leipzig, alternativlos. Nichtsdestotrotz schmerzt uns diese Entscheidung natürlich sehr. Der Aufgalopp ist eine überragende Werbung für den Sport und für die Stadt Leipzig. Darüber hinaus hat der Mairenntag eine zentrale wirtschaftliche Bedeutung für die Finanzierung, Unterhaltung, Pflege und Bewirtschaftung der ältesten Sportstätte Sachsens“, sagt Alexander Leip, Geschäftsführer der Scheibenholz GmbH & Co. KG.

 

„Wir hoffen, dass die drastischen Maßnahmen, die derzeit in allen Lebensbereichen ergriffen werden müssen, schnell zur Eindämmung des Virus führen und dass das normale Leben für uns alle bald Stück für Stück wieder aufgenommen werden kann. Wir möchten an alle Fans des Aufgalopps und des Leipziger Galoppsports appellieren, das Scheibenholz mehr denn je an den anderen Renntagen zu unterstützen“, so Alexander Leip.

 

Der nächste geplante Renntag im Scheibenholz ist der Moderenntag am Sonntag, 7. Juni. Danach folgen der Sommernachtsrenntag am Donnerstag, 9. Juli, und das Große Saisonfinale am Samstag, 10. Oktober.

Formular für notwendige Fahrten zur Versorgung von Rennpferden

Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer stellt seinen Mitglieder ein Formular zur Verfügung, dass dort, wo Ausgangseinschränkungen verordnet worden sind, allen, die zur notwendigen Versorgen der Pferde zu den Besitzertrainer fahren müssen, ausgefüllt mitgegeben werden sollten.

 

Zum Formular hier klicken

 

Das Formular wurde extra knapp gefasst, enthält aber den wichtigen Hinweis auf das Tierschutzgesetz. Eine ausführliche Fassung kann auf der Seite der Reiterlichen Vereinigung (FN) unter https://www.pferd-aktuell.de/coronavirus heruntergeladen werden.

Deutscher Galopp: Ausgabenstopp, Einsparungen und Kurzarbeit

Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 21. März 2020

 

Der Dachverband des Galopprennsports hat nach intensiven Beratungen interne Maßnahmen anlässlich der Corona-Krise vereinbart. Alle nicht unabdingbaren Aufwendungen werden ausgesetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen nach Abbau von Resturlaub und Überstunden ab 1. April bis auf weiteres in unterschiedlichem Umfang in Kurzarbeit. Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichten auf Gehalt. Mit diesen Maßnahmen werden monatliche Einsparungen im hohen fünfstelligen Bereich erzielt.


Die Geschäftsstelle in Köln bleibt funktionsfähig. Soweit möglich, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeiten im Homeoffice erledigen. „Die Maßnahmen sind einschneidend, aber alternativlos. Wir müssen uns rasch auf die Corona-Krise einstellen“, so Jan Pommer, Geschäftsführer von Deutscher Galopp. „Wir danken den Kolleginnen und Kollegen für ihren großen Beitrag. Nur so können wir nach Überwindung der Krise die ersehnte Wiederaufnahme des Rennbetriebs kraftvoll bestreiten.“ 

Weitere Absage: Kein Renntag am 10. Mai in Karlsruhe

Quelle: GaloppOnline vom 20. März 2020

 

Die schlechten Nachrichten im Zuge der Corona-Krise reißen nicht ab. Nun hat sich auch der Zucht - und Rennverein Karlsruhe Knielingen öffentlich gemeldet und den Renntag am 10. Mai insbesondere wegen der unklaren Lage abgesagt. In einer Pressemitteilung von Freitagnachmittag hieß es wie folgt:

 

"Wir müssen leider darüber informieren, dass wir den diesjährigen Renntag absagen. Mit Beschluss der Landesregierung Baden-Württemberg vom 16. März gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind sämtliche Veranstaltungen vorläufig bis zum 15. Juni 2020 untersagt. Der Verein schließt sich den allgemeinen Vorkehrungen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus selbstverständlich an.

 

Wie ihr wisst, erfolgen alle unsere Tätigkeiten und die unserer vielen Helfer zu 100% ehrenamtlich mit immensem Zeitaufwand. Die Ungewissheit über das Bevorstehende, aber auch die jetzt schon herrschende Gewissheit über Einschränkungen in allen Prozessen der Planung können wir auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht abdecken. Hierzu kommen auch die monetären Aspekte wie unter anderem verständliches Zurückziehen etlicher Sponsoren, nicht kalkulierbare Zuschauerzahlen, erhöhte Werbekosten aufgrund der dann benötigten Kurzfristigkeit usw.

 

Wir sehen daher von einem Alternativtermin im Jahr 2020 aus organisatorischen Gründen ab. Hoffen wir darauf, in 2021 wieder durchzustarten."

Stallparaden mit Christian Peterschmitt und Caroline Fuchs

Insgesamt 68 Trainer haben sich für die Stallparade 2020 der Sport-Welt qualifiziert. Dabei kommen für die Fachzeitschrift nur deutsche Lizenzinhaber in die Wertung. Fünf Siege waren dazu im In- oder Ausland wie in den Vorjahren auch 2019 notwendig. Von den Besitzertrainern des Vereins werden diesmal elf mit ihren Pferden vorgestellt.

 

In der Ausgabe 23 der Sport-Welt vom 20. März sind zum Abschluss der Besitzertrainer des Vereins Caroline Fuchs (hier klicken1/hier klicken2) und Christian Peterschmitt (hier klicken1/hier klicken2) an der Reihe.

 

Bereits veröffentlicht wurden die Stallparaden folgender Besitzertrainer des Vereins: Selina Ehl (Ausgabe 1 vom 3. Januar/hier klicken!), Laura Giesgen (Ausgabe 3 vom 10. Januar/hier klicken!), Matthias Schwinn (Ausgabe 4 vom 14. Januar/hier klicken1/hier klicken2), Janine Beckmann (Ausgabe 6 vom 21. Januar/hier klicken1/hier klicken2), Katja Engels (Ausgabe 7 vom 24. Januar/hier klicken!), Anna Schleusner-Fruhriep (Ausgabe 10 vom 4. Februar/hier klicken1/hier klicken2), Hella Sauer (Ausgabe 12 vom 11. Februar/hier klicken1/hier klicken2), Daniel Paulick (Ausgabe 13 vom 14. Februar/hier klicken1/hier klicken2) und Horst Rudolph (Ausgabe 14 vom 18. Februar/hier klicken1/hier klicken2).

Leitfaden für die Sicherstellung der Versorgung von Pferden

Unter der Maßgabe „Sicherstellung der Versorgung von Pferden in Nordrhein-Westfalen unter den Maßgaben zur Eindämmung der Coronainfektionen“ ist am Donnerstag dieser Woche ein Leitfaden für alle pferdehaltenden Betriebe mit Publikumsverkehr herausgeben worden.

Dies geschah durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Dieser Leitfaden liefert natürlich auch für andere Bundesländer wichtige Informationen.

 

Der Leitfaden

Coronavirus: Handlungsempfehlungen für Trainer und Aktive

Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 18. März 2020

 

"Deutscher Galopp gibt den Trainern und Aktiven nachdrücklich Handlungsempfehlungen für den Umgang mit dem Coronavirus an die Hand. Sie sollen ihnen helfen, in ihrer Verantwortung vor Ort sachgerechte Entscheidungen zu treffen. Die Empfehlungen lehnen sich sehr weitgehend an die „Informationen und Empfehlungen für Vereine und Betriebe“ an, die die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) veröffentlicht hat und die wir in Absprache mit der FN für den Rennsport nutzen möchten. Sie sind nach Auffassung der beratenden Tierärzte und in Abstimmung mit der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. auch für den Trainingsbetrieb der kritischen Situation angemessen. 


Die Empfehlungen lauten im Wesentlichen (mit einigen rennsportspezifischen Modifikationen):


Als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus sind von den Landesregierungen Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben vereinbart. Sporteinrichtungen werden vorerst geschlossen, darüber hinaus sind Zusammenkünfte in Vereinen, Sport- und Freizeiteinrichtungen fürs Erste verboten. Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist für den Publikumsverkehr zu schließen.


Vereine, Betriebe, Pferdehalter, -sportler und -züchter müssen nun Maßnahmen ergreifen, um gleichzeitig die Gesundheit der Menschen und der Tiere sicherzustellen. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) vertritt gegenüber Behörden folgende Position, um das Tierwohl sicherzustellen:


Das Tierschutzgesetz schreibt vor, dass jedes Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden muss. Zudem darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so eingeschränkt werden, dass dem Tier dadurch Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Die artgerechte Versorgung sowie Bewegung von Pferden zur Gesunderhaltung und Sicherstellung ihres Wohlbefindens stellt vor dem Hintergrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus eine große Herausforderung dar.

 

An folgenden Eckpunkten hat sich die Sicherstellung der Versorgung der Pferde unter den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu orientieren:


• Personen mit Krankheitssymptomen (akute Anzeichen einer Erkältung, wie Fieber, Husten, Halsschmerzen etc.) oder Angehörige einer Corona Quarantänegruppe dürfen den Stall / die Reitanlage nicht betreten.
• Die allgemeinen Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz (nach Maßgabe des Robert Koch Instituts auf deren Homepage abrufbar) sind zu jeder Zeit einzuhalten
• Ausschließlich die für die Versorgung und Bewegung der Pferde notwendigen Personen haben Zutritt zum Stall / zum Pferdebetrieb.
• Bei Bedarf erstellt der Betriebsleiter einen Anwesenheitsplan für die notwendigen Personen, die für die Versorgung und Bewegung ihrer Pferde Zutritt zum Stall und der Reitanlage benötigen.
• Es werden ggf. Anwesenheitszeiten bestimmt, um die Anzahl der Menschen, die sich zeitgleich im Stall bewegen, zu minimieren. Dies gilt auch für die sonstigen Betriebsräume, wie Aufenthaltsraum, Küche, Umkleide etc.
• Die Vereinbarung von tierärztlichen Terminen und Schmiedebesuchen unterliegen der Koordination des Betriebsleiters.


Maßgaben für die Tätigkeiten rund um die Versorgung und Bewegung der Pferde:


• Verzicht auf die gängigen Begrüßungsrituale – ein zugerufenes, freundliches „Hallo“ reicht aus.
• Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen, um die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren, bevor weitere Gegenstände wie z.B. Putzzeug, Besen, Schubkarren etc. angefasst werden. Sollten sich im Sanitärbereich mehrere Personen aufhalten, sind die Mindestabstände (s. sogleich) einzuhalten.
• Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen im Stall ist bei jeglichen Tätigkeiten rund um die Betreuung der Pferde einzuhalten. Der Mindestabstand muss auch in der Sattelkammer oder in anderen Räumen des Stalls eingehalten werden.
• Die Vor- und Nachbereitung der Pferde muss mit entsprechenden räumlichen Abständen der Menschen / Pferde voneinander erfolgen.
• Abstände zwischen den Pferden z.B. beim Auf- und Absitzen sind einzuhalten.
• Der Aufenthaltsraum des Reitstalls sollte so lange geschlossen bleiben, bis der Notfallplan wieder aufgehoben werden kann. Sollten diese Räume geöffnet sein, muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
• Vor Verlassen des Stalls / der Reitanlage sind die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren. Dafür sind Einwegtücher zur Verfügung zu stellen.

 

Im Zweifel und bei Rückfragen steht Deutscher Galopp Aktiven und Trainern jederzeit für Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Melden Sie sich bitte jederzeit!

Rennbetrieb wird in Deutschland bis 18. April ausgesetzt

Pressemitteilung von Deutscher Galopp vom 16. März

 

"Das Präsidium von Deutscher Galopp hat sich auf seiner heutigen Sitzung eingehend mit der durch das Coronavirus ausgelösten Krise befasst. Im Lichte der umfassenden öffentlichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung hat es beschlossen, dass bis zum Ende der Osterferien am 18. April 2020 keine Galopprennveranstaltungen in Deutschland stattfinden. Damit setzen wir die von den Behörden getroffenen Entscheidungen über die Regelungen des täglichen Zusammenlebens auch in unserem Sport konsequent um. 

 

Um den Rennbetrieb bei einer möglichen Lockerung der behördlichen Anordnungen ab Mitte April unmittelbar wieder aufnehmen zu können, planen wir im Anschluss Renntage ohne Publikum und mit einer Minimalpräsenz der am Rennsport Beteiligten. Wir stehen mit den Gesundheitsbehörden in Kontakt und werden in den nächsten Tagen gemeinsam mit den Rennvereinen eine sachgerechte Planung erarbeiten und publizieren. Dabei werden wir uns um eine angemessene regionale Verteilung der Rennen und eine stärkere Konzentration von Rennen bemühen. Wir hoffen, dass im Anschluss der ordentliche Rennbetrieb wieder Fuß fassen kann und insbesondere unsere klassischen Rennen, wie das IDEE 151. Deutsche Derby am 5. Juli und der Henkel-Preis der Diana am 2. August stattfinden können.

 

Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen stellen alle am Rennsport in Deutschland Beteiligten vor enorme Herausforderungen. Das gilt nicht nur, aber im besonderen Maße für die etwa 3.000 Vollzeitbeschäftigten, also Jockeys, Trainer, Stallpersonal, Rennbahnmitarbeiter und Dienstleister. Auch wir benötigen, wie andere mittelständische Betriebe, staatliche Hilfen in Form von Kurzarbeitergeld, Kredite und Zuschüsse. Wir sind bestrebt, die Beschäftigten wie auch die Besitzer und Trainer sowie die gemeinnützigen Rennvereine darin zu unterstützen, diese Unterstützungsleistungen zu identifizieren und bestmöglich zu nutzen. Das Präsidium wird die Lage fortlaufend beobachten und bewerten und zu diesem Zweck wöchentlich eine Videokonferenz abhalten.

 

Wir appellieren an alle Rennsportbeteiligten, entschlossen mit dieser schwierigen Situation umzugehen. Wir werden angesichts dieser gewaltigen Herausforderung alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um die Existenz unseres großartigen Rennsports in Deutschland zu sichern."

Keine Rennveranstaltungen in England bis Ende April

Quelle: GaloppOnline vom 17. März 2020

 

Nachdem zahlreiche Rennsportnationen wie Frankreich, Deutschland oder Italien den Rennbetrieb inzwischen eingestellt haben, macht man nun auch in Großbritannien den Laden dicht. Am Montagabend wurde bereits die Absage des Grand National Festivals in Aintree bekanntgegeben, am Dienstagmittag kam dann von der Insel die Meldung, dass alle Rennen in Großbritannien bis Ende April abgesagt werden.

 

Diese Nachricht kam von der British Horseracing Authority (BHA). Die Rennen am Dienstag in Wetherby und Taunton sind die letzten, die noch durchgeführt werden.

 

Betroffen von der Einstellung des Rennbetriebs bis Ende April sind neben dem Grand National Meeting mit dem Auftakt der Grassaison mit dem Lincolnshire Handicap in Doncaster (28. März), dem All Weather Championships Final Day am Karfreitag in Lingfield (10. April), dem Craven Meeting in Newmarket (14. bis 16. April), dem Scottish Grand National in Ayr (18. April) und dem Finale der Hindernissaison am 25. April in Sandown weitere Highlights.

Frankreich stoppt Rennbetrieb vorerst bis 15. April

Quelle: GaloppOnline vom 16. März 2020

 

Der französische Galopp- und Trabrennsport veranstalten ab dem 17. März bis einschließlich 15. April keine Rennen mehr. Das wurde am Montagnachmittag beschlossen.

 

Jean-Pierre Barjon (Le Trot) und Edouard de Rothschild (France Galop) sagen in einer gemeinsamen Stellungnahme: „Unsere absolute Priorität ist die Gesundheit aller Beteiligten unseres Sports und der Respekt vor den Regel des Staates. Mit der Schließung zeigen Trab- und  Galopprennsport ihre Solidarität und ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Land in seiner Gesamtheit.“

 

Beiden seien die wirtschaftlichen Konsequenzen der Absage der Rennen vollumfänglich bewusst, wie es heißt, Aus diesem Grund habe man beschlossen, ein umfangreiches Feedback von allen Beteiligten an die Muttergesellschaften (also France Galop und LeTrot) zu organisieren. Zu diesem Zweck werde den Berufsverbänden vorgeschlagen, alle nützlichen Informationen zu sammeln und sie in den kommenden Wochen zu übermitteln.

 

„Sie können auf unser Engagement und unsere Entschlossenheit zählen: niemand wird fallen gelassen", so die beiden Rennsportbosse abschließend.

Ablauf des Besitzertrainer-Cups bleibt unklar

Nach der Absage des Krefelder Rennclubs für seine Veranstaltung am Sonntag, 22. März, hat auch Pfälzischer Rennverein Zweibrücken wegen des Coronavirus' seinen Renntag am 19. April streichen müssen. Wann und ob es mit dem Besitzertrainer-Cup 2020 losgehen kann, steht derzeit in den Sternen. Der Vorstand des Vereins Deutscher Besitzertrainer wird rechtzeitig mitteilen, wie der Wettbewerb bei seiner fünften Auflage abgehalten werden soll.

Renntag in Halle vom 18. April auf 18. Mai verlegt

Quelle: Galopp-Online vom 11. März:

 

Im vergangenen Jahr fand sechs Jahre nach dem verheerenden Hochwasser erstmals wieder ein Renntag auf den Passendorfer Wiesen statt. Aber natürlich sind auf der Rennbahn noch einige Arbeiten zu erledigen. So müssen beim ersten Renntag beispielsweise noch mobile Toiletten und Totalisator-Container angemietet werden. Damit diese zusätzlichen Kosten im Falle einer möglichen Absage wegen des Coronavirus' nicht zum Genickschlag für den Rennnverein werden, wollte Andreas Neugeboren, der Vizepräsident des Hallenser Rennclubs, lieber gleich den für den 18. April terminierten Saisonstart streichen. Mit dem Dachverband wurde eine Lösung gefunden: Der Hallenser Aufgalopp findet nun als PMU-Renntag am 18. Mai als Montagabend-Veranstaltung statt.

 

Insgesamt werden in Halle in dieser Saison drei Renntage abgehalten.

Neue Seminartermine für die Besitzertrainerausbildung

Unter https://www.deutscher-galopp.de/gr/galopprennsport/jobs-im-rennsport/lehrgaenge.php können immer die aktuellen Lehrgangsangebote von Deutscher Galopp eingesehen werden. Dort stehen auch aktuelle neue Termine für Basismodule der Besitzertrainerausbildung. 

 

Weitere Informationen sind dort einzusehen. Die Anmeldeformulare sind dort ebenfalls hinterlegt und können ausgefüllt per E-Mail (bianca.wagner(at)t-online.de) weitergeleitet werden.

 

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